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Perkutane Tibial-Nerv-Stimulation (PTNS)

20 Feb 2017 21:23 #1 von martinK
Hallo zusammen

Ich habe diesen Thread gestartet, weil mir für die Therapie meiner leichten Stuhlinkontinenz (kann die 'Winde' nicht kontrollieren und bekunde manchmal auch Mühe, den Stuhl zu halten) eine Perkutane Tibial-Nerv-Stimulation (PTNS) verordnet wurde. Ich erhoffe mir von der Therapie aber auch einen positiven Effekt auf meine Harninkontinenz, welche viel schwerwiegender, wenn auch für mich eher leichter zu ertragen ist, als die Stuhlinkontinenz.

Meinem Verständnis nach zielen alle Elektrostimulationen auf die Stimulation des Sakralnervs hin, im Falls der SNS wird der Nerv direkt stimuliert, bei PTNS erfolgt die Stimulation indirekt über der tibialis-posterior-Nerv, also den Schienbeinnerv.

Die Vorteile sehe ich darin, dass keine Implantation/Operation notwendig ist. In meinem Fall ist es so, dass ich ein Gerät erhalte, und die Therapie bequem zu Hause auf dem Sofa durchführen kann. Ich muss einfach eine Elektrode in der Nähe eines Fussknöchels und die andere an der Fusssohle anbringen, am Gerät einen Strom im Milliamperebereich einstellen und los geht's. Die Risiken betreffend Nebenwirkungen sind also praktisch gleich null.

Wenn ich mir die Studien zu dieser Therapie anschaue, muss ich aber sagen... na ja....statistisch liegen die Erfolgschancen liegend irgendwo zwischen 30-80% und der Confidencelevel der Untersuchungen ist nicht gerade berauschend, was aus den 30% auch 0% machen kann....

Zusammengefasst würde ich sagen: "Nützt's nichts so schadet's auch nichts"; die Miete des Geräts, welches ein Elektrobastler in einer Woche zusammenbasteln könnte, ist verglichen zu anderen Therapien übrigens auch sehr günstig.

Ich habe nun die ersten zwei Behandlungen hinter mir, alles in allem harmlos. Es wird aber eine Weile dauern bis ich über Erfolge/Enttäuschungen werde berichten können.

Hat sonst jemand Erfahrungen mit dieser Therapie gesammelt?

Herzliche Grüsse

Martin

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21 Feb 2017 22:14 - 21 Feb 2017 22:15 #2 von Ano
Moin Moin Martin!

Ich habe keinerlei Erfahrungen mit PTNS, hab auch noch nie davon gehört - es hört sich aber plausibel an.
Versuch mach klug und schaden kann es nicht. Du probierst es ja gerade aus, das finde ich gut.
Wenn es nix bringen sollte musst Du Dir dann wenigstens keine Vorwürfe machen, nicht wirklich alles ausprobiert zu haben ...

Ich habe ja einen SNS wegen Stuhlinkontinenz implantiert und bin zufrieden damit.
Man kann zwischen verschiedenen Programmen wählen und auch die Stärke der Impulse (Amplitudenhöhe) mit der Fernbedienung selbst wählen. Das geht bei Deinem Teil sicherlich nicht. Von daher würde ich schon sagen, dass der SNS wesentlich effektiver ist.

Schreib uns doch bitte, ob es was gebracht hat oder nicht. Würde mich schon interessieren und ist ja auch für andere Betroffene bestimmt ganz interessant.

Herzliche Grüße,
Ano

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22 Feb 2017 20:52 #3 von martinK
Hallo Ano!

Ich versuch ich auch etwas schlauer zu machen und den Unterschied zwischen SNS und PTNS besser zu verstehen (SNS ist für mich nach wie vor eine Option, aber nicht vor nächsten Sommer...).

Ich kann die Dauer der Therapie sowie die Stärke der Stromimpulse auch einstellen; der grosse Unterschied zwischen SNS und PTNS ist wohl wirklich vor allem, dass

- bei SNS wird ein Gerät implantiert und der Sakaralnerv wird direkt stimuliert. Dadurch wird wohl eine bessere Erfolgsquote erzielt und vor allem scheint die Langzeitwirkung besser gewährleistet zu sein.

