Frage Anfrage bei der DAK bezgl. Pants
- tigerschnegel
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vielen Dank für alle Eure Antworten! Dass nach diesem Erstkontakt mit der Kasse etwas (positives) passiert, erwarte ich natürlich nicht. Ich hatte nur ewig nicht mehr mit meiner Kasse zu tun und musste erst einmal herausfinden, welche Niederlassung inzwischen überhaupt für mich zuständig ist.
In den letzten 9 Jahren wurde ich virtuell mindestens 4,5 Mal in andere Filialen verschoben, seit neuestem führt man mich in Montabaur.
Das letzte, was ich von der DAK bekam, waren ein Falt-Rollstuhl und ein Toilettenstuhl, darum hat sich aber das Krankenhaus gekümmert 2014 nach meiner HWS-OP.
Ich werde erst einmal den Weg einschlagen, den man hier in der Selbsthilfegruppe empfiehlt, nämlich den, des BVKM mit Hilfe seiner Argumentationshilfen für Inkontinenzhilfen.
Als ich mich telefonisch mit einer Mitarbeiterin der Medi-Centers Mittelrhein auseinandersetzte und ihr sagte, dass ich diese menschenunwürdige Art der Inkontinenzversorgung keinesfalls hinnehmen würde, sagte diese, damit müsse ich mich an meine Kasse wenden.
Dass natürlich jetzt jeder versuchen wird, die Verantwortung woandershin abzuschieben, vermute ich auch stark.
Ich halte Euch auf dem Laufenden!
Liebe Grüße an alle
von Verena
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nun, ich bin auch bei der DAK versichert. Diese bietet ausserhalb der Öffnungszeiten der örtlichen Geschäftsstellen eine bundesweit einheitliche Rufnummer an. Ich glaube diese führt nach Hamburg. Dies kann ich aber nicht empfehlen, weil dort Leute dich tatsächlich ausschließlich als Fall betrachten, wärend in der örtlichen Geschäftsstelle ich als "gewachsener" Fall wahrgenommen werden, man kennt mich seit Jahren.
Die besten Erfolge habe ich immer erreicht, wenn ich dort vor Ort (reimt sich schön) persönlich aufgeschlagen bin. Ich halte es auch immer so, dass ich zunächst mit "Hänschen" spreche. Wenn dies aber zu nichts führt, spreche ich ausschließlich nur noch mit "Hans". Es ist erstaunlich, obwohl "Hans" seinen "Hänschen" die Vorgaben macht, wie kompromissbereit der Hans wird. Ihm ist nämlich nicht selten auch lästig mit Kunden zu "streiten" die über ihre Rechte infomiert sind und diese schlichtweg wahrnehmen wollen.
Manche DAK bieten auch einen Homeservice (oje, also Hausbesuchdienst, man ist schon völlig verenglischt) an. Vielleicht auch dies einmal erfragen, wenn der persönlche Weg dorthin verschlossen ist.
Gruß
Matti
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- tigerschnegel
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Diese Beschreibung der Aufgaben eines Case Managers ist geradezu grotesk lächerlich. Wie wollen denn solche Manager die Compliance stärken, wenn sie nur minderwertige Materialien verteilen...?
Das mit dem Case-Manager hatte hier vor einigen Monaten jemand geschrieben, der einen solchen von seiner Kasse zur Seite gestellt bekommen hat. Weiß nicht mehr auswendig, wer das war.
Was ich schon mal gar nicht brauche, ist jemand, der zu mir nach Hause kommt und mich in Sachen Inkontinenzhilfen berät. Was habe ich wohl das letzte halbe Jahr gemacht? Ich habe inzwischen so viele Erfahrungen gesammelt, dass ich sehr genau weiß, was das richtige für mich ist! Ich finde, dass jeder Inkontinenzpatient, der dazu noch in der Lage ist, seine Entscheidungen bzgl. aufsaugender Hilfsmittel selbst treffen sollte!
