Frage Stuhlinkontinenz durch Spinalanästhesie
- Mijouhase
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10 Jahre 10 Monate her - 10 Jahre 10 Monate her #21893 von Mijouhase
Stuhlinkontinenz durch Spinalanästhesie wurde erstellt von Mijouhase
Hallo,
ich bin ganz neu und suche Leute, die die gleiche Erfahrung gemacht haben.
12/2011 Arbeitsunfall mit Trümmerbruch Sprunggelenk. OP mit Rückenmarksnarkose erfolgte, 2 Tage später Feststellung, dass ich stuhlinkontinent war und das bis heute. Die Ärzte sagten damals, das geht nach 3 - 4 Monaten wieder weg, was nicht der Fall war. Die Ärzte haben sich darum nicht weiter gekümmert, so dass ich allein aktiv wurde: Darmspiegelung, Messungen usw. Die erste Klinik empfahl mir einen Schrittmacher für den Schließmuskel. Das habe ich nicht machen lassen. Die BG hat jetzt selber ein proktologisches Gutachten in Auftrag gegeben, was gerade in Bearbeitung ist. Heute war Abschlussgespräch in der DKD Helios Klinik in Wiesbaden. Anscheinend habe ich einen Mastdarmvorfall, der die Ursache für die Inkontinenz ist. Und somit ist die Rückenmarksnarkose nicht Schuld daran. Die Klinik empfiehlt mir eine OP mit Raffung der Darmwand. Die Ergebnisse der ersten Klinik konnten nicht nachvollzogen werden, und sind anscheinend falsch.
Es geht mir hier um die Anerkennung meiner Stuhlinkontinenz. Vor meinem Arbeitsunfall hatte ich keine Probleme, nach der OP war ich sofort stuhlinkontinent. Jetzt wird das Gutachten der DKD Klinik lauten, dass die Rückenmarksnarkose nicht Schuld daran war, sondern ich unter einem Mastdarmvorfall leide.
Angeblich hatte ich vor meinem Arbeitsunfall schon einen Mastdarmvorfall, nur wusste ich dies nicht.
Aha, und stuhlinkontinent war ich vor der OP auch schon, nur hab ich davon nichts gemerkt.
Folglich bleibe ich auf dem Schaden sitzen.
Wer hat ähnliche Erfahrungen hinter sich und kann mir Empfehlungen geben. Eine weitere OP lehne ich derzeit ab, da mein Mann und ich einige OPs mit Behandlungsfehler hinter uns haben, und jetzt einfach genug haben. Es geht mir lediglich um die Anerkennung, dass die die Rückenmarksnarkose der Auslöser war. Natürlich wird sich ein Gutachter stark zurücknehmen, eine andere Klinik in die Pfanne zu hauen.
Ich danke für jeden Austausch.
ich bin ganz neu und suche Leute, die die gleiche Erfahrung gemacht haben.
12/2011 Arbeitsunfall mit Trümmerbruch Sprunggelenk. OP mit Rückenmarksnarkose erfolgte, 2 Tage später Feststellung, dass ich stuhlinkontinent war und das bis heute. Die Ärzte sagten damals, das geht nach 3 - 4 Monaten wieder weg, was nicht der Fall war. Die Ärzte haben sich darum nicht weiter gekümmert, so dass ich allein aktiv wurde: Darmspiegelung, Messungen usw. Die erste Klinik empfahl mir einen Schrittmacher für den Schließmuskel. Das habe ich nicht machen lassen. Die BG hat jetzt selber ein proktologisches Gutachten in Auftrag gegeben, was gerade in Bearbeitung ist. Heute war Abschlussgespräch in der DKD Helios Klinik in Wiesbaden. Anscheinend habe ich einen Mastdarmvorfall, der die Ursache für die Inkontinenz ist. Und somit ist die Rückenmarksnarkose nicht Schuld daran. Die Klinik empfiehlt mir eine OP mit Raffung der Darmwand. Die Ergebnisse der ersten Klinik konnten nicht nachvollzogen werden, und sind anscheinend falsch.
Es geht mir hier um die Anerkennung meiner Stuhlinkontinenz. Vor meinem Arbeitsunfall hatte ich keine Probleme, nach der OP war ich sofort stuhlinkontinent. Jetzt wird das Gutachten der DKD Klinik lauten, dass die Rückenmarksnarkose nicht Schuld daran war, sondern ich unter einem Mastdarmvorfall leide.
Angeblich hatte ich vor meinem Arbeitsunfall schon einen Mastdarmvorfall, nur wusste ich dies nicht.
Aha, und stuhlinkontinent war ich vor der OP auch schon, nur hab ich davon nichts gemerkt.
Folglich bleibe ich auf dem Schaden sitzen.
Wer hat ähnliche Erfahrungen hinter sich und kann mir Empfehlungen geben. Eine weitere OP lehne ich derzeit ab, da mein Mann und ich einige OPs mit Behandlungsfehler hinter uns haben, und jetzt einfach genug haben. Es geht mir lediglich um die Anerkennung, dass die die Rückenmarksnarkose der Auslöser war. Natürlich wird sich ein Gutachter stark zurücknehmen, eine andere Klinik in die Pfanne zu hauen.
Ich danke für jeden Austausch.
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- Johannes1956
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10 Jahre 10 Monate her #21899 von Johannes1956
Johannes1956 antwortete auf Stuhlinkontinenz durch Spinalanästhesie
Lieber Mijouhase!
