Frage Hallo! Ablaßventil oder Beutel?
- lunetta
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2 Wochen 2 Tage her #53928 von lunetta
lunetta antwortete auf Hallo! Ablaßventil oder Beutel?
Liebe Birgit!
Vielen Dank für diese wichtige Info für mich!
Für uns ist alles noch so neu, und seit mein Mann den DK hat, hat er nur Infektionen.
Man weiß dann schon nicht mehr was man noch mehr an Hygiene machen soll.
Darf ich noch fragen, wo du deinen Beutel aufbewahrst, bis du ihn wieder anstöpselst?
Ich wische deshalb trocken, damit da unter der Verschlußkappe kein feuchtwarmes Milieu ist... ich dachte dass trockenwischen gut wäre, nicht dass da noch Schimmelsporen wachsen, oder die Bakterien im Feuchten dahinsimmern, wenn ich die Kappe auf den nassen Konus stecke...
Du siehst ich mache mir so viele Gedanken, weil ich nichts falsch machen will, und meinem Mann noch mehr Probleme bekommen würde als ohnehin schon.
Wie oft wechselst du den Nachtbeutel?
Vielen lieben Dank!
GLG!
Vielen Dank für diese wichtige Info für mich!
Für uns ist alles noch so neu, und seit mein Mann den DK hat, hat er nur Infektionen.
Man weiß dann schon nicht mehr was man noch mehr an Hygiene machen soll.
Darf ich noch fragen, wo du deinen Beutel aufbewahrst, bis du ihn wieder anstöpselst?
Ich wische deshalb trocken, damit da unter der Verschlußkappe kein feuchtwarmes Milieu ist... ich dachte dass trockenwischen gut wäre, nicht dass da noch Schimmelsporen wachsen, oder die Bakterien im Feuchten dahinsimmern, wenn ich die Kappe auf den nassen Konus stecke...
Du siehst ich mache mir so viele Gedanken, weil ich nichts falsch machen will, und meinem Mann noch mehr Probleme bekommen würde als ohnehin schon.
Wie oft wechselst du den Nachtbeutel?
Vielen lieben Dank!
GLG!
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- Birgit1
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2 Wochen 2 Tage her - 2 Wochen 2 Tage her #53929 von Birgit1
Birgit1 antwortete auf Hallo! Ablaßventil oder Beutel?
Liebe lunetta,
Ich hänge den Beutel an die Tür eines Schränkchens welches neben dem Bett steht.
Den Schlauch stecke ich so in die Beutelaufhängung dass das Schlauchende mit der Kappe nach oben zeigt und Feuchtigkeit nach unten Richtung Beutel abfließen kann.
Ich hoffe es ist verständlich erklärt.
Ich muss aber noch erwähnen dass ich Beutel nutze die einen kleinen Bajonettverschluss( =Drehverschluss) haben. Also nicht diesen Konus .
Beim Bajonettverschluss hat die Kappe nur minimalen Kontakt mit dem Drehgewinde.
Ich wechsele den Beutel alle 10 Tage.
Liebe Grüße,
Birgit
Ich hänge den Beutel an die Tür eines Schränkchens welches neben dem Bett steht.
Den Schlauch stecke ich so in die Beutelaufhängung dass das Schlauchende mit der Kappe nach oben zeigt und Feuchtigkeit nach unten Richtung Beutel abfließen kann.
Ich hoffe es ist verständlich erklärt.
Ich muss aber noch erwähnen dass ich Beutel nutze die einen kleinen Bajonettverschluss( =Drehverschluss) haben. Also nicht diesen Konus .
Beim Bajonettverschluss hat die Kappe nur minimalen Kontakt mit dem Drehgewinde.
Ich wechsele den Beutel alle 10 Tage.
Liebe Grüße,
Birgit
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- lunetta
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2 Wochen 1 Tag her #53930 von lunetta
lunetta antwortete auf Hallo! Ablaßventil oder Beutel?
Danke dir für die Antwort!
Wir haben nur diese Konusanschlüsse.
Aber genau so handhaben wir es auch.
Bei uns hängt der Beutel im Bad am Schrank.
Wir wechseln alle 3 Tage, weil mein Mann ständig einen HWI hat.
Der Uricult hat Klebsiella Oxitoca ergeben. Das AB ist sensibel, und soll noch bis zum Urologenbesuch am Freitag genommen werden.
Der Urologe schaut dann ob ein Bauchdeckenkatheter sinnvoll ist.
Wir haben nur diese Konusanschlüsse.
