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Versorgung mit Inkontinenzmitteln im Pflegeheim

14 Mai 2016 14:45 #1 von Tilli
Meine Mutter(92Jahre) lebt seit Juli 2015 im Seniorenpflegeheim. Seit April beziehen wir Pants für sie. Jetzt mußte ein neues Rezept beantragt werden. Bei Einzug ins Heim wurde abgesprochen, dass wir uns um das Material kümmern. So auch geschehen. Jetzt weigert sich die Krankenkasse das Material zu bezahlen( wir haben eine Zuzahlung von ca. 40€). Die Mitarbeiterin der KK sagte mir, dass es nicht rechtens ist, wenn wir das Material beziehen. Es muß über das Heim bezogen werden. Ist diese Aussage der Mitarbeiterin richtig? Der Anbieter des Heimes ist teurer.

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14 Mai 2016 17:50 #2 von Karlchen
Hallo Tilli,

zuerst mal ein herzliches Willkommen hier im Forum.

Ich habe mal Google bemüht und folgenden Link gefunden:

www.verbraucherzentrale.de/hilfsmittel-im-pflegeheim

Es sieht also so aus, dass das Pflegeheim die Hilfsmittel bereitstellen muss, es sei denn die Hilfsmittel sind medizinisch notwendig. Zumindest habe ich es so verstanden.

Das Pflegeheim wird aber wahrscheinlich nur bestimmte Mittel vorrätig haben, sonst müssten sie ja ein großes Lager halten. Wenn Deine Mutter also bestimmte Pants tragen möchte, dann ist ein entsprechender Aufpreis zu zahlen.

Bei mir persönlich war es so, dass mein Versorger einen so hohen Aufpreis haben wollte, dass ich meine Pants im Internet fast billiger selber kaufen kann. Ob sich das bei Dir auch so rechnet hängt sicher von der Marke ab. Noch ein Tipp zur Suche im Internet: Man muss vor jeder Bestellung neu recherchieren, weil sich die Preise dauernd ändern. Man findet durchaus Preisunterschiede von bis zu 100%!

Gruß vom Karlchen
Folgende Benutzer bedankten sich: Lotta Gregor

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19 Okt 2016 21:05 - 19 Okt 2016 21:13 #3 von Lotta Gregor
Erfahrungsgemäß zahlt ihr die Hilfsmittel die das Heim einkauft.

Raum für "Extrawünsche" ist im Pflegealltag leider wenig gegeben.

Viel zu häufig werden Billigmarken verwendet oder die Bewohner solange in den vollen Vorlagen liegen gelassen, dass selbst die beste Marke überfordert ist.

Oder es werden Slips mit niedriger Saugleistung oder vollkommen ungeeignete Vorlagen verwendet (weil es "schneller" geht). :(

Was aber manchmal machbar ist, dem Bewohner zusätzliches (aus eigener Tasche bezahltes) gutes Inko-Material aufs Zimmer / in den privaten Schrank mitzugeben. (was natürlich auch wieder Mehrkosten bedeutet.)

Es kommt auf die Einrichtung an.


Ich hoffe sehr für euch, dass ihr ein gutes Heim gefunden habt!
(obwohl ich wirklich meine Zweifel daran habe, dass es noch gute Heime in Deutschland gibt!)

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