Frage Nach Jahren die Diagnose Reizblase bekommen
- Luci
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3 Jahre 3 Monate her #44744 von Luci
Nach Jahren die Diagnose Reizblase bekommen wurde erstellt von Luci
Hallo. Ich bin männlich 30j. Vor 11 Jahren hatte ich eine schwere Blasenentzündung die erst sehr spät entdeckt wurde und danach dann einige pro Jahr. Mein Urologe gab mir immer wieder Antibiotika was aber nur geringfügig gewirkt hat. Der Scham wurde Groß als ich allen Mut zusammen genommen habe ( Frau hat natürlich auch Druck gemacht) und einen neuen Urologen gesucht habe. Dieser fand heraus, dass ich keine körperliche Ursache habe, sondern eine überaktive Blase. Daran schuld sind die verschleppte Blasenentzündung und jahrelanges falsches trinkverhalten sowie eine chronische Bronchitis und diverse psychische Probleme. Ich habe jetzt Spasmex bekommen. Die anderen Probleme behandeln zurzeit auch Fachärzte. Ich finde es wird besser aber ich habe starke Probleme damit Hygieneartikel zu nutzen. Es fühlt sich so an als würde jeder gucken und selbst vor meiner Familie verheimliche ich es. Nur meine Frau weiß davon. Es kommt in Episoden immer vor, dass ich plötzlichen Harndrang habe und dann auch ein bisschen was in die Hose geht. Vor allem nachts . Auch vom nachtropfen bin ich geplagt. Ist hier jemand der meine Probleme versteht und mir ein paar Tipps geben kann? Vielen Dank im Voraus
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- Pink Panther
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3 Jahre 3 Monate her #44745 von Pink Panther
Pink Panther antwortete auf Nach Jahren die Diagnose Reizblase bekommen
Hallo Luci,
ich dachte auch am Anfang, dass ich meine neue Unterwäsche jeder sehen kann, das ist aber tatsächlich nicht der Fall. Wenn Deine Frau davon weiß, dann lass Sie doch schauen, ob Sie mit Ihrem Wissen etwas erkennen kann. Dreh Dich nach links, nach rechts und bück Dich gehe in die Knie und dann soll Sie Dir sagen, ob man etwas erkennen kann. So habe ich das auch gemacht und vertraue darauf.
Dunkle Hosen gehen da besser als Helle oder Blaue und etwas weiter geschnitten ist immer gut. Wenn 10 % der Bevölkerung inkontinent ist, oder zumindest Probleme damit hat, müsste man auch außerhalb der Heime etwas erkennen können, oder?
Mir scheint, dass Du schon die richtigen Disziplinen der Ärzte am Start hast. Machen die denn ihren Job und siehst Du Erfolg? Zumindest schreibst Du ja, dass Du das siehst. Es ist eine recht verschachtelte und komplexe Problemstellung, die Du da beschreibst. Da ist es kaum vorstellbar, dass alles schnell zu lösen ist, nicht zuletzt, weil, wie Dich schreibst das ganze schon recht lange vorherrscht.
Ich rate dazu, dass Du Dich zunächst mit dem Problem arrangierst, das ist nicht in Stein gemeißelt. Du kannst es jederzeit ändern. Also sorge dafür, dass Du keine peinlichen Unfälle in der Öffentlichkeit oder im Kreise Deiner unwissenden Bekannten hast.
Hilfsmittel sind Hilfsmittel und nicht Hindernisse. Diese Erfahrung kannst Du erst sammeln und verdichten, wenn diese Hilfsmittel Dich ein paarmal sicher gerettet haben. So war es auch bei mir. Wenn Du dann die Sicherheit hast, dass Du Dich sicher frei bewegen kannst und auch das Bett trocken bleibt, dann wird es einfacher. Vor allem hast Du dann ein Problem weniger und kannst Dich besser auf den „Rest“, also das Wesentliche konzentrieren.
Damit hast Du immer noch genug zu tun und musst die Meinungen gegeneinander abzuwägen.
Du bist ja nicht allein, sondern mit Deiner Frau und kannst Dich beraten.
Was meinst Du?
Paulchen...
ich dachte auch am Anfang, dass ich meine neue Unterwäsche jeder sehen kann, das ist aber tatsächlich nicht der Fall. Wenn Deine Frau davon weiß, dann lass Sie doch schauen, ob Sie mit Ihrem Wissen etwas erkennen kann. Dreh Dich nach links, nach rechts und bück Dich gehe in die Knie und dann soll Sie Dir sagen, ob man etwas erkennen kann. So habe ich das auch gemacht und vertraue darauf.
Dunkle Hosen gehen da besser als Helle oder Blaue und etwas weiter geschnitten ist immer gut. Wenn 10 % der Bevölkerung inkontinent ist, oder zumindest Probleme damit hat, müsste man auch außerhalb der Heime etwas erkennen können, oder?