- PTNS stimuliert den Sakralnerv indirekt (in meine Fall erfolgt die Stimulation zusätzlich über die Haut, was einen weiteren Unsicherheitsfaktor einbezieht). Die Therapie ist nicht wohl in der Regel zeitlich beschränkt und zielt auf Fälle, bei welchen eine Kontinenz auch ohne Stimulation möglich ist. Vorteil sind da die Hemmschwelle, eine solche Therapie einzugehen, die Kosten und der nicht-invasive Einsatz.

Wie Du geschrieben hast, gibt's im schlimmsten Fall keine Besserung, und ich kann mir immer noch überlegen, SNS auszuprobieren. Im Moment stimmt's so für mich.

Herzliche Grüsse

Martin

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10 Apr 2017 12:33 #4 von martinK
Hallo zusammen

Ich führe die Perkutane Tibial-Nerv-Stimulation seit etwas mehr als einem Monat durch. Hier sind meine ersten Erfahrungen:

- Die Durchführung ist komfortabel (20 Minuten, 5 x pro Woche in bequemer Position) und einfach und eigentlich schmerzfrei. Eine Anode wird ca 2-3 cm Oberhalb des Knöchels zwischen Knochen und Sehne befestig, die anderer wird an die Fussohle geklebt. Dann wird der Bereich zwischen den Anoden mit ca 10-20 mA bestromt. Zum Teil hatte ich das Gefühl, dass ich spüre, wie der Sakralnerv während der behandlung angeregt wird, aber das kann auch Einbildung sein.

- Zum Effekt kann ich noch nicht viel sagen. Nach den ersten Wochen hatte ich den Eindruck, dass ein Effekt klar da ist . Ich hatte z.B. ein paar trockene Nächte (hat mir hohen Selteheitswert) und auch die Miktionsfrequenu schien abzunehmen. Die letzten zwei Woche waren bei mir allerdings sehr schlecht; ich hatte sogar einen Stuhlunfall, so dass ich mit nicht sicher bin...

Zurzeit bin ich etwas frustriert darüber, dass der erste Erfolg nicht nahchaltig war, habe die Hoffnung aber deswegen sicher noch nicht aufgegeben. Zudem habe ich begonnen, über mein Harn- und Stuhlverhalten Buch zu führen (nur grob), damit ich die Wirkung der Therapie besser beurteilen kann.

Herzliche Grüsse

Martin
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23 Jun 2017 19:49 #5 von martinK
Hallo zusammen

Hier ist mein letztes Update zur perkutanen Tibial-Nerv-Stimulation:

Meine Stuhlinkontinenz ist so gut wie weg :) , ich fühle mich da sehr sicher und habe auch viel weniger "Windverlust", insofern hat sich das voll gelohnt. Dass sich meine (viel schwerere) Blasenschwäche verbessert haben soll, kann ich im Moment leider nicht behaupten, obwohl ich eine Zeit lang zuversichtlich war. Ich führte während der letzten Monate eine Statsitik, wie oft ich pro Tag Wasser lassen muss und wie viele Mal davon dies kontrolliert bzw. ungehemmt geschah: Der Anteil kontrollierter Ereignisse schwankt im Bereich von 20-30% pro Woche, Tendenz flach... Natürlich werde ich die Behandlung weiterführen, ist kein Aufwand, eigentlich recht entspannend, und wer weiss, vielleicht hat's dann doch mal eine Wirkung.

Meine Erfahrung deckt sich - vielleicht zufällig - mit den publizierten Statistiken, dass diese Therapie bei Stuhlinkontinenz eine grössere Erfolgschance verspricht als bei einem Blasenproblem.

Was meine Harninkontinenz angeht, bin ich im Moment entmutigt, zumal auch mein ziemlich strikt geführtes Toilettentraining nichts gefruchtet hat. Ich habe das Gefühl, dass der Harndrang immer schwächer wird, oder dass ich ihn immer weniger wahrnehme. Im Juli werde ich mich neurologisch untersuchen lassen. Neben der Inkontinenz plagt mich mein Nacken, und das muss auch untersucht werden, da ich zwischendurch Taubheitsgefühle in den Fingern und auch in den Beinen habe. Ansonst kann ich mir immer noch SNS überlegen, doch die Hemmschwelle ist da bei mir nach wie vor sehr gross. Ausserdem geht meinem Verständnis nach die SNS-Therapie in eine ähnlich Richtung wie die pertutane Tibial-Nerv-Stimulation; in beiden Fällen wird der Sakralnerv angeregt; insofern schätzeich die Erfolgschancen der SNS bei mir als eher gering ein.

