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Probleme bei Blasenentleerung nach Spondylodese

07 Nov 2017 09:28 #11 von Jens Schriever
Hallo Emilio

Der Bauchdeckenkatheter ist eine Lösung auf Dauer und man kann damit auch gut leben.
Ich selber habe seit Jahren schon einen Bauchdeckenkatheter und komme damit gut zurecht.
Du solltest nur nicht den Fehler machen und den Katheter ständig offen tragen denn dann schrumpft die Blase und die Speicherfunktion geht verloren und es können Schmerzen entstehen. Im Grunde kannst du alles mit dem Katheter machen (Sport, baden)
Auf deine Frage nach Erfahrungen mit dem Katheter findest du hier im Forum einiges schau mal Hier
Ich denke da werden alle deine Fragen beantwortet. Ich wünsche dir weiter alles Gute und eine gute Besserung.

Gruß Jens
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03 Dez 2017 00:19 #12 von emilio
Hallo Jens,

danke für Deine Erfahrungen und besonders für den link zu weiteren treads zum Thema, das ist wirklich hilfreich. Deshalb weiß ich nun auch, dass es ziemlich normal ist wenn mein Bauchschnitt für den Kathdeder auch nach 4 Wochen noch nicht verheilt ist.
Man muß sich eben abfinden, ich bin noch in der Reha damit ist der Verbandwechsel kein Problem. Leider ist jetzt sicher, dass ich dauerhaft auf den Rolli angewiesen bin aber es wird sogar noch schlimmer, denn ich verliere zunehmend auch die Kontrolle über meinen Stuhlgang. Leider versteht hier niemand meine Panik die Stationsärztin sagt mir dass das bei einem Querschnitt ganz normal ist und ich soll ab nächste Woche in Irrigation unterwiesen werden. Im Augenblick bekomme ich Zäpchen und ab und zu eine Darmspülung duch eine Schwester. Wie soll das im Rollstuhl funktionieren, kann mir jemand sagen wie das andere Rollifahrer machen. Danke schon mal.

Gruß Emilio

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04 Dez 2017 00:12 #13 von Nata
Lieber Jens.
Kannst du mir bitte erklären was eine Balkenblase bedeutet?Bei mir wurde mal bei Urograpie die Blankenblase festgestellt.Steht in den Bericht.Aber der Arzt hat damals keine Erklärung gegeben, ob diesen Befund positiv oder negativ zu bewerten ist.
Vielen Dank und liebe Grüsse,Natalja Frei

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04 Dez 2017 00:49 #14 von emilio
Hallo Natalja,

ich verstehe zwar nicht was Deine Frage in "meinem" Thema soll ?!?!

Aber ich habe für Dich einfach mal gegoogelt :
Balkenblase (Trabekelblase, (Pseudo)divertikelblase) ist ein Fachausdruck aus der Medizin. Man bezeichnet damit eine Veränderung der Harnblase, die bei erschwerter Harnentleerung auftritt. Es kommt zu einer balkenartigen Verdickung (Hypertrophie) der Muskulatur, zu einer unregelmäßigen Innenkontur und wahrscheinlich auch zum vermehrten Auftreten von Harnblasendivertikeln. Die Blase ist in diesem Zustand nicht mehr voll kontraktionsfähig.

In der Mitte des Beckens ist die mit Kontrastmittel gefüllte Harnblase erkennbar. Die Harnblasenwand ist verdickt und weist mehrere rundliche Ausstülpungen (Divertikel) auf. Auch andere Mechanismen der erschwerten Harnblasenentleerung können zu einer Balkenblase führen. Sie kann auch bei Frauen und auch schon bei Kindern auftreten. Ist die Ursache beseitigt, kann sie sich auch wieder zurückentwickeln.

Wenn Du dazu mehr wissen willst, mach bitte selbst einen Thread auf.

Emilio
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04 Dez 2017 14:06 #15 von Jens Schriever
Hallo Emilio

Dass du wahrscheinlich auf Dauer auf den Rollstuhl angewiesen bist tut mir sehr leid. Du hast aber Glück dass du in der Irrigation unterwiesen wirst denn das ist für neurologische Störungen das optimalste. Bei regelmäßiger Anwendung kannst du bist 48 Std. kontinent sein. Die Irrigation ist fast Neben wirkungslos und basiert auf natürliche Reitze. Wenn du mit den Händen keine Einschränkungen hast sollte die Irrigation für dich auch kein Problem werden. Alles zur Irrigation findest du in den folgenden Link und wenn du weiter nach unten scrollst ist auch ein Video zu sehen. Klick Hier
Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg in der Reha und ein besinnlichen Advent.