Aber genau so handhaben wir es auch.
Bei uns hängt der Beutel im Bad am Schrank.
Wir wechseln alle 3 Tage, weil mein Mann ständig einen HWI hat.
Der Uricult hat Klebsiella Oxitoca ergeben. Das AB ist sensibel, und soll noch bis zum Urologenbesuch am Freitag genommen werden.
Der Urologe schaut dann ob ein Bauchdeckenkatheter sinnvoll ist.
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- Dasch
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1 Woche 1 Tag her #53945 von Dasch
Dasch antwortete auf Hallo! Ablaßventil oder Beutel?
Hallo Lunetta,
wie geht es deinem Mann inzwischen? Hat das Antibiotika geholfen?
Kommt er mit dem Katheter besser zurecht, oder hat er einen Bauchdeckenkatheter bekommen?
Liebe Grüße
Daniela
wie geht es deinem Mann inzwischen? Hat das Antibiotika geholfen?
Kommt er mit dem Katheter besser zurecht, oder hat er einen Bauchdeckenkatheter bekommen?
Liebe Grüße
Daniela
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- lunetta
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1 Woche 1 Tag her #53949 von lunetta
lunetta antwortete auf Hallo! Ablaßventil oder Beutel?
Es gibt Neuigkeiten:
Ich habe mich getraut beim Primarius der Urologie per mail nachzufragen bis wann mein Mann mit der OP rechnen kann.
Und ob er nicht vorgereiht werden könnte, da er wirklich mit Problemen zu kämpfen hat mit dem DK.
Ich bekam umgehend Antwort dass er nachhaken würde.
3 Stunden später kam der Anruf dass mein Mann am 14.7 für die OP eingeplant ist.
Und schon am nächsten Tag sollten wir zur OP Aufklärung und Anästhesiegespräch.
Wir waren dann von 9.00 bis 16.00 in der Klinik, für EKG, Blutabnahme, Katheterwechsel wegen Uricult, Anästhesiegespräch und OP Aufklärung.
AB war da noch laufend, 3 Tage später fertig. Wir sollten warten dass wer anruft ob er vor der OP nochmal ein AB nehmen muß falls der Uricult positiv ist.
Bis jetzt (heute ist der 5. Tag nach Uricult Abnahme, aber es war Freitag, also Wochenende dazwischen), hat sich niemand gemeldet.
Morgen rufe ich sicherheitshalber nochmal an und frage nach.
Wir wollen auf keinen Fall dass die OP abgeblasen wird, weil er einen HWI hat.
Ich verlasse mich ungern drauf dass man uns sicher verständigt, und dann "leider vergessen" hat.
Wie geht es meinem Mann... nein an den Katheter kann er sich nicht gewöhnen.
Mit Ablaßventil geht es tagsüber, da fühlt er sich schon freier. Nachts kommt der Beutel dran.
Wir tauschen penibel jeden 3. Tag Ventil und Beutel, damit alles so hygienisch wie möglich bleibt. Wohl wissend dass auch das Tauschen wieder eine Keimeinschleuse sein kann.
Aber was soll man machen, irgendwie müssen wir die Zeit bis zum 14.7. rumkriegen.
Bauchdeckenkatheter war nicht mehr im Gespräch, da die Op nun doch relativ zeitnah ist.
Wir beten dass wir es bis dahin ohne Entzündung und Verstopfung schaffen.
Er trinkt 4 Liter am Tag, aber der Harn ist auch wenn er sehr hell ist, trotzdem immer trüb und hat auch einen leicht unangenehmen Geruch.
Urologe meinte alles ganz normal bei DK, solange er kein Fieber und keine Schmerzen hat.
Das nicht, aber er fühlt sich trotzdem nicht 100% fit.
Und es gibt natürlich viele Fragezeichen wie es nach der OP weitergeht.
Angemeldet war er zur TURP, am Freitag wurde uns aber gesagt dass es eine HOLEP OP wird, also mit Laser.
Angeblich wird er schon am nächsten Tag wieder entlassen, darf also wieder heim, sobald er spontan urinieren kann.
Der Katheter nach der OP bleibt bis am nächsten Tag, dann wird er entfernt, er muß dann spontan urinieren können, und darf dann nach Hause.
Da hoffen wir dass alles wirklich so klappen wird...
Unsere große Hoffnung ist, dass dieser elende Harnverhalt nicht mehr kommt, und dass er wieder selbst spontan urinieren kann. Und dass kein Restharn mehr ist, der ja immer wieder zu HWI geführt hat.