Positiv ist nach wie vor, dass die Inkontinenz im Alltag kein Problem für mich darstellt; ich mache alles, was ich schon immer machen konnte und lasse mich durch das Problem auch nicht einschränken. Auch in meinem Ehe- und Familienleben ist das kaum mal ein Thema, was ich sehr schätze. Aber natürlich ist es lästig und frustierend, wenn man die Blase nicht im Griff hat.

Herzliche Grüsse
Martin
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24 Jun 2017 22:20 #6 von Ano
Lieber Martin!

Schön, dass Du uns weiter berichtest und auf dem neuesten Stand hältst.
Allerdings möchte ich Deine Aussage, dass die sakrale Neuromodulation sicherlich auch nicht anders funktionieren würde,
für nicht ganz korrekt.

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann wird bei Deiner angewandten Methode der Sakralnerv von außen über bestimmte Punkte stimuliert. Zitat:

Eine Anode wird ca 2-3 cm Oberhalb des Knöchels zwischen Knochen und Sehne befestig, die anderer wird an die Fussohle geklebt. Dann wird der Bereich zwischen den Anoden mit ca 10-20 mA bestromt. Zum Teil hatte ich das Gefühl, dass ich spüre, wie der Sakralnerv während der behandlung angeregt wird, aber das kann auch Einbildung sein.


Bei der sakralen Neuromodulation (sprich: beim Beckenbodenschrittmacher, Sakralnervenstimulation/SNS) wird die Elektrode mittels Operation DIREKT am Sakralnerv positioniert und dann direkt mit dem implantierten Schrittmacher verbunden. Diese Stimulation scheint mir doch wesentlich effektiver zu sein und damit vermutlich auch erfolgversprechender.
Es wird vor der Implantation des Schrittmachers in einer Testphase ausprobiert, ob und wie gut dieses System beim jeweiligen Patienten anschlägt. Zusätzlich zu erwähnen ist auch, dass selbst nach erfolgter Implantation das komplette System reversibel ist. Schau Dir doch mal die Homepage von Medtronic dazu an: Klick

Nichts desto trotz freue ich mich für Dich, dass Du zumindest Deine Stuhlinkontinenz mit der perkutanen Tibial-Nerv-Stimulation beheben konntest. Bleib weiter so positiv und lass doch öfter mal von Dir hören.

LG, Ano
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27 Jun 2017 22:52 #7 von martinK
Liebe Ano

Du hast natürlich recht: Beide Methoden zielen auf die Stimulation des Sakralnervs hin, aber erwartungsgemäss wird's mit SNS besser funktionieren. Ich hatte allerdings gehofft, dass ich mit PTNS zumindest eine kleine Verbesserung spüren würde, etwas mehr Harndrang, kontrolliertes Wasserlassen wenn ich dann schon mal mit etwas Harndrang auf dem Klo sitze, oder weniger Harnvorkommnisse pro Tag. Dass ich bis anhin keine positive Wirkung der PTNS-Methode gespürt habe, stimmt mich aber auch gegenüber SNS etwas skeptisch. Nach meiner neurologischen Untersuchung werde ich mit meiner Urologin klären, was der nächste Schritt sein wird. Ein Problem zurzeit ist, dass ich in den letzten zwei Jahren für mein Verhältnisse gar viele medizinische Aktivitäten hatte. Eigentlich wollte ich, falls andere Ansätze nichts fruchten (und danach sieht's im Moment aus), diesen Sommer es mit SNS versuchen. Aber irgendwie mag ich nicht, ich habe viel gearbeitet, brauche Urlaub und Erholung und nicht noch eine medizinische Aktivität. Mal schauen, noch ist nichts entschieden, und die SNS läuft mir auch nicht davon, wenn ich den Entscheid noch herauszögere.

Was meine positive Einstellung angeht, so geht es mir trotz Harninkontinenz in meinem Leben sehr gut. Verglichen zu vielen anderen Menschen auf dieser Welt sind meine Probleme und Sorgen auf einem sehr tiefen Niveau. Ehrlich gesagt machen mir meine Nackenprobleme im Moment auch mehr Sorgen als die Blasenschäche. Wenn ich die nicht in den Griff kriege, werde ich auf die Dauer weniger beweglich sein und mehr Schmerzen haben. Aber auch da werde ich mich davor hüten zu sehr zu jammern.

