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Restharn, und immer wieder Infekt durch ISK

10 Jul 2019 23:23 #11 von Thias
Hab halt gerne meinen Namen verarbeitet.
Hätte das Form Millionen von Mitgliedern, gäbe es nicht nur Matti, Mattis und Mattisss, sondern noch x mehr und alle nochmal mit 1-2-3-4... dran. :-P

Wenn es frei und für Dich ok ist, wird es dann:
Thias oder Thias42
Dann @Admins, please go on.
Thx

Einen schönen Abend noch

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11 Jul 2019 00:03 #12 von matti
Hallo Thias,

vielen Dank für dein Verständnis. Habe deine Benutzernamen auf Thias geändert. Anmelden natürlich jetzt mit neuem Benutzernamen. Hast zudem noch eine E-Mail von mir.

Gruß
Matti

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11 Jul 2019 01:47 #13 von hippo80
Hallo Matti.
Danke für die Hinweise und die Einigung mit Thias bzgl des Nutzernamens. Ich kann deine Argumente sehr gut nachvollziehen. Allerdings fand ich (und das ist eventuell einzig mein Problem) deine Formulierung der 'Lieferung eines Beispiels' von mir nicht so ganz glücklich formuliert. Meine Autokorrektur hat dies leider so produziert.
So sehr ich dich und deine Außenwirkung in Bezug auf deine Stellung und Position verstehe, hat aber auch jedes andere Forenmitglied eine Außenwirkung. Dies sollte sich jetzt ja mit der Änderung des Nicks erübrigt haben. Ich wollte es dennoch erwähnt haben, da es mich doch etwas getroffen hat.
Entschuldigung insgesamt, da mein Beitrag jetzt hier nichts mit dem eigentlichen Thema des Threads zu tun hat!

Allen eine gute Nacht und einen schönen Donnerstag. Liebe Grüße, Dani

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11 Jul 2019 11:30 #14 von matti
Liebe Hippo,

ich möchte diesen Thread nicht völlig Off Topic machen.

Deshalb nur kurz: Selbstverständlich wollte ich dich nicht vorführen. Ich schrieb, bezogen auf meine Befürchtung der Verwechslungsgefahr zweier Personen: "Hippo liefert hier bereits ein Beispiel in der Ansprache". Ich wollte damit meine Befürchtung durch ein Beispiel untermauern. Am gestrigen Tag gab es einen weiteren User der an "Matti" antwortete. Gut, ich hätte dies anders formulieren können. :kiss:

Bezüglich der Außenwirkung: Ich bin eine der wenigen Personen hier im Forum, die personalisiert ist. Sprich, jeder Aussenstehende kann Beiträge von mir meiner realen Person zuordnen. In Kombination meiner Aufgaben hier im Verein, sollte es deshalb nicht zur Verwechslung und Zuschreibung von Aussagen kommen, die ich nicht selbst getätigt habe.

Wenn ich eine Aussage tätige, wird dies im Zweifelsfall auch immer als Statement des Vereins gewertet. In meinen Gesprächen mit Politik, Kassen, Herstellern und sonstigen Beteiligten vertrete ich ja nicht vordergründig meine persönliche Einzelmeinung (dies ist der größte Unterschied), sondern die Interessen von tausenden Betroffenen. Gerade deshalb ist es wichtig, dass mir nicht Aussagen zugeschrieben werden, die ich nicht getätigt habe.

So, nun zum eigentlichen Thema zurück...

Gruß
Matti

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12 Jul 2019 08:20 #15 von goimerle
Guten Morgen in die Runde,

in Sachen Restharn, Blasenklopfen (Triggern) und ISK: Hatte richtiges Glück hier kein Lehrgeld bezahlen zu müssen.
Seit 2012/13 im inkompletten Querschnitt (T8-T12). Darm und Blase betroffen.

Jahrelang habe ich meine Blase beklopft. Oder mich aufs WC "fallen" lassen um das Entleeren auszulösen. Oder habe weniger getrunken wenn ich etwas vor hatte usw usw usw. Letztes Jahr allerdings war es mit Mogeln vorbei. Erst ein "Darmunfall" während der Autofahrt (habe das Irrigieren vernachlässigt). Und dann Kreislaufprobleme massivster Art, landete schließlich m Ulmer Querschnittszentrum.

Ich dachte: Jep, die bringen jetzt meinen Darm auf Vordermann. Nichts dergleichen. Das allererste war die Restharnmessung (die haben da so tolle Geräte^^). Und der Schock. Nach jedem Entleeren mit Triggern hatte ich Restharn von 150 bis über 300. Viel zu viel. Die Nieren waren zum Glück noch nicht betroffen. All die Jahre rutschte ich quasi an diesen Komplikationen mit viel Glück vorbei.

