Neueste Forenbeiträge

Mehr »

Du kannst alle Bereiche des Forums kostenfrei, vertraulich und unverbindlich lesen. Wenn Du eine Frage stellen möchtest oder auf einen Beitrag antworten willst, ist es erforderlich das Du dich zuvor registrierst. Wir sind Gemeinschaft! Anmeldung / Registrierung

Registrieren

Kann transanale Irrigation Schäden am Schließmuskel / Enddarm verusachen

23 Nov 2019 13:34 #1 von saliju
Hallo Zusammen,

nach zahlreichen erfolglosen Movicoltherapien bin ich hier auf das Forum gestoßen und damit auch auf die transanalge Irrigation.
Es geht um meine 6-jährige Tochter - Diagnose Stuhlschmieren - chronische Obstipation - Enkopresis.
Jetzt war ich bei unserer Hausärztin um mir ein Rezept für dieses Verfahren /Gerät geben zu lassen.
Jetzt sagt mir die Hausärtzin, sie könne mir das nicht verschreiben, da Sie Angst habe, dass mit der transanalen
Irrgation Schäden am Schließmuskel /Enddarm entstehen könnten und dadurch dann eine dauerhaft Inkontinenz
entstehen könne. Wisst Ihr etwas darüber? Wie seid ihr auf das Verfahren gekommen und denkt oder wisst
ihr etwas von dieser These? vielen dank im voraus

Saliju

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

23 Nov 2019 20:46 #2 von matti
Hallo Saliju,

ich habe ein wenig die Befürchtung das es recht unübersichtlich wird, wenn du für jede Frage zum eigentlich bereits von dir gestarteten Thema einen neuen Thread eröffnest. Wir diskutieren im Prinzip bereits in vier von dir eröffneten Threads.

Ich verstehe nicht, warum nun die Hausärztin die Verordnung ausstellen soll. Wenn du Glück hast, kennt sich eine Allgemeinmedizinierin mit dieser Therapieoption aus, wenn du Pech hast nicht. Tja, und wenn man sich damit nicht auskennt, dann kommen solche Aussage wie von deiner Ärztin.

Grundvoraussetzung für die Irrigation ist eine fachmedizinische Beurteilung. Darin wird sowohl die Indikation wie auch eine mögliche Kontraindikation geklärt. Folgend daran sollte uind darf eigentlich niemals das weitere Handeln mizt einem Rezept beendet werden. Hier sollte immer eine fachkundige Einweisung und Begleitung erfolgen. Dies kann der Arzt sein, oder eine speziell ausgebildete Fachkraft.

Sehr empfehlenswert ist eine Kontinenz- oder Stomafachkraft, wie sie begleitend auch die Hersteller dieser Geräte im Bereich der Therapiebegleitung (Homecare) anbieten. Diese kann über Wochen und/ oder Monate begleiten und steht vor allem als Ansprechpartner dauerhaft zur Verfügung.

Wenn diese ganzen Dinge beachtet werden, keine Kontraindikationen bestehen, ist die Irrigation eine sehr sichere Therapie. Der Schließmuskel und dies war ja deine Frage, wird bei richtig durchgeführter Irrigation überhaupt nicht in die Irrigation einbezogen. Bei falscher Anwendung ist eine Schädigung nie auszuschließen, dies ist aber ja nicht das Therapieziel.

Gruß
Matti

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Ladezeit der Seite: 0.158 Sekunden

Besucher: Sie sind nicht allein!

Heute 137

Gestern 1990

Insgesamt 7370400

Aktuell sind 88 Gäste und keine Mitglieder online

Der Verein

Die Inkontinenz Selbsthilfe e.V. ist ein gemeinsames Anliegen vieler Menschen. Der Verein versteht sich als ein offenes Angebot. Unsere Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich. Den Verein bewegt, was auch seine Mitglieder antreibt: Wir möchten aktiv zur Verbesserung der krankheitsbedingten Lebensumstände beitragen.

 

Impressum        Kontakt       Datenschutzerklärung

Spendenkonto:
Volksbank Mittelhessen eG
Inkontinenz Selbsthilfe e.V.
IBAN: DE30 5139 0000 0046 2244 00
BIC: VBMHDE5FXXX

Alle Bereich sind kostenfrei, vertraulich und unverbindlich. Wenn Sie eine Frage im Forum stellen möchten oder auf einen Beitrag antworten wollen, ist es erforderlich sich sich zuvor zu registrieren.

Stuhlinkontinenz