file Frage neurogene blase meldet sich an . . .

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14 Jahre 10 Monate her #13670 von Matti
Lieber Hannes,

dein Beitrag ist das Beste was ich seit langem hier im Forum gelesen habe. In wenigen Sätzen den Kern getroffen, mein ehrliches Kompliment.

Wer als Betroffener oder auch als stiller Mitleser dieses Forum von solchen Beiträgen nicht profitiert, dem ist nur schwer zu helfen.

Gruss

Matti

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  • bettnässer
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13 Jahre 5 Monate her #15231 von bettnässer
bettnässer antwortete auf neurogene blase meldet sich an . . .
Hallo Elisabeth

Komme auch aus Berlin Bezirk Reinickendorf. Bin seit meiner Kindheit Bettnässer und lebe heute noch damit. Muß nachts ständig Windeln und Gummihöschen tragen, sonst habe ich morgens naja Du kennst es bestimmt auch ein nasses Bett.
Beste Grüße
Jürgen

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13 Jahre 2 Monate her #15535 von paulchen2006
paulchen2006 antwortete auf neurogene blase meldet sich an . . .
Hallo Ruth-Elisabeth

bestehst Du auf beiden Vornamen?? ich fände jeden der beiden für sich gut, denn meine erste Puppe hieß Elisabeth, eine sehr gute Freundin Ruth.

ich wohne in Berlin-Charlottenburg und habe einen internen Hydrocephalus, der erst in meinen 50 Lebensjahr diagnostiziert wurde. So ab Mitte meiner 40er Jahre schlich sich die Dranginkontinenz ein, was ich seinerzeit damit erklärte, dass ja die Menopause bevorstand. Ich habe viele Jahre in einer Apotheke gearbeitet und so war mir das durchaus geläufig, dass die Wechseljahre auch solche Symtome mit sich bringen können.

Was mich aber dann völlig verblüffte, war, dass nach meiner ersten Operation (Anlage eines ventriculoperitonealen Shunts) dieses Symptom völlig verschwunden war. Leider nicht auf Dauer, wie andere Symtome auch. Die klassischen Symptome bei einem sog. Normaldruckhydrocephalus sind: Gangstörung mit häufigem Stolpern und Stürzen, sehr schlechtes Kurzzeitgedächtnis und eben die Dranginkontinenz. Natürlich ist die Bezeichnung "Normaldruck-hydrocephalus" irreführend, denn der Hirndruck ist mitnichten normal.

Ich lechzte natürlich danach, die Symptome wieder loszuwerden, und lief von einem Neurochirurgen zum anderen. Es wurden auch 2 Shunt-Revisionen vorgenommen, aber auch da war der Erfolg nur von kurzer Dauer.

Mir ist klar, dass es sich um eine neurogene Blasenstörung handelt. Es gibt Medikamente, die aber bei mir nicht mehr greifen, und invasive Methoden. Nach Rücksprache mit Dr. Boekmann von der urologischen Abt. des Franziskus Krankenhauses Berlin habe ich mich nun zu einer Botox-Behandlung entschlossen.

Ich hoffe sehr, dass ich dadurch wieder eine bessere Lebensqualität erreichen kann. Interessanterweise habe ich das Problem außer Haus fast gar nicht, aber beim Nachhausekommen schaffe ich es meist nicht rechtzeitig zu Toilette.

Ich würde mich freuen, von dir zu lesen und wünsche dir "trockene Zeiten"

Ciao

Paulchen2006 (im echten Leben: Monika)

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