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Schmerzen wenn ich den einmal Katheter ziehe

08 Mai 2018 02:32 #1 von MA2307
Hallo,
Ich habe am Freitag Botox bekommen und muss mich seit dem kathetern. Nun habe ich wenn, ich den katheter ziehe schmerzen. Des weiteren scheide ich nicht viel aus obwohl ich genug trinke und der Urin ist auch sehr konzentriert. Weiß jemand was das sein könnte? Oder kann mir jemand einen Rat geben?

PS: an den Kathetern kann es nicht liegen,ich musste mich vor zwei Jahren auch kathetern da hatte ich auch die Lofric sense und mit denen komme ich sehr gut zurecht.
Danke im voraus!
Liebe grüße Maria :)

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08 Mai 2018 07:15 #2 von Johannes1956
Liebe Maria!

Ich habe beim Kathetern die Erfahrung gemacht, dass das Kathetereinführen und Rausziehen sehr mit der Effektivität der Beckenbodenentspannung zu tun hat. Ich musste das erst erlernen und mir halfen anfangs Atemübungen vor dem Kathetern.

Das mit dem genug Trinken ist so eine Sache. Es hat auch viel damit zu tun, was du trinkst (und isst). Wenn dein Harn zu konzentriert ist, vesuche es mit Tees, die entwässern. Brennnessel und Pfefferminze wären da zu nennen. Wichtig ist, dass du ungezuckerte Getränke nimmst, am besten eben Kräutertees. Wenn du das mit Speisen kombinierst, die auch entwässern, jetzt sehr zu empfehlen Erdäpfel kombiniert mit Spargel z.B. , wirst du die Wirkung in einem weniger dunklen Harn schnell merken. Dann geht das Kathetern nach meiner Erfahrung auch leichter. Mit sehr dunklem, gelben Harn brennt es immer ein wenig. Wie gesagt, zuckerhaltige Getränke meiden, auch Alkohol meiden hilft.

Alles Gute,

Johannes

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26 Mai 2018 15:12 #3 von Lotta Gregor
und genau das ist der Grund weshalb wir keine DKs benutzen.

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26 Mai 2018 15:46 #4 von hippo80
Hier geht es aber um Einmalkatheter. Und die unterscheiden sich doch deutlich von Dauerkathetern. Und diese sind oft unverzichtbar.
Folgende Benutzer bedankten sich: Johannes1956

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27 Mai 2018 12:59 #5 von Johannes1956
Hallo,

ISK, der intermittierende Selbstkatheterismus mit modernen Einmalkathetern ist bei gewissen Situationen tatsächlich die beste Alternative seine Blase zu entleeren, wenn es auf natürlichem Wege nicht oder nur mangelhaft, d.h. mit Restharn, funktioniert.

Bei Blasenentleerungsstörungen bedingt durch etwa Nervenschädigungen ist ISK Mittel der Wahl. Eine Botox-Behandlung verursacht ja mitunter auch eine Blasenentleerungsstörung durch die (gewollte) Ruhigstellung der Blase, die man dann auf anderem Wege entleeren muss.

Ein transurethraler Katheter soll ja nie eine Dauerlösung sein, leider wird dies bei zu pflegenden Menschen immer wieder missbräuchlich so gehandhabt. Das Risiko, Infekte, von Blaseninfekten, Nebenhodenentzündungen bis hin zu Nierenbeckenentzündungen zu bekommen, steigt bei längerer Anwendung des transurethralen Katheters mit der zunehmenden Zeit.

Bei Notwendigkeit einer Daueranwendung gibt es noch die Alternative eines Bauchdeckenkatheters, aber auch bei diesem steigt mit Dauer der Anwendung das Risiko von Infektionen.

Einzig der ISK ist bei Langzeitanwendung vergleichbar mit spontaner Entleerung hinsichtlich Infektionsrisiko. Bei deutlichem Restharn senkt ISK sogar das Infektionsrisiko.

Ein Brennen oder gar Schmerzen in der Harnröhre bei Herausziehen des Katheters ist nicht normal, es könnten andere Ursachen vorliegen, die medizinisch abgeklärt werden müssen.

ISK ist in den meisten Fällen unproblematisch, wenn es richtig angewandt wird. Ich selbst kathetere seit 4 Jahren wegen einer neurogenen Blasenentleerungsstörung und habe nur ein einziges mal einen Harnwegsinfekt gehabt. Man muss auf regelmäßiges, sauberes Kathetern und ausreichend Flüssigkeitsaufnahme achten.

Wie hippo80 schreibt, in gewissen Situationen gibt es zu ISK oder intermittierendem Fremdkathetern gar keine sinnvolle Alternative und es funktioniert auch in den allermeisten Fällen unproblematisch.

Johannes

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