Frage Neurogene Dysfunktion des unteren Harntraktes und DSD - Beckenbodenentspannung
- Ciajaeg
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4 Jahre 7 Monate her - 4 Jahre 7 Monate her #42522 von Ciajaeg
Diagnosen: Neurogene Dysfunktion (NLUTD) suprapontin, Terminale Detrusor-Überaktivität - Detrusor-Sphinkter-Dyskoordination - Polydipsie/Polyurie-Syndrom - Posturales-Orthostatisches-Tachykardie-Syndrom (POTS) -
Myalgische Enzephalomyelitis (ME-CFS) - Dysautonomie - Polyneuropathy (SFN)
Neurogene Dysfunktion des unteren Harntraktes und DSD - Beckenbodenentspannung wurde erstellt von Ciajaeg
Hallo zusammen,
nach sechs Monaten hatte ich nun meine Video-Urodynamik und damit auch endlich eine Diagnose:
+ Terminale Detruser-Überaktivität bei 280ml Blasenfüllung
+ Neurogene Dysfunktion des unteren Harntraktes
+ Detrusor-Sphinkter-Dyskoordination
+ funktionelle subvesikale Obstruktion
+ Hyperaktivität des Beckenbodens in der Miktionsphase
Der Arzt empfiehlt neben neuen Medikamenten auch Beckenbodenphysiotherapie zur Beckenbodenentspannung, dazu kann ich aber praktisch nicht finden, bisher haben alle immer nur von Beckenbodentraining im Sinne einer Stärkung geredet, das leuchtete mir zumindest ein, auch wenn ich nicht der Meinung war, dass es notwendig ist, aber was ist mit der gezielten Entspannung vom Beckenboden?
Die Videos bei YT zu dem Thema sehen so aus, wie meine Yoga-Übungen für die LWS und sind teilweise absolut identisch? Das mache ich bereits vier Mal in der Woche, das kann doch nicht gemeint sein, oder? Es soll auch Biofeedback gemacht werden, da geht es doch um die Steuerung des Schließmuskels, oder?
Ich nehme an, ich soll das lernen, um bei hohem Druck der Blase (Spasmen) willentlich den Schließmuskel zu öffnen auch wenn ich gerade nicht auf Toilette bin, um die Nieren zu schützen? Das kann ich nämlich tatsächlich nicht und auch dort nur, wenn ich mir Zeit nehmen kann.
Wenn ich Wasser lassen kann, bekomme ich die Blase auch leer, es dauert halt nur etwas, es bestehen keine größere Mengen Restharn, soweit das bisher festgestellt wurde.
Beim Autofahren bekam ich da zuletzt große Probleme (Schmerzen), da ich nicht sofort anhalten konnte, als die Blase meinte die terminale Überaktivität anzuwerfen, das kann ich aber nicht vorhersehen und der Schließmuskel hat da wohl gekrampft. Vom Beckenboden-Entspannungstraining abgesehen, würde es Sinn machen auf längeren Autofahrten einen Katheter mit Beutel zu verwenden, als Einmal- oder Dauerkatheter? Macht das jemand? Kann man als Beifahrer einen sicheren Selbstkatheter durchführen?
Ich traue mich kaum den Arzt so was zu fragen, nachdem er bisher meine Probleme immer abgetan hat.
Hoffentlich hat jemand eine Idee dazu.
Bis denn
Ciajaeg
nach sechs Monaten hatte ich nun meine Video-Urodynamik und damit auch endlich eine Diagnose:
+ Terminale Detruser-Überaktivität bei 280ml Blasenfüllung
+ Neurogene Dysfunktion des unteren Harntraktes
+ Detrusor-Sphinkter-Dyskoordination
+ funktionelle subvesikale Obstruktion
+ Hyperaktivität des Beckenbodens in der Miktionsphase
Der Arzt empfiehlt neben neuen Medikamenten auch Beckenbodenphysiotherapie zur Beckenbodenentspannung, dazu kann ich aber praktisch nicht finden, bisher haben alle immer nur von Beckenbodentraining im Sinne einer Stärkung geredet, das leuchtete mir zumindest ein, auch wenn ich nicht der Meinung war, dass es notwendig ist, aber was ist mit der gezielten Entspannung vom Beckenboden?
Die Videos bei YT zu dem Thema sehen so aus, wie meine Yoga-Übungen für die LWS und sind teilweise absolut identisch? Das mache ich bereits vier Mal in der Woche, das kann doch nicht gemeint sein, oder? Es soll auch Biofeedback gemacht werden, da geht es doch um die Steuerung des Schließmuskels, oder?
