Frage info- artikel aus dem magazin "REHATREFF"
- saxxx
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13 Jahre 7 Monate her #14688 von saxxx
info- artikel aus dem magazin "REHATREFF" wurde erstellt von saxxx
hier der link-
rehatreff.de/aktuell
lb grüße sii
Stuhlinkontinenz bei Rollstuhlfahrern
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Autor: Name d. Red. bekannt 30. März 2012
Tabuthema Stuhlinkontinenz bei Rollstuhlfahrern
Was, wenn der Darm nicht mehr dicht hält?
Zu diesem heiklen Thema erhielt die RehaTreff-Redaktion kürzlich einen umfangreichen Leserbrief, den wir nachfolgend abdrucken. Einen Besuch in der Unfallklinik Murnau haben wir dazu genutzt, um die darin aufgeworfenen Fragen einem Experten zu stellen. Das Interview mit Dr. Michael Lang schließt sich an die Leserzuschrift an.
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Interview mit Dr. Michael Lang
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Autor: Reinhardt Rüdel 29. März 2012
Interview mit Dr. Michael Lang, Oberarzt der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Murnau
„Die Patienten sollten früher zum Proktologen kommen!“
Dr_Lang-MichaelRT: Herr Dr. Lang, Sie haben sich auf die Rehabilitation von Rückenmarkverletzten spezialisiert. Was sind das für Beschwerden mit dem Stuhlgang, die einen Rollstuhlfahrer dazu bewegen, zu Ihnen zu kommen?
Dr. Lang: Häufig sind es urologische Probleme, die die Rollstuhlfahrer zu uns führen. Wir stellen dann häufig nebenbei eine Stuhlinkontinenz fest. Diese kann sich sogar in einem recht späten Stadium befinden.
RT: So stimmt also, was unser Leser in seiner Zuschrift sagt, dass die Stuhlinkontinenz bei Rollstuhlfahrern ein Tabuthema ist?
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rehatreff.de/aktuell
lb grüße sii
Stuhlinkontinenz bei Rollstuhlfahrern
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Autor: Name d. Red. bekannt 30. März 2012
Tabuthema Stuhlinkontinenz bei Rollstuhlfahrern
Was, wenn der Darm nicht mehr dicht hält?
Zu diesem heiklen Thema erhielt die RehaTreff-Redaktion kürzlich einen umfangreichen Leserbrief, den wir nachfolgend abdrucken. Einen Besuch in der Unfallklinik Murnau haben wir dazu genutzt, um die darin aufgeworfenen Fragen einem Experten zu stellen. Das Interview mit Dr. Michael Lang schließt sich an die Leserzuschrift an.
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Interview mit Dr. Michael Lang
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Autor: Reinhardt Rüdel 29. März 2012
Interview mit Dr. Michael Lang, Oberarzt der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Murnau
„Die Patienten sollten früher zum Proktologen kommen!“
Dr_Lang-MichaelRT: Herr Dr. Lang, Sie haben sich auf die Rehabilitation von Rückenmarkverletzten spezialisiert. Was sind das für Beschwerden mit dem Stuhlgang, die einen Rollstuhlfahrer dazu bewegen, zu Ihnen zu kommen?
Dr. Lang: Häufig sind es urologische Probleme, die die Rollstuhlfahrer zu uns führen. Wir stellen dann häufig nebenbei eine Stuhlinkontinenz fest. Diese kann sich sogar in einem recht späten Stadium befinden.
RT: So stimmt also, was unser Leser in seiner Zuschrift sagt, dass die Stuhlinkontinenz bei Rollstuhlfahrern ein Tabuthema ist?
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- Struppi
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13 Jahre 7 Monate her #14693 von Struppi
Struppi antwortete auf Aw: info- artikel aus dem magazin "REHATREFF"
Hallo,
danke für den Artikel, den ich soeben gelesen habe.
Als Fazit möchte ich aber anmerken: Es scheint mir doch etwas sehr "kopflastig" zu sein, einen Anus Praeter als einzigen Ausweg für die Stuhlinkontinenz bei Rollstuhlfahrern zu sehen. Die gute Alternative "Irrigation" wurde nirgends erwähnt. Sehr schade.
Gruß
Hannes
danke für den Artikel, den ich soeben gelesen habe.
Als Fazit möchte ich aber anmerken: Es scheint mir doch etwas sehr "kopflastig" zu sein, einen Anus Praeter als einzigen Ausweg für die Stuhlinkontinenz bei Rollstuhlfahrern zu sehen. Die gute Alternative "Irrigation" wurde nirgends erwähnt. Sehr schade.
