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Warum unser Verein Mitglieder benötigt.

04 Jun 2016 10:43 #21 von Günti
wunderbar beschrieben, danke Johannes!

Lieben Gruß und schönes Wochenende
Petra

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04 Jun 2016 14:27 #22 von Jens Schriever
Da kann ich mich nur anschließen. Danke Johannes

Gruß Jens

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04 Jun 2016 14:28 #23 von Jens Schriever
Hallo Tara

Auch von mir ein herzliches Willkommen in unseren Verein. Ich freue mich sehr über deine Mitgliedschaft, weil du ideellen Gründen vor Materielle stellst, und so die Gemeinschaft stärkst. Es freut mich auch, dass das Forum dir bei deinen Problemen hilft. Bei Fragen, oder auch nur über Probleme reden, bist du bei uns an der richtigen Adresse.


Gruß Jens

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06 Jun 2016 01:57 #24 von nikolaus
Danke Matti für diese Aussage. Warum soll ich Mitglied in einem Verein werden????? Nun ja, weil ich Sinn und Zeck dieses Veriens richtig finde und unterstützen möchte. So einfach ist das. Alles andere ist nur "sorry" geschwafel.
Zu Bubi Nora kann ich mich nur Matti anschliessen, wer gehen will soll gehen bzw "halte keine Reisend auf"
Schade, dass ein Verein der sich so engagiert immer wieder vor eine Existensberechtigung gestellt wird.
LG Claus

P.S. Danke Matti für deine Arbeit, dies gilt natürlich auch allen anderen im Vorstand tätigen Mitgliedern
Ich freue mich auf die Versammlung

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22 Nov 2016 08:06 #25 von Esther1
Hallo Ihr Alle,

ich bin noch kein Vereinsmitglied. Vereinsmitglied ja/nein habe ich mir schon mehrmals überlegt. Aber noch bin ich nicht so weit. Eine Bindung und Aufgaben im Verein zu übernehmen kann bzw,. will ich momentan noch nicht.
Neben einer ca. 50 Std. Arbeitswoche und den Problemen mit meiner Inkontinenz (Körperlich wie im Kopf) fehlt mir momentan einfach die Kraft auch noch irgendwo tätig zu werden.Ich glaube auch das sollte man respektieren.

Ich schätze Euer Forum sehr und bin dankbar über die Tipps die ich schon bekommen habe. Ihr habt mich sehr herzlich aufgenommen. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen vorläufig Euch über eine Spende zu unterstützen. Das werde ich in den nächsten Tagen umsetzen.

Es gibt sicher auch noch einige Forenmitglieder, die vor einer festen Bindung bei Euch noch zurück schrecken. Wie wäre es mit einer Mitgliedschaft auf Zeit? Man entscheidet Jahr für Jahr ob man weiterhin mitmachen möchte indem man seinen Vereinsbeitrag zahlt. Wer nicht zahlt ist einfach draußen. Damit könnte ich mich sofort anfreunden. Vielleicht könnte man darüber einmal nachdenken.

Sollte ich mit meinem Beitrag jemanden auf die Füße getreten sein - schon vorab meine Entschuldigung. Das ist und war nicht meine Absicht. Ich bin ein sehr impulsiver Mensch, rede und denke meist erst darüber nach wenn Rückmeldungen kommen.

Liebe Grüße an Alle

Esther

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22 Nov 2016 08:52 #26 von Bezzera

Esther1 schrieb: Wie wäre es mit einer Mitgliedschaft auf Zeit? Man entscheidet Jahr für Jahr ob man weiterhin mitmachen möchte indem man seinen Vereinsbeitrag zahlt. Wer nicht zahlt ist einfach draußen. Damit könnte ich mich sofort anfreunden.


Vielleicht habe ich Deinen Vorschlag falsch verstanden, aber möglich ist eine "Mitgliedschaft auf Zeit" doch jetzt schon. Keiner zwingt Dich eine unbegrenzte Mitgiedschaft einzugehen, man kann doch die Mtgliedschaft Jahr für Jahr auch kündigen.

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22 Nov 2016 10:56 #27 von Elkide
Liebe Esther,

kann es sehr gut verstehen, dass du bei deinem jetzigen Arbeitspensum und der gesundheitlichen Belastung nicht auch noch Aufgaben in einem Verein übernehmen kannst.

Eine Vereinsmitgliedschaft bedeutet aber doch nicht, dass du Aufgaben übernehmen musst. Du verpflichtest dich lediglich zur Beitragszahlung mit dem Recht, jederzeit diese Mitgliedschaft auch wieder kündigen zu können. Außerdem hast du als Mitglied Zugriff auf den internen Bereich.

Wenn du das aber im Moment nicht möchtest, ist es doch auch völlig ok. Super ist doch, dass du den Verein unterstützt. Mit deiner Spende zeigst du ja deine Verbundenheit.

