Frage Selbst ausgesuchtes Hilfsmittel
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6 Monate 2 Wochen her - 6 Monate 2 Wochen her #51450 von martinK
martinK antwortete auf Selbst ausgesuchtes Hilfsmittel
Hallo Marcus
Ich denke nicht, dass Dir hier jemand etwas unterstellen möchte. Verstehe mich bitte nicht falsch, aber wenn ich einige Deiner Aussagen lese, habe ich schon Mühe, sie nachzuvollziehen, weil vieles für mich sehr unüblich ist und Erklärungen dazu fehlen oder erst in einem späteren Beitrag erfolgten. Ich weiss, Deine ursprüngliche Frage beschränkte sich auf die Hilfsmittelversorgung, aber dieses Forum ist kein KI-Tool, welches bloss Fragen beantwortet. Hier tummeln sich Betroffene, die den Austausch suchen und Fragen stellen, wenn andere Betroffene hier schreiben. Einiges, was Du schreibst, scheint wohl nicht nur für mich seltsam zu sein. Das heisst nicht, dass Du uns Blödsinn erzählst, erklärt aber die Reaktion, welche Du hier von anderen Betroffenen erhälst.
Betreffend Gesundheitsversorgung, nützt es Dir meiner Meinung nach in diesem konkreten Fall nichts, wenn Du jetzt den Rechtsstreit mit Ärzten suchst. Ich an Deiner Stelle würde prioritär eine Lösung für die hausärztliche Versorgung suchen. Du bist jetzt 37 Jahre jung, scheinst neben der Inkontinenz noch das eine oder andere Problem zu haben (dies mutmasse ich nur aufgrund Deiner Aussagen zur Mobilität zu Hause und zum Schwindel bei Busfahrten), scheinst aber damit leben zu können. Einerseits kann es aber sein, dass Du aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit auf einmal auf regelmässige ärztlichen Unterstützung angewiesen sein wirst (z.B. könnte sich Deine Inkontinenz verschlechtern), andererseits ist es insgesamt gut, eine Vertrauensperson für ärztliche Fragen zur Seite zu haben. Wenn ich einen Termin bei meiner Hausärztin anfrage, kann ich innerhalb von zwei Wochen zur Konsultation kommen. Sollte es dringend sein, wird es auch schneller gehen. Ausserdem kennt sie mich mittlerweile, weiss, welche Probleme ich habe, wie ich ticke etc. und kann mich in vielem effizienter beraten als ein Facharzt. Ich verstehe, dass es auf dem Land schwieriger sein mag, aber eine Lösung muss sich finden lassen, vermutlich brauchst Du nun auch Geduld. Sobald Du einen Hausarzt, der sich für Deine Belange einsetzen kann, gefunden hast, wird es auch mit der Organisation von fachärztlichen Untersuchungen einfacher, das ist zumindest meine Erfahrung.
Der andere Punkt ist die Mobilität. Die moderne Gesellschaft ist nun mal so aufgestellt, dass eine gewisse Mobilität sich nicht vermeiden lässt. Ich bin auch schon >200 km weit für einen Arzttermin oder eine andere Besprechung gereist, weil der Termin mir die Reise wert war. Wenn man dies nicht machen kann oder möchte, ist man eingeschränkt. Natürlich kann man vom Staat verlangen, dass er diesen Transport bezahlt oder sich gar darum kümmert, das wird verständlicherweise aber nur in Notfällen oder gut begründeten Fällen geschehen. In den meisten Fällen macht es Sinn, dass man selber nach Lösungen sucht. Wie Bianca geschrieben hat, könnten zum Beispiel Freunde oder Kollegen helfen, wenn man selber nicht in der Lage ist, den Transport sicherzustellen.
Für eine kurzfristige Konsultation bei einem Proktologen gibt es ja die Lösungsvorschläge von Valerie.
Ich bin aber mit Dir einerstanden, dass der Beruf des Hausarztes in der Gesundheitspolitik zu lange vernachlässigt wurde (auch hier in der Schweiz haben wir einen Mangel). Meiner Meinung nach müsste man für diesen Beruf eine kürzere und weniger aufwändige Ausbildung anbieten, einerseits um den Beruf attraktiver zu machen, andererseits um mehr Ausbildungsplätze schaffen zu können. Aber das geht nicht von einen Tag auf den anderen. Das Modell, dass man sich im Fall von Krankheit oder Unfall zuerst an einen Allgemeinpraktiker wendet, ist aus volkswirtschaftlicher, gesundheitspolitischer und präventivmedizinischer Sicht sinnvoll, da sind sich ja wohl viele einig.
