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Blasen-Scheiden Fistel

20 Jun 2009 13:21 #1 von didi 69
Nach einer Gebärmutterentfernung im März diesen Jahres bildete sich bei mir eine Blasen-Scheidenfistel.Der zweimalige Versuch das Loch in der Blase operativ zu verschließen mißlang jedoch.Der Ist Zustand ist nun mit einem Blasenkatheter und auslaufendem Urin aus der Scheide zu Hause zu sitzen.
Mir geht es mies denn ich bin einerseits verzweifelt über meinen körperlichen Zustand und auch total eingeschränkt was tägliche Aktivitäten betrifft.Inkontinenzprodukte helfen nicht richtig, da der herauslaufende Urin immer am Katheter entlang rinnt und selten auf der Vorlage ankommt. Hat jemand Erfahrungen mit meinem Problem oder der seltenen Erkrankung.Hat jemand Tips oder Ratschläge.Bin für alles dankbar ,denn seit dem ich aus der Klinik entlassen bin stehe ich mit meiner Familie alleine da.Von den Ärzten kommt nicht mehr viel, außer die Hoffnung auf einen nächsten OP Termin im September.
Mfg :(

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21 Jun 2009 14:53 #2 von eckhard11
Guten Tag, didi,

ich habe gestern abend versucht, mich schlau zu machen und habe ziemlich lange gegoogelt.

Ergebnis :
Eine derartige Fistel kann wohl tatsächlich ausschliesslich operativ geschlossen werden.
Und auch die Erfolge sind nicht gerade berauschend !!

Im Internet erfährt man zwar viele Fragen zu dem Problem, aber kaum vernünftige, fundierte Antworten, auch nicht, ( besser : schon gar nicht ), von Fachleuten.
Dies gibt mir zu denken, denn wenn eine derartige Operation häufig positiv ausfallen würde, dann würden sich die Chirurgen entsprechend selbst bejubeln.

Es wird Dir wohl nichts anderes übrigbleiben, als selbst sehr intensiv zu googeln, um irgendwo eine adäquate Antwort zu erhalten.
( Suchwörter : Blasenfistel, Blasen-Scheidenfistel, Scheidenfistel, Hilfe bei Blasenfistel, Hilfe bei Scheidenfistel, Forum Scheidenfistel, Forum Blasenfistel, Behandlung Blasenfistel, Behandlung Scheidenfistel usw. )
Auch die 5., die 10. oder auch 20. Seite durchsehen, manchmal steht erst dort ein interessanter Beitrag oder Link.
Du musst Dir einfach diese Zeit nehmen......

Suche Dir eine Klinik, welche auf derartige Operationen spezialisiert ist, denn allzu häufig kann man so eine Fistel nicht zu schliessen versuchen.
Die Vernarbungen lassen - nach mehreren Versuchen - einen sicheren Verschluss wohl nicht mehr zu.

Tut mir leid, ich hätte Dir gern eine positivere Antwort gegeben.......

Gruss
Eck :sleep: hard

Ps.: Unser Experte DC Schacht ist momentan auf Hochzeitsreise und kommt erst Ende Juni wieder.
Eine Antwort kannst Du daher sicherlich nicht vor Mitte Juli erwarten.....

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19 Nov 2009 20:58 #3 von susa100
Hallo,

bei der Geburt meines Kindes vor 2 Monten war meine Balse gerissen und ich habe seitdem (nach einer OP) eine Blasen-Scheiden-Fistel . Es ist echt unangenem, da trotz Katheter der Urin so raus läuft... ich soll nun in ca. 2 Moanten operiert werden, um das Loch in der Blase zu schliessen.

Kann mir jemand über seine positiven OP-Erfahrungen berichten? Auch wäre ich froh, wenn mir jemand einen Spezialisten oder eine sehr gute Klinik für die OP nennen könnte. Vielen Dank und viele Grüße an alle Leidensgenossinen!

