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Hilfsmittel bei Harninkontinez

23 Mai 2019 11:04 #1 von Unbekannt 3.0
Hallo zusammen,

ich hoffe es ist ok, wenn ich nochmal einige Fragen stelle.

Ich bekomme vom Urologen immer mein Rezept für die Inko Einlagen. Tagsüber bin ich auch total zufrieden damit, nachts schwimme ich immer weg, und ich musste mir eine neue Matratze kaufen, weil die Matratze dementsprechend aussah. Deswegen hab mir selber ein Matratzenschoner gekauft, damit meine Matratze nicht wieder getauscht werden muss. Allerdings muss meine Frau die jeden tag waschen, weil ich wieder nass war. Ich hab schon mit der Apotheke (von dort bekomme ich meine Einlagen) gesprochen, und sie meinte, das ich nachts größere nehmen soll, allerdings muss ich ganz ehrlich sagen, damit komme ich überhaupt nicht klar und kann mit den größeren Einlagen nicht schlafen. Mann muss dazu sagen ich bin 1,98 und wiege 70. (Sprich Spargel-Tarzan). habt ihr noch eine Idee, was man machen kann? Ich lese oft über das Thema Urinal Kondom, wo bekomme die her? Ich würde es gern mal testen. Sollte es damit gehen, bezahlt die KK die Kondome? oder muss ich die selber zahlen?

Des Weiteren habe ich nun von mein Psychologe die Diagnose ADHS bekommen und soll Ritalin nehmen, bin mir aber nicht sicher. (Ich nehme ungern Tabletten) und er meinte das die Inkontinenz evtl. auch davon kommen kann. habt ihr damit Erfahrung?

Gruß Florian

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23 Mai 2019 18:00 #2 von Mattis
Ist es bei dir psychisch das Problem, größeres, dickeres usw zu tragen oder rein das Problem mit rutschen, schieben, drücken?

Ich könnte mit Vorlage auch nicht schlafen, die würd sich ständig verschieben und immer ein Fremdkörpergefühl und ein Unsicherheitsgefühl hinterlassen.

Auch das ist einer der Gründe, warum ich Inkontinenzslips (=Klebewindeln, Windelhosen zum Verschließen) bevorzuge.
Wenn unter der riesigen Auswahl an verschiedenen Marken, Modellen, Schnitten und Saugstärken erst das Richtige gefunden und ideal sowie etwas stramm angelegt wird, sitzt es wie eine dickere Unterhose, ist sehr auslaufsicher und bleibt ab Ort und Stelle.
Natürlich: Je höher die nötige Saugleistung, desto dicker wird es. Man gewöhnt sich dran, auch wenn man am Anfang vielleicht wegen des zunächst störenden Drückens aufwacht oder Einschlafprobleme hat.

Aber das mit dem Kondomurinal ist auch eine gute Idee. Mich stört es zwar deutlich mehr und ggf wickele ich mich um den Schlauch, aber ein Versuch ist es immer Wert.

Krankenkassen zahlen auch ableitende Hilfsmittel. Wie/wieviel genau, das werden andere hier beantworten können. ;-)

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