Frage Blasenkrämpfe
- Peti
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3 Monate 3 Tage her #52231 von Peti
Blasenkrämpfe wurde erstellt von Peti
Guten Morgen, ich schreibe hier im Auftrag meiner 84 jährigen Mutter, sie hat einen Bauchdeckenkatheder.
Sie wird von starken Blasenkrämpfen heimgesucht.
An manchen Tagen 10 bis 12Mal.
Sie hat vor vierzehn Tagen einen dickeren Katheder Schlauch bekommen, von 12 auf 14Ch.
In der Hoffnung, dass es jetzt besser wird.
In den letzten 8Wochen waren wir fünfmal in der Notaufnahme, weil der Katheder verstopft war.
Mittlerweile sind wir verzweifelt und meine Mutter ist am Ende ihrer Kräfte.
Sie zwei Tagen riecht das Zimmer stark nach Urin, dass war bisher auch noch nie.
Werde gleich Urin zum Urologen bringen, vielleicht ist es es ein Infekt.
Herzliche Grüße Petra
Sie wird von starken Blasenkrämpfen heimgesucht.
An manchen Tagen 10 bis 12Mal.
Sie hat vor vierzehn Tagen einen dickeren Katheder Schlauch bekommen, von 12 auf 14Ch.
In der Hoffnung, dass es jetzt besser wird.
In den letzten 8Wochen waren wir fünfmal in der Notaufnahme, weil der Katheder verstopft war.
Mittlerweile sind wir verzweifelt und meine Mutter ist am Ende ihrer Kräfte.
Sie zwei Tagen riecht das Zimmer stark nach Urin, dass war bisher auch noch nie.
Werde gleich Urin zum Urologen bringen, vielleicht ist es es ein Infekt.
Herzliche Grüße Petra
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3 Monate 3 Tage her #52232 von Matti
Matti antwortete auf Blasenkrämpfe
Guten Morgen Petra,
ich kann wirklich gut nachvollziehen, wie belastend diese Situation für dich und deine Mutter ist. Die ständigen Blasenkrämpfe und die Probleme mit dem Bauchdeckenkatheter sind für alle Beteiligten sehr anstrengend, besonders wenn man schon so oft in der Notaufnahme war und trotzdem keine richtige Besserung eintritt.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass eine Umstellung auf einen dickeren Katheter – wie bei deiner Mutter von 12 auf 14Ch – manchmal sogar mehr Probleme machen kann. Ein dickerer Schlauch kann die Blase stärker reizen und dadurch Krämpfe auslösen. Bei mir war es damals so, dass die Krämpfe erst nach einem Wechsel auf einen kleineren Katheter besser wurden. Es kann aber auch sein, dass sich die Blase an den neuen Katheter erst gewöhnen muss. Wichtig ist, dass ihr das mit dem Urologen besprecht und gemeinsam schaut, welche Größe wirklich am besten passt.
Der starke Uringeruch im Zimmer kann tatsächlich auf eine Infektion hindeuten. Das ist bei einem Dauerkatheter leider keine Seltenheit, vor allem wenn es häufiger zu Verstopfungen kommt. Es ist auf jeden Fall richtig, dass du den Urin beim Urologen untersuchen lässt. Falls eine Infektion vorliegt, kann eine gezielte Behandlung oft schon viel Erleichterung bringen.
Was oft vergessen wird: Auch die Trinkmenge spielt eine große Rolle. Wenn zu wenig getrunken wird, kann der Urin konzentrierter sein, was die Bildung von Ablagerungen und Katheterverstopfungen begünstigt und auch Infektionen fördern kann. Vielleicht könnt ihr mal beobachten, wie viel deine Mutter tatsächlich trinkt und das mit dem Arzt besprechen. Manchmal hilft es schon, die Trinkmenge etwas zu erhöhen – natürlich immer in Absprache mit dem Arzt, gerade wenn andere Erkrankungen vorliegen.
Außerdem kann auch der Urinbeutel selbst eine Geruchsquelle sein. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein früherer oder häufigerer Wechsel des Urinbeutels den Geruch deutlich reduzieren kann. Gerade wenn der Beutel schon länger benutzt wird, können sich Gerüche und Bakterien darin festsetzen. Vielleicht könnt ihr das einmal ausprobieren und sehen, ob es eine Verbesserung bringt.
Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass regelmäßige Katheterwechsel und eine gute Pflege helfen, Verstopfungen vorzubeugen. Manchmal werden auch Blasenspülungen empfohlen, um Ablagerungen zu entfernen. Frag am besten den Urologen, ob das bei deiner Mutter sinnvoll wäre. Und wenn die Krämpfe sehr stark sind, gibt es Medikamente, die die Blase beruhigen können – vielleicht wäre das auch eine Option.
Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Kraft und hoffe, dass ihr bald eine Lösung findet, die deiner Mutter hilft.
Und noch ein kleiner Hinweis: Deine Beiträge wurden von den Moderatoren in das richtige Unterforum verschoben, weil das „Informationen der Inkontinenz Selbsthilfe e.V.“-Forum eigentlich nur für Vereinsnachrichten gedacht ist. Es wäre super, wenn du deine nächsten Beiträge direkt im passenden Unterforum eröffnest – so können andere Betroffene deine Fragen besser finden und dir schneller antworten.
Herzliche Grüße und alles Gute für euch!
Matti
ich kann wirklich gut nachvollziehen, wie belastend diese Situation für dich und deine Mutter ist. Die ständigen Blasenkrämpfe und die Probleme mit dem Bauchdeckenkatheter sind für alle Beteiligten sehr anstrengend, besonders wenn man schon so oft in der Notaufnahme war und trotzdem keine richtige Besserung eintritt.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass eine Umstellung auf einen dickeren Katheter – wie bei deiner Mutter von 12 auf 14Ch – manchmal sogar mehr Probleme machen kann. Ein dickerer Schlauch kann die Blase stärker reizen und dadurch Krämpfe auslösen. Bei mir war es damals so, dass die Krämpfe erst nach einem Wechsel auf einen kleineren Katheter besser wurden. Es kann aber auch sein, dass sich die Blase an den neuen Katheter erst gewöhnen muss. Wichtig ist, dass ihr das mit dem Urologen besprecht und gemeinsam schaut, welche Größe wirklich am besten passt.
Der starke Uringeruch im Zimmer kann tatsächlich auf eine Infektion hindeuten. Das ist bei einem Dauerkatheter leider keine Seltenheit, vor allem wenn es häufiger zu Verstopfungen kommt. Es ist auf jeden Fall richtig, dass du den Urin beim Urologen untersuchen lässt. Falls eine Infektion vorliegt, kann eine gezielte Behandlung oft schon viel Erleichterung bringen.
Was oft vergessen wird: Auch die Trinkmenge spielt eine große Rolle. Wenn zu wenig getrunken wird, kann der Urin konzentrierter sein, was die Bildung von Ablagerungen und Katheterverstopfungen begünstigt und auch Infektionen fördern kann. Vielleicht könnt ihr mal beobachten, wie viel deine Mutter tatsächlich trinkt und das mit dem Arzt besprechen. Manchmal hilft es schon, die Trinkmenge etwas zu erhöhen – natürlich immer in Absprache mit dem Arzt, gerade wenn andere Erkrankungen vorliegen.
Außerdem kann auch der Urinbeutel selbst eine Geruchsquelle sein. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein früherer oder häufigerer Wechsel des Urinbeutels den Geruch deutlich reduzieren kann. Gerade wenn der Beutel schon länger benutzt wird, können sich Gerüche und Bakterien darin festsetzen. Vielleicht könnt ihr das einmal ausprobieren und sehen, ob es eine Verbesserung bringt.
Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass regelmäßige Katheterwechsel und eine gute Pflege helfen, Verstopfungen vorzubeugen. Manchmal werden auch Blasenspülungen empfohlen, um Ablagerungen zu entfernen. Frag am besten den Urologen, ob das bei deiner Mutter sinnvoll wäre. Und wenn die Krämpfe sehr stark sind, gibt es Medikamente, die die Blase beruhigen können – vielleicht wäre das auch eine Option.
Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Kraft und hoffe, dass ihr bald eine Lösung findet, die deiner Mutter hilft.