Seit August letzten Jahres nun ISK. System Vapro plus und Pocket. Mir gehts prima ! Nach ersten Infektionen habe ich inzwischen meinen "sicheren und sauberen" Weg gefunden. ISK alle 4-5 Stunden. Und bin weg vom Lehrbuch (in Ulm wurde es natürlich klassisch vermittelt: 4 Pads, Octenisept, Handschuhe usw). Ich gehe nur noch nach der "Wischen - Sprühen - Wischen" Methode ran. Und in diesem Jahr noch keine richtige Entzündung gehabt.

Wenn der Urin mal etwas trüb wird nehme ich einen Löffel Mannose Pulver. Damit haben Bakterien keinen Halt und fliegen (rutschen.....) raus.

Langer Rede kurzer Sinn: Die Jahre vor dem ISK waren ein Wagnis. Jetzt fühle ich mich freier, sicherer.

Lieben Gruß

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12 Jul 2019 16:14 #16 von Thias
Hi Goimerle

Ich danke auch für dieses Statement. Ich sammele noch hier und da Aussagen, Erfahrungen, Konsequenzen zu verschiedenen Ableitungen vs. Aufsaugen, Notwendigkeiten und Wirkungen.
Letztlich kann eine Entscheidung, die für Max Mustermann ok ist, für Lieschen Müller bedrohlich wirken und umgekehrt bei der nächsten.
Jedenfalls bin ich auch für andere Themen mehr oder weniger unter Beobachtung, natürlich beobachte ich mich auch selbst stets ausführlich und penibel. Falls ich es mal zu Gesicht bekomme, betrachte ich die Farbe und Erscheinung des Urins, achte auf den Geruch, uvm.
Ich achte auch darauf, wie es mir geht, wie ich mich fühle (abgeschlagen oder fit) und mein Körper sich anfühlt.
Man guckt von Zeit zu Zeit mal nach den Nieren, bewertet Resturin, testet das Blut.
Bisher waren diese Dinge immer super und falls doch mal nicht so gut, dann lag es nicht am Verzicht auf ISK.
Ich verspreche schon mir selbst, bei der kleinsten Abweichung tätig zu werden.
Ich versuche auch nicht mehr so extrem häufig eine extrem starke Baupresse, um wie ein Berserker die Blase leer zu kriegen.
Und natürlich werde ich mir das mit ISK auch nochmal genauer anschauen, zeigen lassen, versuchen.

Und natürlich ist das alles ein stetiger Fluss, eine stetige Entwicklung. Kein Mensch ist gleich.

Das gilt gerade eh eher nur für mich. Ich möchte auf keinen Fall allgemeinen Empfehlungen widersprechen, haben sie doch Hand und Fuß, treffen auf die Mehrheit zu.

Keine Frage ist es jedoch, dass viele versuchen, mit weniger Trinken aus so manch Misere heraus zu kommen. Ewig bleibt so dann eine respektable Menge in der Blase, ohne Bewegung und Verdünnung, ohne genug plötzlichen Anstiegs für ein Entleerungsreflex. Die langsam steigende Menge Restharn kann dann allen möglichen Keimen genug Zeit geben, sich herrlich zu entwickeln, in Potenz.
Verweilt dieses Gebräu muckelig warm lange in der Blase und beginnt sich am Ende bei großen Blasendruck auch noch gemütlich in die Harnleiter zur Niere A&B zu pressen, gibt es wahrscheinlich noch mehr, als nur Blasen- und Harnwegsinfekte, die wichtigen Nieren sind bedroht.
Das hab ich schon gelernt. ;-)
Ich glaube, dass vielen Menschen mit Blasenproblemen a la Entzündung, Überreizung geholfen wäre, wenn sie in der Situation mehr statt weniger trinken würden. Aber wer macht das schon? Und glauben ist nicht wissen. ;-)

Nur was konnte der Initiator dieses Threads, Marc, bis jetzt aus dieser Diskussion an nützlichen Informationen ziehen?

