Frage Implantat für sakrale Neuromodulation und Sport
- Elisa
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2 Jahre 4 Monate her #47520 von Elisa
Elisa antwortete auf Implantat für sakrale Neuromodulation und Sport
Hallo zusammen
Ich bin neu hier. Das Thema beschäftigt mich auch. Ich hatte bei der Geburt meiner Älteren vor 20 Jahren einen Dammriss und scheinbar ist der Schliessmuskel um 60Grad beschädigt. Lange Zeit habe ich das scheinbar kompensieren können. In letzter Zeit habe ich Stuhlverlust hauptsächlich beim Joggen, manchmal auch beim Wandern und je nach Verdauung kann es mal auch sonst auftreten. Das Dumme, ich merke nicht ob Stuhl oder Luft abgeht und muss dann immer kontrollieren. Meistens habe ich auch aufgrund meines nervösen Magens eher Durchfall. Die Beckenbodenmuskulatur ist gut, ich mache auch regelmässig Pilates. Das heisst, ich habe eigentlich auch die Wahl, ob ich den Eingriff machen soll, da es bis jetzt im Alltag manchmal stresst aber nicht immer. Ich bin sportlich sehr aktiv, d.h. 6x Woche Sport: joggen, wandern langlaufen (skaten), biken(dies allerdings nicht auf Extremrouten). Auf das will ich eigentlich nicht verzichten. Mein Arzt hat mir gesagt, ich könne auch in der Probephase joggen gehen, bzw. müsse sogar, da man ja nur so schauen könne, ob es etwas bringt. Die Beiträge verunsichern mich etwas. Da man ja scheinbar in der Probephase eher aufpassen muss. Es verunsichert mich auch etwas, dass mir gesagt wurde, man könne alles wieder rückgängig machen. Aber eine OP ist aus meiner Sicht immer ein Eingriff, der auch belasten kann. Also will ich es mir schon vorher überlegen. Lieben Dank für eure Antworten. Elisa
Ich bin neu hier. Das Thema beschäftigt mich auch. Ich hatte bei der Geburt meiner Älteren vor 20 Jahren einen Dammriss und scheinbar ist der Schliessmuskel um 60Grad beschädigt. Lange Zeit habe ich das scheinbar kompensieren können. In letzter Zeit habe ich Stuhlverlust hauptsächlich beim Joggen, manchmal auch beim Wandern und je nach Verdauung kann es mal auch sonst auftreten. Das Dumme, ich merke nicht ob Stuhl oder Luft abgeht und muss dann immer kontrollieren. Meistens habe ich auch aufgrund meines nervösen Magens eher Durchfall. Die Beckenbodenmuskulatur ist gut, ich mache auch regelmässig Pilates. Das heisst, ich habe eigentlich auch die Wahl, ob ich den Eingriff machen soll, da es bis jetzt im Alltag manchmal stresst aber nicht immer. Ich bin sportlich sehr aktiv, d.h. 6x Woche Sport: joggen, wandern langlaufen (skaten), biken(dies allerdings nicht auf Extremrouten). Auf das will ich eigentlich nicht verzichten. Mein Arzt hat mir gesagt, ich könne auch in der Probephase joggen gehen, bzw. müsse sogar, da man ja nur so schauen könne, ob es etwas bringt. Die Beiträge verunsichern mich etwas. Da man ja scheinbar in der Probephase eher aufpassen muss. Es verunsichert mich auch etwas, dass mir gesagt wurde, man könne alles wieder rückgängig machen. Aber eine OP ist aus meiner Sicht immer ein Eingriff, der auch belasten kann. Also will ich es mir schon vorher überlegen. Lieben Dank für eure Antworten. Elisa
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- Lara_76
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1 Monat 4 Tage her #53679 von Lara_76
Lara_76 antwortete auf Implantat für sakrale Neuromodulation und Sport
Guten Morgen und hallo zusammen,
ich bin Lara und absolut neu hier im Forum.