Und noch ein kleiner Hinweis: Deine Beiträge wurden von den Moderatoren in das richtige Unterforum verschoben, weil das „Informationen der Inkontinenz Selbsthilfe e.V.“-Forum eigentlich nur für Vereinsnachrichten gedacht ist. Es wäre super, wenn du deine nächsten Beiträge direkt im passenden Unterforum eröffnest – so können andere Betroffene deine Fragen besser finden und dir schneller antworten.
Herzliche Grüße und alles Gute für euch!
Matti
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- Birgit1
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3 Monate 3 Tage her - 3 Monate 3 Tage her #52233 von Birgit1
Birgit1 antwortete auf Blasenkrämpfe
Hallo Petra,
Den Hinweisen und Tipps, die dir Matti schon gegeben hat, möchte ich noch hinzufügen dass auch ein stark befüllter Ballon zu Blasenkrämpfen/Irritationen führen kann.
Bei mir wurde zu Beginn der Ballon mit 10ml geblockt. Als ich von starken Fremdkörpergefühlen und Blasenkrämpfen berichtete, wurde nur noch mit 5ml geblockt.
Das machte für mich einen Riesenunterschied!
Vielleicht fragt ihr beim Urologen mal nach dem Ballonvolumen und bittet ggf. darum dass er weniger stark befüllt wird.
Viele Grüße,
Birgit
Den Hinweisen und Tipps, die dir Matti schon gegeben hat, möchte ich noch hinzufügen dass auch ein stark befüllter Ballon zu Blasenkrämpfen/Irritationen führen kann.
Bei mir wurde zu Beginn der Ballon mit 10ml geblockt. Als ich von starken Fremdkörpergefühlen und Blasenkrämpfen berichtete, wurde nur noch mit 5ml geblockt.
Das machte für mich einen Riesenunterschied!
Vielleicht fragt ihr beim Urologen mal nach dem Ballonvolumen und bittet ggf. darum dass er weniger stark befüllt wird.
Viele Grüße,
Birgit
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- Peti
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3 Monate 3 Tage her #52235 von Peti
Peti antwortete auf Blasenkrämpfe
Hallo Matti, vielen Dank für deine ausführlichen Tipps, dass werden wir alles abarbeiten.
Oje das ist mir peinlich, aber ich bin noch nie in einem Forum gewesen, deshalb weiß ich nicht, was richtig und was falsch ist, ich bin bemüht alles richtig zu machen, was das Schreiben in dem richtigen Unterforum angeht.
Vielen Dank
Oje das ist mir peinlich, aber ich bin noch nie in einem Forum gewesen, deshalb weiß ich nicht, was richtig und was falsch ist, ich bin bemüht alles richtig zu machen, was das Schreiben in dem richtigen Unterforum angeht.
Vielen Dank
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- Peti
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3 Monate 3 Tage her #52238 von Peti
Peti antwortete auf Blasenkrämpfe
Hallo Birgit,
Auch dir herzlichen Dank für deine Tipps,
Ja das hat der Urologe die letzten zweimal
auch nur mit 5ml befüllt.
Wir haben jetzt festgestellt, dass wenn meine
Mutter eine größere Menge trinkt, nach kurzer Zeit Blasenkrämpfe auftreten.
Nun trinkt sie immer in kleinen Schritten.
Uns wurde auch am Anfang nicht gesagt, dass man die Blase trainieren sollte.
Somit fasst ihre Blase nur kleine Mengen, weil sie geschrumpft ist.
Die Teinkmenge täglich liegt bei 1,5Litet, was meiner Meinung nach zu wenig ist.
Aber sie sagt, mehr schafft sie nicht
Liebe Grüße Petra
Auch dir herzlichen Dank für deine Tipps,
Ja das hat der Urologe die letzten zweimal
auch nur mit 5ml befüllt.
Wir haben jetzt festgestellt, dass wenn meine
Mutter eine größere Menge trinkt, nach kurzer Zeit Blasenkrämpfe auftreten.
Nun trinkt sie immer in kleinen Schritten.
Uns wurde auch am Anfang nicht gesagt, dass man die Blase trainieren sollte.
Somit fasst ihre Blase nur kleine Mengen, weil sie geschrumpft ist.
Die Teinkmenge täglich liegt bei 1,5Litet, was meiner Meinung nach zu wenig ist.
Aber sie sagt, mehr schafft sie nicht
Liebe Grüße Petra
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