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Conveen® Active Beinbeutel

15 Jun 2016 23:26 - 15 Jun 2016 23:32 #11 von Horsty
Hallo, fightthenewdrug ( Kampf gegen die neue Droge),

weil du auf der Suche nach einem hängenden Auffangreservoir, versuche ich darauf einzugehen.

Die Befestigung am Oberschenkel, wie beim Conveen® Active Beinbeutel, empfand ich auch nicht so bequem.
Außerdem kann man diesen Artikel nur ein Mal verwenden, sodass die Verwendung, gerade in der Sommerzeit, wo man öfter schwimmt, mehrmals erneuern muss.
Deshalb war ich auch, so wie du, auf der Suche nach einer hängenden Variante, so ähnlich wie sie Bernhardine beschrieben hat. Es sollte aber eine Lösung ohne die zu Druckstellen neigenden Knöpfe sein. Die Verbindung mit Klett- und Flauschband oder Reißverschluss wäre auch möglich, aber aufwendiger.
Deshalb wurde eine einfache Tasche, die jeder ohne großes Geschick anfertigen kann, genäht.
Die Abbildung zeigt die Tasche mit leerem Beutel und aufgeklappten Ablassventil.



Die Tasche wird so an ein Bein der Shorts angenäht, dass die Tasche vom Hosenbein verdeckt wird.

Hier ist die an das Hosenbein genähte Tasche mit gefülltem Beutel abgebildet. Das Ablassventil ist aufgeklappt, aber noch verschlossen.



Bei dieser Befestigung erreicht man ein Fassungsvermögen von bis 360 ml (bei Flüssigkeitssäule von 9 cm); beim Original mit Haftkleber und Vlieswickel nur 250 ml.
Der Beutel ist ca. 24 cm breit und besitzt aber keine Kammern, deshalb entstehen während der Bewegung deutlich vernehmbare Geräusche, die sehr störend sein können.
Selbst die ca. 17 cm breiten Beinbeutel für den Unterschenkel haben in der Regel 3 Kammern.

Die maximale Füllmenge liegt über 600 ml bei einer Flüssigkeitssäule von 50 cm, wenn der Beutel am Unterschenkel angebracht wird. Erst beim Erreichen dieser Füllmenge lassen die Geräusche nach.

Es entsteht bei allen Varianten ein ungünstiges asymmetrisches Bild, weil eine Seite des Hosenbeines zwangläufig deutlich dicker wird; ist also sehr auffällig.

@ Karlchen
Ja, die Hose muss einigermaßen stramm sitzen; zumindest, sofern vorhanden, in der Taille.
Bekanntlich soll man seine Hose nicht weiter machen als der eigene A…äh Po ist. In diesem Fall sollte jedoch etwas Platz für den gefüllten Beutel vorhanden sein. Sollten die körperlichen Proportionen nicht günstig sein (Frauen haben da in der Regel bessere Voraussetzungen) kann man statt eines Gürtels auch Hosenträger verwenden. Es müssen ja nicht unbedingt die zu den Lederkrachenden passenden Träger mit der Edelweißblüte auf den Latz sein, aber die würden den Zweck auch erfüllen.

Du bemerktest:

Meine Versuche mit Urinalkondomen sind mehr oder weniger auch an den Beuteln gescheitert. Meine Beine sind einfach zu dünn und unförmig um da dran was festzumachen. Egal wo, der Beutel rutschte immer.

Wenn ich mich recht erinnere waren es auch andere Gründe, wie Feinmotorik oder dass erschwerte Neigen des Kopfes (deshalb mehr oder weniger) beim Anbringen des Kondomurinals.
Sollte es vordergründig nur am Rutschen des Beutels liegen, ist sicherlich Abhilfe möglich.
Neben der vorgeschlagenen Lösung von Bernhardine wäre auch eine einfachere Lösung möglich, die ich vor längerer Zeit zu Beginn des Wechsels auf Kondomurinale ausprobierte. Dazu wurden lediglich zwei Gummiknöpfe innen an das Hosenbein genäht.



Daran wurde der Sauer-Sportbeutel Artikel Nr. 720.3200 angeknöpft.
Falls du interessiert bist, kann ich dir diese Unikat- Knöpfe zukommen lassen. Andernfalls überlassen wir die Gummiknöpfe Bernhardine. Weil sie bei der Gestaltung ihrer tollen Puppen (alles auch Unikate) vor Ideen nur so sprüht, wird es ihr vielleicht in den Sinn kommen ein Maskottchen für unseren Verein zu kreieren. Damit man damit auch schön kuscheln kann, sollte sie keine harten Knöpfe annähen. ;)
@ Bernhardine
Den von Matti vorgeschlagenen Artikel hatte ich schon mal entdeckt, aber weil er für meine Situation nicht geeignet ist, habe ich ihn nicht weiter verfolgt.
Er dürfte aber für den älteren Herrn eine echte Alternative sein, sofern er die Voraussetzungen hinsichtlich eines funktionierenden Blasenmuskel erfüllt. Außerdem ist der sterile Artikel für alle gängigen Schläuche geeignet, denn der Stutzen ist abgestuft und garantiert die sichere Verbindung mit dem Katheter.
Übrigens, der Stutzen beim Conveen® Active Beinbeutel (der ursprüngliche Anlass dieses Freds) hat auch einen glatten Stutzen. Trotzdem ist die Verbindung sicher. Erst nach einer Zugkraft von über 12 kg ! (Zugfederwaage) löste sich die Verbindung. Der Schlauch hat aber auch einen kleineren Innendurchmesser als der Außendurchmesser des Stutzens.
Weil die angebotenen Schläuche und Stutzen oft nicht kompatibel sind, wurde dieser Stutzen gestaucht.



