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Sakralnervenstimulation

16 Jun 2019 18:58 - 16 Jun 2019 18:59 #21 von rennsemmel2704

Elkide schrieb: Hallo liebe Gabriele,

um Fragen zu beantworten ist das Forum genau der richtige Ort.

Hatte im letzten Jahr zweimal ein MRT und den Schrittmachern hat es nicht geschadet. Vorsorglich hatte ich sie ausgeschaltet, weil die Schwestern auch nicht wussten, ob das notwendig ist.

Liebe Grüße
Elke


Hallo Elke,
das ist ja eine richtig gute Antwort.
Dann steht dem ja nichts mehr im Wege.
Im Moment muss ich wegen der MS auf ein Neues Medikament
eingestellt werden, was sich leider als nicht so einfach erweist.
Dann kann ich mich mit der SNS Op beschäftigen.
Vielen Lieben Dank für deine tolle Antwort
Jetzt bin ich richtig Happy luftsprug mach
Gabriele von derr Nordsee

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07 Jul 2019 14:01 #22 von Birgitchen
Hallo ich habe mit 34 Jahren die Gebärmutter entfernt bekommen danach wurde eine Blasenhebung durchgeführt. Vor 10 Jahren( 48 Jahre )bekam ich dann eine erneute Blasenhebung der mit einem Bauchschnitt durchgeführt wurde. Nach der OP hatte ich MRSA sowie Pseudonomas in der Wunde. Ich bekam eine Vacumpumpe eingesetzt 6 Wochen jeden 2 Tag in OP zum Schwammwechsel. Der Schnitt wurde geklammert danach weiter Wundheilungstörung. 8 Monate überwiegend im Krankenhaus mit Vacumpumpe. Danach weiterhin Probleme mit Harnwegsentzundung und Inkontinenz. Vor 7 Jahre ein Tot Band ohne Erfolg. Danach ein TVT Band auch ohne Erfolg. Bodox wurde auch gespritzt allerdings war bei Untersuchungen immer soviel Restharn. Habe mich damit abgefunden dass ich Inkontinent chronische Harnwegsentzundung und jede halbe Stunde zur Toilette musste. Seit 3 Jahre stehe ich fast alle 30 Min nachts auf um zur Toilette zugehen. Man kann sich vorstellen wie das ist wenn man morgens unausgeschlafen zur Arbeit geht. Vor 4 Monaten habe ich von dem Blasenschrittmacher gelesen und ein Arzt in unserer Nähe gefunden der das macht. Seit 3 Wochen bin ich in der Testphase und am 1 Tag nach Einstellung habe ich bereits 4 Stunden am Stück geschlafen. Das war so schön. Anfang August wird er nun eingesetzt. Da ich in der Pflege arbeite heisst es der Schrittmacher soll zuerst festwachsen. Kann jemand mir sagen wie lange das dauert.
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07 Jul 2019 15:48 #23 von Thias
Solche Zeilen bestärken mich immer wieder dabei, nicht um jeden Preis jede eingreifende Maßnahme zu ergreifen.
Aber wenn man einmal so tief im Brunnen steckt, möchte ich trotzdem oder gerade deswegen ermutigen, weiter zu kämpfen.
Blöd, wenn es überhaupt erstmal zu Infektionen gekommen ist. Für mich persönlich gilt die Vermeidung selbiger als höchstes Gebot.

Jedenfalls muss man doch Infektionen austreiben können (Antibiotika zielgerichtet auf Stämme) und Herde/Auslöser bekämpfen können?
Wenn es vom Restharn kommt, vielleicht mit einem Bauchdeckenkatheter?
Nur Mut, auf zum Arzt.

Mal zu einen Beitrag vorher:
Welche Teile/Geräte man mit ins MRT nehmen kann, sollten doch die Ärze, Helfer, Schwestern usw. am besten wissen?
Bei meinem letzten stand da ein Schild, dass alle Metallteile sich erhitzen können und abzunehmen sind - implantierte Dinge wären individuell abzusprechen.
Also lieber einmal zu viel drauf hinweisen, als 1x zu wenig. ;-)

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22 Aug 2019 22:47 - 22 Aug 2019 22:58 #24 von BlondesChaos
Hallo Birgitchen,
ich arbeite ebenfalls in der Pflege, bin noch in der ersten Testwoche. Für meine Ärzte ist es klar, dass ich minimum 4 Wochen nicht arbeite. In der 3.Woche soll bei erfolgreicher Testung das Implantat "reinkommen". Also 4 Wochen krank, dann 2 Wochen Urlaub, danach werde ich einen Arbeitsversuch starten. Ich denke man merkt spätestens beim Heben ob es schon geht oder nicht. Um den Sitz der Elektrode mache ich mir da weniger Gedanken.... das verrutschen des Schrittmachers, hier in einem anderen Thread macht mir mehr Sorge.

