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Problematik verlagert nach TVT-Operation?

29 Mai 2018 11:31 #1 von Heydecke
Hallo,
nun führt es mich in dieses Forum, inwelchem ich als Besucher schon öfter mal gestöbert habe.

Bei der geburt meines dritten Kindes vor 17 Jahren gab es schwere Komplikationen. Für mich zählte in den Wochen danach nur dass mein Kind überlebt, die Nachsorge bei mir wurde gemacht, aber eher so im Vorbeigehen.
In den letzten Jahren entwickelte ich dann eine Stressinkontinenz. Drei Geburten, körperlich viel,oft extrem schwer gearbeitet, und das Älterwerden spielten da wohl zusammen.
Beckenbodentraining in den unterschiedlichsten Formen half nicht, die Elektrostimulation auch nicht.
Laufsport, den ich liebe, wurde extrem stressig und schwierig, da ab Kilometer 10 auch die Einlagen nicht mehr halfen und ich mehr oder weniger ersichtlich mit nassen Hosen lief. Doch auch im Alltag ohne Sport machte sich das Problem beim Husten und Niesen immer deutlicher bemerkbar.

Trotz Operationsmarathon in den letzten 15 Monaten war der Leidensdruck so groß mich auf den OP-Tisch zu legen für das TVT-Band. Letzten Mittwoch war OP. Neben anhaltenden Schmerzen hab ich das Gefühl von Tag zu Tag undichter zu werden. Jetzt aber nicht bei Husten und Niesen, sondern wenn ich zur Toilette muss und gehe, also jetzt eher Dranginkontinenz. Das begann schon im Krankenhaus, die Ärztin meinte ich müsse Geduld haben.
Vorhin habe ich einen Tick zu lange gewartet und durfte mich dann umziehen, soviel Urin ging auf dem Weg zur Toilette ab.
Ich finde es gerade zum k****** Hat irgendjemand Erfahrung damit?
Noch eine OP steh ich psychisch echt nicht mehr durch, und mein Körper braucht auch mal eine Pause davon.

Danke fürs Zulesen, hören.

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29 Mai 2018 14:31 #2 von Jens Schriever
Hallo Heydecke

Du solltest auf alle Fälle einen Urologen aufsuchen wegen der Dranginkontinenz. Eine Dranginkontinenz kann viele Ursachen haben und dass sollte abgeklärt werden. Die Domäne bei der Dranginkontinenz ist die Medikamentöse Therapie und nur selten ist eine OP notwendig.
Der Urologe kann Dich auch beraten wie du dich nach der TVT -OP verhalten solltest, denn mit der OP ist nur das Symptom nicht aber die Ursache beseitigt worden. Ein dauerhaftes Beckenbodentraining sollte auf alle Fälle gemacht werden.
Auf unserer HP findest du auch einen Bericht zur Dranginkontinenz schau Hier
Ich wünsche Dir weiter viel Erfolg hier und ein regen Erfahrungsaustausch.


Gruß Jens

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29 Mai 2018 15:09 #3 von Elkide
Hallo liebe Heydecke,

herzlich Willkommen in unserem Forum der Inkontinenz-Selbsthilfe e.V.

Wie so viele hier, kannst du auch auf eine lange Leidensgeschichte zurückblicken. MIt der TVT OP kenne ich mich leider nicht aus. Sicherlich werden sich noch Betroffene bei dir melden.

Ich selber habe eine Blasen- und Darmlähmung und sämtliche Inkontinenzformen. Eine wesentliche Verbesserung war die Implantation von Blasen- und Darmschrittmachern. Hierzu findest du einen Beitrag auf unserer Homepage oder in der Suchfunktion unter Eingabe "Sakrale Neuromodulation." Zusätzlich bekomme ich alle vier bis fünf Monate Botox in die Blasenwände. Dadurch wird das Fassungsvermögen heraufgesetzt, so dass sich die Frequenz beim kathetern halbiert. Auch zu diesem Thema findest du viele Beiträge.