Drückt uns die Daumen bitte!
Ich habe mich getraut beim Primarius der Urologie per mail nachzufragen bis wann mein Mann mit der OP rechnen kann.
Und ob er nicht vorgereiht werden könnte, da er wirklich mit Problemen zu kämpfen hat mit dem DK.
Ich bekam umgehend Antwort dass er nachhaken würde.
3 Stunden später kam der Anruf dass mein Mann am 14.7 für die OP eingeplant ist.
Und schon am nächsten Tag sollten wir zur OP Aufklärung und Anästhesiegespräch.
Wir waren dann von 9.00 bis 16.00 in der Klinik, für EKG, Blutabnahme, Katheterwechsel wegen Uricult, Anästhesiegespräch und OP Aufklärung.
AB war da noch laufend, 3 Tage später fertig. Wir sollten warten dass wer anruft ob er vor der OP nochmal ein AB nehmen muß falls der Uricult positiv ist.
Bis jetzt (heute ist der 5. Tag nach Uricult Abnahme, aber es war Freitag, also Wochenende dazwischen), hat sich niemand gemeldet.
Morgen rufe ich sicherheitshalber nochmal an und frage nach.
Wir wollen auf keinen Fall dass die OP abgeblasen wird, weil er einen HWI hat.
Ich verlasse mich ungern drauf dass man uns sicher verständigt, und dann "leider vergessen" hat.
Wie geht es meinem Mann... nein an den Katheter kann er sich nicht gewöhnen.
Mit Ablaßventil geht es tagsüber, da fühlt er sich schon freier. Nachts kommt der Beutel dran.
Wir tauschen penibel jeden 3. Tag Ventil und Beutel, damit alles so hygienisch wie möglich bleibt. Wohl wissend dass auch das Tauschen wieder eine Keimeinschleuse sein kann.
Aber was soll man machen, irgendwie müssen wir die Zeit bis zum 14.7. rumkriegen.
Bauchdeckenkatheter war nicht mehr im Gespräch, da die Op nun doch relativ zeitnah ist.
Wir beten dass wir es bis dahin ohne Entzündung und Verstopfung schaffen.
Er trinkt 4 Liter am Tag, aber der Harn ist auch wenn er sehr hell ist, trotzdem immer trüb und hat auch einen leicht unangenehmen Geruch.
Urologe meinte alles ganz normal bei DK, solange er kein Fieber und keine Schmerzen hat.
Das nicht, aber er fühlt sich trotzdem nicht 100% fit.
Und es gibt natürlich viele Fragezeichen wie es nach der OP weitergeht.
Angemeldet war er zur TURP, am Freitag wurde uns aber gesagt dass es eine HOLEP OP wird, also mit Laser.
Angeblich wird er schon am nächsten Tag wieder entlassen, darf also wieder heim, sobald er spontan urinieren kann.
Der Katheter nach der OP bleibt bis am nächsten Tag, dann wird er entfernt, er muß dann spontan urinieren können, und darf dann nach Hause.
Da hoffen wir dass alles wirklich so klappen wird...
Unsere große Hoffnung ist, dass dieser elende Harnverhalt nicht mehr kommt, und dass er wieder selbst spontan urinieren kann. Und dass kein Restharn mehr ist, der ja immer wieder zu HWI geführt hat.
Drückt uns die Daumen bitte!
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- lunetta
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12 Stunden 13 Minuten her #54004 von lunetta
lunetta antwortete auf Hallo! Ablaßventil oder Beutel?
Mein Mann wurde am Dienstag den 14.7. operiert, um 9.30, und am Mittwoch den 15.7. war er schon entlassen:)
In der Früh wurde der Spülkatheter gezogen, und er mußte danach in ein Gefäß pinkeln.
Wie zu erwarten war der Urin noch sehr blutig, aber es hat auf Anhieb funktioniert.
Danach gab es noch eine Ultraschalluntersuchung und die Restharnmenge war nur 35 ml.
Also alles in allem ein gutes Ergebnis.
Er ist etwas inkontinent, und trägt am Tag Tena men Level 2, und wechselt die mehrmals.
In der Nacht trägt er Mollicare Pants.
Wir schauen jetzt mal die ersten Wochen wie sich das noch entwickelt.
Die Vorlagen sind nicht pitschnass, sondern eher blutig.
Harn ist noch sehr blutig, das soll aber angeblich normal sein, und kann ein paar Wochen dauern.
Es ist eine große Wundfläche diese Prostataloge, die da jetzt ist, und das blutet jetzt noch länger.