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tigerschnegel schrieb: Ich finde, dass jeder Inkontinenzpatient, der dazu noch in der Lage ist, seine Entscheidungen bzgl. aufsaugender Hilfsmittel selbst treffen sollte!
Nun Verena,
dass empfinde ich durchaus genauso wie du. Die Realität beim Kostenträger sieht aber leider anders aus.
Gruß
Matti
Edit: Hast du meinen Beitrag über deinem gelesen?
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- tigerschnegel
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- tigerschnegel
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Eben ging das Telefon, Vorwahl Koblenz. Ich hatte den Rechner noch offen, bin aber gleich rangegangen. Das Medi-Center Mittelrhein!
Eine Dame mit ostdeutschem Akzent sagte, sie wolle mit mir noch einmal über meine Windelversorgung sprechen. Ich: Ich nehme an, Sie rufen an, weil ich gestern der DAK eine Email geschickt hatte. Das gab sie dann nach kurzem Zögern auch zu. Ihr lag meine Mail an die DAK vor, sie hatte sie aber noch nicht ganz gelesen.
Ich habe ihr dann meine Probleme noch einmal geschildert und sie gefragt, warum man mir Pants der niedrigsten Saugstärke zuschickt, wenn auf dem Rezept steht, dass ich eine neurogene Blasenfunktionsstörung habe und nicht bloß eine Tröpfcheninkontinenz.
Sie bot mir an, mir jetzt noch mal 3 verschiedene Pants-Modelle höchster Saugstärke von Anbietern, die ich bisher nicht getestet hatte, zuzuschicken. Das, was ich bevorzuge, haben sie natürlich nicht im Angebot. Ich sagte, ich sei gerne bereit, diese auch noch zu testen.
Mein Grundtenor war erst mal freundlich, darüber, dass ich es nicht einsehe, mehr als 10 Euro pro Monat an Zuzahlung zu leisten, habe ich erst mal nicht gesprochen.
Ein weiterer Schritt...
Grüße
von
Verena
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War das die Reaktion auf die du gehofft hättest? Da hättest Du bei Publi Care anrufen können, die arbeiten mit 10 verschiedenen Anbietern zusammen und hättest dich bemustern können.
Die Auswahl wäre größer gewesen.
Und ja, manchmal ist es nicht unklug, jemand kommt nach Hause und spricht nochmal mit einem. Man kann viel besser ausdrücken, was man braucht und wünscht.
Der Kampf mit der Kasse fängt ja grad erst an und bis jetzt hast Du eigentlich nichts erreicht. ( meine pers. Meinung)
V.G Gabi
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- tigerschnegel
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das Medi-Center Mittelrhein ist der für mich zuständige Versorger. Natürlich habe ich noch nichts erreicht, das war auch nicht zu erwarten. Es kann bis zu einer Klage vor dem Sozialgericht gehen, dafür braucht es einen langen Atem,
Deine empfohlene Firma Publi Care werde ich mir noch mal näher ansehen, ich bin aber kein Pflegefall und brauche deshalb z.B. auch keine Beratung bzgl. irgendetwas. Ich bin schon so lange chronisch krank, ich treffe grundsätzlich alle meine Entscheidungen selbst.
LG
Verena
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Ich wollte dich nicht zum Pflegefall machen, um Himmels Willen. Aber manchmal kommt man mit ein wenig Diplomatie weiter.
Ich als Typ. Widder muss mir dies immer wieder sagen.
Ich habe dazu gelernt, nehme Hilfe als das was es ist Hilfe und erreiche meine Ziele auch. Meine entgültigen Entscheidungenntreffe ich auch selbst.
V.G Gabi
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na ist doch immerhin schon mal ein Anfang und Du siehst, die Mail wurde nicht bei der DAK nur abgeheftet.
Ich würde das erst einmal als positiv bewerten. Abwarten was kommt und ausprobieren.
Drück Dir Däumchen, dass vielleicht doch was dabei ist, was für Dich in Frage kommt und Du auf einen Kampf
mit der Kasse verzichten kannst.
Lieben Gruß
Petra
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