Gruß
Hannes
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- Sebald
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13 Jahre 7 Monate her #14694 von Sebald
Sebald antwortete auf Aw: info- artikel aus dem magazin "REHATREFF"
Hallo Hannes & miteinander,
die Irriigation wird durchaus erwähnt. Wen auch ziemlich am Ende, und versehen mit dem Zusatz "Aus Amerika kommt die Methode der Irrigation zu uns.." - also so neu und neuweltlich ist die Methode ja nun nicht. Trotzdem ein interessanter Artikel, auch für mich als Fußgänger. Wobei ich im Zivildienst vor, ähem, 20 Jahren einen Tetraplegiker betreut habe, der auch bereits einen solchen Darmausgang hatte...
Beste Grüße,
Sebald
die Irriigation wird durchaus erwähnt. Wen auch ziemlich am Ende, und versehen mit dem Zusatz "Aus Amerika kommt die Methode der Irrigation zu uns.." - also so neu und neuweltlich ist die Methode ja nun nicht. Trotzdem ein interessanter Artikel, auch für mich als Fußgänger. Wobei ich im Zivildienst vor, ähem, 20 Jahren einen Tetraplegiker betreut habe, der auch bereits einen solchen Darmausgang hatte...
Beste Grüße,
Sebald
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13 Jahre 7 Monate her #14695 von Matti
Matti antwortete auf Aw: info- artikel aus dem magazin "REHATREFF"
Hallo,
erst einmal vielen Dank für den Hinweis auf den Artikel hier im Forum. Grundsätzlich muss ich zunächst erst einmal feststellen das es sehr lobenswert ist, dass ein Betroffener seine "Leidensgeschichte" veröffentlicht. Das dies gar nicht so häufig vorkommt, naja muss ja nicht weiter besprochen werden.
Interessant ist die Beschreibung des "Werdegangs", der durchaus einige Jahre anhielt. Mir fällt dabei auf, dass allem Anschein nach kein Arzt diese Problematik bei einer Routine Untersuchung (auch der Neurologe sollte darauf sensibilisiert sein) einmal beleuchtet hat. Es zeigt sich sehr deutlich, der Patient muss selbst aktiv werden!
Die angesprochene Verknüpfung zwischen Kleinkinderzeit und einer Inkontinenz im Erwachsenenalter wird sich mir mein Leben lang nicht mehr erschließen. Allerdings bin ich mir darüber bewusst, dass sehr viele genau diese Assoziation ziehen.
Aufmerksam habe ich gelesen, dass von 65 operierten Patienten "nur" drei eine Rückverlegung verlangt haben. Hier ergibt sich zwischen dem Bericht des Betroffenen und der Aussage des Arztes ein Widerspruch. Der Betroffene spricht von einer nicht revidierbaren OP der Arzt schildert es anders.
Die Irrigation wird im Zusammenhang mit der Spülung des Stomas beschrieben. Es wird nicht darauf eingegangen, dass sie auch eine Alternative zum Stoma darstellen könnte. Einige hier im Forum haben ja durchaus sehr positiv von ihren Erfahrungen mit der Irrigation geschrieben.
Fazit: Ein interessanter Artikel, der Alternativen aufzeigt.
Matti
erst einmal vielen Dank für den Hinweis auf den Artikel hier im Forum. Grundsätzlich muss ich zunächst erst einmal feststellen das es sehr lobenswert ist, dass ein Betroffener seine "Leidensgeschichte" veröffentlicht. Das dies gar nicht so häufig vorkommt, naja muss ja nicht weiter besprochen werden.
Interessant ist die Beschreibung des "Werdegangs", der durchaus einige Jahre anhielt. Mir fällt dabei auf, dass allem Anschein nach kein Arzt diese Problematik bei einer Routine Untersuchung (auch der Neurologe sollte darauf sensibilisiert sein) einmal beleuchtet hat. Es zeigt sich sehr deutlich, der Patient muss selbst aktiv werden!
Die angesprochene Verknüpfung zwischen Kleinkinderzeit und einer Inkontinenz im Erwachsenenalter wird sich mir mein Leben lang nicht mehr erschließen. Allerdings bin ich mir darüber bewusst, dass sehr viele genau diese Assoziation ziehen.
Aufmerksam habe ich gelesen, dass von 65 operierten Patienten "nur" drei eine Rückverlegung verlangt haben. Hier ergibt sich zwischen dem Bericht des Betroffenen und der Aussage des Arztes ein Widerspruch. Der Betroffene spricht von einer nicht revidierbaren OP der Arzt schildert es anders.
Die Irrigation wird im Zusammenhang mit der Spülung des Stomas beschrieben. Es wird nicht darauf eingegangen, dass sie auch eine Alternative zum Stoma darstellen könnte. Einige hier im Forum haben ja durchaus sehr positiv von ihren Erfahrungen mit der Irrigation geschrieben.
Fazit: Ein interessanter Artikel, der Alternativen aufzeigt.
Matti
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