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Inkontinenz durch syringomyelie?

13 Jan 2019 16:22 #1 von MA2307
Hallo ich heiße Maria und bin 22 Jahre alt.
Ich leide seit meiner Geburt an inkontinenz, seit 3 Jahren habe ich die Diagnose "Detrusorhyperaktivität", die Ärzte können für die fehlsteuerung der Nerven keine Ursache finden.
Nun bin ich hier auf einen Bericht gestoßen, wo durch eine syringomyelie die inkontinenz hervorgerufen wird.
Jetzt wollte ich mich etwas informieren und fragen ob sich jemand damit auskennt oder Erfahrungen hat?
Danke schonmal im voraus!
Liebe Grüße Maria

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16 Jan 2019 16:48 #2 von Sebald
Hallo Maria,

eine Syringoymelie, ist, grob gesagt: eine Art zystische Degeneration des Rückenmarks. Sie kann durch Unfälle entstehen. Aber auch angeboren sein.

Sehr wohl kann die Erkrankung Auswirkung auf die Blasen- und auch die Darmfunktion haben. (Bei mir isses jedenfalls so.) Eine Syrinx hat aber auch andere, bisweilen etwas diffuse Auswirkungen.

Auf einem MRT ist die Syrinx meistens recht gut zu sehen. Insofern wäre es gut, wenn eines gemacht würde, um hier Sicherheit zu haben.

Beste Grüße, Sebald

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17 Jan 2019 09:17 #3 von MA2307
Danke, für die Antwort :)
Hast du dadurch "nur" Blasen probleme oder noch mehr Beschwerden, denn ich habe sonst keine Beschwerden.
Ich habe im Februar, einen Termin in einer neuro Urologie um mir nochmal eine zweite Meinung einzuholen, da werde ich dann mal fragen ob das sein kann, ich wollte mich vorher nur ein bisschen informieren...
Liebe Grüße
Maria

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17 Jan 2019 09:50 #4 von Sebald
Hallo Maria,

ja, es gibt noch andere Beschwerden, sinnigerweise recht spezifisch neurologische: leichte Spasmen, Parästhesien, Kräfteverlust...; alles aber schleichend über die Jahre.

Natürlich kann es sein, dass bei dir eine Syrinx vorliegt. Aber wenn bereits ein MRT gemacht wurde und im Befundbericht nichts dergleichen steht oder angedeutet ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit doch eher gering.

Sollte noch kein MRT gemacht worden sein, wäre es sicher besser, eins zu machen. Aber da wird dein Neuro-Urologe schon selber drauf kommen, dass das fehlt.

Beste Grüße,
Sebald

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17 Jan 2019 10:55 #5 von Blinki
Hallo Ma 2307

Habe grade dein Post gelesen.

Ich kann dir auf deiner Frage ein Ja geben.

Bei mir wurde 2001 eine Syringomyelie festgestellt.
Ich habe plötzlich Urin verloren und es konnte urologisch nicht richtig festgestellt werden.
Darauf hin wurde ein MRT und ein Ct gemacht. Dort wurde dann eine Syringomyelie diagnostiziert.
Danach bin ich quer durch Deutschland getingelt um einen Spezialisten zu finden.
Zur damaligen Zeit war die Syringomyelie zwar bekannt, aber keiner hatte sich so richtig spezialisiert. Meine Odysee dauerte bald 3 Jahre. Habe dann Dr Kleekamp in Hannover getroffen. Dieses war ein Glückstreffer.
Moment ist Professor Kleekamp, Proffesor Maurer die Korryphäen auf den Gebiet der Syringomyelie.
Kannst ja mal Googeln nach Proffessor Kleekamp, Quakenbrück.

Nun hatten wir einen Anhaltspunkt und ich konnte zur Neuro-Urologie überwiesen werden.
Es ist schleichend und meine Blasen und Darmprobleme wurden schlimmer. Mit der Zusammenarbeit der Neurologen und Neuro.Urologen habe ich bis jetzt meinen Gesundheitsstand halten können.

Lieben Gruß
Marco

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19 Jan 2019 11:14 #6 von MA2307
Vielen Dank für die Antwort :)
Ich habe im Februar einen Termin in einer neuro Urologie um mir nochmal eine zweite Meinung einzuholen, dann werde ich dies mal ansprechen. Bei mir würde bis jetzt noch kein MRT gemacht.

Lieben Gruß
Maria

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