Frage Alkoholiker mit Stuhlinkontinenz
- Lenvan
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1 Woche 2 Tage her #53944 von Lenvan
Stuhlinkontinenz Mann wurde erstellt von Lenvan
Hallo, mein Vater hat Stuhlinkontinenz. Er weigert sich zu einem Arzt zu gehen. Begonnen hat die Inkontinenz nach einer Darmkrebsoperation.Der Hausarzt sagt wenn er nicht selber kommt und ihm das Problem sagt, kann er nicht helfen. Gibt es kein Medikament das stuhlstopfend ist oder was ist mit den Analtampons. Kann ich die nicht bestellen?
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- Dasch
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1 Woche 1 Tag her #53946 von Dasch
Dasch antwortete auf Stuhlinkontinenz Mann
Hallo Lenvan,
es tut mir sehr leid, dass dein Vater mit der Stuhlinkontinenz zu kämpfen hat. Ich kann mir gut vorstellen, dass das für ihn, und auch für dich als Angehöriger, eine große körperliche und seelische Belastung ist.
ich denke, dass es wichtig wäre, dass dein Vater sich ärztlich untersuchen lässt. Gerade wenn die Beschwerden nach der Darmkrebsoperation begonnen haben, sollte abgeklärt werden, woran die Inkontinenz liegt. Das kann verschiedene Ursachen haben (z. B. veränderte Darmfunktion, Schließmuskel- oder Nervenbeteiligung…)
Nur dann kann entschieden werden, welche Behandlung oder Hilfsmittel für ihn sinnvoll sind.
Es gibt zwar Medikamente, die den Stuhl eindicken oder Durchfall bremsen können, diese sollten aber nicht ohne ärztliche Rücksprache eingenommen werden. Je nach Ursache könnten sie auch zu Verstopfung oder anderen Problemen führen.
Falls der Stuhl eher sehr weich oder dünn ist, kann es manchmal sinnvoll sein, die Stuhlkonsistenz zum Beispiel mit Flohsamenschalen zu verbessern. Das hilft manchen Betroffenen bereits, ersetzt aber keine ärztliche Abklärung.
Analtampons gibt es zwar als Hilfsmittel, sie sind aber nicht für jeden geeignet. Es wäre daher ebenfalls besser, wenn die Anwendung zunächst ärztlich oder durch eine Kontinenzberatung besprochen wird.
Vielleicht fällt es deinem Vater leichter, wenn du ihn zum Arzt begleitest oder vorab mit dem Hausarzt besprichst, wie die Hemmschwelle etwas gesenkt werden kann. Gerade nach einer Darmkrebsoperation muss er sich mit dem Problem nicht einfach abfinden – oft gibt es Behandlungsmöglichkeiten oder passende Hilfsmittel.
Liebe Grüße
Daniela
es tut mir sehr leid, dass dein Vater mit der Stuhlinkontinenz zu kämpfen hat. Ich kann mir gut vorstellen, dass das für ihn, und auch für dich als Angehöriger, eine große körperliche und seelische Belastung ist.
ich denke, dass es wichtig wäre, dass dein Vater sich ärztlich untersuchen lässt. Gerade wenn die Beschwerden nach der Darmkrebsoperation begonnen haben, sollte abgeklärt werden, woran die Inkontinenz liegt. Das kann verschiedene Ursachen haben (z. B. veränderte Darmfunktion, Schließmuskel- oder Nervenbeteiligung…)
Nur dann kann entschieden werden, welche Behandlung oder Hilfsmittel für ihn sinnvoll sind.
Es gibt zwar Medikamente, die den Stuhl eindicken oder Durchfall bremsen können, diese sollten aber nicht ohne ärztliche Rücksprache eingenommen werden. Je nach Ursache könnten sie auch zu Verstopfung oder anderen Problemen führen.
Falls der Stuhl eher sehr weich oder dünn ist, kann es manchmal sinnvoll sein, die Stuhlkonsistenz zum Beispiel mit Flohsamenschalen zu verbessern. Das hilft manchen Betroffenen bereits, ersetzt aber keine ärztliche Abklärung.
Analtampons gibt es zwar als Hilfsmittel, sie sind aber nicht für jeden geeignet. Es wäre daher ebenfalls besser, wenn die Anwendung zunächst ärztlich oder durch eine Kontinenzberatung besprochen wird.
Vielleicht fällt es deinem Vater leichter, wenn du ihn zum Arzt begleitest oder vorab mit dem Hausarzt besprichst, wie die Hemmschwelle etwas gesenkt werden kann. Gerade nach einer Darmkrebsoperation muss er sich mit dem Problem nicht einfach abfinden – oft gibt es Behandlungsmöglichkeiten oder passende Hilfsmittel.
Liebe Grüße
Daniela
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1 Woche 1 Tag her #53947 von Lenvan
Lenvan antwortete auf Alkoholiker mit Stuhlinkontinenz
Hallo, was könnte da helfen?
Gibt es Medikamente für diesen Fall?
Einlagen werden nicht getragen!
Gibt es Medikamente für diesen Fall?
