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Verordnung von Kathetern

15 Mär 2008 13:29 #1 von kathrin07
Habe nach Absprache mit dem behandelnden Krankenhaus den Urologen gewechselt, und bin ganz erstaunt wie unterschiedlich die Urologen verordnen.
Da ich Selbstkathetern muss, brauche ich Katheter,
bis jetzt habe ich die einfachen ohne Beschichtung bekommen-;
-Nur das zahlen die Kassen. - ( laut meinem alten Urologen)
die Tupfer und die Desinfektionslösung musste ich selber in der Apotheke kaufen
Nun bekomme ich von dem neuen Urologen die ganz neuen, beschichteten, superkleinen Katheter - einschließlich Tupfer und Desinfektionsmittel als Dauerverordnung!
Ohne das ich Betteln musste-- Gibt es so was in Deutschland noch?????
Außerdem hält er noch Rücksprache mit dem behandelnden Krankenhausärzten, damit es Hand in Hand läuft- bin ganz baff - nach den vielen nicht so tollen Erfahrungen wird es jetzt hoffentlich besser.
Gruß an alle
Karin

:wink:

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15 Mär 2008 19:57 #2 von matti
Hallo Kathrin,

es ist manchmal unglaublich wie wenig Ärzte über Budgetierung wissen.

Hilfsmittel belasten nicht das Budget des Arztes, Punkt!

Hier noch ein Tipp, welche Festbeträge für welches Hilfsmitttel durch die Kassen erstettet werden:

http://www.inkontinenz-selbsthilfe.com/ ... ilfsm.html

Hast du eine Pflegestufe? Dann würden unabhängig der Pflegestufe noch einmal 31 € im Monat für beispielsweise Handschuhe usw. zustehen.

Weißt du, ich kämpfe seit dem ersten Tag unserer Vereinsgründung dafür, dass die Leistungserbringer der Wahlfreiheit der Patienten unterliegen. Durch die wohnortnahe oder zumindest vertrauensvolle Beratung des selbstgewählten Leistungserbringers haben sich über Jahre hinweg ganz hervorragenden (kostenlose) Dienstleistungen für den Patienten ergeben. Hier ist vor allem der Homecarebereich zu nennen. Dieser berät kostenlos vor Ort, kümmert sich um Anträge, Anpassung, Anleitung, Betreuung und Versorgung, von der Überleitung beispielsweise aus dem Krankenhaus bis in den alltäglichen häuslichen Bereich.
Leider sterben die Homecare Unternehmen zur Zeit wie die Fliegen. Nicht zu letzt auch wegen Anbietern, welche zwar ein unschlagbar breites und kostengünstiges Sortiment anbieten, sich um Service, Beratung und letztendlich auch Menschlichkeit einen Teufel scheren. Dafür sind sie aber billig! Und Geiz ist schließlich vor allem in den Augen der Krankenkassen GEIL!

Gruß

Matti

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15 Mär 2008 21:57 #3 von kathrin07
Hallo Matti,

du hast Recht, es wäre toll so eine Anlaufstelle zu haben! Dise sollte aber auch ganzheitliche Hilfe anbieten.

Ich kämpfe zur Zeit auf allen Seiten- z. B. um meinen Arbeitsplatz, um die Gleichstellung, bzw. um eine Schwerbehinderung.

Dazu muss ich noch sagen, dass die Probleme durch eine mißlungene Operation entstanden sind, in so einem Fall hilft einem keiner.

Wäre toll, wenn man/frau auch mal in solchen Situationen einmal jemand hat, der auch mal eine Behörde anschreibt oder sonst etwas für einen tut.

Irgendwann macht dann auch die Psyche schlapp, wen wunderts?
O__=

Lieben Gruß
Karin

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16 Mär 2008 08:29 #4 von Birgit
Liebe Karin! :D

Es ist traurig aber war, dass man ständig zu seinen gesundheitlichen Problemen auch noch seine Kraft zum Kämpfen braucht. Ein kleiner Tip für Dich: Als Mitglied im VDK kannst Du Dir Hilfe bei behördlichen Angelegenheiten und auch bis zum Gericht holen. Einzige Bedingung ist eine 2-jährige Mitgliedschaft. Der VDK hilft bei vielen Angelegenheiten wie z.B. Anträge für Schwerbehinderung, Pflegestufe, etc. Ich kann es nur empfehlen! Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Mut!

Ganz liebe Grüße
Birgit

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18 Mär 2008 13:54 #5 von welute
Hallo zusammen,

hier noch ein Negativ Beispiel.

Mein Vater, beginnende Demez und Parkison war bei Urologen. Da meiner sehr weit weg ist, und mein Vater ja eher ein "normaler" Patient, haben wir diesen in der nähe gesucht. Er hat ihn keine 10 Minuten untersucht. Er hat dabei ein leicht veregrößerte Prostat gefunden. "Nicht weiter schlimm ..." Als mein Sohn ihn auf die Inkontinenz meines Vaters hinwies, sagte er "Das kann man nur pflegerich behandeln ..." -und tschüß!

Das war doch echt eine Hilfe!!!!! Was heißt pflegerich? Wie helfen wir ihm? Zum Glück - so doof sich das anhört - kenne ich mich in diesem Metier ja aus.

Also fragt mein Mann mich - mein Vater spricht nicht mit mir darüber - und anschliessend mit meinem Vater.

Jetzt habe ioch mir von meinem Anbieter ein Musterpacket für meinen Vater bestellt. Und dann schau ich mal ob wir von diesem "Medizinmann" ein Rezept bekommt.

Es ist wirklich manchmal zu ...

Liebe Grüße

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19 Mär 2008 12:12 #6 von NordicRat
Dann klopf ich jetzt mal auf Holz! Ich hatte in diesem Punkt weder mit Arzt, noch mit Apotheke jemals Schwierigkeiten. Vom Arzt gibt ein Rezept über

- Katheter
- Belly - Bags
- Katheter-Sets

Die Apotheke bestellt das dann, und fertig. Wenn man das so liest kann man nur noch mit dem Kopf schütteln. In D darf man alles - nur nicht krank oder alt werden.

LG, NR

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19 Mär 2008 14:02 #7 von Fernet
Also ich habe seinerzeit auch erst hier, im Forum, erfahren, was die Ärzte verschreiben können (sollten). Bis dahin habe ich alles selbst bezahlt.

Eigenartig das manche Ärzte immer noch glauben, Hilfsmittel schmälern ihr Budget.

Und trotzdem ... manchmal kann man den Ärzten - so ärgerlich es ist - nicht mal einen Vorwurf machen, denn die Bestimmungen ändern sich ja fast täglich.

GUT DAS WIR ALLE AUFPASSEN !

LG Ilona

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