Genug trinken, ISK sauber durchführen, nochmal zeigen lassen, abwarten, beobachten und berichten?
Ich wär jedenfalls gespannt auf die Entwicklung hier. :-)

Gruß
Thias

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13 Jul 2019 10:35 - 13 Jul 2019 10:37 #17 von kleines-engelchen
Hi Thias,

ich bin auch Deiner Meinung. Der menschlich Körper ist so individuell. Und genauso auch die Aussagen "mancher" Ärzte.
Bei mir ist es auch ok etwas zu drücken bei der Entleerung(laut Arzt). Nur da kam mir auch die Fragen?was ist etwas? was ist viel? was ist wenig?
Beim Stuhlgang drückt man ja auch hin und wieder. Daher finde ich es auch so interessant, gerade wenn man doch kein Druckgefühl hat und dadurch
verlernt hat(so nenne ich das jetzt mal)richtig Wasser zu lassen letztendlich das richtige zu tun? Wie Ihr ja von meinen Beiträge bestimmt gelesen habt, hatte ich gar kein Druckgefühl und auch keinen Möglichkeit Wasser zu lassen. Ich hatte dann auch ISK angewendet und erhebliche Restharnmengen. Und eine Blasenentzündung nach der anderen. Und ich hatte das Gefühl, dies kam von dem ISK?(dachte immer der Körper möchte das nicht und stoßt es ab)Ich habe dann versucht ohne ISK aus zukommen ...die Entzündung verschwand....Restharn >50ml oder weniger-Tröpfchen meistens.
Obwohl ich auch wie DU Thias meine, dass vielleicht immer mal (auch bei einem gesunden Körper) der eine oder andere Tropfen in der Blase bleibt-oder mehr:-)
Jetzt nach 1 Jahr nehme ich nur noch spontan(nach Gefühl, wenn ich meine ISK)Die Blase braucht sehr, sehr viel Zeit doch ich habe wirklich das Gefühl, dass es immer und immer besser wird. Auch die Aussagen bezüglich den Toilettengänge sind ja auch so unterschiedlich. (nicht nur die Trinkmenge, sonder einfach auch die Ausscheidung und die Aktivitäten, Verdauung usw.)Ich habe gelernt auf meinen Körper zu hören und nicht zu vergleichen. Jeder ist anders. Und nach meiner letzten Untersuchung vor 1 Woche sah der Urin top aus, die Blasenwand super, Uroflow gut....obwohl ich wie gesagt auch hin und wieder etwas nachhelfe-drücke :-)
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17 Jul 2019 21:20 #18 von Luna59
Hallo Marc,

Ich bin Frau und will hier aber auch meine Erfahrungen kurz schildern. Ich habe eine atone, also gelähmte Blase, und letzten Sommer wurde ich von heute auf morgen in den ISK gestürzt. Bei mir wurde Restharn von 1,2 l festgestellt und nach 3 Tagen ISK hatte ich eine Infektion, die mit kurzen Pausen von Max. 7 Tagen bis 22. Dezember angedauert hat. Verzweiflung pur .... im Januar habe ich eine Reha in der Park-Klinik in Bad Nauheim angetreten. Der Urologe, Dr. Vahlensieck hat mir zu allererst alle Desinfektionsmittel „weggenommen“. Bis dahin dachte ich immer, dass ich irgendeinen Fehler beim Desinfizieren mache. Herr Vahlensieck ist Mitglied in der Kommission, die zur Zeit die Richtlinien für den ISK neu festlegen. Ich habe mir sehr schwer getan es aber dann doch umgesetzt und siehe da ..... ich bin bis heute trotz 6 maligem Kathetern (auch einmal Nachts um 3 Uhr) ohne Infektionen. Erklärung seinerseits ... im 1. cm der Harnröhre befinden sich Bakterien, die wie ein Antibiotika wirken. Mit Desinfektionsmittel zerstört man diese Bakterien. Bei mir hat es funktioniert.

Viele Grüße
Luna

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18 Jul 2019 08:57 #19 von Elkide
Hallo Marc,

habe die gleichen Erfahrungen gemacht wie Luna. Habe ebenfalls eine gelähmte Blase und führe ISK mehrere Male am Tag und in der Nacht seit Ende 2014 durch. Meine Anfänge waren sehr holprig, da mir niemand gezeigt hat, wie es wirklich geht.

Nach verschiedenen Krankenhausaufenthalten hat man mir dann den Tipp eines niedergelassenen Urologen gegeben, dessen Mitarbeiterinnen mir dann sehr geholfen haben. Auch hier wurde ich direkt daraufhin gewiesen, auf keinen Fall Infektionsmittel zu benutzen, da es die natürliche Schleimhaut kaputtmacht. Das einzige, was ich manchmal benutze sind feuchte Babytücher. Bin die ganzen Jahre sehr gut damit gefahren!

Bin allerdings ebenfalls eine Frau und kann daher nicht beurteilen, ob das bei Männern genauso funktioniert.

Viel Erfolg bei der Anwendung des ISK.

Liebe Grüße
Elke

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