Gestern Abend bin ich auf diesen interessanten Beitrag hier gestoßen und möchte nachfragen, wie es euch mittlerweile geht, wenn ihr Sport macht.
Ich trage seit ein paar Tagen ein Testgerät (Implantat für sakrale Neuromodulation) und möchte nicht auf's Tennis spielen verzichten. Leider war das Gespräch im Krankenhaus zeitlich so kurz gehalten, dass ich genau diese Frage (ob Tennis spielen oder joggen danach möglich ist) vergessen habe.
Jetzt zu Hause stelle ich fest, dass das Testgerät tatsächlich ganz gut funktioniert und mir der Sport fehlt.
Klar, die Welt würde nicht untergehen, wenn Tennis nicht mehr möglich wäre. Dennoch wär's emotional sehr schmerzhaft für mich, weil ich's einfach liebe.
Ich freue mich sehr über eine kurze Rückmeldung, was ihr für Erfahrungen gemacht habt.
Herzlichen Dank!
Liebe Grüße,
Lara
ich bin Lara und absolut neu hier im Forum.
Gestern Abend bin ich auf diesen interessanten Beitrag hier gestoßen und möchte nachfragen, wie es euch mittlerweile geht, wenn ihr Sport macht.
Ich trage seit ein paar Tagen ein Testgerät (Implantat für sakrale Neuromodulation) und möchte nicht auf's Tennis spielen verzichten. Leider war das Gespräch im Krankenhaus zeitlich so kurz gehalten, dass ich genau diese Frage (ob Tennis spielen oder joggen danach möglich ist) vergessen habe.
Jetzt zu Hause stelle ich fest, dass das Testgerät tatsächlich ganz gut funktioniert und mir der Sport fehlt.
Klar, die Welt würde nicht untergehen, wenn Tennis nicht mehr möglich wäre. Dennoch wär's emotional sehr schmerzhaft für mich, weil ich's einfach liebe.
Ich freue mich sehr über eine kurze Rückmeldung, was ihr für Erfahrungen gemacht habt.
Herzlichen Dank!
Liebe Grüße,
Lara
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- martinK
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1 Monat 2 Tage her #53693 von martinK
martinK antwortete auf Implantat für sakrale Neuromodulation und Sport
Hallo Lara
Herzliche willkommen, ich hoffe, es schreibt noch jemand. Ich habe den Thread zwar initiiert, aber SNM ist für mich nicht indiziert, also habe ich es dann doch nicht ausprobiert.
Ich spiele aber auch leidenschaftlich gerne Tennis, und kann Dich sehr gut verstehen. Kannst Du mit dem Hersteller Kontakt aufnehmen?
Herzliche Grüsse
Martin
Herzliche willkommen, ich hoffe, es schreibt noch jemand. Ich habe den Thread zwar initiiert, aber SNM ist für mich nicht indiziert, also habe ich es dann doch nicht ausprobiert.
Ich spiele aber auch leidenschaftlich gerne Tennis, und kann Dich sehr gut verstehen. Kannst Du mit dem Hersteller Kontakt aufnehmen?
Herzliche Grüsse
Martin
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- Lara_76
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3 Wochen 1 Tag her #53775 von Lara_76
Lara_76 antwortete auf Implantat für sakrale Neuromodulation und Sport
Hallo Martin,
vielen, lieben Dank, dass Du geantwortet hast.
Ich musste während der Testphase erneut ins Krankenhaus, da ich Schmerzen von der rechten Po-Hälfe ausgehend bis ins Bein hatte. Das Gerät war zu stark eingestellt und die Fernbedienung sollte im Krankenhaus verbleiben.
Auf jeden Fall konnte ich anlässlich dieses Kurzbesuches, aber auch beim endgültigen Entfernen des Testgerätes die Frage nach dem Sport stellen.
Ja, Tennis ist möglich! Nach der Implantation des SNM muss ich mich 4 Wochen lang schonen (im Internet stehen 4 - 6 Wochen), damit das Gerät richtig fest anwachsen kann. Dies scheint total wichtig zu sein, sonst fängt man (zumindest zeitlich) nochmal von vorne an.