Man erschrickt halt, wenn jeder Toilettengang aussieht wie rote Beetesaft, aber man hat die ersten Harnabgaben im KH noch gesehen, und gemeint alles normal, das wird jetzt noch länger so sein.
Schmerzen hat er wenig, der ganze Penis tut ihm etwas weh, und der Harnröhreneingang brennt beim Pipimachen.
Innen spürt er einen Druck in der Blase.
Am meisten weh tut ihm der Rücken, dort wo die Spinalanästhesie gesetzt wurde. Dort ist ein großes Hämatom. Aber auch das wird vergehen.
Als Schmerzmittel hat er Novalgin 500 mg bei Bedarf bekommen.
In der Nacht trägt er Pants weil er sich noch nicht sicher ist wie dicht er ist, wenn er schläft, und entspannt ist - er fühlt sich damit sicherer, als Angst zu haben das Bett nass zu machen.
Heute die erste Nacht zuhause mußte er 2x aufstehen um zu urinieren. Die Pantyhose war minimal nass, aber eben nur blutig. Ich glaube dass das Wundsekret ist, das da ausfließt.
Ansonsten hat er die OP gut weggesteckt.
Am anstrengendsten war die lange Heimfahrt - die Klinik ist ja fast 2 Stunden entfernt von uns.
Nun mal abwarten was die nächsten Wochen so bringen. Urologen Kontrolltermin ist in 14 Tagen.
In der Früh wurde der Spülkatheter gezogen, und er mußte danach in ein Gefäß pinkeln.
Wie zu erwarten war der Urin noch sehr blutig, aber es hat auf Anhieb funktioniert.
Danach gab es noch eine Ultraschalluntersuchung und die Restharnmenge war nur 35 ml.
Also alles in allem ein gutes Ergebnis.
Er ist etwas inkontinent, und trägt am Tag Tena men Level 2, und wechselt die mehrmals.
In der Nacht trägt er Mollicare Pants.
Wir schauen jetzt mal die ersten Wochen wie sich das noch entwickelt.
Die Vorlagen sind nicht pitschnass, sondern eher blutig.
Harn ist noch sehr blutig, das soll aber angeblich normal sein, und kann ein paar Wochen dauern.
Es ist eine große Wundfläche diese Prostataloge, die da jetzt ist, und das blutet jetzt noch länger.
Man erschrickt halt, wenn jeder Toilettengang aussieht wie rote Beetesaft, aber man hat die ersten Harnabgaben im KH noch gesehen, und gemeint alles normal, das wird jetzt noch länger so sein.
Schmerzen hat er wenig, der ganze Penis tut ihm etwas weh, und der Harnröhreneingang brennt beim Pipimachen.
Innen spürt er einen Druck in der Blase.
Am meisten weh tut ihm der Rücken, dort wo die Spinalanästhesie gesetzt wurde. Dort ist ein großes Hämatom. Aber auch das wird vergehen.
Als Schmerzmittel hat er Novalgin 500 mg bei Bedarf bekommen.
In der Nacht trägt er Pants weil er sich noch nicht sicher ist wie dicht er ist, wenn er schläft, und entspannt ist - er fühlt sich damit sicherer, als Angst zu haben das Bett nass zu machen.
Heute die erste Nacht zuhause mußte er 2x aufstehen um zu urinieren. Die Pantyhose war minimal nass, aber eben nur blutig. Ich glaube dass das Wundsekret ist, das da ausfließt.
Ansonsten hat er die OP gut weggesteckt.
Am anstrengendsten war die lange Heimfahrt - die Klinik ist ja fast 2 Stunden entfernt von uns.
Nun mal abwarten was die nächsten Wochen so bringen. Urologen Kontrolltermin ist in 14 Tagen.
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12 Stunden 2 Minuten her - 12 Stunden 1 Minute her #54005 von Birgit1
Birgit1 antwortete auf Hallo! Ablaßventil oder Beutel?
Liebe lunetta,
Vielen Dank für dein Update!
Hört sich ja jetzt erstmal ganz gut an und ich wünsche deinem Mann eine schnelle und gute Genesung und dann ein Leben ohne Dauerkatheter!
Ganz liebe Grüße,
Birgit
Vielen Dank für dein Update!
Hört sich ja jetzt erstmal ganz gut an und ich wünsche deinem Mann eine schnelle und gute Genesung und dann ein Leben ohne Dauerkatheter!
Ganz liebe Grüße,
Birgit
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