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Nun also auch die DAK

26 Jan 2013 21:53 - 26 Jan 2013 21:54 #21 von Pamwhy
Hallo miteinander,

ich denke mir, dass Peter etwas unter Schock steht, würde ich auch, wenn ich die Zuzahlung von einem ganzen Jahr zahlen müsste und nicht wüsste wie....

Ich würde da wahrscheinlich auch wie er reagieren, dass ich erst mal abchecke was für Aussichten habe ich, was kann schlimmstenfalls passieren....

Ich weiß ja nicht wie die Apotheke ihn informiert hat, ob persönlich, dann hätte das erste Gespräch ja schon stattgefunden oder nur per Post. Aber wie auch immer es gelaufen sein mag, die wollen nur ihr Geld und werden ihn auch nicht darauf hinweisen, dass er unter Umständen nichts zu zahlen hat, weil keiner ihn informiert hat.

Weitere Gespräche sind sicher notwendig, um sich aber nicht über den Tisch ziehen zu lassen, muss man ja seine eigenen rechtlichen Möglichkeiten kennen, damit man auch ein paar Gegenargumente parat hat. Einfach gar nicht zahlen, wenn er es denn trotz allem doch müsste, ist vielleicht nicht so gut, aber vielleicht gibt es ja Kompromisslösungen....., daher finde ich das mit dem Rechtsbeistand generell eine gute Sache, es muss ja nicht heißen, dass man deswegen gleich klagen muss....

Ich hab mal ein Gold-Inlay bei einer Vertretungszahnärztin verloren, d. h. sie wollte mein rausgefallenes Inlay wieder einsetzen und es ist ihr von der Pinzette gerutscht. Wir haben über eine halbe Stunde danach gesucht, nichts. Tja, versichert wären sie nicht, aber ich könnte bei der Krankenkasse eine Krone beantragen und dann würde sie mir ein Inlay dafür machen. Darauf bin ich nicht eingegangen, da das Betrug ist. Allerdings hätte ich mir damals bei einem Rechtsbeistand Hilfe holen sollen, denn es ärgert mich noch heute, denn dann hätten die unter Umständen dieses Ding auf eigene Kosten herstellen müssen. Fazit jetzt hab ich stattdessen eine Kunststofffüllung für ca. 45 € (von meiner Zahnarztpraxis meines Vertrauens mit dem ich sehr zufrieden bin), da ich mir ein neues Gold-Inlay das mittlerweile ca. 500 € kostet nicht mehr leisten kann.

Soweit mein Exkurs, warum rechtliche Hilfe in diesem Fall nicht schlecht wäre....

Liebe Grüße

Pam

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29 Jan 2013 16:09 #22 von PMK2
Hallo Zusammen,
zum Anwalt gehen war die beste Endscheidung die ich für dieses Problem getroffen habe.
Zu einem hatte die Apotheke mit der Krankenkasse Probleme und nicht ich mit der Krankenkasse. Ich hätte die Kosten nicht übernehmen müssen. Auch wenn die Apotheke es indirekt versucht hat. Zum anderen hat die Krankenkasse falsch abgerechnet. Ich bin inkontinent und kein Stoma. Inkontinente Artikel sind Zuzahlungsfrei. Wenn die Apotheke medizinische begründen kann, warum ich den Hautschutzkleber benötige, dann ist dieser Artikel auch für mich wieder Zuzahlungsfrei. Obwohl der Hautschutzkleber unter den Stomaprodukten fällt, man muss sich diesen Artikel genehmigen lassen.
Gruß
Peter

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29 Jan 2013 16:53 #23 von matti
Hallo Peter,

ich freue mich, dass sich dein Problem allem Anschein nach löst.

Ich möchte mal ganz, ganz ehrlich und selbstkritisch sein.

Jedes Jahr, so meist im Dezember, erhalte ich Briefe meiner Versicherung. Darin wird mir gratuliert und sich herzlich bedankt, dass ich schadenfrei geblieben bin. Gleichzeitig kündigt man mir an, dass sich die Zahl der Schäden und in Anspruch genommen Versicherungsleistungen insgesamt erhöht habe und mein Beitragssatz sich deshalb erhöhen würde.
Deshalb habe ich mir in deinem Fall die Frage gestellt, und diese ja auch formuliert, ob ein einfaches Gespräch mit der Kasse nicht auch zum jetzigen Erfolg geführt hätte.

Soweit so gut, gerade wenn es um die Sichtweise bei Anderen geht.

Nun zur Selbstkritik: Ich würde ebenfalls im Einzelfall so handeln und bei der Versorgung mit Hilfsmittel ist mir das Beste gerade gut genug für mich. Ich würde auf gar nichts verzichten, "nur" um die Allgemeinheit nicht zu belasten. Da bin ich Egoist.

Fazit: "Tunica propior pallio est." (Die Tunika ist näher als der Mantel.), oder einfach, dass Hemd ist meist näher als die Hose.

Matti

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29 Jan 2013 17:54 #24 von Pamwhy
Hallo Peter,

was muss das für dich eine Erleichterung sein, ich freu mich ganz doll für dich.... :P

Allerdings kann ich die Apotheke überhaupt nicht verstehen, ich glaube das würde meine so nicht machen, die hätte gleich Bescheid gesagt...und das Geld von dir einholen zu wollen ist ja nur frech. Hast du die Möglichkeit die Apotheke zu wechseln, vielleicht wäre eine andere Apotheke professioneller, aufmerksamer usw.....

Liebe Grüße

Pam

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29 Jan 2013 18:57 - 29 Jan 2013 18:58 #25 von Sebald
Hallo Peter!

Ich kann Pam (und damit dich!) nur unterstützen: Nachdem ein Vertrauensverhältnis zwischen dir und der Apotheke ja nun kaum mehr besteht, würde ich schnellstens von der weg und 'mein' Problem direkt mit dem Hersteller ausmachen. Die wissen über ihre Produkte logischerweise bescheid, sind im Internet äußerst präsent, versorgen dich mit Proben und ergänzendem Lesematerial und können Dir gleich noch ein Sanihaus empfehlen, mit dem sie gut zusammen arbeiten. Zur Not geht natürlich auch ein Versand.

Bei mir war es so, dass meine Urologin mit einem bestimmten Sanitätshaus gut konnte und mir von denen eine Visitenkarte gegeben hat. Für das ableitende Material war ich dort dann auch. Womöglich ist es bei deinem Urologen/Urologin nicht anders...

Beste Grüße,
Sebald

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