Ich bin erstaunt, wie schlecht es mir ohne das Gerät geht: Seit Tagen kann ich nicht zur Toilette, mein Bauch tut höllisch weh, ich fühle mich (und sehe aus) wie schwanger, kann mich nicht richtig bewegen, geschweige denn bücken.
Zuerst dachte ich: 'Fu*, wenn ich mich nach der Implantation wirklich 4-6 Wochen schone, sind die Medenspiele vorbei.'
Jetzt denke ich: 'Alles nebensächlich, ich möchte nur noch, dass das aufhört!!'
Die endgültige OP ist f.d. 2. Juniwoche geplant.
Gestern habe ich mir vorsorglich eine Rücken-Sportbandage bestellt in der Hoffnung, dass sie alles zusammenhält, das Gerät nicht verrutscht und schön anwächst.
Wenn alles gut verläuft und verheilt, dann bin ich unendlich dankbar und glücklich - auch wenn ich erst Ende Juli / Anfang August wieder Sport machen kann.
Wie geht es Dir denn?
Liebe Grüße,
Lara
vielen, lieben Dank, dass Du geantwortet hast.
Ich musste während der Testphase erneut ins Krankenhaus, da ich Schmerzen von der rechten Po-Hälfe ausgehend bis ins Bein hatte. Das Gerät war zu stark eingestellt und die Fernbedienung sollte im Krankenhaus verbleiben.
Auf jeden Fall konnte ich anlässlich dieses Kurzbesuches, aber auch beim endgültigen Entfernen des Testgerätes die Frage nach dem Sport stellen.
Ja, Tennis ist möglich! Nach der Implantation des SNM muss ich mich 4 Wochen lang schonen (im Internet stehen 4 - 6 Wochen), damit das Gerät richtig fest anwachsen kann. Dies scheint total wichtig zu sein, sonst fängt man (zumindest zeitlich) nochmal von vorne an.
Ich bin erstaunt, wie schlecht es mir ohne das Gerät geht: Seit Tagen kann ich nicht zur Toilette, mein Bauch tut höllisch weh, ich fühle mich (und sehe aus) wie schwanger, kann mich nicht richtig bewegen, geschweige denn bücken.
Zuerst dachte ich: 'Fu*, wenn ich mich nach der Implantation wirklich 4-6 Wochen schone, sind die Medenspiele vorbei.'
Jetzt denke ich: 'Alles nebensächlich, ich möchte nur noch, dass das aufhört!!'
Die endgültige OP ist f.d. 2. Juniwoche geplant.
Gestern habe ich mir vorsorglich eine Rücken-Sportbandage bestellt in der Hoffnung, dass sie alles zusammenhält, das Gerät nicht verrutscht und schön anwächst.
Wenn alles gut verläuft und verheilt, dann bin ich unendlich dankbar und glücklich - auch wenn ich erst Ende Juli / Anfang August wieder Sport machen kann.
Wie geht es Dir denn?
Liebe Grüße,
Lara
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- martinK
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3 Wochen 23 Stunden her #53781 von martinK
martinK antwortete auf Implantat für sakrale Neuromodulation und Sport
Hallo Lara
Super, dass Tennis mit dem Gerät geht, das wusste ich nicht! Ich wünsche Dir, dass bei der Implantation des finalen Geräts alle bestens abläuft und Du bald der Filzkugel nachrennen kannst.
Wenn Du nicht entleeren kannst, machst Du dann ISK?
Bei mir geht es ganz langsam aufwärts. Letzte Woche hatte ich eine neurologische Untersuchung (SEP-Messung der Verbindung zwischen Füssen und Hirn). Die Signale sind immer noch sehr schwach und und verzerrt, was wohl die Nervenbeschädigung, welche für meine Inkontinenz und die Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie verantwortlich ist, erklärt. Verglichen zu den Messungen davor, ist aber eine leichte aber systematisch Verbesserung sichtbar, und ich habe auch das Gefühl, wieder etwas mehr Harnddrang zu spüren. Es ist aber unklar, wie weit eine Verbesserung noch möglich ist.
