Frage Krankenkasse DAK: Es gibt immer vollständig bezahlte, hochwertige Hilfsmittel
- Vallie
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6 Tage 6 Stunden her #53491 von Vallie
Krankenkasse DAK: Es gibt immer vollständig bezahlte, hochwertige Hilfsmittel wurde erstellt von Vallie
Hallo Ihr Alle,
im letzten Kundenmagazin der DAK gab
es einen Artikel zur Kostenbeteiligung von Hilfsmitteln. Diplomatisch formuliert hat mich der dortige Tenor etwas erstaunt. Mein Eindruck ist es bisher nicht, daß die Krankenkasse sich bemüht, im Sektor der aufsaugenden Inkontinenzhilfsmittel den Betroffenen zur Seite zu stehen.
Da viele andere sich auch mit dem Thema herumschlagen, möchte ich den Artikel hier gerne zur Kenntnisnahme zur Verfügung stellen.
fit.dak.de/darfs-ein-bisschen-mehr-sein/
Grüße von Valerie
im letzten Kundenmagazin der DAK gab
es einen Artikel zur Kostenbeteiligung von Hilfsmitteln. Diplomatisch formuliert hat mich der dortige Tenor etwas erstaunt. Mein Eindruck ist es bisher nicht, daß die Krankenkasse sich bemüht, im Sektor der aufsaugenden Inkontinenzhilfsmittel den Betroffenen zur Seite zu stehen.
Da viele andere sich auch mit dem Thema herumschlagen, möchte ich den Artikel hier gerne zur Kenntnisnahme zur Verfügung stellen.
fit.dak.de/darfs-ein-bisschen-mehr-sein/
Grüße von Valerie
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- MichaelDah
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5 Tage 4 Stunden her - 5 Tage 4 Stunden her #53504 von MichaelDah
MichaelDah antwortete auf Krankenkasse DAK: Es gibt immer vollständig bezahlte, hochwertige Hilfsmittel
Hallo Vallie,
ich staune immer wieder zu welchen Aussagen sich die Marketing Abteilungen der Krankenkassen steigern... Da liegt der Fehler - oder die Wahrheit ja schon in der Überschrift: "Darf es ein bisschen mehr sein? - Jahr für Jahr zahlen Versicherte mehr für Hilfsmittel aus eigener Tasche" Hoffen wir mal, das dies nicht als Häme den Betroffenen gegenüber gemeint war sondern einfach nur das blöde Missgeschick eines unausgeschlafenen Werbetexters.
Aber wenn ich die Argumente dann lese bekomme ich schon so meine Zweifel... Der super luxuriöse Carbon Rollator... Klar... meine Mutter hatte das stabile Qualitätsmodel der Kasse bekommen. War leider unbrauchbar. Mit dem rund 10Kg schweren Stahl Panzer hätte sie seit Jahren nicht mehr aus dem Haus gekonnt, weil sie mit dem Ding einfach nicht über einen größeren Bordstein kommt - von einer Treppenstufe ganz zu schweigen.
Hörgeräte sind auch ein super Thema: Ziel soll ja die Teilhabe sein. Kaum einer zahlt für die Farbe oder die Größe des Gerätes einen Aufpreis (Ja- es gibt auch ein paar eitle aber das ist nicht die Mehrheit) - wohl aber für die Funktion. Der Aufpreis wird vor allem dann fällig wenn man auch in lauteren Umgebungen noch etwas verstehen will. Intelligente Noise Cancelation und Richtmikrofonie sind hier die entscheiden Techniken. All das gehört aber nicht zur "Grundversorgung" und muss beantragt und im Zweifelsfall gerichtlich erstritten werden.
Über das Thema Inkontinenzhilfen möchte ich mich jetzt garnicht auslassen - ich denke die Problematik ist allen die nicht in die eigenen Tasche greifen wollen bekannt.
Das veranlasst mich wieder darauf hinzuweisen: Das Leistungsspektrum und das Verhalten der gesetzlichen Krankenkassen ist durchaus unterschiedlich und man kann die Krankenkasse auch wechseln. Das Marketing der DAK hat mit diesem Artikel sicher einen starken Beitrag für die Attraktivität des Angebotes der Kasse geleistet...
Viele Grüße
Michael
ich staune immer wieder zu welchen Aussagen sich die Marketing Abteilungen der Krankenkassen steigern... Da liegt der Fehler - oder die Wahrheit ja schon in der Überschrift: "Darf es ein bisschen mehr sein? - Jahr für Jahr zahlen Versicherte mehr für Hilfsmittel aus eigener Tasche" Hoffen wir mal, das dies nicht als Häme den Betroffenen gegenüber gemeint war sondern einfach nur das blöde Missgeschick eines unausgeschlafenen Werbetexters.