Herzliche Grüsse
Martin
Ich denke nicht, dass Dir hier jemand etwas unterstellen möchte. Verstehe mich bitte nicht falsch, aber wenn ich einige Deiner Aussagen lese, habe ich schon Mühe, sie nachzuvollziehen, weil vieles für mich sehr unüblich ist und Erklärungen dazu fehlen oder erst in einem späteren Beitrag erfolgten. Ich weiss, Deine ursprüngliche Frage beschränkte sich auf die Hilfsmittelversorgung, aber dieses Forum ist kein KI-Tool, welches bloss Fragen beantwortet. Hier tummeln sich Betroffene, die den Austausch suchen und Fragen stellen, wenn andere Betroffene hier schreiben. Einiges, was Du schreibst, scheint wohl nicht nur für mich seltsam zu sein. Das heisst nicht, dass Du uns Blödsinn erzählst, erklärt aber die Reaktion, welche Du hier von anderen Betroffenen erhälst.
Betreffend Gesundheitsversorgung, nützt es Dir meiner Meinung nach in diesem konkreten Fall nichts, wenn Du jetzt den Rechtsstreit mit Ärzten suchst. Ich an Deiner Stelle würde prioritär eine Lösung für die hausärztliche Versorgung suchen. Du bist jetzt 37 Jahre jung, scheinst neben der Inkontinenz noch das eine oder andere Problem zu haben (dies mutmasse ich nur aufgrund Deiner Aussagen zur Mobilität zu Hause und zum Schwindel bei Busfahrten), scheinst aber damit leben zu können. Einerseits kann es aber sein, dass Du aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit auf einmal auf regelmässige ärztlichen Unterstützung angewiesen sein wirst (z.B. könnte sich Deine Inkontinenz verschlechtern), andererseits ist es insgesamt gut, eine Vertrauensperson für ärztliche Fragen zur Seite zu haben. Wenn ich einen Termin bei meiner Hausärztin anfrage, kann ich innerhalb von zwei Wochen zur Konsultation kommen. Sollte es dringend sein, wird es auch schneller gehen. Ausserdem kennt sie mich mittlerweile, weiss, welche Probleme ich habe, wie ich ticke etc. und kann mich in vielem effizienter beraten als ein Facharzt. Ich verstehe, dass es auf dem Land schwieriger sein mag, aber eine Lösung muss sich finden lassen, vermutlich brauchst Du nun auch Geduld. Sobald Du einen Hausarzt, der sich für Deine Belange einsetzen kann, gefunden hast, wird es auch mit der Organisation von fachärztlichen Untersuchungen einfacher, das ist zumindest meine Erfahrung.
Der andere Punkt ist die Mobilität. Die moderne Gesellschaft ist nun mal so aufgestellt, dass eine gewisse Mobilität sich nicht vermeiden lässt. Ich bin auch schon >200 km weit für einen Arzttermin oder eine andere Besprechung gereist, weil der Termin mir die Reise wert war. Wenn man dies nicht machen kann oder möchte, ist man eingeschränkt. Natürlich kann man vom Staat verlangen, dass er diesen Transport bezahlt oder sich gar darum kümmert, das wird verständlicherweise aber nur in Notfällen oder gut begründeten Fällen geschehen. In den meisten Fällen macht es Sinn, dass man selber nach Lösungen sucht. Wie Bianca geschrieben hat, könnten zum Beispiel Freunde oder Kollegen helfen, wenn man selber nicht in der Lage ist, den Transport sicherzustellen.
Für eine kurzfristige Konsultation bei einem Proktologen gibt es ja die Lösungsvorschläge von Valerie.
Ich bin aber mit Dir einerstanden, dass der Beruf des Hausarztes in der Gesundheitspolitik zu lange vernachlässigt wurde (auch hier in der Schweiz haben wir einen Mangel). Meiner Meinung nach müsste man für diesen Beruf eine kürzere und weniger aufwändige Ausbildung anbieten, einerseits um den Beruf attraktiver zu machen, andererseits um mehr Ausbildungsplätze schaffen zu können. Aber das geht nicht von einen Tag auf den anderen. Das Modell, dass man sich im Fall von Krankheit oder Unfall zuerst an einen Allgemeinpraktiker wendet, ist aus volkswirtschaftlicher, gesundheitspolitischer und präventivmedizinischer Sicht sinnvoll, da sind sich ja wohl viele einig.
Herzliche Grüsse
Martin
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6 Monate 2 Wochen her - 6 Monate 2 Wochen her #51451 von Inkontinenz Selbsthilfe e.V.
