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Vorlagen / Einlagen für Männer - Welche benutzen?

04 Mär 2016 11:00 #11 von Bezzera
Moin moin,

ich schon wieder. Heute Morgen habe ich beim Urologen angerufen, wg. der von mir am Dienstag abgegebenen Proben für Kulturen. Alles in Ordnung, kein Anzeichen für Entzündungen, Bakterien etc. Jetzt wird es natürlich interessant. Den nächsten Termin habe ich für den 11.04. bekommen, dann wird der Arzt weitere Schritte mit mir besprechen.
Wg. dem gestern oben geschilderten aktuellen Verhalten meiner Blase konnte die Sprechstundenhilfe nicht wirklich weiterhelfen, denkbar, dass die Erkältung schuld ist oder auch die dadurch leicht angestiegende Trinkmenge, genaues soll ich aber mit dem Urologen selber abklären. Leider konnte er heute früh nicht ans Telefon.

Grüße,
Gregor

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04 Mär 2016 13:20 #12 von tigerschnegel
Hallo Gregor,

ich hatte die letzten zwei Wochen wieder einmal einen schweren grippalen Infekt und auch mir fiel auf, dass ich dann mehr Urin produziere. Natürlich habe ich auch etwas mehr getrunken, aber das alleine scheint es nicht zu sein.

Kräutertees kann ich z.B. leider gar nicht mehr trinken, die rutschen bei mir quasi im Eiltempo von oben nach unten durch, da müsste ich nach jeder einzelnen Tasse Tee meine Pants wechseln. Ich trinke nur noch kohlensäurehaltige Getränke, um nicht die Anzahl der Pants in die Höhe zu treiben. Das gefällt mir überhaupt nicht!

Letztes Jahr trug ich nach einer schweren Fuß-OP 3 Monate lang eine transurethralen Blasenkatheter, da habe ich getrunken so viel und was ich wollte, seit ich aufsaugende Hilfsmittel trage, geht das nicht mehr.

Soweit meine Erfahrungen hierzu.

LG
Verena

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09 Mär 2016 08:54 #13 von Bezzera
Hallo Verena,

vielen Dank für Deine Antwort. Das klingt bei Dir noch schlimmer als bei mir. Da ich die bisher genutzen Vorlagen mittlerweile 4-6x am Tag wechseln musste und die Packungen dadurch immer schneller leer werden habe ich mich entschieden vorerst andere Einlagen zu benutzen. Habe mich jetzt für die Moliform entschieden, damit komme ich gut durch den Tag. Habe auch den Mut gefasst den Urologen um ein Rezept dafür zu bitten. Die Pauschalen sind zwar sehr niedrig, kenne das schon von meiner Frau, die TK zahlt nur noch 18,45€/Monat, aber trotzdem ist es Geld, das man spart.

Einschränken möchte ich mich mit meinem Trinkverhalten eigentlich nicht und Tee ist bei einer Erkältung das Einzige was ich gerne trinke, Kaltgetränke oder kohlensäurehaltige Getränke mag ich dann gar nicht. Und Trinken ist ja dabei wichtig und löst den Husten.

Aber, mittlerweile klingt die Erkältung ab, ich rechne eigentlich fest damit, dass sich der ungewollte Urinverlust damit wieder etwas legt.

LG
Gregor

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18 Apr 2016 19:58 #14 von Bezzera
Hallo,

wollte mal wieder berichten, wie es mir bis jetzt so ergangen ist:
Diese Woche Montag war ich wieder beim Urologen. Es ging eigentlich nur darum, dass er jetzt eine Blasenspiegelung machen möchte, da alle bisherigen Untersuchungen ohne Befund waren. Er hat mich auch noch mal ausgefragt, wie sich die Inkontinenz entwickelt hat, ob es besser wurde oder schlechter wurde, welches Hilfsmittel ich nutze, wie oft ich wechseln muss etc.