Du schreibst, dass die OP erst letzte Woche war. Aus meiner Erfahrung kann ich dir nur Mut machen, sich in Geduld zu üben.
Meine Nachbarin hatte die gleiche OP und war fix und fertig, dass die OP gar nichts gebracht hätte. Bei ihr hat es 6 Wochen gedauert, bis sich der Erfolg einstellte. Heute ist sie beschwerdefrei und sehr zufrieden, sich auf die OP eingelassen zu haben.

Wünsche dir gute Besserung und drücke dir beide Daumen, dass der Erfolg sich so schnell wie möglich einstellt.

Liebe Grüße
Elke

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29 Mai 2018 16:11 #4 von Heydecke
Hallo Jens,
die Klinik in der operiert wurde, die machern auch die Nachbetreuung und Kontrolle. Eine Frauenklinik mit Extra Sprechstunden und ärzten für Böasenthematik bei Frauen. Dummerweise wohne ich 250 Kilometer entfernt. Aber wenn keine extremen Komplikationen auftreten, dazu zählt mein aktuelles Problem nicht, soll ich erst in 6 Wochen wieder dort erscheinen.
Natürlich trainiere ich den Beckenboden weiterhin. Als Sportlerin gehört auch dieser Muskel dazu. Ich vergaß vorhin zu schreiben das es da bei mir aber ein Problem gibt. Bei der erwähnten letzten Geburt wurde mein Beckenboden beschädigt. Er ist entweder eingerissen oder überdehnt worden. Hat für mich die Folge dass mein Beckenboden eigentlich gut trainiert und stark ist, aber rechts, an einer Stelle nur wenige Milimeter dünn und wie vernarbt.


Hallo Elke,
danke fürs Mutmachen. Geduld, ja, die fehlt mir tatsächlich. Dann warte ich mal ab.

Liebe Grüße

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29 Mai 2018 17:37 #5 von annaba
hallo!

ich habe nach der geburt auch einen kaputten bebo :( eine avulsion, sprich abriss vom becken.
ich glaub das hat aber soweit ich weiss nichts mit der stressinko zu tun, soweit ich wess entsteht die dadurch dass sich was senkt?
du schreibst ja du läufst gerne, uhm. ich glaub das ist ganz beckenbodenunfreundlich....kannst du vielleicht auf walken umsteigen? ich hab mal einen sehr interessanten artikel gelesen, dass viele sportlerinnen inkontinent sind, und man vermutet auch wegen den erschütterungen beim laufen.

ich würde dem ganzen mal mehr zeit geben. wo hast du das denn machen lassen, in d.?

lg anna

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29 Mai 2018 18:00 #6 von Heydecke
Hallo Anna,
Operiert und behandelt werde ich in der Frauenklinik der Uni Homburg/Saar.

Nein, laufen in walken umwandeln geht für mich gar nicht. Der Laufpsort hat mich nach Schlaganfall und Krebserkrankung "getragen" und ist lebenswichtig für meine Psychohygiene. Walken hilft mir da nicht annähernd.

Liebe Grüße

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29 Mai 2018 20:24 #7 von annaba
ach du sünde, da hast du aber auch schon einiges durch... :(

hm, ja das problem ist cass es ziemlich doll auf den beckenboden geht. aber dass du das nicht aufgeben willst kann ich auch verstehen. dann velleicht schauen dass ein wenig wucht weggenommen wird, gute schuhe, waldboden oder so.

drücke dir mal die daumen dass dass die drangsache wegggeht. ich hab mal gelesen bei blasensenkungs ops kann das auftreten, bei tvt hab ich das noch ncit gehoert.

man kann die bänder aber meines wissen auch wieder rausnehmen, und notfalls evtl bei einem andere arzt nachoperieren lassen, falls es nicht den gewünschten erfolgt bringt. ich glaub das ergebnis kann da von operateur zu operateur echt verschieden ausfallen. in dem forum wo ich bin beklagen die frauen zb. manchmal dass sie gar nict mehr pinkeln koennen, weil das band zu straff ist.

lg anna

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