Inkontinenz Selbsthilfe e.V. antwortete auf Selbst ausgesuchtes Hilfsmittel
Hallo Marcus,
es ist verständlich, dass einige Leser Schwierigkeiten haben, deine Aussagen nachzuvollziehen. Einige deiner Äußerungen erscheinen auf den ersten Blick seltsam und lassen erkennen, dass du keine echte Initiative zur Lösung deiner Probleme zeigst und stattdessen Ausflüchte suchst.
Teile deiner Aussagen deuten darauf hin, dass du dich mit deiner Situation abgefunden hast und die Verantwortung eher dem Gesundheitssystem und äußeren Umständen zuschreibst. Du zeigst etwa Unzufriedenheit mit dem Gesundheitssystem: „Ohne Überweisungsschein nimmt einen hier nicht mal ein HNO-Arzt :- und „Davon abgesehen müsste ich die Fahrkosten aus eigener Tasche zahlen, was ich sicher nicht machen werde, wenn unser System keine flächendeckende Versorgung hinbekommt.".
Du scheinst die eigene Verantwortung der Problemlösung kaum zu übernehmen. Deine Aussagen, wie „Ich bin nun mal nicht wirklich bustauglich, von daher entfallen größere Strecken für mich, sofern es da kein anderes Mittel gibt" und „Ich frage mich ehrlich gesagt, was in Deutschland überhaupt noch Sinn ergeben soll," zeigen, dass du dich in deiner Alltagssituation gefangen fühlst und keine Möglichkeit siehst, aktiv daran etwas zu verändern.
Es gibt ebenfalls eine ungewöhnliche Akzeptanz gegenüber deiner gesundheitlichen Problematik, die mehr als beunruhigend ist. Aussagen wie „Ich hab, ehrlich gesagt, auch kein Problem damit, es dann einfach 'laufen zu lassen', sofern ich dann eine Waschmöglichkeit in der Nähe habe" oder deine beiläufige Erwähnung über Hautpflege bei Inkontinenz: „Übrigens, was ich gelesen habe... viele scheinen sich bei Inkontinenz bzw. nach einem 'Unfall' sehr viel zu pflegen. Ich nutze Wofacutan schon ewig, [...] genügt völlig
" oder "mich hat zB die Einlage auch am ersten Tag beim Einkauf nicht gestört, obwohl die durch die Hose vermutlich sichtbar ist.." unterstreichen eine Gleichgültigkeit und deutliche Resignation.
Selbst hier im Forum, wo Menschen sich in ihrer Freizeit mit deinen Problemen auseinandersetzen und versuchen, Unterstützung zu bieten, reagierst du laut deiner Aussage ”aggressiv" (dies kannst du dir aber gleich wieder abgewöhnen) und mit Gegenwehr. Obwohl du erst seit wenigen Tagen hier bist, hast du bereits eine klare Meinung darüber, wie das Forum insgesamt tickt und erfasst die Kommentare als Unterstellungen. Diese Abwehrhaltung erschwert es anderen, dir hilfreiche Ratschläge zu geben und behindert eine offene Kommunikation.
Es ist wichtig zu bedenken, dass niemand hier deine persönlichen Hintergründe kennt. Die Mitglieder bewerten lediglich deine Aussagen und bilden sich daraus eine Meinung, die natürlich auf der gegebenen Information basiert. Die Antworten fallen entsprechend aus und sind meist darauf ausgelegt, dir Perspektiven oder hilfreiche Ansätze aufzuzeigen. Eine offenere und weniger defensive Haltung könnte es dir erleichtern, von der Gemeinschaft konstruktive Anregungen zu erhalten.
Indem du aktiv an deiner Situation arbeitest und dich auf die vorgeschlagenen Lösungsansätze einlässt, könnte ein Dialog entstehen, der dir langfristig mehr Unterstützung und Klarheit bringt. Dies erfordert eine gewisse Offenheit und das Vertrauen darauf, dass die meisten hier dein Wohlergehen im Blick haben.
Es wäre wichtig, dass du an deiner Einstellung arbeitest und proaktiv nach Lösungen suchst oder Unterstützung annimmst.
Dieses Forum ist ein freibleibendes Selbsthilfeangebot. Selbsthilfe basiert auf der Hilfe zur Selbsthilfe. Deshalb ist es absolut normal, dass Aussagen, die dein Verhalten oder deine Einstellung hinterfragen, gemacht werden. Das ist das Wesen von Selbsthilfe. Hätten Fragestellende stets schon eine adäquate Lösung für ihre Probleme (gut, wenn man dich interpretiert, hast du mit deiner Situation eigentlich nicht besonders große Probleme), bräuchte es keinen Austausch.