Besser wäre es, wenn grundsätzlich die Lieferanten stets sichere Verbindungen garantieren würden.
Wichtig: Zum leichteren Aufstecken, kann der Stutzen mit Wasser angefeuchtet werden.
Keinesfalls mit Fett, Salbe, etc., auch nicht mit Speichel benetzen.


Es grüßt Horsty
Folgende Benutzer bedankten sich: Bernhardine

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16 Jun 2016 07:50 #12 von Karlchen
Hallo Horsty,

Du hast ein echt gutes Gedächnis! Es sind immer mehrere Probleme die bei mir zum Ausschluss führen. Gibt es nur ein Problem, dann kann man daran arbeiten und es evtl. lösen. Kommen aber mehrere Probleme zusammen, dann verliere ich die Lust auf Lösungen. Matti hat mir damals ja z.B. Eine Lösung für das Rasierproblem gezeigt. Von Bernhardine und Dir kamen jetzt die möglichen Lösungen für das Beutelproblem. Vielleicht führt das irgendwann dazu, dass ich den Kondomurinalen noch eine Chance gebe. Mal am Rande: Wie groß manchmal der Leidensdruck ist zeigt die Tatsache, dass ich sogar schon mal alte Latexurinale ausprobiert habe. Ist aber auf Dauer wirklich Mist.

Bzgl. Geräusche aus dem Beutel habe ich aber eine einfache Lösung. Die Geräusche kommen definitiv davon, dass im Beutel Luft ist. Ohne Luft kein Gluckern! Die Luft bekommt man ganz einfach raus: Beutel umdrehen, damit der Auslauf oben ist, die Luft steigt nach oben zum Auslauf, Auslauf öffnen und den Beutel so lange drücken bis die Luft raus ist und die erste Flüssigkeit austritt. Auslauf schließen und alles wieder an Ort und Stelle bringen. Gluckern vorbei!

Gruß vom Karlchen

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16 Jun 2016 10:01 #13 von Bernhardine
Guten Morgen zusammen!

Im Namen von meinem Selbstgruppenmitglied Manfred sage ich schon mal Danke für die tollen Tipps!
Ich habe alles an ihn weitergeleitet und ich könnte mir vorstellen,dass er demnächst selber hier mal "aufschlägt" !

Dies ist übrigens meine Knopfhose in Aktion:



Damit bin ich sehr gut zurecht gekommen!

Liebe Grüße und ich hoffe, ihr habt heute alle mal so schönen Sonnenschein wie wir hier im Ruhrgebiet!

Bernhardine

Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten , weitergehen !
Anhang:

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16 Jun 2016 11:24 #14 von Jens Schriever
Hallo

Weil hier die Diskussion über Befestigung von Urinbeutel ist, möchte ich auch meinen Senf dazu geben. Ich benutze zur Befestigung vom Urinbeutel eine Einbeinhose. Diese ist aus Baumwolle, und der Beutel wird dort in eine Tasche gesteckt. Ich kann so eine Hose nur empfehlen. Ich setze hier mal ein paar Bilder von der Hose ein.






Zu den Beutel, es handelt sich um den Conveen Contour von Coloplast mit einen Volumen von 600 ml. Da der Beutel ein Mehrkammer System hat ist er auch gefüllt noch sehr flach, und fällt so nicht auf. Geräusche konnte ich nicht wahrnehmen.

Bilder zu Einbeinhosen für Urinbeutel hier: www.google.de/?gws_rd=ssl#q=einbeinhose+f%C3%BCr+urinbeutel



Gruß Jens
Anhang:

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16 Jun 2016 23:46 #15 von Horsty
Hallo miteinander,

diese Vorstellungsreihe finde ich sehr informativ und sicherlich für viele hilfreich. So kann jeder nach seiner Vorliebe, Neigung und Möglichkeiten seine persönliche Variante finden, frei nach dem Spruch:"Jedem Tierchen sein Pläsierchen".
Wenn ich mich recht erinnere hat auch Petra vor einiger Zeit eine Variante von ihrem Günti vorgestellt und zum besseren Verständnis ebenfalls illustriert.