Tennis geht eigentlich ganz gut. Ich bin nicht mehr der Jüngste, aber da ich früher den Sport fast professionell betrieb, gibt es Automatismen, die ich nicht verlernen kann. Die Neuropathie hat allenfalls auf die Koordination (Aufschlag) und den Kreislauf einen kleinen Einfluss. Der Sport macht mir trotz allem immer noch sehr viel Spass, ich hoffe, dass ich noch sehr lange werden spielen können.
Herzliche Grüsse
Martin
Super, dass Tennis mit dem Gerät geht, das wusste ich nicht! Ich wünsche Dir, dass bei der Implantation des finalen Geräts alle bestens abläuft und Du bald der Filzkugel nachrennen kannst.
Wenn Du nicht entleeren kannst, machst Du dann ISK?
Bei mir geht es ganz langsam aufwärts. Letzte Woche hatte ich eine neurologische Untersuchung (SEP-Messung der Verbindung zwischen Füssen und Hirn). Die Signale sind immer noch sehr schwach und und verzerrt, was wohl die Nervenbeschädigung, welche für meine Inkontinenz und die Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie verantwortlich ist, erklärt. Verglichen zu den Messungen davor, ist aber eine leichte aber systematisch Verbesserung sichtbar, und ich habe auch das Gefühl, wieder etwas mehr Harnddrang zu spüren. Es ist aber unklar, wie weit eine Verbesserung noch möglich ist.
Tennis geht eigentlich ganz gut. Ich bin nicht mehr der Jüngste, aber da ich früher den Sport fast professionell betrieb, gibt es Automatismen, die ich nicht verlernen kann. Die Neuropathie hat allenfalls auf die Koordination (Aufschlag) und den Kreislauf einen kleinen Einfluss. Der Sport macht mir trotz allem immer noch sehr viel Spass, ich hoffe, dass ich noch sehr lange werden spielen können.
Herzliche Grüsse
Martin
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- Lara_76
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3 Wochen 12 Stunden her #53788 von Lara_76
Lara_76 antwortete auf Implantat für sakrale Neuromodulation und Sport
Hallo Martin,
ich musste staunen (und ehrlich gestanden erst einmal googeln), da du med. Begriffe geschrieben hast, die mir gar nicht geläufig sind. ISK ist beispielsweise eins dieser Wörter bzw. Abkürzungen.
Ich leide aktenkundlich seit 8 Jahren unter chronischer Obstipation. Die Zeit davor bin ich nicht zum Arzt gegangen, weil ich dachte, ich bekomme das alleine mit Ernährungsumstellung in den Griff.
Auf jeden Fall laufe ich seit 8 Jahren von Arzt und Arzt und durfte mir die 'schönsten' Dinge anhören wie z.B. "Wo ist ihr Bauch denn gebläht? Sie sollten mal zum Psychologen!" Das sagte mir ein Gastro im Krankenhaus, der mich noch nicht einmal untersucht geschweige denn meinen Bauch gesehen hat.
Letzten Endes habe ich (vom nächsten Gastroenterologen) ein Medikament verschrieben bekommen (Prucaloprid, aka Resolor), was ich 1x täglich genommen habe sowie Dulcolax-Zäpfchen oder -tropfen nach Bedarf. Ich habe Macrogol getrunken, Einläufe gemacht... aber es kam immer nur ein kleines bisschen. Völlig unzureichend. Ich hatte Schmerzen, die Haut wurde schlecht, mir wurde schlecht, ich hatte Sodbrennen, bin einmal noteingewiesen worden...
Über mehrere Wege und nach verschiedenen Untersuchungen hat man dann (in einem anderen Krankenhaus : ) die Entleerungsstörung festgestellt. Dieses KH hat mich (nicht zuletzt, weil es das Krankenhaus leider nicht mehr gibt) nach Köln-Porz geschickt, wo ich jetzt angebunden bin und ich hoffe, dass das alles bald ein Ende hat.
