Frage SBK und k/ein Ende?
- liborius65
-
Autor - Forenstarter
-

Registered
Weniger Mehr
- Beiträge: 2
- Dank erhalten: 0
3 Wochen 2 Tage her - 3 Wochen 2 Tage her #53777 von liborius65
SBK und k/ein Ende? wurde erstellt von liborius65
Hallo zusammen,
möchte mich kurz vorstellen.
Als ü60er begleitet mich Thema Blase seit mehr als 20 Jahren mit verschiedenen Diagnosen und mehr als ein halbes Dutzend Operationen.
Angefangen hat es mit einer Blasenatonie nach PDA und überdehnten Blase (1600ml).
In Folge dann zwei 2 Harnröhrenkorrekturen.
Rückblickend haben wohl meine kaputten Bandscheiben eine tragende Rolle dabei gespielt und der Verschluß nur ein massgeblicher Baustein. Dadurch die nächsten 10 Jahre immer mal wieder Ärger mit Restharn, übergreifend mit diversen Entzündungen im Unterleib beim Mann.

Mitte der 2010er Jahre die erste von 2 TUR-P wegen BPS von 60 Gramm.
Die Erleichterung hat nur 1 Jahr geholfen, danach wieder Restharn mit 200ml.
Hatte ich schon meine inzwischen 4 kaputten Bandscheiben im entscheidenen Bereich vom LWS erwähnt?
Diagnose: neurogene Blase mit DSD, etc..
Somit Anfang der 2020er ISK notwendig. Ist 1,5 Jahre gut gegangen.
Dann einen Keim rein geschoben, der eine Fahrt mit dem RTW notwendig machte.
Leider von der Blase abwärts alles in Mitleidenschaft gezogen. Weitere Operationen.
Den SBK bin ich nicht mehr losgeworden und seit 5 Jahren ein Beuteltier.
Seitdem pendele ich bei ständigen HWI´s (mindestens 3 Dutzend) mit Einmal- und Dauerantibiosen
bei verschiedensten Keimen.
Motto: haben wir einen mal eingedämmt, fühlt sich der nächste Wohl und macht richtig Ärger.

Leider schält mir der SBK zusätzlich innen die Schleimhaut ab und der Schaden bzw. Gewächse auf einer daumengroßen Fläche sind in Kontrolle immer noch gutartig. Darunter leidet das Gesamtsystem Mann im anstrengenden Fulltimejob.
Ich würde meine Leistungsfähigkeit bei guten Tagen auf 70% beschreiben.
Letzte Hoffnung ist derzeit GAG-Therapie, bevor es zu einer Neonblase oder Pouch kommt.
Meine Befürchtung ist aber dann vielleicht vom Regen in die Traufe zu kommen.
Wer hat ähnlichen Ärger mit dem SBK und welche Maßnahmen ergriffen,
um sein Immunsystem und Schleimhaut wieder in den Griff zu bekommen?
Freue mich auf Eure Rückmeldung.
Gruß Liborius
möchte mich kurz vorstellen.
Als ü60er begleitet mich Thema Blase seit mehr als 20 Jahren mit verschiedenen Diagnosen und mehr als ein halbes Dutzend Operationen.
Angefangen hat es mit einer Blasenatonie nach PDA und überdehnten Blase (1600ml).
In Folge dann zwei 2 Harnröhrenkorrekturen.
Rückblickend haben wohl meine kaputten Bandscheiben eine tragende Rolle dabei gespielt und der Verschluß nur ein massgeblicher Baustein. Dadurch die nächsten 10 Jahre immer mal wieder Ärger mit Restharn, übergreifend mit diversen Entzündungen im Unterleib beim Mann.
Mitte der 2010er Jahre die erste von 2 TUR-P wegen BPS von 60 Gramm.
Die Erleichterung hat nur 1 Jahr geholfen, danach wieder Restharn mit 200ml.
Hatte ich schon meine inzwischen 4 kaputten Bandscheiben im entscheidenen Bereich vom LWS erwähnt?