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19 Nov 2010 15:21 #4 von brittany02
Hallo, habe mit viel Interesse eure Berichte gelesen. Persönlich habe ich auch keine guten Erfahrungen gemacht. Seit 2007 setze ich mit Blasen-Scheidenfisteln an. Oktober wurde mir gerade die 6. Fistel entfernt. Nun sitze ich für 8-9 Wochen mit einem Epi ( Kathter aus dem Bauch ) zu Hause. Viel Hoffnungen mache ich mir nicht mehr. Diese OP hat mir richtig zugesetzt. Die Infektionen werden anstatt besser immer schlimmer. Es brennt wie Feuer. Antibiotikas schlagen nicht mehr an. Mittlerweile muß ich vor einer OP 5-6 Tage ins Krankenhaus, um Antibiosen ( Tropf ) zu bekommen. Hinzu kommt noch, das der Katheter immer wieder verstopft. Zum Glück habe ich meinen 16jährigen Sohn, welcher Arzt werden möchte und den Katheter regelmäßigt spült. Mein Privatleben geht auch langsam den Bach runter. Dazu kommen noch Depressionen, da ich mit der Verarbeitung des Themas Probleme habe.
Einen Schwerbehindertenausweis ( 60 % ) habe ich auch. EU-Rente beziehe ich bis 2011 auch.

Würde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt.

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03 Dez 2010 09:45 #5 von Marlene1
Hallo didi69
Habe grad deinen Beitrag über die Blasen-Scheiden-Fistel entdeckt. Ist zwar bei dir schon mehr als ein Jahr her aber vielleicht kannst mir über deine evtl Erfolge berrichten.
Bei mir wurde im Oktober eine solche festgestellt und im November operiert. Zur Zeit habe ich noch meinen Katheter, der aber nächste Woche Mittwoch entfernt werden soll. Bin mal neugierig ob die Op erfolgreich war. Ich wurde dieses Jahr schon dreimal an der Harnröhre operiert und war danach Inkontinent. Dachte ich muss jetzt damit leben und freute mich, als man mir im Otkober eine Blasenspieglung machte, dass ich "NUR" eine Blasen-Scheiden-Fistel habe und nicht inko bin. Jetzt habe ich mit Schrecken festgestellt, dass eine Fistel mindestens so schlimm wie die Inko, da eine Fistel immer wieder kommen kann. Mittlerweile hatte ich dann bei der Op auch schon eine Zweite. Die genähnt werden musste.
Wäre gut wenn du mir deine Erfahrungen und deinen Werdegang mitteilen könntest!
Wünsche dir alles alles Gute!

Danke Marlene

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03 Dez 2010 09:49 #6 von Marlene1
Hallo Susa100 und Brittany02,

wenn Ihr über meinen oben geschriebenen Beitrag auch Eure Erfahrungen mitteilen könnt, wäre ich Euch sehr Dankbar!!!

Alles gute Euch auch wünscht Euch Marlene

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05 Dez 2010 11:27 #7 von brittany02
Hallo Marlene1,
habe deinen Betrag gelesen. Leider kann ich dir nicht zu viel Hoffnungen machen, da ich, wie schon geschrieben, meine 6 Fistel hatte. Momentan geht es mir nicht so gut. Diesmal habe ich mit dem Katheter richtig Schwierigkeiten. Am laufenden Band verstopft er, es schwimmt aber auch ein Dreck dadrinne rum, und es brennt da unten wie
Feuer.Morgen muß ich zur Untersuchung wieder nach Rostock. Bin mal gespannt, wie lange ich den Katheter noch tragen muß. Dieses Jahr war ich sage und schreibe 5 Tage " trocken ". Dann hat sich eine neue Fistel gebildet. Ich freue mich, wenn es bei dir besser klappt und du " trocken " bleibst, ich allerdings mache mir nicht mehr zu große Hoffnungen. Selbst die Ärzte wissen nicht mehr wie es weiter geht, irgendwann können sie nicht mehr operieren, da ich schon 11 OP`s hinter mir habe. Ich würde mich freuen, wenn wir weiter in Kontakt bleiben, da ich keinen habe, der diese Erfahrungen selber machen mußte. Es grüßt dich ganz lieb, brittany02.

