Frage Erster Termin beim Urologen gemacht
- Enrico56
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Autor - Bin 57 Jahre und bin inkontinent
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1 Monat 4 Tage her #53190 von Enrico56
Erster Termin beim Urologen gemacht wurde erstellt von Enrico56
Ich habe mich endlich durchgerungen einen Termin beim Urologen zu machen. Habe ja schon seit längerem Inkontinenz Probleme die im laufe der Jahre immer schlimmer geworden sind. Als ich wegen wegen meiner Polyneuropathie in einer Schmerzambulanz war hat mir eine Ärztin ins Gewissen geredet das ich meine Inkontinenz abklären lassen soll. In 2 Wochen habe ich dann den ersten Termin beim Urologen. Vielleicht lässt sich ja noch was machen das es vielleicht wieder besser wird. Weil normal ist es ja nicht das man sich mit 57 Jahren in die Hose macht , bloß bis jetzt habe ich mich immer geschämt dafür.
Enrico56
Enrico56
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1 Monat 4 Tage her #53191 von Matti
Matti antwortete auf Erster Termin beim Urologen gemacht
Lieber Enrico,
erst einmal ein herzliches Willkommen. Gut, dass du einen Termin beim Urologen vereinbart hast! Es ist absolut verständlich, dass so ein Thema mit Scham behaftet ist – aber du bist damit keineswegs allein, und es ist wirklich wichtig, der Ursache auf den Grund zu gehen.
In keinem Alter sollte man Inkontinenzprobleme einfach hinnehmen, denn sie sind häufig ein Zeichen dafür, dass etwas im Körper nicht optimal läuft. Besonders Prostataprobleme sind in dieser Lebensphase eine häufige Ursache und sollten unbedingt abgeklärt werden – das ist keine Bagatelle, sondern ein ernstzunehmendes Thema. Es freut mich, dass die Ärztin in der Schmerzambulanz dich bestärkt hat, denn so ein Gespräch kann oft der entscheidende Anstoß sein.
Du kannst dir sicher sein: Der Urologe ist genau der richtige Ansprechpartner. Es gibt viele verschiedene Ursachen für Inkontinenz – von der Prostata über die Blase bis hin zu nervlichen Störungen (wie sie auch bei einer Polyneuropathie auftreten können). Oft lässt sich mit der richtigen Behandlung oder kleinen Veränderungen schon eine deutliche Besserung erzielen. Wichtig ist, offen über alle Symptome zu sprechen, auch wenn es Überwindung kostet.
Mit 57 Jahren musst du dich keinesfalls damit abfinden, „dir in die Hose zu machen“. Es ist nicht normal – aber es ist auch nichts, wofür du dich schämen solltest. Es ist ein medizinisches Problem, das abgeklärt und behandelt werden kann. Je früher du dich darum kümmerst, desto besser sind meist auch die Chancen, dass sich etwas verbessert.
Ich wünsche dir für deinen Termin alles Gute und viel Mut! Du hast den wichtigsten Schritt schon gemacht, indem du dich nicht mehr versteckst, sondern aktiv nach Lösungen suchst. Bleib dran – es lohnt sich!
Wenn du magst, kannst du nach dem Termin gern berichten, wie es gelaufen ist oder wenn du Fragen hast – du bist nicht allein.
Alles Gute und herzliche Grüße
Matti
erst einmal ein herzliches Willkommen. Gut, dass du einen Termin beim Urologen vereinbart hast! Es ist absolut verständlich, dass so ein Thema mit Scham behaftet ist – aber du bist damit keineswegs allein, und es ist wirklich wichtig, der Ursache auf den Grund zu gehen.
In keinem Alter sollte man Inkontinenzprobleme einfach hinnehmen, denn sie sind häufig ein Zeichen dafür, dass etwas im Körper nicht optimal läuft. Besonders Prostataprobleme sind in dieser Lebensphase eine häufige Ursache und sollten unbedingt abgeklärt werden – das ist keine Bagatelle, sondern ein ernstzunehmendes Thema. Es freut mich, dass die Ärztin in der Schmerzambulanz dich bestärkt hat, denn so ein Gespräch kann oft der entscheidende Anstoß sein.
Du kannst dir sicher sein: Der Urologe ist genau der richtige Ansprechpartner. Es gibt viele verschiedene Ursachen für Inkontinenz – von der Prostata über die Blase bis hin zu nervlichen Störungen (wie sie auch bei einer Polyneuropathie auftreten können). Oft lässt sich mit der richtigen Behandlung oder kleinen Veränderungen schon eine deutliche Besserung erzielen. Wichtig ist, offen über alle Symptome zu sprechen, auch wenn es Überwindung kostet.
Mit 57 Jahren musst du dich keinesfalls damit abfinden, „dir in die Hose zu machen“. Es ist nicht normal – aber es ist auch nichts, wofür du dich schämen solltest. Es ist ein medizinisches Problem, das abgeklärt und behandelt werden kann. Je früher du dich darum kümmerst, desto besser sind meist auch die Chancen, dass sich etwas verbessert.