Diagnose: neurogene Blase mit DSD, etc..
Somit Anfang der 2020er ISK notwendig. Ist 1,5 Jahre gut gegangen.
Dann einen Keim rein geschoben, der eine Fahrt mit dem RTW notwendig machte.
Leider von der Blase abwärts alles in Mitleidenschaft gezogen. Weitere Operationen.
Den SBK bin ich nicht mehr losgeworden und seit 5 Jahren ein Beuteltier.
Seitdem pendele ich bei ständigen HWI´s (mindestens 3 Dutzend) mit Einmal- und Dauerantibiosen
bei verschiedensten Keimen.
Motto: haben wir einen mal eingedämmt, fühlt sich der nächste Wohl und macht richtig Ärger.
Leider schält mir der SBK zusätzlich innen die Schleimhaut ab und der Schaden bzw. Gewächse auf einer daumengroßen Fläche sind in Kontrolle immer noch gutartig. Darunter leidet das Gesamtsystem Mann im anstrengenden Fulltimejob.
Ich würde meine Leistungsfähigkeit bei guten Tagen auf 70% beschreiben.
Letzte Hoffnung ist derzeit GAG-Therapie, bevor es zu einer Neonblase oder Pouch kommt.
Meine Befürchtung ist aber dann vielleicht vom Regen in die Traufe zu kommen.
Wer hat ähnlichen Ärger mit dem SBK und welche Maßnahmen ergriffen,
um sein Immunsystem und Schleimhaut wieder in den Griff zu bekommen?
Freue mich auf Eure Rückmeldung.
Gruß Liborius
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Jael
-
- Forenstarter
-

Registered
Weniger Mehr
- Beiträge: 4
- Dank erhalten: 6
2 Wochen 4 Stunden her #53809 von Jael
Jael antwortete auf SBK und k/ein Ende?
Hallo Liborius,
es tut mir leid, dass Du solche Probleme mit dem SPK hast. Ich kann dir leider keine Tipps geben, wie Du Dein Immunsystem in den Griff bekommen kannst, damit Die Zahl der Blaseninfektionen abnimmt. Ich selbst hatte eine TUR-Prostata (Juli 25) bei obstruktiv in die Harnröhre einwachsenden Mittellappen. Auch nach der OP hatte ich hohe Restharnmengen, so dass der intraoperativ gelegte SPK liegen blieb. Ich hatte zweimal Nebenhodenentzündung mit jeweils Entzündung eines Hodens. Seit Oktober 25 ist Ruhe mit Infektionen. Bakterien sind immer im Urin und Leukozyten, aber keine Symptome. An der Einstichstelle habe ich jetzt "wildes Fleisch" durch die ewige Reizung durch den SPK. Es wurde zur Diagnostik des gutartigen Prostatawachstums eine Blasenspiegelung durchgeführt und der Urologe meinte, es müsste gemacht werden. Im Nachhinein hat mir ein anderer Urologe gesagt, dass nur eine Urodynamik über die Schwere der Obstruktion der Harnröhre Auskunft gibt. Die Urodynamik hat jetzt stattgefunden und es wurde eine schlaffe Blase und eine Narbenbildung am Blasenhals diagnostiziert. Hoffentlich lesen es Männer im Forum, die noch die ganze Prostata haben. Mit dem SPK gehe ich schwimmen, Rennradfahren und arbeite im Garten. Sicher manchmal drückt es auch.
Ich wünsche Dir viel Geduld.