Aber wenn ich die Argumente dann lese bekomme ich schon so meine Zweifel... Der super luxuriöse Carbon Rollator... Klar... meine Mutter hatte das stabile Qualitätsmodel der Kasse bekommen. War leider unbrauchbar. Mit dem rund 10Kg schweren Stahl Panzer hätte sie seit Jahren nicht mehr aus dem Haus gekonnt, weil sie mit dem Ding einfach nicht über einen größeren Bordstein kommt - von einer Treppenstufe ganz zu schweigen.
Hörgeräte sind auch ein super Thema: Ziel soll ja die Teilhabe sein. Kaum einer zahlt für die Farbe oder die Größe des Gerätes einen Aufpreis (Ja- es gibt auch ein paar eitle aber das ist nicht die Mehrheit) - wohl aber für die Funktion. Der Aufpreis wird vor allem dann fällig wenn man auch in lauteren Umgebungen noch etwas verstehen will. Intelligente Noise Cancelation und Richtmikrofonie sind hier die entscheiden Techniken. All das gehört aber nicht zur "Grundversorgung" und muss beantragt und im Zweifelsfall gerichtlich erstritten werden.
Über das Thema Inkontinenzhilfen möchte ich mich jetzt garnicht auslassen - ich denke die Problematik ist allen die nicht in die eigenen Tasche greifen wollen bekannt.
Das veranlasst mich wieder darauf hinzuweisen: Das Leistungsspektrum und das Verhalten der gesetzlichen Krankenkassen ist durchaus unterschiedlich und man kann die Krankenkasse auch wechseln. Das Marketing der DAK hat mit diesem Artikel sicher einen starken Beitrag für die Attraktivität des Angebotes der Kasse geleistet...
Viele Grüße
Michael
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- Vallie
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5 Tage 1 Stunde her #53505 von Vallie
Vallie antwortete auf Krankenkasse DAK: Es gibt immer vollständig bezahlte, hochwertige Hilfsmittel
Hallo Michael,
mein erster Impuls beim Lesen des Artikels war, in die Tischkante zu beißen, um nicht das ganze Viertel zusammen zu schreien.
Ich kam mir dermaßen verhöhnt vor. Der Anspruch gelte sowohl für hochwertige, als auch „für Sie geeignete Hilfsmittel". Und da solle man dann drauf bestehen.
Und daß bei schwallartiger Entleerung halt nur ein schnellaufsaugendes Material funktioniert, weil es bei dem aufzahlungsfreien einfachem Fluff direkt links und rechts drüber und am Bein runterläuft, dann scheint sich die Pfütze auf dem Boden nur in der Phantasie von mir und den anderen Anwesenden gebildet zu haben, das ist dermaßen zum Mäusemelken.
Wenn sie vorhatten, einem Teil ihrer Kunden einen reinzuwürgen, dann haben sie mit dem Artikel einen vernünftigen Job gemacht. Farbe des Hörgeräts, tssss.
Jetzt bin ich doch noch zynisch geworden, bei einer diplomatischen Sprache in dem Kontext zu bleiben, fällt mir echt schwer.
Ich zäume nach unserem ausführlichen Austausch zu dem Thema vor einiger Zeit jetzt erstmal das Pferd von hinten auf.
Schaue, welche Produkte es überhaupt gibt, mit welchem ich eine vernünftige Alltagsqualitat habe, und werde dann in die dritte Runde bzgl. Kostenübernahme gehen.
Grüße von Valerie
mein erster Impuls beim Lesen des Artikels war, in die Tischkante zu beißen, um nicht das ganze Viertel zusammen zu schreien.
Ich kam mir dermaßen verhöhnt vor. Der Anspruch gelte sowohl für hochwertige, als auch „für Sie geeignete Hilfsmittel". Und da solle man dann drauf bestehen.
Und daß bei schwallartiger Entleerung halt nur ein schnellaufsaugendes Material funktioniert, weil es bei dem aufzahlungsfreien einfachem Fluff direkt links und rechts drüber und am Bein runterläuft, dann scheint sich die Pfütze auf dem Boden nur in der Phantasie von mir und den anderen Anwesenden gebildet zu haben, das ist dermaßen zum Mäusemelken.
Wenn sie vorhatten, einem Teil ihrer Kunden einen reinzuwürgen, dann haben sie mit dem Artikel einen vernünftigen Job gemacht. Farbe des Hörgeräts, tssss.
Jetzt bin ich doch noch zynisch geworden, bei einer diplomatischen Sprache in dem Kontext zu bleiben, fällt mir echt schwer.
Ich zäume nach unserem ausführlichen Austausch zu dem Thema vor einiger Zeit jetzt erstmal das Pferd von hinten auf.
Schaue, welche Produkte es überhaupt gibt, mit welchem ich eine vernünftige Alltagsqualitat habe, und werde dann in die dritte Runde bzgl. Kostenübernahme gehen.
Grüße von Valerie
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