Ich bin auch nicht mehr die Jüngste, aber unabhängig vom Alter kann das so nicht weitergehen. Das alles raubt mir Kraft, Energie und vor allem Lebensfreude.
Es ist schön zu lesen, dass es bei dir ein Stück weit bergauf geht. (Deine Erkrankung muss ich gleich erst mal googeln, sorry!) Ich drücke dir auf jeden Fall fest die Daumen.
PS:
Ich würde jetzt gerne fragen, wo du denn Tennis spielst, aber darf man das hier im Forum fragen??
Herzliche Grüße
Lara
ich musste staunen (und ehrlich gestanden erst einmal googeln), da du med. Begriffe geschrieben hast, die mir gar nicht geläufig sind. ISK ist beispielsweise eins dieser Wörter bzw. Abkürzungen.
Ich leide aktenkundlich seit 8 Jahren unter chronischer Obstipation. Die Zeit davor bin ich nicht zum Arzt gegangen, weil ich dachte, ich bekomme das alleine mit Ernährungsumstellung in den Griff.
Auf jeden Fall laufe ich seit 8 Jahren von Arzt und Arzt und durfte mir die 'schönsten' Dinge anhören wie z.B. "Wo ist ihr Bauch denn gebläht? Sie sollten mal zum Psychologen!" Das sagte mir ein Gastro im Krankenhaus, der mich noch nicht einmal untersucht geschweige denn meinen Bauch gesehen hat.
Letzten Endes habe ich (vom nächsten Gastroenterologen) ein Medikament verschrieben bekommen (Prucaloprid, aka Resolor), was ich 1x täglich genommen habe sowie Dulcolax-Zäpfchen oder -tropfen nach Bedarf. Ich habe Macrogol getrunken, Einläufe gemacht... aber es kam immer nur ein kleines bisschen. Völlig unzureichend. Ich hatte Schmerzen, die Haut wurde schlecht, mir wurde schlecht, ich hatte Sodbrennen, bin einmal noteingewiesen worden...
Über mehrere Wege und nach verschiedenen Untersuchungen hat man dann (in einem anderen Krankenhaus : ) die Entleerungsstörung festgestellt. Dieses KH hat mich (nicht zuletzt, weil es das Krankenhaus leider nicht mehr gibt) nach Köln-Porz geschickt, wo ich jetzt angebunden bin und ich hoffe, dass das alles bald ein Ende hat.
Ich bin auch nicht mehr die Jüngste, aber unabhängig vom Alter kann das so nicht weitergehen. Das alles raubt mir Kraft, Energie und vor allem Lebensfreude.
Es ist schön zu lesen, dass es bei dir ein Stück weit bergauf geht. (Deine Erkrankung muss ich gleich erst mal googeln, sorry!) Ich drücke dir auf jeden Fall fest die Daumen.
PS:
Ich würde jetzt gerne fragen, wo du denn Tennis spielst, aber darf man das hier im Forum fragen??
Herzliche Grüße
Lara
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martinK antwortete auf Implantat für sakrale Neuromodulation und Sport
Hallo Lara
Jetzt verstehe ich mehr, bei Dir geht es um den Darm und nicht um die Blase. ISK (intermittierender Selbstkatheterismus) ist die Entleerung der Blase mit Hilfe eines Katheters, die Betroffene selber durchführen, wenn die spontane Miktion nicht richtig funktioniert und eine Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie beschreibt die neurologisch bedingt fehlende Abstimmung zwischen Blasenmuskel (Detrusor) und Blasenschliessmuskel. Die sakrale Neuromodulation wird oft auch eingesetzt, um die Aktivität des Blasenmuskels zu steuern, aber natürlich findet sie auch beim Darm Anwendung. Daran dachte ich nicht. Entschuldige bitte die Verwirrung.