Viele Grüße
Jael
es tut mir leid, dass Du solche Probleme mit dem SPK hast. Ich kann dir leider keine Tipps geben, wie Du Dein Immunsystem in den Griff bekommen kannst, damit Die Zahl der Blaseninfektionen abnimmt. Ich selbst hatte eine TUR-Prostata (Juli 25) bei obstruktiv in die Harnröhre einwachsenden Mittellappen. Auch nach der OP hatte ich hohe Restharnmengen, so dass der intraoperativ gelegte SPK liegen blieb. Ich hatte zweimal Nebenhodenentzündung mit jeweils Entzündung eines Hodens. Seit Oktober 25 ist Ruhe mit Infektionen. Bakterien sind immer im Urin und Leukozyten, aber keine Symptome. An der Einstichstelle habe ich jetzt "wildes Fleisch" durch die ewige Reizung durch den SPK. Es wurde zur Diagnostik des gutartigen Prostatawachstums eine Blasenspiegelung durchgeführt und der Urologe meinte, es müsste gemacht werden. Im Nachhinein hat mir ein anderer Urologe gesagt, dass nur eine Urodynamik über die Schwere der Obstruktion der Harnröhre Auskunft gibt. Die Urodynamik hat jetzt stattgefunden und es wurde eine schlaffe Blase und eine Narbenbildung am Blasenhals diagnostiziert. Hoffentlich lesen es Männer im Forum, die noch die ganze Prostata haben. Mit dem SPK gehe ich schwimmen, Rennradfahren und arbeite im Garten. Sicher manchmal drückt es auch.
Ich wünsche Dir viel Geduld.
Viele Grüße
Jael
Folgende Benutzer bedankten sich: liborius65
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- liborius65
-
Autor - Forenstarter
-

Registered
Weniger Mehr
- Beiträge: 2
- Dank erhalten: 0
1 Woche 2 Tage her #53826 von liborius65
liborius65 antwortete auf SBK und k/ein Ende?
Hallo Jael,
danke für deine Antwort.
Viele haben offenbar auch das Glück (da werde ich schon etwas neidisch), mit dem SBK weitgehend unbeschwert weiterleben zu können.
Körperlich aktive Tätigkeiten und etwas Training im Fitnessstudio für mein neues Knie waren bei mir in den ersten zwei Jahren noch halbwegs möglich. Im Urlaub gehe ich nur mit großflächigen wasserfesten Pflastern ins Meer und vermeide auch sonst das Baden.
Heute bekomme ich bereits Beschwerden, wenn ich eine Kiste Wasser in den Keller trage oder beruflich zwei bis drei Stunden zu Kundenterminen fahren muss. Danach liege ich abends nicht selten mit Blasenschmerzen auf dem Sofa.
Infekte hatte ich schon immer, damals allerdings mit größeren Abständen. Die Keimzahlen im Katheterurin liegen bei mir regelmäßig bei mindestens 100.000, meist sogar über 1.000.000 im Urikult.
Zusätzlich nutze ich zuhause Teststreifen, um bei Beschwerden frühzeitig zum Arzt gehen zu können. Da ich anschließend ohnehin auf die passende Antibiose und deren Wirkung warten muss, ist es sehr hilfreich, ein bis zwei Tage früher reagieren zu können.
Da frage ich mich manchmal, was ich eigentlich falsch mache. Egal ob besonders viel Hygiene oder auch einmal gar nichts – auf die Häufigkeit der Infekte scheint das keinen Einfluss zu haben. Auch andere Katheter, geänderte Wechselintervalle von sechs auf acht Wochen oder aktuell vier Wochen sowie die üblichen Maßnahmen wie D-Mannose oder Cranberry-Produkte haben bei mir keine Verbesserung gebracht.
Eine Urodynamik wurde bei mir früher schon mehrfach durchgeführt. Heute wird nur noch etwa alle acht bis zwölf Monate gespiegelt. Nebenhoden- und Prostataentzündungen begleiten mich leider ebenfalls immer wieder. Bei einer Notfalleinweisung ins Krankenhaus war die Schwellung so stark, dass dort unten nichts mehr in eine Hand passte. Aufgrund der dauerhaften Beschwerden wurden nach fünf Jahren Odyssee schließlich beide Nebenhoden und die Samenstränge entfernt. Zuvor hatte ich etwa eineinhalb Jahre lang regelmäßig Betäubungsspritzen erhalten. Heute bereue ich, dass damals nicht auch der bereits vorgeschädigte Hoden entfernt wurde. Kann man ja noch ändern.