Ich wünsche dir für deinen Termin alles Gute und viel Mut! Du hast den wichtigsten Schritt schon gemacht, indem du dich nicht mehr versteckst, sondern aktiv nach Lösungen suchst. Bleib dran – es lohnt sich!
Wenn du magst, kannst du nach dem Termin gern berichten, wie es gelaufen ist oder wenn du Fragen hast – du bist nicht allein.
Alles Gute und herzliche Grüße
Matti
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- Enrico56
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Autor - Bin 57 Jahre und bin inkontinent
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2 Wochen 3 Tage her #53270 von Enrico56
Enrico56 antwortete auf Erster Termin beim Urologen gemacht
Hallo Matti
Habe die Woche meinen ersten Termin beim Urologen gehabt viel gebracht hat es nicht , er hat natürlich festgestellt das ich inkontinent bin und hat mir Rezept für Hilfsmittel gegeben. Das wichtigste war für ihn wohl mir zusatz untersuchungen für 158 Euro aufzuschwatzen. Dadurch das ich das letzte Mal 2020 beim Urologen war als ich eine vorhaut Verengung hatte dachte ich mir das kann nichts schaden die zusatzuntersuchungen machen zu lassen. . Dadurch ist bei ihm mein grund des Termins meine inkontinenz für ihn wohl in den Hintergrund getreten. Naja jetzt weiß ich wenigstens das alles andere in Ordnung ist und ich nur inkontinent bin mit unbekannter ursache. Wie mit meiner neuropathie , meinen Geruchsinn Verlust und den eisenmangel was ja auch schon seit Jahren mit unbekannter Ursache ist. Mit den Rezept für die Hilfsmittel war ja auch ein Spaß als ich damit im Sanitätshaus war und sie der Meinung waren ich bekomme keine windeln weil ich nicht bettlägerrich bin sondern nur vorlagen oder Pants. Sie haben mir eine Pants zum probieren mitgegeben welche ich nachts getragen habe , bin dann mitten in der Nacht im nasen Bett aufgewacht. Deshalb war ich heute bei meiner Krankenkasse sie haben auch nicht verstanden warum ich so eine Auskunft im Sanitätshaus bekommen habe. Ich habe bloß gesagt was soll mit Hilfsmitteln die auslaufen. Sie haben jetzt meine verordnung an einen Anbieter weitergeleitet mit den sie zusammen arbeiten und wo ich auch höherwertige Hilfsmittel gegen Aufpreis bekommen kann , soll jedenfalls günstiger sein als wenn ich sie mir weiter selbst kaufe. Mal schauen wenn sie sich melden.
Viele Grüße und vielen Dank für deine ausführliche Antwort es grüßt Enrico
Habe die Woche meinen ersten Termin beim Urologen gehabt viel gebracht hat es nicht , er hat natürlich festgestellt das ich inkontinent bin und hat mir Rezept für Hilfsmittel gegeben. Das wichtigste war für ihn wohl mir zusatz untersuchungen für 158 Euro aufzuschwatzen. Dadurch das ich das letzte Mal 2020 beim Urologen war als ich eine vorhaut Verengung hatte dachte ich mir das kann nichts schaden die zusatzuntersuchungen machen zu lassen. . Dadurch ist bei ihm mein grund des Termins meine inkontinenz für ihn wohl in den Hintergrund getreten. Naja jetzt weiß ich wenigstens das alles andere in Ordnung ist und ich nur inkontinent bin mit unbekannter ursache. Wie mit meiner neuropathie , meinen Geruchsinn Verlust und den eisenmangel was ja auch schon seit Jahren mit unbekannter Ursache ist. Mit den Rezept für die Hilfsmittel war ja auch ein Spaß als ich damit im Sanitätshaus war und sie der Meinung waren ich bekomme keine windeln weil ich nicht bettlägerrich bin sondern nur vorlagen oder Pants. Sie haben mir eine Pants zum probieren mitgegeben welche ich nachts getragen habe , bin dann mitten in der Nacht im nasen Bett aufgewacht. Deshalb war ich heute bei meiner Krankenkasse sie haben auch nicht verstanden warum ich so eine Auskunft im Sanitätshaus bekommen habe. Ich habe bloß gesagt was soll mit Hilfsmitteln die auslaufen. Sie haben jetzt meine verordnung an einen Anbieter weitergeleitet mit den sie zusammen arbeiten und wo ich auch höherwertige Hilfsmittel gegen Aufpreis bekommen kann , soll jedenfalls günstiger sein als wenn ich sie mir weiter selbst kaufe. Mal schauen wenn sie sich melden.
