Frage Canis stellt sich vor
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7 Jahre 4 Monate her - 7 Jahre 4 Monate her #37603 von Canis
Canis stellt sich vor wurde erstellt von Canis
Hallo zusammen
Ich bin nach einem Massenbandscheibenvorfall ( monatelange Fehlbehandlung einer Orthopädin) im Mai nachts notoperiert worden, da ich von einer Sekunde auf die andere komplett bewegungslos war. Seitdem war und bin ich immer noch inkontinent. Blase ist wieder unter Kontrolle, nur Stuhlgang ist nach wie vor unkontrollierbar. Beckenbodenübungen usw. bringt nichts. Natürlich habe ich Ärzte aufgesucht, alle sagen man muß Geduld haben. Wer unter diesen Umständen leidet, weiß das irgendwann mal die Geduld ein Ende hat.
Ist jemand hier, der eben diese Erfahrung gemacht hat und mir Ratschläge geben kann?
Liebe Grüße Martin
Ich bin nach einem Massenbandscheibenvorfall ( monatelange Fehlbehandlung einer Orthopädin) im Mai nachts notoperiert worden, da ich von einer Sekunde auf die andere komplett bewegungslos war. Seitdem war und bin ich immer noch inkontinent. Blase ist wieder unter Kontrolle, nur Stuhlgang ist nach wie vor unkontrollierbar. Beckenbodenübungen usw. bringt nichts. Natürlich habe ich Ärzte aufgesucht, alle sagen man muß Geduld haben. Wer unter diesen Umständen leidet, weiß das irgendwann mal die Geduld ein Ende hat.
Ist jemand hier, der eben diese Erfahrung gemacht hat und mir Ratschläge geben kann?
Liebe Grüße Martin
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- emilio#
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7 Jahre 4 Monate her #37604 von emilio#
emilio# antwortete auf Canis stellt sich vor
Hallo Martin,
meine Geschichte ist in der Tat ähnlich, wenn auch nicht gerade erfreulich. Mir wurde wegen Skoliose und Bandscheibenvorfällen vor ein paar Jahren die LWS mit einem Fixateur versteift. Danach konnte ich erst gar nicht und nach Behandlung und Medikamenten "tröpfchenweise" Wasser lassen, Stuhl war schwierig aber ging einigermaßen, laufen konnte mit Stützen oder Rollator. Vor einem Jahr wurde alles wieder schlimmer ich wurde wieder an der LWS operiert. Mittlerweile mache ich 6 - 7 x ISK, was jetzt auch gut funktioniert. Den Darm kann ich noch immer nur schwer entleeren, ich muß einen Peristeen Irigator verwenden. Das fällt mir auch nach langer Reha und einiger Übung ziemlich schwer, u.a. weil ich nun auf den Rollstuhl angewiesen bin. Ich hoffe das Du das besser überstehst.
Gruß Emilio
meine Geschichte ist in der Tat ähnlich, wenn auch nicht gerade erfreulich. Mir wurde wegen Skoliose und Bandscheibenvorfällen vor ein paar Jahren die LWS mit einem Fixateur versteift. Danach konnte ich erst gar nicht und nach Behandlung und Medikamenten "tröpfchenweise" Wasser lassen, Stuhl war schwierig aber ging einigermaßen, laufen konnte mit Stützen oder Rollator. Vor einem Jahr wurde alles wieder schlimmer ich wurde wieder an der LWS operiert. Mittlerweile mache ich 6 - 7 x ISK, was jetzt auch gut funktioniert. Den Darm kann ich noch immer nur schwer entleeren, ich muß einen Peristeen Irigator verwenden. Das fällt mir auch nach langer Reha und einiger Übung ziemlich schwer, u.a. weil ich nun auf den Rollstuhl angewiesen bin. Ich hoffe das Du das besser überstehst.
Gruß Emilio
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7 Jahre 4 Monate her - 7 Jahre 4 Monate her #37606 von Matti
Matti antwortete auf Canis stellt sich vor
Hallo Martin,
wir hatten ja bereits gestern Abend das Vergüngen per Mail. Begrüße dich aber auch noch einmal ganz herzlich hier im Forum.
Bei einem Bandscheibenvorfall kann man davon ausgehen, dass die Ursache deiner Stuhlinkontinenz im neurologischen Bereich zu suchen und zu finden ist.
An die Linderung oder Beseitgung des ungewollten Stuhlverlust kann man unterschiedlich herangehen. Zunächst stellt sich die Frage, wann kommt es dazu und wie ist die Konsistenz.
Einfachste Option wäre die Verwendung eines Analtampons. Dieser ist immer dann effektiv, wenn der Stuhlgang nicht sehr dünnflüssig ist und keine sehr großen Volumen druck erzeugen.
Infos auf unserer Seite hier: www.inkontinenz-selbsthilfe.com/analtampon
Zu den konservativen Strategien und Therapien zählt auch die Irrigation. Darüber lässt sich der Darm in regelmässigen Abständen entleeren. Kurz gesagt: Wo nichts drin ist, können über einen gewissen Zeitraum keine Unfälle passieren.
Infos findest du hier: www.inkontinenz-selbsthilfe.com/irrigation
Eine operative Option, gerade wenn neurologische Ursachen ausschlaggebend sind, könnte die Sakrale Neuromodulation sein.
Hierzu findest du sehr ausführliche Informationen auf unserer Homepage unter: www.inkontinenz-selbsthilfe.com/der-blas...rale-neuromodulation
Wünsch Dir einen guten Erfahrungsustausch.
Gruß
Matti
wir hatten ja bereits gestern Abend das Vergüngen per Mail. Begrüße dich aber auch noch einmal ganz herzlich hier im Forum.
Bei einem Bandscheibenvorfall kann man davon ausgehen, dass die Ursache deiner Stuhlinkontinenz im neurologischen Bereich zu suchen und zu finden ist.
An die Linderung oder Beseitgung des ungewollten Stuhlverlust kann man unterschiedlich herangehen. Zunächst stellt sich die Frage, wann kommt es dazu und wie ist die Konsistenz.
Einfachste Option wäre die Verwendung eines Analtampons. Dieser ist immer dann effektiv, wenn der Stuhlgang nicht sehr dünnflüssig ist und keine sehr großen Volumen druck erzeugen.
Infos auf unserer Seite hier: www.inkontinenz-selbsthilfe.com/analtampon
Zu den konservativen Strategien und Therapien zählt auch die Irrigation. Darüber lässt sich der Darm in regelmässigen Abständen entleeren. Kurz gesagt: Wo nichts drin ist, können über einen gewissen Zeitraum keine Unfälle passieren.
Infos findest du hier: www.inkontinenz-selbsthilfe.com/irrigation
Eine operative Option, gerade wenn neurologische Ursachen ausschlaggebend sind, könnte die Sakrale Neuromodulation sein.
Hierzu findest du sehr ausführliche Informationen auf unserer Homepage unter: www.inkontinenz-selbsthilfe.com/der-blas...rale-neuromodulation
Wünsch Dir einen guten Erfahrungsustausch.
Gruß
Matti
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