Liebe Grüsse und alles Gute!

Martin

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28 Jun 2017 06:21 #8 von Elkide
Hallo lieber Martin,

da kann ich dir nur zustimmen. Ich werde oft gefragt: "Wie machen sie das? Man sieht Sie eigentlich immer mit einem Lächeln im Gesicht. Dann kann ich nur antworten: "Ja, natürlich. Mir geht es so gut. Meine gesundheitlichen Probleme sind rein "mechanischer" Natur und sind "Gott sei Dank" nicht lebensbedrohlich!"

In meinem Alter sind einige schon tot. Soll ich mich da aufregen, nur weil ich kathetern und irrigieren muss? Auch gibt es so klasse Medikamente, dass ich meinen Alltag fast schmerzfrei genießen kann.

Gerade hier im Forum gibt es Teilnehmer, die schon in jungen Jahren ganz viel aushalten mussten. Von denen hört mein kaum Gejammer. Für mich sind das oft "die wahren Helden" des Alltags.

Danke Martin für dein positives Statement.

Liebe Grüße
Elke

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28 Jun 2017 09:49 - 28 Jun 2017 09:52 #9 von Elkide
Nachtrag zu meinem vorigen Beitrag. Nach erneutem Lesen sind mir nicht nur die Rechtschreibfehler aufgefallen, sondern vor allem der Inhalt ist so nicht ganz korrekt!

Damit keine Missverständnisse aufkommen: dies ist ein Forum, in dem man sich über Krankheiten und deren Auswirkungen im Alltag austauscht. Selbstverständlich gehört etwas "Gejammer" bzw. eine Darstellung der Probleme dazu. Außerdem muss man ja auch irgendwo seine Probleme offen legen. Wenn dafür im Forum kein Platz wäre wo denn dann?

Mein Anliegen wäre es, die Scham vor dem Thema etwas abzubauen. Deshalb ist mir auch der Inkontinenz-Tag so wichtig. Hoffe einfach darauf, dass viele Betroffene ihre Scham etwas beseitigen und kommen.

Wünsche euch allen einen wunderschönen Sommer.

Liebe Grüße
Elke

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23 Jul 2017 23:36 #10 von martinK
Hallo zusammen

Ich möchte ein Update zu meiner Situation geben. Die PTNS führe ich nach wie vor fleissig durch, Stuhlkontrolle ist immer noch ganz gut, Blasenkontrolle ist unverändert schlecht.

Zudem liess ich mich zum ersten Mal seit dem Auftreten meiner Inkontinenz etwas genauer neurologisch untersuchen, und da ist einiges schleierhaft. Der Patellasehnenreflex liess sich nicht auslösen und der Achillessehnenreflex ist wohl auch vermindert (dass der Ejaculationsreflex bei mir nicht funktioniert, wusste ich bereits schon aus einer urologischen Untersuchung). Zudem zeigte die Elektroneurographie, dass die Nervenbahnen im Lendenbereich gestört sind. Ebenfalls ist mein Blutdruck insofern anomal, dass er im Liegen höher ist als im Stehen (das könnte aber auch ein Artefakt der Untersuchung sein, welche sehr lange dauerte und wegen der Elektroneurographie auch nicht ganz angenhem war). Aufgrund der neurologischen Untersuchung wurde kurz darauf eine MRI-Untersuchung meiner Wirbelsäule durchgeführt, doch da sieht man laut dem Radiologen praktisch keine Anzeichen von einer Störung. Das hat mich doch sehr überrascht, denn ich spüre, dass mit meinem Nacken etwas nicht in Ordnung ist (der Lendenbereich ist bei mir gefühlsmässig aber in Ordnung). Zudem hatte ich in den letzten Monaten immer wieder mal Gefühlsstörungen sowohl in den Händen, als auch in den Füssen. Im Moment bin ich etwas verunsichert, habe Mitte August den nächsten Termin bei meiner Neurologin und stehe zurzeit etwas "neben den Schuhen"....

Ich erwarte hier natürlich keine medizinische Erklärung, aber ich wollte meine Situation mit Euch teilen; vielleicht habt Ihr Ratschläge, wie ich mich auf den nächsten neurologischen Termin vorbereiten kann.

Herzliche Grüsse

Martin

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