Ich nehme an, ich soll das lernen, um bei hohem Druck der Blase (Spasmen) willentlich den Schließmuskel zu öffnen auch wenn ich gerade nicht auf Toilette bin, um die Nieren zu schützen? Das kann ich nämlich tatsächlich nicht und auch dort nur, wenn ich mir Zeit nehmen kann.
Wenn ich Wasser lassen kann, bekomme ich die Blase auch leer, es dauert halt nur etwas, es bestehen keine größere Mengen Restharn, soweit das bisher festgestellt wurde.
Beim Autofahren bekam ich da zuletzt große Probleme (Schmerzen), da ich nicht sofort anhalten konnte, als die Blase meinte die terminale Überaktivität anzuwerfen, das kann ich aber nicht vorhersehen und der Schließmuskel hat da wohl gekrampft. Vom Beckenboden-Entspannungstraining abgesehen, würde es Sinn machen auf längeren Autofahrten einen Katheter mit Beutel zu verwenden, als Einmal- oder Dauerkatheter? Macht das jemand? Kann man als Beifahrer einen sicheren Selbstkatheter durchführen?
Ich traue mich kaum den Arzt so was zu fragen, nachdem er bisher meine Probleme immer abgetan hat.
Hoffentlich hat jemand eine Idee dazu.
Bis denn
Ciajaeg
Diagnosen: Neurogene Dysfunktion (NLUTD) suprapontin, Terminale Detrusor-Überaktivität - Detrusor-Sphinkter-Dyskoordination - Polydipsie/Polyurie-Syndrom - Posturales-Orthostatisches-Tachykardie-Syndrom (POTS) -
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- Ciajaeg
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4 Jahre 6 Monate her - 4 Jahre 6 Monate her #42638 von Ciajaeg
Diagnosen: Neurogene Dysfunktion (NLUTD) suprapontin, Terminale Detrusor-Überaktivität - Detrusor-Sphinkter-Dyskoordination - Polydipsie/Polyurie-Syndrom - Posturales-Orthostatisches-Tachykardie-Syndrom (POTS) -
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Ciajaeg antwortete auf Neurogene Dysfunktion des unteren Harntraktes und DSD - Beckenbodenentspannung
Hallo zusammen,
gestern war ich das erste Mal nach der Urodynamik mit der vorläufigen Diagnose und den Empfehlungen des Neuro-Urologen bei meinen "normalen" Urologen.
Ich habe zwar das Rezept für Betmiga erhalten und ich habe gestern auch direkt mit der neuen Physiotherapie begonnen, aber das Gespräch verlief wieder wirklich schlecht. Ich schaffe es einfach nicht mit diesem Arzt eine vernünftige Kommunikation aufzubauen, ich habe darauf einfach keine Lust mehr, jedes mal ärgere ich mich danach über diese Beleidigungen und unterschwelligen Unverschämtheiten.
Als ich danach fragte, ob man nicht was an der Ursache machen könnte, die ja nun wohl doch der Rücken ist, meinte er nur, da hätte ich sofort am Tag der ersten ungewollten Miktion kommen müssen. Als ich ihn darauf hinwies, dass ich genau das getan habe und mich meine Hausärztin als Notfall zu seinem Kollegen geschickt hatte und dieser dann meinte, meine wirklich gute Ärztin hätte einen Fehler gemacht mich zu schicken, da "eine kleine Panne" ja noch nicht so schlimm wäre, meinte er nur dass sein Kollege sicher keine Fehler gemacht hat. Wie soll ich diesen Ärzten bitte vertrauen?
Wenn das Quartal rum ist, versuche ich es noch einmal woanders, diesmal suche ich mir eine UrologIN, vielleicht haben die nicht so ein Ego-Problem.
Immerhin hat mir heute die Kontinenz-Klinik bestätigt, dass ich für die Botox-Behandlung keine Überweisung vom Urologen brauche, meine Hausärztin darf das auch. Mittlerweile bin ich fest entschlossen, das zumindest einmal zu machen.
Sorry Leute, ich musste einfach mal Frust loswerden.
Bis denn
Ciajaeg
gestern war ich das erste Mal nach der Urodynamik mit der vorläufigen Diagnose und den Empfehlungen des Neuro-Urologen bei meinen "normalen" Urologen.
Ich habe zwar das Rezept für Betmiga erhalten und ich habe gestern auch direkt mit der neuen Physiotherapie begonnen, aber das Gespräch verlief wieder wirklich schlecht. Ich schaffe es einfach nicht mit diesem Arzt eine vernünftige Kommunikation aufzubauen, ich habe darauf einfach keine Lust mehr, jedes mal ärgere ich mich danach über diese Beleidigungen und unterschwelligen Unverschämtheiten.
