Frage SphinKeeper & GateKeeper
- Christa
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2 Jahre 11 Monate her #45417 von Christa
SphinKeeper & GateKeeper wurde erstellt von Christa
Hallo mein Name ist Christa,
ich bin neu in der Gruppe.
Hat jemand von euch schon etwas von einer Operation bezüglich "SphinKeeper & GateKeeper" gehört oder eventuell Erfahrungen?
Würde mich sehr über eure Antworten freuen.
Hier noch ein paar Informationen falls Interesse besteht. (siehe link anbei)
www.thdlab.de/documents/205691/205753/36...6fae?t=1604315066851
LG Christa
ich bin neu in der Gruppe.
Hat jemand von euch schon etwas von einer Operation bezüglich "SphinKeeper & GateKeeper" gehört oder eventuell Erfahrungen?
Würde mich sehr über eure Antworten freuen.
Hier noch ein paar Informationen falls Interesse besteht. (siehe link anbei)
www.thdlab.de/documents/205691/205753/36...6fae?t=1604315066851
LG Christa
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- MichaelDah
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2 Jahre 11 Monate her - 2 Jahre 11 Monate her #45419 von MichaelDah
MichaelDah antwortete auf SphinKeeper & GateKeeper
Hallo Christa,
also gehört hab ich davon schon - Erfahrungen hab ich damit keine. Allerdings sind ja eine Menge Studien angegeben. Alleine das lesen der abstracts die es ja „for free“ gibt da schon etwas mehr Klarheit…:
„ Implantable Agents for Fecal Incontinence: An Age-Matched Retrospective Cohort Analysis of GateKeeper versus SphinKeeper„:
„ CONCLUSIONS:
GK and SK are safe and effective treatments for FI with good short-term clinical outcomes. Comparative analysis showed superiority of SK over GK in terms of gain in Tm, with borderline significantly better improvement in symptoms. Larger studies are needed to confirm these findings.“
Meine Interpretation:
Obwohl die Schließmuskelspannung bei der SphinKeeper Methode deutlich höher war als bei GK gab es nur geringfügige Verbesserungen bei den Sympthomen. Bedeutet: Es ist offensichtlich sehr stark von den Rahmenbedingungen abhängig ob die Sache tatsächlich Wirkung zeigt. Genau auf diese geht die Studie aber leider nicht genauer ein.
„Outcomes of GatekeeperTM prosthesis implantation for the treatment of fecal incontinence: a multicenter observational study“
„CONCLUSIONS:
GK is a safe and effective procedure in more than 50% of the patients for at least 1 year after the implantation.“
Meine Interpretation:
Bei fast der hälfte der Patienten hat es nicht richtig funktioniert…
„Multicentre observational study of the Gatekeeper™ for faecal Incontinence“
RESULTS:
Fifty-four patients were implanted. After Gatekeeper™ implantation, incontinence to gas, liquid and solid stool improved significantly, soiling was reduced, and ability to defer defaecation enhanced. All faecal incontinence severity scores were significantly reduced, and patients’ quality of life improved. At 12 months, 30 patients (56 per cent) showed at least 75 per cent improvement in all faecal incontinence parameters, and seven (13 per cent) became fully continent. In three patients a single prosthesis was extruded during surgery, but was replaced immediately. After implantation, prosthesis dislodgement occurred in three patients; no replacement was required.
Meine Interpretation:
Von 54 Patienten wurden nur 7 wieder vollständig kontinent.
Meine persönliche Meinung dazu:
Die Idee ist sicher gut und die ganze Sache kann bestimmt in einigen Fällen funktionieren. Allerdings ist wohl bislang nicht wirklich klar was die Erfolgsparameter sind. Darüber hinaus weiß niemand was das Implantat in 5 oder 10 Jahren macht. Unklar ist auch, ob man es im Fall der Fälle - ohne noch mehr kaputt zu machen - gegen ein neues ersetzten kann. Darüber hinaus ist auch unklar was passiert wenn ein Implantat kaputt geht - und ob es dann immer noch „unschädlich“ für den Körper ist.
Der Wunsch nach einer „einfachen“ Lösung ist nur zu gut verständlich. Allerdings bin ich mir nicht sicher ob man sich bei der derzeitigen Studienlage damit tatsächlich etwas gutes tut - zumal man es vermutlich auch zum größten Teil selber bezahlen muss…
also gehört hab ich davon schon - Erfahrungen hab ich damit keine. Allerdings sind ja eine Menge Studien angegeben. Alleine das lesen der abstracts die es ja „for free“ gibt da schon etwas mehr Klarheit…:
„ Implantable Agents for Fecal Incontinence: An Age-Matched Retrospective Cohort Analysis of GateKeeper versus SphinKeeper„:
„ CONCLUSIONS:
GK and SK are safe and effective treatments for FI with good short-term clinical outcomes. Comparative analysis showed superiority of SK over GK in terms of gain in Tm, with borderline significantly better improvement in symptoms. Larger studies are needed to confirm these findings.“
Meine Interpretation:
Obwohl die Schließmuskelspannung bei der SphinKeeper Methode deutlich höher war als bei GK gab es nur geringfügige Verbesserungen bei den Sympthomen. Bedeutet: Es ist offensichtlich sehr stark von den Rahmenbedingungen abhängig ob die Sache tatsächlich Wirkung zeigt. Genau auf diese geht die Studie aber leider nicht genauer ein.
„Outcomes of GatekeeperTM prosthesis implantation for the treatment of fecal incontinence: a multicenter observational study“
„CONCLUSIONS:
GK is a safe and effective procedure in more than 50% of the patients for at least 1 year after the implantation.“
Meine Interpretation:
Bei fast der hälfte der Patienten hat es nicht richtig funktioniert…
„Multicentre observational study of the Gatekeeper™ for faecal Incontinence“
RESULTS:
Fifty-four patients were implanted. After Gatekeeper™ implantation, incontinence to gas, liquid and solid stool improved significantly, soiling was reduced, and ability to defer defaecation enhanced. All faecal incontinence severity scores were significantly reduced, and patients’ quality of life improved. At 12 months, 30 patients (56 per cent) showed at least 75 per cent improvement in all faecal incontinence parameters, and seven (13 per cent) became fully continent. In three patients a single prosthesis was extruded during surgery, but was replaced immediately. After implantation, prosthesis dislodgement occurred in three patients; no replacement was required.
Meine Interpretation:
Von 54 Patienten wurden nur 7 wieder vollständig kontinent.
Meine persönliche Meinung dazu:
Die Idee ist sicher gut und die ganze Sache kann bestimmt in einigen Fällen funktionieren. Allerdings ist wohl bislang nicht wirklich klar was die Erfolgsparameter sind. Darüber hinaus weiß niemand was das Implantat in 5 oder 10 Jahren macht. Unklar ist auch, ob man es im Fall der Fälle - ohne noch mehr kaputt zu machen - gegen ein neues ersetzten kann. Darüber hinaus ist auch unklar was passiert wenn ein Implantat kaputt geht - und ob es dann immer noch „unschädlich“ für den Körper ist.
Der Wunsch nach einer „einfachen“ Lösung ist nur zu gut verständlich. Allerdings bin ich mir nicht sicher ob man sich bei der derzeitigen Studienlage damit tatsächlich etwas gutes tut - zumal man es vermutlich auch zum größten Teil selber bezahlen muss…
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