Viele Grüße und vielen Dank für deine ausführliche Antwort es grüßt Enrico
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- MichaelDah
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2 Wochen 3 Tage her - 2 Wochen 3 Tage her #53271 von MichaelDah
MichaelDah antwortete auf Erster Termin beim Urologen gemacht
Hallo Enrico,
darf ich fragen was für die 158€ getestet wurde? Ich hatte letzte Woche schon mal so etwas gehört und es wundert mich gerade etwas ob sich da vielleicht irgend etwas am Abrechnungssystem geändert hat. Die einzige IGEL Leistung die mir bei so etwas ggf. sinnvoll erscheint ist ein PSA Test - und der kostet um die 20€...
Was hat der Urologe denn vorgeschlagen wie er denkt das Problem wieder den Griff zu bekommen? Ich meine 158€ zu kassieren und dann nicht mal eine Therapie vorzuschlagen finde ich merkwürdig...
viele Grüße
Michael
darf ich fragen was für die 158€ getestet wurde? Ich hatte letzte Woche schon mal so etwas gehört und es wundert mich gerade etwas ob sich da vielleicht irgend etwas am Abrechnungssystem geändert hat. Die einzige IGEL Leistung die mir bei so etwas ggf. sinnvoll erscheint ist ein PSA Test - und der kostet um die 20€...
Was hat der Urologe denn vorgeschlagen wie er denkt das Problem wieder den Griff zu bekommen? Ich meine 158€ zu kassieren und dann nicht mal eine Therapie vorzuschlagen finde ich merkwürdig...
viele Grüße
Michael
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- Enrico56
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2 Wochen 1 Tag her #53286 von Enrico56
Enrico56 antwortete auf Erster Termin beim Urologen gemacht
Hallo Michael
Auf der Quittung steht bloß Variante 3 +PSA Blutentnahme +Blasenkrebstest , laut Aussage des Urologen soll alles in Ordnung sein. Dadurch das ich vor 6 Jahren das letzte Mal beim Urologen war als ich eine vorhaut Verengung hatte und diese entfernt wurde dachte ich das kann nichts schaden deshalb habe ich alles untersuchen lassen was empfohlen wurde. Normalerweise hatte ich den Termin gemacht um meine inkontinenz abklären zu lassen und nicht bloß eine verordnung von Hilfsmittel zu bekommen. Ich dachte eigentlich das man noch was machen kann und ich nicht für immer windeln tragen muss.
Es grüßt Enrico
Auf der Quittung steht bloß Variante 3 +PSA Blutentnahme +Blasenkrebstest , laut Aussage des Urologen soll alles in Ordnung sein. Dadurch das ich vor 6 Jahren das letzte Mal beim Urologen war als ich eine vorhaut Verengung hatte und diese entfernt wurde dachte ich das kann nichts schaden deshalb habe ich alles untersuchen lassen was empfohlen wurde. Normalerweise hatte ich den Termin gemacht um meine inkontinenz abklären zu lassen und nicht bloß eine verordnung von Hilfsmittel zu bekommen. Ich dachte eigentlich das man noch was machen kann und ich nicht für immer windeln tragen muss.
Es grüßt Enrico
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- MichaelDah
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2 Wochen 22 Stunden her #53288 von MichaelDah
MichaelDah antwortete auf Erster Termin beim Urologen gemacht
Hallo Enrico,
Es ist traurig wenn das so gelaufen ist. Die normale Vorgehensweise bei so einem Erstbesuch mit dieser Thematik wäre eigentlich eine Harnprobe zu nehmen und Dipstick Test + Sediment zu untersuchen, eine DRU (Abtastung der Prostata) und eine Ultraschall Untersuchung von Blase, Prostata und ggf. der Nieren vorzunehmen. Wenn die Prostata auffällig ist, kann man einen PSA Status erheben (das sind die 20€). Das was der Doc da gemacht hat scheint mir nach dem was du geschrieben hast grenzwertig.
Meine Empfehlung wäre in diesem Fall einen anderen Urologen zu suchen. Es gibt viele Methoden auch neurogene Blasenstörungen zu behandeln und ich würde die Hoffnung noch nicht aufgeben, dass man da nicht wenigstens eine Verbesserung erreichen kann. Wurde denn eine Medikamentöse Behandlung vorgeschlagen?
Viele Grüße
Michael
Es ist traurig wenn das so gelaufen ist. Die normale Vorgehensweise bei so einem Erstbesuch mit dieser Thematik wäre eigentlich eine Harnprobe zu nehmen und Dipstick Test + Sediment zu untersuchen, eine DRU (Abtastung der Prostata) und eine Ultraschall Untersuchung von Blase, Prostata und ggf. der Nieren vorzunehmen. Wenn die Prostata auffällig ist, kann man einen PSA Status erheben (das sind die 20€). Das was der Doc da gemacht hat scheint mir nach dem was du geschrieben hast grenzwertig.
Meine Empfehlung wäre in diesem Fall einen anderen Urologen zu suchen. Es gibt viele Methoden auch neurogene Blasenstörungen zu behandeln und ich würde die Hoffnung noch nicht aufgeben, dass man da nicht wenigstens eine Verbesserung erreichen kann. Wurde denn eine Medikamentöse Behandlung vorgeschlagen?
Viele Grüße
Michael
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