@ Karlchen Mein Langzeitgedächtnis ist noch leidlich, aber frage nicht nach dem Kurzzeitgedächtnis! Du hast völlig Recht, dass ohne Luft keine wahrnehmbaren Geräusche entstehen. Kann mir aber nicht vorstellen, dass man in der Öffentlichkeit (denn nur da stört es) so einfach die Luft raus lassen kann. Sowohl das Runterlassen der Hose bzw. das Hochheben des Rockes dürften peinlich sein. Es sei denn, man macht einen einarmigen Handstand, um mit der freien Hand das Ventil zu öffnen.

Es grüßt Horsty

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17 Jun 2016 07:28 - 17 Jun 2016 07:30 #16 von Karlchen
Hallo Horsty,

man muss schon etwas vorausdenken..

Da man aber alles wahrscheinlich morgens zu Hause zusammenstöpselt und den ganzen Tag trägt, kann man auch zu Hause entlüften. Sollte es unterwegs doch noch gluckern, dann soll es doch tatsächlich auch Toiletten geben. Also nix mit Handstand.

Vorausdenken ist eigentlich auch nicht so schwierig. Macht doch jeder: Man muss tanken vor der Urlaubsfahrt bzw. ein Flugticket kaufen. Ohne geht es jeweils nicht...

Gruß vom Karlchen

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17 Jun 2016 23:15 #17 von Horsty
Hallo Karlchen,

natürlich sollte man stets vorausdenken. Das theoretische akkurate Vorausdenken muss aber in der Realität auch umsetzbar sein. Am Beispiel des Conveen® Active Beinbeutel sah es bei mir so aus: Damit der Auslauf oben ist und die Luft abgelassen werden kann muss der Beutel umgedreht werden. Dazu muss die Haftverbindung gelöst werden. Beim erneuten Anlegen hielt der Haftkleber nicht sicher. Rücklings sollte man sich nicht einer öffentlichen Toilette legen, um den Oberschenkel vertikal zu recken.

Wie hast du das Problem praktisch gelöst?
Sicherlich sinngemäß, wie von dir schon vor längerem empfohlen (Langzeitgedächtnis):
1.Problem identifizieren und aussondern 2.Lösungen aufspüren 3.Falls die eine Variante nicht gelingt, eine weitere erproben und bei Erfolg übernehmen

Wir sind uns darin eins, dass wenn man sich selbst bemüht ohne Vorbehalte neue Lösungen zu testet, wird man möglicherweise deutlich bessere Lösungen finden, als die auf die man bisher stur beharrte. Andererseits ist es aber auch möglich, dass aufgrund der persönlichen Konditionen die Anwendung scheitern könnte.
Bei mir misslang es, neben anderen Faktoren, vordergründig durch die zu geringe Aufnahmekapazität beim Original Conveen® Active Beinbeutel von 250 ml. Deshalb u.a. auch der Versuch mit der separaten Tasche und damit eine Kapazitäterhöhung auf 360ml. Auch das problemlose umdrehen und einsetzen des Beutels war so möglich.
Nach der Positionierung des Beutels am Unterschenkel wurden sogar 600ml erreicht. Diese Menge ist aber für mich nicht immer ausreichend, sodass wieder Originalbeutel Conveen 5177 mit 800ml verwendet wird.
Außerdem entstand durch die breitere Ausführung des Conveen® Active Beinbeutels eine unschöne deutlich sichtbare Ausbeulung.

Es grüßt Horsty

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18 Jun 2016 08:08 #18 von Karlchen
Hallo Horsty,

natürlich hast Du Recht, dass das mit dem beschriebenen Beutel nicht geht! Da die meisten Beutel aber am Bein getragen werden (deswegen heissen sie ja Beinbeutel), dürfte die von mir beschriebene Entlüftung zu bewerkstelligen sein. Sicherlich eher uninteressant für einige Leute, aber da ich oft von dem Gluckern gelesen/gehört hatte, dachte ich mir mal: Heimwerkertipps sind immer gut!

Problem praktisch gelöst? Ganz einfach...mir ging das mit dem Beutel und auch das mit den Haaren so dermassen auf den Geist, dass ich doch bei den Aufsaugern hängen geblieben bin. Komme damit ganz gut klar und habe für mich (!!!) die richtigen Lösungen gefunden. Da hier auch einige von Problemen mit den Steckverbindungen beim Beutel berichtet haben und mir nur ca. 2x/Jahr was daneben geht..nunja...ist das wohl im Bereich dessen, was man noch als normal annimmt. Aber was ist schon normal????

Ist es normal, dass Firmen neutralen Versand versprechen und doch ein Karton mit dem Aufdruck TENA oder ABENA angeliefert wird? Ist es normal, dass man für die Wunschversorgung € 56,- pro Monat draufzahlen muss, obwohl ich nun eine Lösung gefunden habe, die mich € 40,- pro Monat kostet und das ohne Zuzahlung der Kasse? Inzwischen interessiert mich das alles nicht mehr. Viel peinlicher ist es im Fahrstuhl mit nasser Hose zu stehen und es steigen noch 3 Leute zu.

Gruss vom Karlchen

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