Als ich danach fragte, ob man nicht was an der Ursache machen könnte, die ja nun wohl doch der Rücken ist, meinte er nur, da hätte ich sofort am Tag der ersten ungewollten Miktion kommen müssen. Als ich ihn darauf hinwies, dass ich genau das getan habe und mich meine Hausärztin als Notfall zu seinem Kollegen geschickt hatte und dieser dann meinte, meine wirklich gute Ärztin hätte einen Fehler gemacht mich zu schicken, da "eine kleine Panne" ja noch nicht so schlimm wäre, meinte er nur dass sein Kollege sicher keine Fehler gemacht hat. Wie soll ich diesen Ärzten bitte vertrauen?
Wenn das Quartal rum ist, versuche ich es noch einmal woanders, diesmal suche ich mir eine UrologIN, vielleicht haben die nicht so ein Ego-Problem.
Immerhin hat mir heute die Kontinenz-Klinik bestätigt, dass ich für die Botox-Behandlung keine Überweisung vom Urologen brauche, meine Hausärztin darf das auch. Mittlerweile bin ich fest entschlossen, das zumindest einmal zu machen.
Sorry Leute, ich musste einfach mal Frust loswerden.
Bis denn
Ciajaeg
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4 Jahre 6 Monate her #42661 von Ciajaeg
Diagnosen: Neurogene Dysfunktion (NLUTD) suprapontin, Terminale Detrusor-Überaktivität - Detrusor-Sphinkter-Dyskoordination - Polydipsie/Polyurie-Syndrom - Posturales-Orthostatisches-Tachykardie-Syndrom (POTS) -
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Ciajaeg antwortete auf Neurogene Dysfunktion des unteren Harntraktes und DSD - Beckenbodenentspannung
Hallo zusammen,
ich wollte einen kleinen Statusbericht abgeben, weil endlich mal was positives passiert ist.
Das Betmiga schlägt an, bisher ohne gravierende Nebenwirkungen, ich hatte schon nicht mehr daran geglaubt. Es wirkt zwar bisher keine Wunder, aber es macht sich in der Statistik bemerkbar, wie sehr, zeigt sich in ein paar Wochen.
Ich habe auch einen Termin bei einer neuen UrologIN nächste Woche, ich bin schon sehr gespannt.
Die ersten Termine bei der auf Beckenboden-Techniken spezialisierten Physiotherapeutin hatte ich auch und es ist ganz, ganz anders als ich gedacht habe.
Ich finde das sehr erstaunlich, was Sie mir da beibringt, sensorisch passiert da eine Menge, ich bin gespannt, wie das weiterläuft.
Das mit dem Biofeedback dauert wohl noch einige Zeit. Aber ich bin jetzt zum ersten Mal seit Wochen wieder sehr positiv eingestimmt, dass es zumindest wieder besser werden kann, nachdem es die letzten Monate konstant schlechter wurde.
Schöne Grüße
Ciajeag
ich wollte einen kleinen Statusbericht abgeben, weil endlich mal was positives passiert ist.
Das Betmiga schlägt an, bisher ohne gravierende Nebenwirkungen, ich hatte schon nicht mehr daran geglaubt. Es wirkt zwar bisher keine Wunder, aber es macht sich in der Statistik bemerkbar, wie sehr, zeigt sich in ein paar Wochen.
Ich habe auch einen Termin bei einer neuen UrologIN nächste Woche, ich bin schon sehr gespannt.
Die ersten Termine bei der auf Beckenboden-Techniken spezialisierten Physiotherapeutin hatte ich auch und es ist ganz, ganz anders als ich gedacht habe.
Ich finde das sehr erstaunlich, was Sie mir da beibringt, sensorisch passiert da eine Menge, ich bin gespannt, wie das weiterläuft.
Das mit dem Biofeedback dauert wohl noch einige Zeit. Aber ich bin jetzt zum ersten Mal seit Wochen wieder sehr positiv eingestimmt, dass es zumindest wieder besser werden kann, nachdem es die letzten Monate konstant schlechter wurde.
Schöne Grüße
Ciajeag
Diagnosen: Neurogene Dysfunktion (NLUTD) suprapontin, Terminale Detrusor-Überaktivität - Detrusor-Sphinkter-Dyskoordination - Polydipsie/Polyurie-Syndrom - Posturales-Orthostatisches-Tachykardie-Syndrom (POTS) -
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