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05 Dez 2010 11:54 #8 von Marlene1
Hallo brittany 02,
das klingt alles nicht so gut was du schreibst. Ich habe auch wahnsinnige schwierigkeiten mit meinem Katheter, es ist ein ständiger Druck und brennen. Mir tut sogar die ganze Scheide weh. Muß sehr viel liegen weil ich nicht sitzen kann. Ich mach am Mittwoch drei Kreuze wenn der Katheter draußen ist. Und dann bin ich mal auf die Blasenspiegelung neugierig. Ich habe auch davor Angst das sich schon wieder eine neue Fistel bildet oder bilden wird. Und bei mir ist auch noch die Gefahr, dass meine Harnröhre wieder zuwächst. Die war nach der 2. Op an der Harnröhre gleich nach paar Tagen zu, dass war im Juni. Dann wurde ich geschlitzt und bekam einen 25ziger Katheter zum schienen für 10 Tage. Da bin ich regelrecht die Wände hochgegangen vor schmerzen. Und im Oktober war sie schon wieder verengt, so dass man nur unter Narkose eine Spiegelung machen konnte. Da wurde dann erst die Fistel festgestellt. Man hat mich dann zu einen Spezialisten nach Heidelberg an die Uniklinik überwiesen. Das waren 6 Stunden von meinem Wohnort entfernt. Er hat dann schon eine 2. Fistel festgestellt und auch gleich zu genäht. Am Mittwoch habe ich dann knapp 4 Wochen meinen Katheter drinnen. Ich hatte damals gedacht, dass ich durch die lange Tragezeit von 2.5 Monaten Katheter inkontinent bin. Aber es war nur die Fistel. Habe dann dadurch eine Gebärmutterhalsentzündung bekommen. Ist ja auch klar, mir ist ja die ganze Zeit der Urin in die Scheide gelaufen und kein Arzt hat es festgestellt.
Ich haber nur Angst das ich schwierigkeiten in der Arbeit bekomme. War dieses Jahr schon reichlich 1/2 Jahr krank mit einer Unterbrechung von 6 Wochen. Wo ich aber so richtig inkontinent war III. Grad. Mußte jede Stunde meine Einlagen wechseln sonst ist ein großes Unglück geschehen.
Wie geht es jetzt bei Dir weiter? Ich würde mich freuen mit Dir in Kontakt zu bleiben.
Alles Gute Marlene

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06 Dez 2010 09:53 #9 von didi 69
Hallo
Ich habe mit viel Interesse eueren Schriftverkehr verfolgt da ich auch betroffen war.Bei mir ist es nun 1 Jahr her das die Fistel verschlossen und der Katheter entfernt wurde.Mir geht es momentan recht gut ,es besteht allerdings immernoch eine sensible Blase das heißt beim "befüllen " der Blase entweichen immermal einige Tropfen aber auch nicht immer.Dies kann noch weggehen muss aber nicht .Momentan ist dies aber kein rießiges Problem denn Slipeinlagen reichen da völlig aus und im Vergleich wie es mir vorher ging bin ich super glücklich.Bis jetzt hat sich auch keine neue Fistel gebildet, zum Glück.Ich hoffe das du bzw.ihr auch bald positives berichten könnt denn ich weis wie schwierig dies alles ist, gerade mit dem Katheter - meiner lag 9 Monate und es war einfach grausig, ich kann gar nicht mehr sagen welche Antibotika ich alles bekommen habe. Wie gesagt ich wünsche Euch gute Besserung.

Viele Grüße didi69

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06 Dez 2010 11:08 #10 von eckhard11
Hallo und guten Tag, didi,

vielen Dank, dass Du Dich gemeldet hast, um über Deine Erfahrungen zu berichten.
Dies wird eventuell anderen Betroffenen Mut machen.

Gruß
Eck :sleep: hard

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