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Blasenentleerungsstörungen und/ oder Inkontinenz nach Operation mit Vollnarkose?

19 Jan 2019 20:37 #1 von bienchen123
Hallo,

mich beschäftigt schon seit längerem die Frage, ob die Ursache für (andauernde) Blasenentleerungsstörungen und/ oder Inkontinenz, die in unmittelbarem Zusammenhang mit einer Operation stehen, eben auch durch eine Vollnarkose ausgelöst sein könnten?
Hat da jemand Erfahrungen oder Beobachtungen gemacht?
Oder kennt jemand einen Experten, den man diesbezüglich fragen könnte?

Bitte meldet Euch doch mal, wenn Ihr da etwas wisst.

Vielen Dank und liebe Grüße!

Bienchen 123

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20 Jan 2019 10:38 #2 von lemg
Hallo Bienchen 123 ,
Ich habe meine Neurogene Blase durch eine Pda Schädigung Geburt unserer Tochter.
Der Anästhesist verursachte eine größere Einblutung, diese nicht ernst genommen wurde . Nach der Geburt stellten sich immer sehr starke Schmerzen im Bauch ein.Keiner konnte und wollte irgendwie helfen.
Es hieß es sei die Psyche.
Doch nun 5 Jahre später steht die Diagnose Neurogene Blase,Mrt zeigt Def. PDA stelle .
Derzeit fahre ich zweimal täglich zur Klinik zum Katheter. Ich muss es unbedingt selbst erlernen.
Es ist einfach so schwer. Ich bekomme es nicht hin. Meine Anspannung macht den Muskel so dicht. Kann mir dazu jemand Tips geben ?
Hat jemand Erfahrungen mit Katheter für schwierige Katheter Grundvoraussetzungen ?

Herzliche Grüße

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20 Jan 2019 11:02 #3 von kleines-engelchen
Hallo ??? lemg??

leider steht kein anderer Namen da, daher weis ich nicht wie ich dich ansprechen soll, darf :)
Ich hatte am Anfang auch meine Schwierigkeiten. Sobald ich den Kopf eingeschalten haben(einfach mir zu viel Gedanken gemacht habe) hatte ich auch nicht die Möglichkeit mit dem "Stäbchen" (ich nenne es immer so) in die Blase zu gelangen. Ich verkrampfte mich total.
Ich versuchte mich dann zu entspannen. Ich dachte oder denke auch oft (vielleicht kling das jetzt blöd) die Blase braucht einfach derzeit meine Hilfe und diese bekommt sie.

Du schaffst das auch...Lass dir Zeit....habe Geduld ( ich weis, auch ich bin eine Frau, die immer gleich alles erledigt haben will)

Ganz lieber Gruss Simone

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20 Jan 2019 11:16 #4 von lemg
Liebe Simone,
Es tut gut zu wissen, dass ich nicht allein bin.
Sobald ich kathetern soll verfalle ich total in Panik. Bis dahin das ich bewusstlos werde.
Das ist jedoch meiner Traumatisierung geschuldet.Doch ich hoffe irgendwann schaff ich das.Vlt ist mein Braun Katheter auch nicht der beste.Haben Sie da Vlt noch einen guten tip für mich? Darf ich fragen woher sie ihre Neurogene Blase haben und wie lange?
Liebe Gruesse

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20 Jan 2019 11:17 #5 von lemg
Schon wieder vergessen zu schreiben.
Ich heisse Katja.

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20 Jan 2019 11:55 - 20 Jan 2019 11:57 #6 von kleines-engelchen
Hallo Katja :)

ich benutze die Speedicath Compact Eve und die Speedicath Compact.(hab dir mal den Link eingefügt)
www.coloplast.de/speedicath-compact-eve-de-de.aspx
www.coloplast.de/SpeediCath-Compact-Female-de-de.aspx
Ich hatte damals auch andere von der Klinik bekommen. Die fand ich aber sehr unhandlich und nach ausprobieren mehrerer, bin ich auf diese gestoßen (siehe oben) und finde diese handlich und angenehm. Du kannst ja verschiedene als Probe bestellen und ausprobieren. So habe ich das gehandhabt.