Kann leider im Moment nicht so ganz klar formulieren bzw. in Worte fassen, was ich genau sagen möchte. Meine Morphindosis wurde verdoppelt. Die ersten Tage ging es noch, aber heute geht nichts mehr. Totale Kreislaufprobleme, Übelkeit und Hitzewallungen. Einfach ätzend. Hoffe, du verstehst trotzdem, was ich meine.

Liebe Grüße
Elke

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22 Nov 2016 14:05 - 22 Nov 2016 14:39 #28 von matti
Liebe Esther,

ich freue mich zunächst sehr über dein Vorhaben, den Verein durch finanzielle Mittel fördern zu wollen.

Wir haben deinen Gedankenansatz, bezüglich einer Vereinsmitgliedschaft auf Zeit, schon einmal vor gut vier Wochen wegen eines ähnlichen Gedankens eines anderen Anfragenden intern diskutiert.

Ohne zunächst für das Ein oder Andere zu tendieren, besteht die erste Hürde bereits darin, dass unsere derzeitige Satzung dies weder vorsieht noch hergibt. Unsere Satzung nennt einen Termin (30. September eines Kalenderjahres) zu dem die Kündigung der Vereinsmitgliedschaft erfolgen muss. Dies aus meiner Sicht mit berechtigten und sinnvollen Hintergrund.

Eine Vereinsmitgliedschaft beruht zudem auf gegenseitige Willenserklärung, also Antrag und Annahme. Ebenso ist es bei der Bekundung zum Vereinsaustritt, wobei sich die Annahme der Kündigung ausschließlich auf den fristgerechten und in der Satzung genannten Zeitpunkt beschränkt.
Eine Vereinsmitgliedschaft ist also ein Rechtsgeschäft!

Selbstverständlich kann man eine Satzung ändern und anpassen. Nächste Gelegenheit ergibt sich allerdings erst wieder am 16. September 2017 zur ordentlichen Mitgliederversammlung in Berlin.
Dort könnten dann stimmberechtige Vereinsmitglieder eine Satzungsänderung bzw. Anpassung durch Mehrheitsbeschluss beschließen. Daraus ergibt sich aber eigentlich ein Paradoxon. Warum sollte ein Mitglied die Weichen für einen Verein stellen, wenn es zeitnah, ohne Verbindlichkeit, gar kein Teil dieser Gemeinschaft mehr sein möchte.

Zudem stellt eine solche Satzungsänderung den Verein vor neue Probleme. Ein seriöser Haushaltsplan, der immer am Ende des Vorjahres für das Folgejahr geplant und erstellt wird, wäre so nur schwer möglich. Nun endet das Vereinsjahr ja mit dem Kalenderjahr, allerdings gehen Projekte und Vorhaben ja nicht selten über diese fiktive Zeit (Jahreswechsel) hinaus. Ein spätester erfolgter Kündigungswunsch zum 30. September eines Jahres ermöglicht Planungssicherheit, sowohl im finanziellen wie auch im personellen Bereich für das Folgejahr. Unser Verein finanziert sich zu über 80% aus Mitgliedsbeiträgen.

Größere Vereine können eine natürliche Fluktuation natürlich deutlich einfacher wegstecken und ausgleichen. Wir sind aber mit unseren knapp 40 Mitgliedern weit von diesen Möglichkeiten entfernt.

Der Zweck allein trägt einen Verein nicht. Sport beispielsweise kann ich im Studio oder im Verein treiben. Aber im Sportstudio bin ich ausschließlich Nutzer, und meine Beziehung reduziert sich auf eine Geschäftsbeziehung = Zahlung gegen Leistung. Und diejenigen, die dafür arbeiten die Leistung bereit zu stellen, werden dafür mit Geld entlohnt.
Für einen Verein ist dies problematisch, wenn Mitglieder meinen, sie könnten im Verein genauso verfahren, ihre Beziehung zum Verein auf Bezahlung gegen Leistung reduzieren.
Ebenso problematisch wird es, wenn Vereine meinen, sie müssten da mitmachen, da sie sonst diese Mitglieder verlieren würden oder keine neuen gewinnen.

Von der Struktur her ist ein Verein eine sich selbst organisierende Gemeinschaft. Angefangen von der Gründung des Vereins, die nur durch mehrere erfolgen kann, bis zur Festlegung von Zweck und Satzung. Im Ursprung besteht der Verein aus gleichberechtigten Mitgliedern, bis, ja bis, zur Wahl des Vorstandes. Vielfach gewinnt man den Eindruck, dass die Mitglieder meinen, mit der Wahl des Vorstandes hätten sie jetzt genug geleistet, und der Vorstand möchte sich jetzt bitte um die Befriedigung ihrer Bedürfnisse kümmern.

Je mehr ein Verein sich in seiner Arbeitsweise von der sich selbst organisierenden Gemeinschaft entfernt, desto weniger funktioniert er, und die Zufriedenheit der Mitglieder sinkt. Diesen Gedanken sollten wir bei allen weiteren Überlegungen im Hinterkopf behalten.