Es tut mir leid, dass Du mit der Ostipation so kämpfen musst und Deine Beschwerden nicht ernst genommen wurden. Entleerungsstörungen werden oft mit psychischen Problemen in Verbindung gebracht, das kenne ich von meiner Leidensgeschichte. Es ist ja nicht von der Hand zu weisen, dass es eine Verbindung zwischen Psyche und Entleerung gibt, aber manchmal werden wohl vorschnell physische Ursachen ausgeschlossen. Bei mir mehrere Jahre, bis eine Autoimmunkrankheit diagnostiziert wurde. Es war aber auch nicht einfach, weil Untersuchungswerte schwankten und man im MRT keine Entzündungen fand. Die Ursache für die Autoimmunkrankheit ist bis heute nicht geklärt. Es ist nur bekannt, dass mein Körper falsche Proteine erzeugt, welche die Nerven angreifen. Seit ich monatlich Immunglobulin gespritzt erhalte, ist die Krankheit aber ziemlich gut unter Kontrolle und das Nervensystem erholt sich (nur eben bei der Blase tut sich wenig).
Ich bin Schweizer und spiele in Zürich. Seit einigen Jahren spiele ich keine Wettkämpfe mehr, hat einfach keinen Spass mehr gemacht. Aber ich stehe immer sehr gerne auf dem Platz, ich liebe es, intensiv zu trainieren und mich dabei zu verausgaben. Das tut auch meinem Körper sehr gut. Nach einem guten Training bin ich müde aber sehr entspannt. Wo spielst Du? Nimmst Du noch an Turnieren oder Mannschaftswettkämpfen teil?
Herzliche Grüsse
Martin
Jetzt verstehe ich mehr, bei Dir geht es um den Darm und nicht um die Blase. ISK (intermittierender Selbstkatheterismus) ist die Entleerung der Blase mit Hilfe eines Katheters, die Betroffene selber durchführen, wenn die spontane Miktion nicht richtig funktioniert und eine Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie beschreibt die neurologisch bedingt fehlende Abstimmung zwischen Blasenmuskel (Detrusor) und Blasenschliessmuskel. Die sakrale Neuromodulation wird oft auch eingesetzt, um die Aktivität des Blasenmuskels zu steuern, aber natürlich findet sie auch beim Darm Anwendung. Daran dachte ich nicht. Entschuldige bitte die Verwirrung.
Es tut mir leid, dass Du mit der Ostipation so kämpfen musst und Deine Beschwerden nicht ernst genommen wurden. Entleerungsstörungen werden oft mit psychischen Problemen in Verbindung gebracht, das kenne ich von meiner Leidensgeschichte. Es ist ja nicht von der Hand zu weisen, dass es eine Verbindung zwischen Psyche und Entleerung gibt, aber manchmal werden wohl vorschnell physische Ursachen ausgeschlossen. Bei mir mehrere Jahre, bis eine Autoimmunkrankheit diagnostiziert wurde. Es war aber auch nicht einfach, weil Untersuchungswerte schwankten und man im MRT keine Entzündungen fand. Die Ursache für die Autoimmunkrankheit ist bis heute nicht geklärt. Es ist nur bekannt, dass mein Körper falsche Proteine erzeugt, welche die Nerven angreifen. Seit ich monatlich Immunglobulin gespritzt erhalte, ist die Krankheit aber ziemlich gut unter Kontrolle und das Nervensystem erholt sich (nur eben bei der Blase tut sich wenig).
Ich bin Schweizer und spiele in Zürich. Seit einigen Jahren spiele ich keine Wettkämpfe mehr, hat einfach keinen Spass mehr gemacht. Aber ich stehe immer sehr gerne auf dem Platz, ich liebe es, intensiv zu trainieren und mich dabei zu verausgaben. Das tut auch meinem Körper sehr gut. Nach einem guten Training bin ich müde aber sehr entspannt. Wo spielst Du? Nimmst Du noch an Turnieren oder Mannschaftswettkämpfen teil?
Herzliche Grüsse
Martin
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Moderatoren: MichaelDah
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