Dass du bewusstlos wirst, ist ja heftig. Ohh nein: :huh:
Bei mir ist das ganze von einer Unterleib Op gekommen ( April 18 )...leider .....aber ich bin noch guter Dinge, dass es besser wird :)

Falls du Fragen hast, einfach Fragen....
Ganz lieber Gruss Simone

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20 Jan 2019 12:26 #7 von lemg
Lieben Dank für die Infos:)
Ich bestell ein Muster .
Ich habe einen sehr detalierten Befund von meiner Berliner Klinik. Dort ist aufgeschlüsselt woher meine Störung kommen kann.
Tatsächlich ist dort auch aufgeführt nach Bauch/Gyn Op möglich. Im Moment bei zweimal Kathetern am Tag habe ich je Katheter Vorgang ca 1200ml Restharn. Dazu jagt eine Entzündung die nächste, viele Antibiotika resistenzen ect. Ein Kreislauf ohne Ende.
Hast du dir Hilfe zum kathetern lernen geholt ?

Liebe Grüße

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20 Jan 2019 12:58 #8 von matti
Hallo Katja,

du bist nicht alleine. Deine Problematik teilen Viele.

Es gibt ja einmal das "technische" Problem. Deshalb ist eine gute, vertrauensvolle Einweisung ja auch so unerlässlich. Du schreibst von deiner "Berliner Klinik". Wenn du aus Berlin kommst, dann solltest du dich einmal an ein örtliches Homecare Unternehmen wenden. Ohne Werbung machen zu wollen, bin ich persönlich mit dem Reha Team Berolina sehr zufrieden.

Niederlassung Berlin
Döbelner Straße 4a
12627 Berlin
+49 (0) 30 - 688 364 920

Unabhängig dieses Dienstleisters bieten Homecare Unternehmen diskrete und umfängliche Beratung durch Experten rund um das Thema Inkontinenztherapie. Dies auch in deiner häuslichen Umgebung. Dadurch fallen doch schon einmal viele Hürden.

Zur Ausgangsfrage von Bienchen: Erst seit 10 Jahren hat meine eine belegbare Vorstellung der sich abspielenden Vorgänge bei einer Vollnarkose.
Ein sehr interessanter Bericht findet sich auf der Homepage des BR: www.br.de/radio/bayern2/sendungen/iq-wis...anaesthesie-100.html

Gruß

Matti

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20 Jan 2019 13:02 #9 von bienchen123
Hallo Katja,

als ich versucht habe, den Selbstkatheterismus zu lernen, hatte ich Anleitung von einer Krankenschwester, die sogar zu uns nach Haus kam, sich viel Zeit nahm, mir zunächst alles anhand von Bildern schrittweise erklärte - und dann kam die Praxis im Badezimmer.
Leider funktionierte das bei mir nicht. Auch nicht mit Unterstützung der netten Schwester. Ich wusste und weiß immer noch nicht, wo ich eigentlich mit dem Katheter hin muss... - anatomische Probleme und Übergewicht ???
Ich habe dann noch weiter versucht, selbst zu üben, aber ich bekam allmählich und zunehmend auch eine gewissen Panik, weil es einfach nicht funktionierte und habe dieses Training dann (vorerst) aufgegeben. Ich habe aber einen suprapubischen Katheter (SPK) - daher kann ich für Ablauf bzw. Entlastung meiner Blase sorgen.
Ich hatte nur gehofft, mit dem Selbstkatheterismus eine weitere Option und echten Zeitgewinn zu haben - falls der SPK sich einmal wieder zugesetzt hat: Das kommt leider öfters bei mir vor und dann ist immer Eile geboten, weil wir auf dem Land wohnen und erst zum Urologen in die Stadt fahren müssen. Und meistens passiert es auch, dass der Katheter "zu sitzt", sobald der Urologe gerade seinen Praxisschlüssel herumgedreht hat und auf dem Weg in seinen Feierabend oder ins Wochenende ist. Dann bleibt also nur, wieder eine Klinik mit urologischer Station aufzusuchen... - das nervt echt!

Den Kontakt zu der Krankenschwester hatte übrigens bei mir eine neuro-urologische Klinik hergestellt.
Ich weiß aber auch, dass es auch möglich ist, dass Urologen bzw. urologische Praxen solche Kontakte vermitteln können.

Viel Erfolg und Geduld beim Üben und alles Gute,
bienchen 123

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20 Jan 2019 13:14 #10 von bienchen123
Hallo Matti,

vielen lieben Dank für den interessanten Link!!!

Ich hatte "die Idee" oder die Vorstellung, dass vielleicht auch durch irgendwelche Stoffe in den bei einer Narkose eingesetzten Medikamenten bzw. auch durch die Abbau-Rückstände dieser Medikamente evtl. Nerven - möglicherweise auch irreversibel - geschädigt werden könnten.
Aber ich bin weder Mediziner noch Chemiker - man macht sich halt als Betroffener so seine Gedanken...

Und vielleicht meldet sich ja noch jemand, der da ein wenig "Licht ins Dunkel" bringen kann!

Herzliche Grüße
Bienchen123

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