Der Hase ist ja männlich, darum lieber, auch wenn Du schreibst Dein Mann und ich daher annehme, dass Du weiblich, also Häsin bist.
Nun, ich will Dir da nicht Deine Hoffnung und Deinen Kampfgeist nehmen, denn Patienten sollen und müssen um ihr Recht kämpfen.
Wir haben in Österreich für solche Fälle eine Patientenanwaltschaft, ich denke, in Deutschland wird es Ähnliches geben. Zuerst musst Du aber schauen, was Du vor der OP unterschrieben hast und damit mit seltenen Nebenwirkungen auch einverstanden gewesen bist.
Ich selbst hatte im Laufe meiner Erkrankung auch schon bei der Patientenanwaltschaft eine von mir behauptete Fehlbehandlung eingegeben, diese dann aber nach rechtsanwaltlicher Prüfung wieder zurückgezogen, weil ich einsehen musste, dass man nachher immer schlauer sein kann und die Ärzte berufsbedingt fast immer Recht bekommen, es sei denn, Fahrlässigkeit lag vor.
Ich habe mich dann statt auf Rechtsstreitigkeiten auf meine Gesundung konzentriert und meine, dass dies der richtige Weg war. So rate ich Dir auch, den Fall von der Patientenanwaltschaft prüfen zu lassen, Dich aber auf Deine Wiederherstellung der Kontinenz zu konzentrieren und hier mehrere Meinungen einzuholen.
Alles Gute,
Johannes
Der Hase ist ja männlich, darum lieber, auch wenn Du schreibst Dein Mann und ich daher annehme, dass Du weiblich, also Häsin bist.
Nun, ich will Dir da nicht Deine Hoffnung und Deinen Kampfgeist nehmen, denn Patienten sollen und müssen um ihr Recht kämpfen.
Wir haben in Österreich für solche Fälle eine Patientenanwaltschaft, ich denke, in Deutschland wird es Ähnliches geben. Zuerst musst Du aber schauen, was Du vor der OP unterschrieben hast und damit mit seltenen Nebenwirkungen auch einverstanden gewesen bist.
Ich selbst hatte im Laufe meiner Erkrankung auch schon bei der Patientenanwaltschaft eine von mir behauptete Fehlbehandlung eingegeben, diese dann aber nach rechtsanwaltlicher Prüfung wieder zurückgezogen, weil ich einsehen musste, dass man nachher immer schlauer sein kann und die Ärzte berufsbedingt fast immer Recht bekommen, es sei denn, Fahrlässigkeit lag vor.
Ich habe mich dann statt auf Rechtsstreitigkeiten auf meine Gesundung konzentriert und meine, dass dies der richtige Weg war. So rate ich Dir auch, den Fall von der Patientenanwaltschaft prüfen zu lassen, Dich aber auf Deine Wiederherstellung der Kontinenz zu konzentrieren und hier mehrere Meinungen einzuholen.
Alles Gute,
Johannes
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- Chris80
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10 Jahre 10 Monate her #21900 von Chris80
Chris80 antwortete auf Stuhlinkontinenz durch Spinalanästhesie
Hallo MijouHase,
nimm doch mal Kontakt mit der unabhängigen Patientberatung (UPD) auf: www.patientenberatung.de/infofilme/verda...f-behandlungsfehler/
Vielleicht können die Dir eine Empfehlung geben, wie weiter vorzugehen wäre. Die Beratung ist kostenlos.
Liebe Grüße
Christian
nimm doch mal Kontakt mit der unabhängigen Patientberatung (UPD) auf: www.patientenberatung.de/infofilme/verda...f-behandlungsfehler/
Vielleicht können die Dir eine Empfehlung geben, wie weiter vorzugehen wäre. Die Beratung ist kostenlos.
Liebe Grüße
Christian
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- Mariannchen2
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9 Jahre 4 Monate her #30343 von Mariannchen2
Mariannchen2 antwortete auf Stuhlinkontinenz durch Spinalanästhesie
Guten Morgen,
ich habe sicher auch Probleme mit dem Mastdarm, wie kommst du damit zurecht?
Tut mir leid, dass du dieses Problem nach einer Op bekommen hast.
LG Mariannchen2
ich habe sicher auch Probleme mit dem Mastdarm, wie kommst du damit zurecht?
Tut mir leid, dass du dieses Problem nach einer Op bekommen hast.
LG Mariannchen2
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- Varenia3
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- Beiträge: 91
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8 Jahre 11 Monate her #32645 von Varenia3
Varenia3 antwortete auf Stuhlinkontinenz durch Spinalanästhesie
Hallo,
ich finde es immer so schade, daß Threads oft nie weitergeführt werden.
Ist mir jetzt schon öfters aufgefallen.
Daß der Fragesteller sich einfach nicht mehr meldet oder sagt, wie jetzt der Stand der Dinge ist.
Wie er das Problem mit der Inkontinenz gelöst hat oder auch nicht.
Das ist schon enttäuschend. Wollte ich hier einfach mal loswerden.

LG
ich finde es immer so schade, daß Threads oft nie weitergeführt werden.
Ist mir jetzt schon öfters aufgefallen.
Daß der Fragesteller sich einfach nicht mehr meldet oder sagt, wie jetzt der Stand der Dinge ist.
Wie er das Problem mit der Inkontinenz gelöst hat oder auch nicht.
Das ist schon enttäuschend. Wollte ich hier einfach mal loswerden.
LG
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