Frage Ungewöhnliche Lage des Enddarms - vom Chirurgen vorgeschlagene OP sinnvoll?
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4 Jahre 5 Monate her #42602 von herirein
Menschen sind wie Engel mit nur einem Flügel,
um fliegen zu können müssen wir uns umarmen
(Luciano de Crescenzo)
herirein antwortete auf Ungewöhnliche Lage des Enddarms - vom Chirurgen vorgeschlagene OP sinnvoll?
Liebe Manja,
die zweite OP (Sigmaresektion) sollte ursprünglich laparoskopisch durchgeführt werden, wurde aber vom Operateur bereits als schwierig bezeichnet, weil 2006 bereits eine offene Bauchschnitt-Op im kleinen Becken stattgefunden hatte. Insofern habe ich dieser zweiten OP als offene OP zugestimmt.
Im OP-Bericht ist vermerkt, dass der linke Harnleiter mit den vorhandenen Vernarbungen der ersten OP verwachsen war und sehr aufwändig frei präpariert werden musste.
Vor 4 Jahren erfolgte dann die 3. OP mit großem Bauchschnitt. Es sollte vom offenen Bauch aus, der Mastdarm inkl. Schließmuskel amputiert werden. Wegen der vorangegangenen Sigmaresektion 2009 und deren Vernarbungen, musste zusätzlich von außen das Rektum mit Schließmuskel sowie der Freilegung von den Sakralnervenbündel sowohl von innen als auch von außen erfolgen.
Das Ergebnis solcher Vernarbungen/Verklebungen im Bauchraum wird also bei erneuten Eingriffen immer zeitaufwändiger, was, selbst wenn der Operateur hervorragende Arbeit leistet, die Vollnarkose ebenso verlängert.
Bei mir sind die Operationen zufriedenstellend verlaufen, sodass ich trotz Kolostoma und Harninkontinenz kaum Einschränkungen in meinem Tagesablauf verspüre.
Gruß Heribert
die zweite OP (Sigmaresektion) sollte ursprünglich laparoskopisch durchgeführt werden, wurde aber vom Operateur bereits als schwierig bezeichnet, weil 2006 bereits eine offene Bauchschnitt-Op im kleinen Becken stattgefunden hatte. Insofern habe ich dieser zweiten OP als offene OP zugestimmt.
Im OP-Bericht ist vermerkt, dass der linke Harnleiter mit den vorhandenen Vernarbungen der ersten OP verwachsen war und sehr aufwändig frei präpariert werden musste.
Vor 4 Jahren erfolgte dann die 3. OP mit großem Bauchschnitt. Es sollte vom offenen Bauch aus, der Mastdarm inkl. Schließmuskel amputiert werden. Wegen der vorangegangenen Sigmaresektion 2009 und deren Vernarbungen, musste zusätzlich von außen das Rektum mit Schließmuskel sowie der Freilegung von den Sakralnervenbündel sowohl von innen als auch von außen erfolgen.
Das Ergebnis solcher Vernarbungen/Verklebungen im Bauchraum wird also bei erneuten Eingriffen immer zeitaufwändiger, was, selbst wenn der Operateur hervorragende Arbeit leistet, die Vollnarkose ebenso verlängert.
Bei mir sind die Operationen zufriedenstellend verlaufen, sodass ich trotz Kolostoma und Harninkontinenz kaum Einschränkungen in meinem Tagesablauf verspüre.
Gruß Heribert
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4 Jahre 5 Monate her #42603 von Manja
Herzliche Grüße von Manja
Manja antwortete auf Ungewöhnliche Lage des Enddarms - vom Chirurgen vorgeschlagene OP sinnvoll?
Lieber Heribert, ganz grossen Dank für Deine ausführliche Antwort! Es ist natürlich schön, dass Du kaum Einschränkungen verspürst!
Meine Oma hatte 1943 einen Darmdurchbruch und ihr Darm wurde auch verlegt. Aber das war noch lange nicht so "komfortabel" wie es heutzutage ist. Sie hatte es immer nur mit "Lappen" abgedeckt und sehr darauf geachtet, nichts Saures zu essen (das schlug dann immer gleich durch). Ich brauche ausser für Linsen heute noch keinen Essig, so hatte mich ihr Kochen geprägt...
Eine andere Enkeltochter bekam vorübergehend eine Stoma, die dann aber zurückverlegt werden konnte. --- Ich frage mich manchmal, ob das genetisch bedingt sein könnte...
Bei mir funktioniert seit einigen Tagen Peristeen, trotzdem habe immer noch den Druck und Schmerzen, wenn sich der Stuhl tagsüber durch die Enge regelrecht "quält" und kann dadurch schlecht laufen/stehen. Beim Sitzen/liegen merke ich nichts.
Es kann aber auch sein, dass es eine orthopädische Sache ist: die Orthopädin sagte mir, dass eine OP angebracht sei, aber (noch) nicht durchgeführt werden sollte anbetracht meiner anderen OP's.
Ich werde nochmal zu der Orthopädin gehen und ggf. danach nochmal in die Klinik., wo mein Tubenkarzinom zufällig entdeckt und entfernt wurde und in der ein anderer Chirurg die min.-invasive OP wegen der Verwachsungen abgebrochen und mir die offene OP vorgeschlagen hat, obwohl dort eigentlich nur min.-inv. Op's durchgeführt werden, wie schon der Name der Klinik sagt: MIC.
Ich weiss momentan keine andere Lösung.
Meine Oma hatte 1943 einen Darmdurchbruch und ihr Darm wurde auch verlegt. Aber das war noch lange nicht so "komfortabel" wie es heutzutage ist. Sie hatte es immer nur mit "Lappen" abgedeckt und sehr darauf geachtet, nichts Saures zu essen (das schlug dann immer gleich durch). Ich brauche ausser für Linsen heute noch keinen Essig, so hatte mich ihr Kochen geprägt...
Eine andere Enkeltochter bekam vorübergehend eine Stoma, die dann aber zurückverlegt werden konnte. --- Ich frage mich manchmal, ob das genetisch bedingt sein könnte...
Bei mir funktioniert seit einigen Tagen Peristeen, trotzdem habe immer noch den Druck und Schmerzen, wenn sich der Stuhl tagsüber durch die Enge regelrecht "quält" und kann dadurch schlecht laufen/stehen. Beim Sitzen/liegen merke ich nichts.
Es kann aber auch sein, dass es eine orthopädische Sache ist: die Orthopädin sagte mir, dass eine OP angebracht sei, aber (noch) nicht durchgeführt werden sollte anbetracht meiner anderen OP's.
Ich werde nochmal zu der Orthopädin gehen und ggf. danach nochmal in die Klinik., wo mein Tubenkarzinom zufällig entdeckt und entfernt wurde und in der ein anderer Chirurg die min.-invasive OP wegen der Verwachsungen abgebrochen und mir die offene OP vorgeschlagen hat, obwohl dort eigentlich nur min.-inv. Op's durchgeführt werden, wie schon der Name der Klinik sagt: MIC.
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