Für mich hat dies alles auch ein etwas mit Wertschätzung zu tun. Ein ehrenamtlicher Vorstand, ergänzt mit einigen sehr engagierten Mitglieder, kommt im Laufe des Jahres auf mehrere hundert Stunden persönlichen und unentgeltlichen Engagements.

Diese Menschen tun dies, um ein gemeinnütziges Angebot zu schaffen und zu erhalten. Wie vor diesem Hintergrund eine völlig unverbindliche Vereinsmitgliedschaft passt, erschließt sich mir nicht.

Gerade durch den Kontakt hier im Forum, entstehen doch mitunter tiefgründige Verbindungen bis hin zu Freundschaften. Wie passt da ein wortloses Gehen?

Der Wunsch wortlos von dannen ziehen zu können, hat mit einer sozialen Gemeinschaft (diese ist nun einmal ein Verein) aus meiner Sicht nun wirklich wenig gemein. Ein Kündigungsschreiben, vielleicht gepaart mit ein paar persönlichen Worten, sollte doch das Mindeste sein, was sich Menschen die sich extrem für andere engagieren verdient haben sollten. Liege ich hier so daneben?

In diesem Fall stehen ja Möglichkeiten wie die Spende zur Verfügung.

Ein Verein und somit auch eine Vereinsmitgliedschaft hat etwas mit einer gemeinsamen Idee und der Verfolgung eines gemeinsamen Ziels zu tun.
Wie sich dann jeder Einzelne einbringen will oder kann ist noch einmal eine andere Diskussion.

Liebe Grüße

Matti
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22 Nov 2016 16:32 #29 von Esther1
Hallo Elke,

nein Deine Wortwahl ist schon okay. Ich verstehe das, denn auch ich bin nicht jeden Tag gleich gut drauf.

Mit einer Vereinsmitgliedschaft dachte ich, habe ich automatisch auch Aufgaben. Und wie Du bereits erkannt hast ist das momentan bei mir nicht machbar. Erschwerend kommt noch hinzu, dass meine Mutter beginnende Demenz hat und mich wenn auch nicht körperlich, so doch nervlich fordert. Den Umgang mit Demenzkranken muss ich auch erst noch lernen. Momentan stürmt alles auf mich ein - Inkontinenz, Borreliose, Wirbelgleiten, Demenz der Mutter, Familienkrieg mit Bruder wegen Mutter. Der Urologe will operieren, Hausarzt rät ab, und und und

Ich wünsche Dir gute Besserung. So wie ich Dich in der kurzen Zeit kennen gelernt habe, lässt Du Dich nicht so leicht unter kriegen.

Alles Liebe Esther
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22 Nov 2016 16:53 #30 von Esther1
Hallo Matti,

ich glaube ich bin da irgendwie falsch verstanden worden. Vielleicht habe ich mich auch nur falsch ausgedrückt.

Eine Mitgliedschaft auf Zeit habe ich nicht mit einem heimlichen Fortschleichen in Verbindung gebracht. Ich bin nur ein Mensch der sich nicht gerne in "Ketten" legen lässt. Bitte versteh das Wort nicht falsch!!! Damit meine ich nur alle Art von Verträgen. Ich habe da schon so einige negative Erfahrungen gemacht. Es geht mir nicht um die Höhe des Mitgliedsbeitrages, den finde ich okay. Wie ich schon Elke geschrieben habe, kann und will ich momentan keinerlei weitere Aufgaben übernehmen. Und wenn ich Mitglied werde, dann möchte ich nicht nur einen finanziellen Beitrag leisten. Somit war mein Gedankengang "Mitgliedschaft auf Zeit". Damit meinte ich aktiv mitarbeiten wie es die momentane Lebensphase zulässt und ohne Kündigungsfrist die aktive Mitarbeit herunterfahren.

Um Anderen evtl. Rat oder einfach nur Trost zu geben, dazu brauche ich doch keine Mitgliedschaft. Sehe ich hier etwas falsch?


Mich überfordert momentan meine ganze Situation. Ich merke das Verständnis meines Mannes ist auf eine harte Probe gestellt. Hinzu kommen noch 2 Söhne die noch nicht so recht auf eigenen Beinen stehen (beruflich wie finanziell). Auch da werde ich gefordert. In Bezug auf meine "Krankheit" nerven die verschiedenen Meinungen und Diagnosen der Ärzte und Kliniken. Ich spiele schon mit dem Gedanken einen Psychologen auf zu suchen. Und meine Mutter gibt mir den Rest.

Bitte nicht böse sein, aber unter den momentanen Umständen ist für mich eine Mitgliedschaft keine Option.

Spenden ja, sehr gerne.

Ich hoffe Du bringst etwas Verständnis auf. Ich möchte soweit es mir möglich ist, gerne diesem Forum treu bleiben. Ich habe von Euch auch schon soviel Zuspruch bekommen und das möchte ich Anderen zurück geben.

Viel Grüße

Esther

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