Das mit dem wilden Fleisch im Fistelkanal kenne ich ebenfalls. Bei mir wurde es vor drei Jahren gelasert. Inzwischen ist es jedoch wieder nachgewachsen, mittlerweile sogar doppelt so groß wie zuvor, und blutet gelegentlich.
Ich habe im Laufe der Jahre bereits vieles gegen die HWIs ausprobiert, bisher jedoch ohne durchschlagenden Erfolg. Für jeden Tipp oder Erfahrungsbericht, der vielleicht zu einer Linderung beitragen könnte, bin ich daher sehr dankbar.
Gruß
Liborius
danke für deine Antwort.
Viele haben offenbar auch das Glück (da werde ich schon etwas neidisch), mit dem SBK weitgehend unbeschwert weiterleben zu können.
Körperlich aktive Tätigkeiten und etwas Training im Fitnessstudio für mein neues Knie waren bei mir in den ersten zwei Jahren noch halbwegs möglich. Im Urlaub gehe ich nur mit großflächigen wasserfesten Pflastern ins Meer und vermeide auch sonst das Baden.
Heute bekomme ich bereits Beschwerden, wenn ich eine Kiste Wasser in den Keller trage oder beruflich zwei bis drei Stunden zu Kundenterminen fahren muss. Danach liege ich abends nicht selten mit Blasenschmerzen auf dem Sofa.
Infekte hatte ich schon immer, damals allerdings mit größeren Abständen. Die Keimzahlen im Katheterurin liegen bei mir regelmäßig bei mindestens 100.000, meist sogar über 1.000.000 im Urikult.
Zusätzlich nutze ich zuhause Teststreifen, um bei Beschwerden frühzeitig zum Arzt gehen zu können. Da ich anschließend ohnehin auf die passende Antibiose und deren Wirkung warten muss, ist es sehr hilfreich, ein bis zwei Tage früher reagieren zu können.
Da frage ich mich manchmal, was ich eigentlich falsch mache. Egal ob besonders viel Hygiene oder auch einmal gar nichts – auf die Häufigkeit der Infekte scheint das keinen Einfluss zu haben. Auch andere Katheter, geänderte Wechselintervalle von sechs auf acht Wochen oder aktuell vier Wochen sowie die üblichen Maßnahmen wie D-Mannose oder Cranberry-Produkte haben bei mir keine Verbesserung gebracht.
Eine Urodynamik wurde bei mir früher schon mehrfach durchgeführt. Heute wird nur noch etwa alle acht bis zwölf Monate gespiegelt. Nebenhoden- und Prostataentzündungen begleiten mich leider ebenfalls immer wieder. Bei einer Notfalleinweisung ins Krankenhaus war die Schwellung so stark, dass dort unten nichts mehr in eine Hand passte. Aufgrund der dauerhaften Beschwerden wurden nach fünf Jahren Odyssee schließlich beide Nebenhoden und die Samenstränge entfernt. Zuvor hatte ich etwa eineinhalb Jahre lang regelmäßig Betäubungsspritzen erhalten. Heute bereue ich, dass damals nicht auch der bereits vorgeschädigte Hoden entfernt wurde. Kann man ja noch ändern.
Das mit dem wilden Fleisch im Fistelkanal kenne ich ebenfalls. Bei mir wurde es vor drei Jahren gelasert. Inzwischen ist es jedoch wieder nachgewachsen, mittlerweile sogar doppelt so groß wie zuvor, und blutet gelegentlich.
Ich habe im Laufe der Jahre bereits vieles gegen die HWIs ausprobiert, bisher jedoch ohne durchschlagenden Erfolg. Für jeden Tipp oder Erfahrungsbericht, der vielleicht zu einer Linderung beitragen könnte, bin ich daher sehr dankbar.
Gruß
Liborius
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Moderatoren: MichaelDah
Ladezeit der Seite: 0.364 Sekunden