Ich hatte zwischendurch noch einmal die von Horsty empfohlenen Molimed for men genutzt, allerdings mit ein paar nassen Unfällen, immer dann wenn die Menge auf einmal zu viel war, oder ich nach 1-2 kleineren Attacken nicht schnell genug wechseln konnte. Ich bin also wieder auf die Moliform umgestiegen, damit fühle ich mich sicherer und komme sehr gut klar. Mein Alltag ist damit normal zu bewerkstelligen und es nimmt mir die Sorge, dass etwas passieren könnte. Ich bin dadurch insgesamt viel entspannter geworden was mein "Problem" angeht.

Die Spiegelung lasse ich jetzt unter Narkose durchführen, die Angst ist einfach zu groß und damit die Sorge, dass ich während der Untersuchung verkrampfe. Bin untenrum einfach zu empfindlich, obwohl ich sonst gar keine Mimose bin.

Grüße
Gregor

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28 Jul 2016 10:13 #15 von Bezzera
Seit April habe ich nun nicht mehr berichtet. Nicht, weil das Thema vergessen ist, sondern weil alles etwas länger gedauert hat. Eigentlich hätte ich im Mai einen Termin zur Blasenspiegelung gehabt, wegen Sommergrippe musste ich diese aber verschieben, den Ersatztermin hatte ich erst am 29. Juni. Da ich die Blasenspiegelung unter Kurznarkose durchführen lies, wollte der Urologe die Nachbesprechung zu einem separaten Termin durchführen, damit ich klar im Kopf bin. Im Nachhinein hätte er ruhig mit mir reden können, 30 Minuten nach der Untersuchung saß ich schon im Restaurant mir den Bauch vollschlagen, da ich nicht frühstücken durfte :silly:

Heute war dann endlich der Temrin zur Nachbesprechung. Der Urologe ist noch einmal der Vollständigkeit halber alle Untersuchungen von Anfang an durchgegangen mit deren Ergebnis und zum Schluss berichtete er dann von der Blasenspiegelung. Harnröhre nicht verengt oder entzündet, alles ok, Blase auch ok, keine Steine, keine Anzeichen für Tumore oder Entzündungen. Bei der Prostata stellte er eine Verkrampfung fest, noch keine richtige Vergrößerung. So weit so gut, wenigstens nichts Schlimmeres.

Um die Verkrampfung der Prostata zu lösen hat er mit jetzt ein Medikament mit dem Wirkstoff Tamsulosin, also einen α-Blocker verschrieben. Dieses soll ich jetzt erst einmal 3 Wochen lang jeden Tag morgens einnehmen um zu prüfen, ob eine Besserung eintritt und um quasi zu verifizieren, ob die Verkrampfung der Prostata ursächliche für mein Problem sind. Er hat mich noch über alle Nebenwirkungen und Symptome aufgeklärt, die das Medikament verursachen kann. Was mich dabei ein wenig nachdenklich stimmt, sind Beschreibungen wie Schwindel und/oder sogar Ohnmachtsanfällen. Ich bin niemand, der Medikamente verteufelt oder ständig die Nebenwirkungen studiert und abwartet, allerdings bin ich der Meinung, dass Medikamente den Alltag auch nicht beeinflussen sollten, wenn es nicht unbedingt notwendig ist. Da ich einen Beruf habe, bei dem ich mich sehr gefährlichen Betriebsbereiche (flüssiger Stahl) bewege, ich zu jeder Zeit wg. meiner Frau fähig sein muss ein Kraftfahrzeug zu führen (Arbeitsweg etc.) überlege ich derzeit, wie ich vorgehe. Ich werde das Medikament sicherlich ausprobieren, den Zeitpunkt aber vermutich in meinen Urlaub verlegen. Denn aktuell nutze ich zwar aufsaugende Hilfsmittel, diese schränken mich aber bisher weder im privaten noch im beruflichen Alltag ein, so dass ich derzeit keinen all zu staren Leidensdruck habe, unbedingt etwas verändern zu müssen.

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