Frage Inkontinenz wegen Abführmittel
- forest1
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Mein Vater ist 80 Jahre alt.
Er hat starke Verstopfungen. Letztes Mal hat er Rizinusöl eingenommen. In der Nacht hatte er im Bett Stuhlgang (
Ich habe die Idee es gibt bestimmte Windeln (o.ä), die er zur Nacht (in Fall, dass er morgens davor Abführmittel genommen hat) beim Schlafengehen anziehen kann.
Noch dazu, wegen Prostatakrebs muß er einige male in der Nacht in Urinflasche pinkeln. Darum wäre es gut, dass bei diesen Windeln vorne er die Urinflasche leicht anlegen kann.
--Gruß--
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- berty45
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Ist dein Vater zu Hause, wird er zu Hause gepflegt.
Wird er von einem Urologen behandelt
Ich würde vorschlagen zuerst die Pflege Situation abzuklären und dann gezielt hier die Fragen zu stellen.
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- forest1
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Kommt ohne Pflegedienst zurecht, ich helfe ihm.
Wird vom Urologen auch behandelt.
Mit dem Stuhlgang im Bett (zuhause) war es erste Mal.
Rizinusöl hatte er davor nicht eingenommen...
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- Ano
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- Für jede Schwierigkeit gibt es eine Lösung.
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Sei herzlich willkommen in unserem Vereinsforum der Inkontinenz Selbsthilfe e.V.!
Du schreibst, dass Dein Vater von einem Urologen behandelt wird. Nimm Kontakt mit dem Arzt auf und schildere ihm die Lage. Er kann Dir über Rezept Windeln (Inkontinenz-Hilfsmittel) verschreiben. Du solltest mit der Krankenkasse klären, mit welchem Versorger sie zusammenarbeitet, diesen dann kontaktieren und Dir dann die Produkte zuschicken lassen.
Ich habe allerdings noch von keinen Windeln gehört, bei denen man von vorne die Urinflasche anlegen könnte ohne sie vorher abzunehmen.
LG, Ano
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wir hatten hier die Tage eine ähnliche Diskussion. Dort hatte ich geantwortet:
Abfürmittel (Laxativa) sind die Mittel der Wahl, wenn eine tatsächliche Obstipation (d. h. Stuhlgang seltener als drei Mal wöchentlich in Kombination mit starkem Pressen) nicht durch eine Änderung des Lebensstils behandelt werden kann. Eine Ernährungsumstellung mit vermehrter Aufnahme von Ballaststoffen in Kombination mit einer ausreichenden Flüssigkeitsaufnahme und mehr Bewegung kann helfen, die Darmtätigkeit anzuregen und die Stuhlkonsistenz zu verbessern. Erst bei Versagen dieser Maßnahmen ist (nach ärztlicher Abklärung) die Einnahme von Laxanzien angezeigt.
Diese Antwort kann ich auch dir geben. Auch in dem von dir geschilderten "Fall" wird letztlich ausschließlich nach Lösungen der Folgen bzw. Symptome gefragt und gesucht. Der Ansatz müsste aber eigentlich ein anderer sein. Die Ursachen ergründen, hinterfragen und dann letztlich angehen.
Stuhl ist extrem aggresiv für die Haut, wenn man bereits ein höheres Alter erreicht hat noch um einiges gesteigert. Es sollte also alles daran gesetzt werden, dass es gar nicht zu Stuhlverlust kommt. Hier würde ich die Priorität meiner Bemühungen setzen.
Gruß
Matti
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- forest1
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Ich werde mit dem Urologen das besprechen.
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