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ISK und Keimbefall

13 Apr 2023 08:01 #1 von Prahamoris
Hallo liebe Forummitglieder,

Ich mache 5x täglich ISK mit einem Katheter mit Vorlaufspitze. Nun war ich 3 Monate keimfrei umd heute hat der Urinstreifen Bakterien angezeigt.
Bis jetzt habe ich keine Beschwerden einer Entzündung. Habe mit Mannose und Angocin angefangen. Crannberrys nehme ich sowieso.

Was macht ihr in so einem Fall?
Sobald man zum Urologen geht, kriegt man Antibiose. ......
Ich denke auch, dass man als ISK-Anwender immer wieder Keimbefall ohne Symptome hat......
Was habt ihr für Erfahrungen oder wie handhabt ihr das?
Dankeschön und einen schönen Tag
Simona

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13 Apr 2023 08:38 - 13 Apr 2023 08:40 #2 von Birgit1
Hallo Simona,

Ich mache zwar kein ISK, sondern habe seit fast 8 Jahren einen Bauchdeckenkatheter.

Wenn ich per Urinstreifen testen würde, was ich zu Beginn meiner Katheterzeit aus Sorge täglich getan habe, würde dieser bei mir immer einen Bakterienbefall anzeigen.
Durch meinen Dauerkatheter ist mein Urin nie ohne erhöhte Keimzahl.

Meine Urologin meint dass so lange ich keine spürbaren Anzeichen einer Entzündung habe und alle anderen Testfelder des Urinsttreifens unauffällig sind, sei das Ganze nicht behandlungsnotwendig.

Meine letzte Blasenentzündung und Antibiotikaeinnahme liegen jetzt ca.5 Jahre zurück.

Ich trinke ausreichend um den Urin verdünnt zu halten .

Damit komme ich seit Jahren prima klar.

Liebe Grüße,
Birgit

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13 Apr 2023 08:51 #3 von Birgit1
....was mir von ärtzlicher Seite noch mit auf den Weg gegeben wurde war dass ich alles dafür tun soll um mein Immunsystem fit zu halten. (z.B. gesunder Lebensstil, gesunde Ernährung, Bewegung, ausreichend Schlaf usw.)

Das unterstützt das Immunsystem um mit der Keimbesiedelung besser fertig zu werden.

LG, Birgit

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13 Apr 2023 09:32 #4 von Prahamoris
Dankeschön Birgit.

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13 Apr 2023 11:37 #5 von Prahamoris
Hallo Birgit,

Das heisst, du testest dich seit 5 Jahren nicht mehr, lebst mir den Keimen. Nimmst du irgendwelche Präparate um die Keime in Schach zu halten?
Lg Simona

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13 Apr 2023 13:15 - 13 Apr 2023 13:17 #6 von Birgit1
Hallo Simona,

Ja richtig, ich teste seit einigen Jahren gar nicht mehr!

Wenn ich Beschwerden verspüren würde, würde ich zum Arzt gehen der den Urin dann ja testet und eine Kultur anlegt.

Zu Beginn meiner Katheterzeit hatte ich auch DMannose, Cranberry, Canephron ,Angocin usw. genommen...eigentlich eher aus Sorge vor Blasenentzündungen, also prophylaktisch.
Aber ich komme auch ohne bestens klar und spare mir das Geld.
Mittlerweile bin ich da wesentlich entspannter.
Vor allem morgens trinke ich viel um den konzentrierten Urin zu verdünnen und um so auch die Keimbelastung zu verringern.

Ich denke wie man damit umgeht/umgehen muss ist von Mensch zu Mensch auch unterschiedlich.
Auch neigen manche eher zu Entzündungen und andere nicht.

Ich habe ein intaktes, starkes Immunsystem das in meinem Fall die Keime in meiner Blase wohl soweit in Schach hält so dass es schon so lange zu keiner Blasenentzündung mehr gekommen ist. Und außer einer atonen Blase habe ich keinerlei Erkrankungen.

Liebe Grüße,
Birgit

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13 Apr 2023 13:45 #7 von matti
Hallo,

Birgit hat es ja bereits wunderbar formuliert und ich möchte dies durch meine Worte eigentlich nur bekäftigen:

Es ist wichtig zu beachten, dass das Vorhandensein von Keimen oder Bakterien im Urin nicht unbedingt auf eine Blaseninfektion hinweist. Insbesondere dann nicht, wenn keine Anzeichen von Krankheit vorliegen. Bei Patienten mit einem Dauerkatheter hingegen ist es fast immer der Fall, dass Bakterien nachgewiesen werden können. Es ist daher ratsam, die Ergebnisse einer Urinuntersuchung immer im Kontext der individuellen Symptome und Umständen zu betrachten.

Bei Krankheitsgefühl sollte jedoch ein Arzt aufgesucht werden und eine ordentliche Kultur angelegt werden. Ich möchte betonen, dass ich keineswegs behaupten möchte, dass der Selbsttest keine Relevanz besitzt. Ich empfinde häufig, dass das Durchführen von Selbsttests aber eher dazu führt, dass die betroffenen Personen sich verunsichert und überfordert fühlen, anstatt dass es ihnen tatsächlich nutzt.

Gruß
Matti

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13 Apr 2023 14:04 #8 von Prahamoris
Hallo Matti,
Danke für deine Nachricht. Ich bin auch der Meinung, dass Selbsttests eigentlich nur verunsichern. Ich hatte halbes Jahr lang keinen Test gemacht und war auch zufrieden. Nun hab ich mal doch probiert und zack...einmal wurde erst bei meiner dreimonatigen Arztkontrolle festgestellt, dass Keime drin sind...ohne diese Kontrolle hätte ich Nichts gemerkt....
Wünsche euch schönen Tag und danke für eure Rückmeldung
Vg Simona

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14 Apr 2023 08:50 #9 von Prahamoris
Hallo Birgit,
eine letzte Frage zu den Teststreifen. Du schreibst, dass deine Urologin meint, wenn alle anderen Testfelder ok sind -muss man Nichts unternehmen....heisst das, dass du keine Leukozyten hattest?also nur das Nitritfeld war positiv? Was passierte, wenn etwas Leukos und Nitrit vorhanden waren-musstest du jedesmal Antibiose nehmen?
Danke
Lg Simona

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14 Apr 2023 09:16 #10 von Birgit1
Hallo Simona,

gut dass du nochmal nachfragst!

Denn auch das Leukofeld war bei mir eigentlich immer leicht verfärbt.

Auch das sei laut meiner Urologin nicht schlimm solange ich mich nicht krank fühle und Beschwerden habe.
Sie erklärte mir das so dass die Leukos quasi als "Wächter bereit stehen" um gegen die Keime anzukämpfen.
Diese weißen Blutkörperchen sind ja ein wichtiger Teil des Immunsystems.
Da ich immer Keime in der Blase habe, sind bei mir auch immer mehr "Wächter" vorhanden.
Würde sich das Testfeld aber sehr stark verfärben, der Teststtreifen Blut anzeigen und ich mich krank fühlen und ggf. auch noch Fieber entwickeln, dann ab zum Arzt.

Liebe Grüße,
Birgit

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