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Steigende Rohstoffpreise bei Hilfsmitteln

20 Okt 2010 18:28 #1 von matti
PRESSEMITTEILUNG

SCA: Steigende Rohstoffpreise machen Herstellern Sorgen

Preisanpassung im TENA Sortiment ist unumgänglich

Mannheim - Die permanent steigenden Rohstoffpreise für Zellstoffe,
Baumwolle, Vliesstoffe und Granulate für medizinische Kunststoffe
machen den Herstellern von Inkontinenzprodukten Sorgen. "Die für uns
wichtigen Rohstoffe haben sich in den letzten zwölf Monaten deutlich
verteuert", sagte SCA Regional Director Frank Vetter heute (20.) in
Mannheim. Von dem Preisanstieg seien neben SCA - dem weltweit
führenden Hersteller von Hilfsmitteln bei Inkontinenz, die unter dem
Markennamen TENA vermarktet werden - auch alle anderen Produzenten
betroffen. Zum Teil seien bereits Preisanhebungen angekündigt worden.
Nun müsse sich auch SCA dem Kostendruck beugen.

Vetter wies insbesondere auf die Preissteigerungen bei der Zellulose
hin. Aufgrund einer verstärkten Nachfrage nach Papier und Holz im Zuge
der Erholung der Weltwirtschaft habe sich der Zellulosepreis gegenüber
September 2009 um etwa 34 Prozent verteuert. Aber auch der extreme
Winter in Skandinavien, Streiks in Finnland und das Erdbeben in Chile,
das mit acht Prozent Marktanteil einer der größten
Zellstoffproduzenten ist, würden sich bemerkbar machen.

Der Altpapierpreis sei infolge einer gestiegenen Nachfrage in den
asiatischen Märkten in Europa um über 30 Prozent und in den USA um bis
zu 80 Prozent angestiegen. Auch bei den Kunststoffgranulaten
Polypropylen und Polyethylen, aus denen Vliese und Folien gefertigt
werden, seien extreme Preissteigerungen zu verzeichnen. "Polyethylen
ist in den letzten zwölf Monaten um 31 Prozent teurer geworden,
Polypropylen sogar um 34 Prozent", sagte Vetter.

"Bei der Herstellung von Inkontinenzprodukten machen Rohstoffkosten
den größten Anteil aus", erläuterte der TENA Chef. Höhere Belastungen
seien bisher von SCA getragen oder durch kostensenkende Maßnahmen
kompensiert worden. Doch nun habe das Unternehmen alle Möglichkeiten
der Prozessoptimierung ausgeschöpft. Eine Preisanpassung lasse sich
deshalb nicht mehr vermeiden. "Je nach Zellstoffgehalt der einzelnen
Produkte müssen wir die Preise zwischen drei und sechs Prozent
anheben", so Vetter.

SCA ist ein börsennotierter internationaler Konzern für Konsumgüter
und Papierprodukte. Das Unternehmen entwickelt, produziert und
vermarktet Hygieneprodukte, Verpackungslösungen, Druckpapiere und
Holzmaterialien - durchgehend unter nachhaltigen Gesichtspunkten. Die
Produkte werden in über 90 Ländern verkauft. Mit Produktionsstätten in
mehr als 40 Ländern erwirtschaftet SCA jährlich einen Nettoumsatz von
11,5 Milliarden Euro. Zu Beginn des Jahres 2010 beschäftigte SCA rund
52.000 Mitarbeiter. Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.sca.com .

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25 Okt 2010 06:23 #2 von mehlbox2001
... Gewäsch!

Erstens waren vorher die Rohstoffpreise stark gefallen ... Und dann frag ich mich, wieviel Rohstoff in einem Stück steckt, zum Einkaufspreis ...

Mir fällt zu sowas immer nur der Brötchenpreis ein ... Ein Brötchen hat für weniger als einen Cent EK Mehl drin ... Wenn der Mehlpreis sich verdoppeln würde: OK, das würde nicht mal einen Cent mehr rechtfertigen.

Ich fürchte, angesichts steigender Zahlen von Billiglöhnern sollten die Preise eher abwärts gehen ... Vor allem bei einem Konzern, der in mehr als 40 Ländern produziert ...

Andreas

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09 Mär 2011 19:14 #3 von gervais
Bei der Menge an billigem Geld, das momentan auf den Märkten verfügbar ist, würde es mich ziemlich wundern, wenn die Rohstoffpreise niedriger wären. Vielleicht ist auch einfach nur die Kaufkraft des Geldes etwas gesunken. Trotz steigender Rohstoffpreise, ist Deutschland immer noch eine sehr erfolgreiche Handelsnation, was schon die Exportzahlen zeigen.

Deutsche Exporte: Die Billion wird 2011 geknackt

Wenn die Rohstoffpreise steigen, dann steigen sie für alle Marktteilnehmer gleich. Wettbewerbsvorteile sollte Deutschland als rohstoffarme Handelsnation in anderen Bereichen haben.

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28 Sep 2011 10:28 #4 von Floris
@gervais
das sehe ich genauso. Das sieht man ja auch an der Entwicklung von Silber und Gold in den letzten Monaten.

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