Gruß Jens
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04 Dez 2017 14:26 #16 von Jens Schriever
Hallo Natalja

Emilio hat dir ja schon auf deine Frage geantwortet viel mehr kann ich dir dazu auch nicht sagen bin ja kein Mediziner habe aber in der Suchfunktion vom Forum
Balkenblase eingegeben und viele Beiträge dort gefunden.
Schau mal Hier
Ich hoffe es hilft dir ein wenig weiter.

Gruß und eine besinnliche Adventszeit Jens
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10 Dez 2017 00:25 #17 von emilio
Hallo Jens,

danke für die aufmunternden Worte und auch für den link. Zum Glück habe ich keinerlei Einschränkungen bei Armen und Händen aber leider kann ich die Beine nicht mehr bewegen und habe auch fast keine Kontrolle über die Gesäßmuskeln. Konkret heißt das, ich komme zwar ganz gut vom Rolli auf das WC , mit Umsteighilfen aber ich kann mich ohne festhalten an den Bügeln nicht mal auf dem Becken halten, geschweige denn die Irrigation durchführen. Leider hat man mir hier auch noch keinen Rat geben können wie ich das machen könnte. Auch bei YT gibt es zwar einige Rollifahrer die wohl irrigieren aber wie das bei meinen Einschränkungen gehen soll ist nicht zu erkennen. Gibt es hier im Forum noch Leute mit ähnlichen Einschränkungen die auf Irrigation angewiesen sind ?

Gruß Emilio

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10 Dez 2017 00:44 - 10 Dez 2017 00:44 #18 von matti
Hallo Emilio,

vielleicht wendest du dich einmal an ein Homecare Unternehmen. Dort sind Spezialisten, welche diese Problematiken sehr gut kennen und mit dir gemeinsam sicher eine Lösung in der Anwendung finden können.

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich berichten, dass ich im Liegen zunächst die richtige Menge Wasser in das Rektum pumpe, dann die Luft aus dem Ballon herauslasse, sodass der Katheter hinausgleiten kann. Das Wasser verursacht wellenförmige Bewegungen des Darms, wodurch der Stuhl Richtung Rektum transportiert wird, was dann erst zu einer Entleerung des Darms führt. Bei mir dauert dies im Durchschnitt etwa zehn bis 30 Minuten. Für mich genügend Zeit, um mich auf die Toilette zu setzen.

Eine gute Übersicht wohnortnaher Homecareunternehmen findest du beispielsweise hier: www.sani-aktuell.de/patient-und-kunde/sanitaetshaus-finder.html

Gruß

Matti
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10 Dez 2017 23:29 #19 von emilio
Danke Matti,

ich bin ja in der Reha und weiß noch nicht wie ich mal entlassen werde, somit ist homecare für mich noch zu früh. Der Ablauf wie Du ihn schilderst wird bei mir in etwa auch so gemacht, mir wird das Wasser auch auf einer Liege verabreicht ich fahre dann zum WC und kann mich erleichtern (oder auch nicht). Wie das später zu hause alleine gehen soll kann ich mir noch nicht vorstellen. Hier sagt man dass dann eben der Pflegedienst kommen müsste aber das kann doch nicht sein ?! Na mal sehen was sich da noch entwickelt.

Gruß Emilio

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04 Jan 2018 23:16 #20 von emilio
Hallo hier mal ein aktueller Stand, zu meinen Problemen. Nächste Woche werde ich aus der Reha entlassen, was meinen Status anbetrifft habe ich nun (die wenig erfreuliche) Klarheit, als sog. kompletter Querschnitt, d.h. ich bin ab L2/3 komplett gelähmt. Eine Aussicht auf Verbesserung durch OP besteht nicht mehr. Den Bauchdeckenkatheder hat man wieder entfernt, ich mache nun ISK das geht ganz gut leider spüre ich das Einführen nicht und beim ziehen des Katheders kommt immer etwas Blut mit, ist das normal? Ich mache jetzt seit gut 2 Wochen ISK und spüre eben leider weder ein volle Blase noch das ich ggf. die Harnröhre verletze. Am schlimmsten ist aber dass ich die Irrigation nicht alleine hinkriege, ich kann mich nicht stabil auf der Seite liegend halten um den Schlauch einzuführen trotz Lagerung gegen Kissen, Decken etc. da ich nicht spüre wie der Schlauch hineingeht verletze ich mich oft, somit muß ich tatsächlich immer auf den Pflegedienst warten um Stuhl entleeren zu können. Wie machen das andere "Querschnitte" ? Kann da jemand helfen ?

Danke im voraus Emilio

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