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Anbieterwechsel von aufsaugenden Inkontinenzartikeln

12 Feb 2016 19:56 #11 von Agi
Ein Hallo in die Runde

ich bin bei Techniker KK versichert und in keiner Pflegestufe.

Für die Bedürfnisse meiner Stuhlinkon. hab ich mich damals für „San Seni normal“ Vorlagen entschieden.

Im letzten Quartal IV 2015 wurde ich vom hiesigen Sanitätshaus beliefert .
Für 4 Packungen mit je 30 Stück musste ich an Rezeptgebühren 7,85 Euro bezahlen.

Nach meinem Ermessen bekam das Sanitätshaus dafür 78,50Euro.
Im Internethandel sind sie für 31,80Euro zu haben.


Ein Vertragslieferant, der sämtliche Vorlagen liefern konnte, wollte für die „San Seni normal“ eine wirtschaftliche Zuzahlung von 0,20Euro/Stück berechnen. Das wären bei 120 Stück 24,00Euro

Meine Apotheke die zufällig die Produkte von San Seni bekommt beliefert mich ab jetzt monatlich mit 2 Packungen/30Stück.(somit sind es jetzt 180 Stück/Quartal)
Ich zahle dort jetzt 1,20Euro /Monat.
Für mich ist es im Moment ein Glücksfall.

Die Apotheken möchten ihre Kunden zurückgewinnen die sonst im Internethandel kaufen.

Mein Tipp informiert Euch vorher über wirtschaftliche Zuzahlungen und scheut nicht das Gespräch mit der Krankenkasse.

Liebe Grüße
Agi
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12 Feb 2016 21:21 #12 von tigerschnegel
Liebe Agi,

vielen Dank für diese interessanten Zeilen! Habe gerade mal bei ebay geguckt, eine 30er Packung Deiner Vorlagen kann man dort für 6,45 Euro bekommen...wenn das Sanitätshaus dafür 78,50 bekommen hat, gibt mir das zu denken.
Ich meine ja schon lange, dass die jetzigen Sanitätshäuser mit ihren exorbitanten Preisen auf Dauer so nicht überleben werden...wenn die jetzige Generation der Senioren wegstirbt, also diejenigen, die das Internet noch nicht nutzen.

Ich bin harninkontinent, mit zwei Vorlagen oder Slips etc. käme ich pro 24 Stunden nicht aus, bei Deiner Stuhlinkontinenz funktioniert das?

Das Gespräch mit der Kasse schiebe ich immer noch vor mir her, vorgestern hat leider auch noch mein Treppenlift den Geist aufgegeben. Ich muss jetzt zusätzlich noch versuchen, wenigstens die 4000 Euro für einen neuen Lift von der Kasse zu bekommen.

Liebe Grüße
Verena

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13 Feb 2016 10:30 #13 von Sebald
Guten Morgen,

ich möchte mich nicht zu den genannten Beträgen äußern, sondern noch einmal grundsätzlicher fragen.

Fakt ist:

An das vom Arzt ausgestellte Rezept, an das dort festgehaltene Produkt und dessen Menge muss sich der Lieferant eigentlich zuzahlungsfrei halten.

Wie wir alle wissen, ist dem de facto nicht so. Entweder man bekommt unzureichende Mengen oder bescheidene Qualität oder beides ohne Zuzahlung. Oder aber man zahlt eben privat drauf, wenn man anderes will.

Natürlich besteht die Möglichkeit, mit der Kasse zu verhandeln (was meist erfolglos ist) oder aber den Gerichtswegs zu beschreiten.

Mich würde aber nochmal sehr das Praktische interessieren: Wenn man diesen Weg nun geht. Wie übersteht man dann die durchaus längere Zeit zwischen Widerspruch und der Durchsetzung der Anrpsüche bzw. der (gerichtlichen) Klärung?

- geht man über Monate in Vorkasse und kauft man die Produkte woanders selbst? Und rechnet sie dann der Kasse rückwirkend an, wenn diese urteilsbedingt einschwenken muss?

- kauft man die Produkte doch erst beim 'vorgeschriebenen' Anbieter und zu dessen Bedingungen? Und rechnet auch hier rückwirkend an?

Ich habe bisher noch keine Schilderung davon gelesen, wie sich diese Zwischenzeit genau gestaltet.

Oder habe ich da was übersehen?

Beste Grüße,
Sebald
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