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1 Woche 1 Tag her #53948 von Matti
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Matti antwortete auf Alkoholiker mit Stuhlinkontinenz
Hallo,
deine Sorge um deinen Vater ist sehr verständlich. Stuhlinkontinenz nach einer Darmkrebsoperation ist eine große Belastung, aber leider gibt es keine einfache oder pauschale Lösung – und gerade in so einem Fall ist besondere Vorsicht geboten.
Wichtige Hinweise:
Was tun?
Wenn zu der fehlenden Bereitschaft, ärztliche Hilfe anzunehmen, auch noch ein Alkoholproblem hinzukommt, stellt sich die Frage, ob die Selbstfürsorge deines Vaters überhaupt noch gewährleistet ist. Bis zu einem gewissen Grad muss man die Willensentscheidung eines Menschen respektieren, auch wenn das für Angehörige sehr belastend ist.
Sollte es aber so weit kommen, dass die eigene Situation nicht mehr erkannt wird, eine völlige Verwahrlosung eintritt oder unhaltbare hygienische Zustände herrschen – und keinerlei Einsicht vorhanden ist, dass das für sich selbst und das Umfeld nicht mehr tragbar ist –, dann muss eventuell zusammen mit dem Arzt und ggf. weiteren Stellen auch gegen den ausdrücklichen Willen der betroffenen Person gehandelt werden. Das ist immer eine schwierige Entscheidung, aber manchmal im Sinne des Gesundheitsschutzes und der Fürsorgepflicht unumgänglich.
Moderativer Hinweis:
Bitte achte darauf, im Forum keine mehrfachen Beiträge mit gleichem Inhalt zu erstellen. Um die Übersichtlichkeit zu wahren, haben wir daher deine verschiedenen Beiträge zu diesem Thema in einem Beitrag zusammengeführt.
Alles Gute und viel Kraft für dich und deinen Vater!
Gruß
Matti
deine Sorge um deinen Vater ist sehr verständlich. Stuhlinkontinenz nach einer Darmkrebsoperation ist eine große Belastung, aber leider gibt es keine einfache oder pauschale Lösung – und gerade in so einem Fall ist besondere Vorsicht geboten.
Wichtige Hinweise:
- Es gibt stuhlfestigende Medikamente wie Loperamid, die nicht verschreibungspflichtig sind. Aber: Ob und wie solche Mittel angewendet werden dürfen, muss immer ein Arzt entscheiden! Denn nach einer Darmoperation (und eventuell Bestrahlung) kann der Darm empfindlich oder verändert sein. Ein "Stuhlstopfen" kann zu Komplikationen führen, etwa zu Verstopfung, Schmerzen oder sogar einem Darmverschluss.
- Auch Hilfsmittel wie Analtampons sind nicht für jeden geeignet. Gerade bei operiertem oder bestrahltem Gewebe gibt es viele Kontraindikationen. Ohne ärztliche Untersuchung sollte man solche Produkte nicht einfach ausprobieren.
- Die Ursache und Form der Stuhlinkontinenz sind entscheidend für die Therapie. Manchmal steckt eine vorübergehende Störung dahinter, manchmal eine dauerhafte Schädigung – das kann nur ein Arzt beurteilen.
Was tun?
- Auch wenn der Vater nicht zum Arzt gehen möchte: Eine medizinische Abklärung ist unbedingt nötig, um Risiken und mögliche Behandlungswege zu besprechen.
- Selbstmedikation oder Experimente mit Hilfsmitteln können gefährlich sein und die Situation verschlechtern.
- Vielleicht hilft ein erstes Gespräch mit dem Hausarzt – notfalls auch ohne den Vater, um sich beraten zu lassen, wie man weiter vorgehen kann.
Wenn zu der fehlenden Bereitschaft, ärztliche Hilfe anzunehmen, auch noch ein Alkoholproblem hinzukommt, stellt sich die Frage, ob die Selbstfürsorge deines Vaters überhaupt noch gewährleistet ist. Bis zu einem gewissen Grad muss man die Willensentscheidung eines Menschen respektieren, auch wenn das für Angehörige sehr belastend ist.
Sollte es aber so weit kommen, dass die eigene Situation nicht mehr erkannt wird, eine völlige Verwahrlosung eintritt oder unhaltbare hygienische Zustände herrschen – und keinerlei Einsicht vorhanden ist, dass das für sich selbst und das Umfeld nicht mehr tragbar ist –, dann muss eventuell zusammen mit dem Arzt und ggf. weiteren Stellen auch gegen den ausdrücklichen Willen der betroffenen Person gehandelt werden. Das ist immer eine schwierige Entscheidung, aber manchmal im Sinne des Gesundheitsschutzes und der Fürsorgepflicht unumgänglich.
Moderativer Hinweis:
Bitte achte darauf, im Forum keine mehrfachen Beiträge mit gleichem Inhalt zu erstellen. Um die Übersichtlichkeit zu wahren, haben wir daher deine verschiedenen Beiträge zu diesem Thema in einem Beitrag zusammengeführt.
Alles Gute und viel Kraft für dich und deinen Vater!
Gruß
Matti
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