Jetzt erstmal Hallo an alle. Endlich unter Gleich-betroffenen :-)

Kurz zu mir: Ich bin Mitte 50, habe drei erwachsene Kinder, Problem: Stuhlinkontinenz, Diagnose: Bandscheibenvorfall L5/S1 und wahrscheinlich Dammriss bis in den Schließmuskel, da Muskelgewebe durch Narbengewebe ersetzt wurde ( sieht man im Ultraschall)

Selbst jetzt in der ersten Testwoche bin ich recht zufrieden und optimistisch, zwar immer noch in Stresssituationen Stuhldrang, aber in Ruhe eine Toilette suchen können, ohne Panik und einstuhlen, was für ein Gefühl. Ich hoffe mit den erlebten Erfolgen meine Psyche wieder "in den Griff zubekommen" und mein Sozialleben wieder aktiver gestalten zu können.

Auch ich habe eine Frage: Wie sieht es mit der Nutzung einer Vibrationsplatte zum Sport nach der Implantation aus? Mein Kopf sagt mir, dass dieses Rütteln und vibrieren nicht gut sein kann. Der Arzt kann mir diese Frage nicht sicher beantworten. Hat jemand diesbezüglich Erfahrung?

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11 Sep 2019 11:28 #25 von Julia Immenhof
Das klingt für mich ziemlich riskant. Bin mir nicht sicher ob ich das auch machen würde.

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23 Sep 2019 11:25 #26 von Hanne2014
Hallo Zusammen,

ich bin Jennifer, 32 Jahre jung und mein Afterschließmuskel hat die Funtkion aufgegeben. Ich entschzuldige mich vorab für meine Schreibfehler, hoffe Ihr könnt darüber hinweg lesen.
Nach einem jahrelangen Arztmarathon, verschiedene Theraphieansätzen und zig Darmunfällen - ich kann schon gar nicht mehr zählen, wievie Unterhosen ich wo in die Mülltonne schmeißen musste, wie oft ich Einkäufe abbrechen musste etc.-, alleine der Weg vom Auto in die Wohnung, ging ganz oft schon in die Hose. Aber was hilft klagen, ich glaube ihr leser wisst alle wovon ich schreibe.
Vor kurzem habe ich nun mein Verschlimmerungsantrag beim Versorgungsamt eingereicht.

Vor vier Wochen wurde mir der Beckenschrittmacher empfohlen, erst einmal muss ich aber eine OP wegen eine Vorwölbung (kleiner Vorfall) L5 / S1 und zusammenhängende Stenose überstehen.

Nach informieren über die SNS Methode komme ich immer mehr ins Grübeln und bin bestärkt diesen Schritt zu gehen. Ich kann mir nur leider gar nicht vorstellen, dass ich nicht sofort losrennen muss wenn ich Darmdruck verspühre, dass ich aufhöre (im Kopf die Zeit berechne wie lang ichzur nächsten Toilette brauche). Ich bin es leider nicht anders gewohnt, da mein Schließmuskel seid meiner Kindheit defekt ist. Ich habe mich mit dieser Situation - mit diesem Leben abgefunden und die Vorstelleung, dass mein Leben eine andere Quaität bekommen soll, ist noch sehr sehr weit weg. Stutzig hat mich ein Zitat gemacht: Inkontinenz bringt einen nicht um - es nimmt einen aber das Leben.

Ich hatte jedoch die Vorstellung, das ich das Testgerät eingesetzt bekomme und im Anschluss in der Testphase arbeiten gehen kann (bin ein klein wenig Workaholic ).
Stimmt es, dass man vor der OP Abführungsmittel zu sich nehmen muss ( wie bei einer Darmspiegelung / Margenspiegelung) ?

Ganz herzliche Grüße

Jennifer

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