Gruß
Adminteam
es ist verständlich, dass einige Leser Schwierigkeiten haben, deine Aussagen nachzuvollziehen. Einige deiner Äußerungen erscheinen auf den ersten Blick seltsam und lassen erkennen, dass du keine echte Initiative zur Lösung deiner Probleme zeigst und stattdessen Ausflüchte suchst.
Teile deiner Aussagen deuten darauf hin, dass du dich mit deiner Situation abgefunden hast und die Verantwortung eher dem Gesundheitssystem und äußeren Umständen zuschreibst. Du zeigst etwa Unzufriedenheit mit dem Gesundheitssystem: „Ohne Überweisungsschein nimmt einen hier nicht mal ein HNO-Arzt :- und „Davon abgesehen müsste ich die Fahrkosten aus eigener Tasche zahlen, was ich sicher nicht machen werde, wenn unser System keine flächendeckende Versorgung hinbekommt.".
Du scheinst die eigene Verantwortung der Problemlösung kaum zu übernehmen. Deine Aussagen, wie „Ich bin nun mal nicht wirklich bustauglich, von daher entfallen größere Strecken für mich, sofern es da kein anderes Mittel gibt" und „Ich frage mich ehrlich gesagt, was in Deutschland überhaupt noch Sinn ergeben soll," zeigen, dass du dich in deiner Alltagssituation gefangen fühlst und keine Möglichkeit siehst, aktiv daran etwas zu verändern.
Es gibt ebenfalls eine ungewöhnliche Akzeptanz gegenüber deiner gesundheitlichen Problematik, die mehr als beunruhigend ist. Aussagen wie „Ich hab, ehrlich gesagt, auch kein Problem damit, es dann einfach 'laufen zu lassen', sofern ich dann eine Waschmöglichkeit in der Nähe habe" oder deine beiläufige Erwähnung über Hautpflege bei Inkontinenz: „Übrigens, was ich gelesen habe... viele scheinen sich bei Inkontinenz bzw. nach einem 'Unfall' sehr viel zu pflegen. Ich nutze Wofacutan schon ewig, [...] genügt völlig
Selbst hier im Forum, wo Menschen sich in ihrer Freizeit mit deinen Problemen auseinandersetzen und versuchen, Unterstützung zu bieten, reagierst du laut deiner Aussage ”aggressiv" (dies kannst du dir aber gleich wieder abgewöhnen) und mit Gegenwehr. Obwohl du erst seit wenigen Tagen hier bist, hast du bereits eine klare Meinung darüber, wie das Forum insgesamt tickt und erfasst die Kommentare als Unterstellungen. Diese Abwehrhaltung erschwert es anderen, dir hilfreiche Ratschläge zu geben und behindert eine offene Kommunikation.
Es ist wichtig zu bedenken, dass niemand hier deine persönlichen Hintergründe kennt. Die Mitglieder bewerten lediglich deine Aussagen und bilden sich daraus eine Meinung, die natürlich auf der gegebenen Information basiert. Die Antworten fallen entsprechend aus und sind meist darauf ausgelegt, dir Perspektiven oder hilfreiche Ansätze aufzuzeigen. Eine offenere und weniger defensive Haltung könnte es dir erleichtern, von der Gemeinschaft konstruktive Anregungen zu erhalten.
Indem du aktiv an deiner Situation arbeitest und dich auf die vorgeschlagenen Lösungsansätze einlässt, könnte ein Dialog entstehen, der dir langfristig mehr Unterstützung und Klarheit bringt. Dies erfordert eine gewisse Offenheit und das Vertrauen darauf, dass die meisten hier dein Wohlergehen im Blick haben.
Es wäre wichtig, dass du an deiner Einstellung arbeitest und proaktiv nach Lösungen suchst oder Unterstützung annimmst.
Dieses Forum ist ein freibleibendes Selbsthilfeangebot. Selbsthilfe basiert auf der Hilfe zur Selbsthilfe. Deshalb ist es absolut normal, dass Aussagen, die dein Verhalten oder deine Einstellung hinterfragen, gemacht werden. Das ist das Wesen von Selbsthilfe. Hätten Fragestellende stets schon eine adäquate Lösung für ihre Probleme (gut, wenn man dich interpretiert, hast du mit deiner Situation eigentlich nicht besonders große Probleme), bräuchte es keinen Austausch.
Gruß
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