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ISK und Vesikur

11 Jul 2019 10:10 #1 von goimerle
Liebe Community,

falls es interessiert, hier meine kurze Vorstellung:
www.inkontinenz-selbsthilfe.com/forum/28...e/17471-bin-neu-hier

Denn ich habe irgendwie jetzt mal gute Nachrichten.

Trotz Glaukom darf ich wieder Vesikur (5 mg) nehmen ! Ich ging meinem Augenarzt so auf die Nerven, dass er sich nochmals die Zeit nahm. Und nach Bildbeschau meiner Augen darf ich Vesikur einnehmen. Bei einem Engwinkelglaukom wäre das ausgeschlossen. Aber da ich ja ein sekundäres Offenwinkelglaukom habe und anatomisch im Auge alles passt: Grünes Licht !

Da ich alle 4-5 Stunden ISK "mache" ist der Restharn auch kein Thema. Nehme das Vesikur jetzt seit Montag und habe keinerlei Nebenwirkungen. Etwas Kälteempfinden (trotz der Wärme), aber dafür könnte es 1001 andere Gründe geben.

Wer von Euch lebt ebenfalls mit der Kombi Vesikur und ISK? Ist doch im Prinzip eine geniale Lösung. Die Gefahr des Harnverhalts durch Vesikur ist ja durch ISK minimiert/ausgeschlossen.

Noch (heute Tag 4) merke ich etwas Ziehen in der Bauchgegend. Denke das wird sich legen. Gestern war ich beim Kartenspielen. 3,5 Stunden ohne WC-Drang, obwohl ich ein Bier 0,5 genossen habe.

Mich würde Eure Erfahrung mit der Kombi ISK/Vesikur interessieren.

Lieben Gruß!

- carpe diem -

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11 Jul 2019 11:00 - 11 Jul 2019 11:00 #2 von Maulwurf
Guten Morgen Goimerle,

Bei mir wirkt Vesikur leider nicht. Im Moment nehme ich 5x1 Spasmex und 1x1 betmiga .
Das obwohl mein Botox erst sechs Monate her ist.
Die Blase habe ich damit zwar ruhig, allerdings starke Nebenwirkungen ( Schwierigkeiten mit scharf sehen auf die Nähe, trockene brennende Augen) .
Zu deiner Frage: solange es wirkt ist das bestimmt die beste Lösung. Die Medikamente sind immer die erste Wahl vor Botox. Der ISK schließt wie gesagt Restharn aus.

Bei mir hat die Wirkung leider immer mehr nachlassen beziehungsweise relativ schnell nicht mehr ausgereicht.
Sowohl bei botox als auch bei Anticholinergika sind die Langzeitnebenwirkungen nicht 100% klar.
Die sollten für dich allerdings weniger ein Problem darstellen, da du ja eine sehr niedrige Dosis nimmst. Bei mir sieht das etwas anders aus, aber die Alternativen fehlen einfach.

Ich wünsche dir alles Gute und hoffe das du weiterhin gut so klarkommst und wenn du noch Fragen hast jederzeit gerne
Maulwurf
Folgende Benutzer bedankten sich: goimerle

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12 Jul 2019 07:37 #3 von goimerle
Guten Morgen Maulwurf,

danke Dir für dein Feedback! Das macht Mut. Wäre halt klasse das mit Tabletten in den Griff zu bekommen. Als Marcumarpatient hab ich einfach keine Lust auf Botox. Bei jedem Eingriff muss ich bridgen, also von Marcumar auf Heparin und zurück. Das nervt und ist immer aufwendig (+ Restrisiko).

Eine generelle Frage:
Wenn Beschwerden wie verschwommenes Sehen usw auftreten bei dieser Art von Tabletten: Verschwinden diese Nebenwirkungen nach Absetzen wieder rasch?

Lieben Gruß und einen schönen Tag !

- carpe diem -

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12 Jul 2019 13:31 - 12 Jul 2019 13:31 #4 von matti
Lieber Goimerle,

ohne die Kompetenzen von Maulwurf in Frage zustellen, frage ich mich, ob du tatsächlich eine Frage zu medikamentösen Nebenwirkungen und deren Nachlassen nach Absetzen eines Medikamentes hier beantwortet haben möchtest.