Mir scheint, dass Du schon die richtigen Disziplinen der Ärzte am Start hast. Machen die denn ihren Job und siehst Du Erfolg? Zumindest schreibst Du ja, dass Du das siehst. Es ist eine recht verschachtelte und komplexe Problemstellung, die Du da beschreibst. Da ist es kaum vorstellbar, dass alles schnell zu lösen ist, nicht zuletzt, weil, wie Dich schreibst das ganze schon recht lange vorherrscht.
Ich rate dazu, dass Du Dich zunächst mit dem Problem arrangierst, das ist nicht in Stein gemeißelt. Du kannst es jederzeit ändern. Also sorge dafür, dass Du keine peinlichen Unfälle in der Öffentlichkeit oder im Kreise Deiner unwissenden Bekannten hast.
Hilfsmittel sind Hilfsmittel und nicht Hindernisse. Diese Erfahrung kannst Du erst sammeln und verdichten, wenn diese Hilfsmittel Dich ein paarmal sicher gerettet haben. So war es auch bei mir. Wenn Du dann die Sicherheit hast, dass Du Dich sicher frei bewegen kannst und auch das Bett trocken bleibt, dann wird es einfacher. Vor allem hast Du dann ein Problem weniger und kannst Dich besser auf den „Rest“, also das Wesentliche konzentrieren.
Damit hast Du immer noch genug zu tun und musst die Meinungen gegeneinander abzuwägen.
Du bist ja nicht allein, sondern mit Deiner Frau und kannst Dich beraten.
Was meinst Du?
Paulchen...
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- mich
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3 Jahre 3 Monate her #44749 von mich
mich antwortete auf Nach Jahren die Diagnose Reizblase bekommen
Luci, es gibt so viele Arten von Einlagen, ein wenig ausprobieren musst du natürlich selber. Ich war mit denen von SENi sehr zufrieden. Es gibt davon drei Stärken. Je nachdem wie viel weggeht weiß ja nur du.
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- Luci
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3 Jahre 3 Monate her #44752 von Luci
Luci antwortete auf Nach Jahren die Diagnose Reizblase bekommen
Danke für dein Bericht. Ich werde mir dass zu Herzen nehmen und es einfach akzeptieren. Ich habe Hoffnung in die Therapie und merke ja auch schon eine Besserung. Liebe Grüße
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- MichaelDah
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3 Jahre 3 Monate her #44753 von MichaelDah
MichaelDah antwortete auf Nach Jahren die Diagnose Reizblase bekommen
Hallo Luci,
also ich kann da Paulchen nur zustimmen
Als das Problem bei mir angefangen hat, hab ich auch meine Partnerin gefragt - und das war sehr hilfreich - wir sind dann auch zusammen ein paar neue Hosen kaufen gegangen (obwohl ich das eigentlich hasse - in dem Fall war es aber wirklich gut…). Ich hatte das anfangs auch nicht so recht geglaubt das man da nichts sieht - aber das ist tatsächlich so. Wenn man nicht gerade in engen Jeans mit einer einer Nachtvorlage unterwegs ist bekommt das niemand mit.
Wie Mich geschrieben hat - es gibt da wirklich sehr viel Auswahl. Je mehr du ausprobierst um so besser ist am Ende deine Versorgung. Hier kannst du übrigens sehr gut die Versorger der KK‘s und deren Beratung nutzen. Frag nach und lass dir Proben zusenden. Wenn ein Versorger ein Produkt nicht hat frag bei einem anderen nach.
Wenn du am Ende ein Produkt gefunden hast das gut für dich funktioniert, dann las es dir verschreiben. Wenn der Versorger der Meinung sein sollte, das es ein „Zuzahl“ Produkt ist (was in deinem Fall aber vermutlich seltener passiert), muss halt ein entsprechendes Attest gefertigt und ein Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse gestellt werden. In dem Fall reicht dann ein einfaches Rezept nicht aus.
viele Grüße
Michael
also ich kann da Paulchen nur zustimmen
Wie Mich geschrieben hat - es gibt da wirklich sehr viel Auswahl. Je mehr du ausprobierst um so besser ist am Ende deine Versorgung. Hier kannst du übrigens sehr gut die Versorger der KK‘s und deren Beratung nutzen. Frag nach und lass dir Proben zusenden. Wenn ein Versorger ein Produkt nicht hat frag bei einem anderen nach.
Wenn du am Ende ein Produkt gefunden hast das gut für dich funktioniert, dann las es dir verschreiben. Wenn der Versorger der Meinung sein sollte, das es ein „Zuzahl“ Produkt ist (was in deinem Fall aber vermutlich seltener passiert), muss halt ein entsprechendes Attest gefertigt und ein Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse gestellt werden. In dem Fall reicht dann ein einfaches Rezept nicht aus.
viele Grüße
Michael
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