Allgeimein kann man wohl antworten, dass medikamentös bedingte Nebenwirkungen nach dem Absetzen oder Ausschleichen verschwinden sollten. Dies sind aber Antworten die in einem vertrauensvollen Gespräch mit dem behandelnden Arzt gestellt und beantwortet werden sollten. Da scheiteret es halt so oft dran. Berge an Tabletten werden Nachhause geschleppt. Jedes Medikament ist aber letztlich ein Therapieversuch.

Auszug aus unserem Ratgeber "Vorbereitung auf den Arztbesuch":

Wenn der Arzt eine Therapie vorschlägt, sollte er diese mit Ihnen ausführlich besprechen. Sind bei Ihnen Fragen offen, dann gilt auch hier: Nachfragen! Schließlich geht es um Sie und Ihren Körper. Zuhause nützen Ihnen Ihre offenen Fragen nichts.

Auf jeden Fall sollten diese Fragen geklärt werden:

Welches Ergebnis ist durch die Behandlung zu erwarten?
Mit welchen Nebenwirkungen und Komplikationen muss ich eventuell rechnen?
Wie lange wird die Behandlung voraussichtlich dauern?

Wie muss ich die Medikamente einnehmen bzw. aufbewahren?
Darf ich während der Behandlung bzw. nach einer Operation meinen normalen Lebensgewohnheiten nachgehen?
Vertragen sich die Medikamente mit meinen bereits einzunehmenden Medikamenten?

Geben Sie dem Arzt eine Rückmeldung, wenn bei Ihnen die verordnete Therapie nicht anschlägt oder es zu unangenehmen Nebenwirkungen kommt. Nur so kann Ihr Arzt die Therapie verändern oder noch individueller anpassen.

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12 Jul 2019 14:16 #5 von goimerle
Hallo Matti,

aeh hiermit ziehe ich meine Frage zurück. Du hast natürlich recht.



Lieben Gtuß!

- carpe diem -

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23 Jul 2019 15:47 #6 von goimerle

Maulwurf schrieb: Guten Morgen Goimerle,

Bei mir wirkt Vesikur leider nicht. Im Moment nehme ich 5x1 Spasmex und 1x1 betmiga .
Das obwohl mein Botox erst sechs Monate her ist.
Die Blase habe ich damit zwar ruhig, allerdings starke Nebenwirkungen ( Schwierigkeiten mit scharf sehen auf die Nähe, trockene brennende Augen) .
Zu deiner Frage: solange es wirkt ist das bestimmt die beste Lösung. Die Medikamente sind immer die erste Wahl vor Botox. Der ISK schließt wie gesagt Restharn aus.

Bei mir hat die Wirkung leider immer mehr nachlassen beziehungsweise relativ schnell nicht mehr ausgereicht.
Sowohl bei botox als auch bei Anticholinergika sind die Langzeitnebenwirkungen nicht 100% klar.
Die sollten für dich allerdings weniger ein Problem darstellen, da du ja eine sehr niedrige Dosis nimmst. Bei mir sieht das etwas anders aus, aber die Alternativen fehlen einfach.

Ich wünsche dir alles Gute und hoffe das du weiterhin gut so klarkommst und wenn du noch Fragen hast jederzeit gerne
Maulwurf



Lieber Maulwurf,

mein kurzes Update: Vesikur ging gar nicht mehr bei mir. Kopfschmerzen und dann Probleme mit den Augen. Wie natürlich geahnt: Der Augenarzt gab ja nur das OK, war eigentlich nicht sehr begeistert (wegen meinem Glaukom). Der Urologe meinte auch: Glaukom und AntiSpastik-Mittel für die Blase passen einfach nicht zusammen.

Mein Retter war wie immer mein Hausarzt, ein Internist der alle meine Fachärzte im Griff hat. Bei ihm laufen alle Fäden zusammen seit 7 Jahren. Und er entschied: Dann machen wir einen Versuch mit Betigma.

Nehme es seit letzter Woche. Gestern Biergarten. 2 Stunden ohne Drang / Unfall. Dann zu Hause ISK und abgezapft. Herrlich. Durchschlafen. Und morgens bekomme ich beim ISK 500-600 ml aus der Blase.

Das schon nach 5 Tagen. Bin gespannt ob es so stabil bleibt. Wäre toll, eine Baustelle weniger.

Lieben Gruß!
Michi

- carpe diem -

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