Frage Reizblase und ggf. psychologische Ursachen
- Thomas68
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ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen, aber das mache ich gern. Die unangenehmen Erfahrungen welche du geschildert hast scheinen dein Leben stark zu beeinflussen. Uns wurde in Kindestagen anerzogen das man darüber nicht spricht und Schamgefühle wurden dadurch manifestiert. Matti hat alles gesagt, du brauchst deine Energie um mit dem Problem klar zu kommen. Sei offen zu deinem Partner(in). Das Problem macht einen fertig, ABER es sollte nicht dein Leben bestimmen.
Ich habe ziemlich genau die selben Symptome , wahrscheinlich sogar ausgeprägter. Alle möglichen Untersuchungen habe ich durch und habe auch freiwillig als Versuchskaninchen an einer Studie teilgenommen. Meine Erkenntnis daraus ist, je mehr man sich damit beschäftigt, alles danach ausrichtet, es zu verbergen versucht, Protokolle führt umso weniger kommt man zur Ruhe. Wenn der Säbelzahntiger vor uns auftauchte hatten unsere Vorfahren Stress und ihr Körper hat sich allem Ballast entledigt um zu überleben.
Stress wenn auch in anderer Form haben wir heute auch, und besonders wenn wir von tabubehafteten Problemen vereinnahmt werden.
Meine Meinung ist, das wenn von ärztlicher Seite physiologische Störungen ausgeschlossen sind die Psyche eine große Rolle spielt.
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Hallo Thomas,
Die letzen 2 Wochen waren super.
Praktisch kein Urinverlust.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich vom Forenmitglied Kienie verfasst. Durch den Relaunch unserer Webseite sind jedoch alle Beiträge, die seit dem 7. Oktober geschrieben wurden, nicht mehr verfügbar. Deshalb habe ich diesen Beitrag stellvertretend erneut eingestellt.
Ich glaube auch, dass Psychologie viel mit reinspielt.
Vielleicht hilft das homöopathische Medikament ja. Und entfaltet seine Wirkung mehr und mehr.
Schöne Grüße
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- Kienie
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Autor
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Kienie schrieb: Hallo zusammen,
ich habe ja schon vom Lithium geschrieben. Insgesamt nehme ich 3 Medikamente vom Psychiater, eins vom Hausarzt, hatte noch eins für die Schilddrüse und dann das Solifenacin.
Mir war das dann zu viel.
Ich habe zusammen mit einem Homöopathen, der auch Arzt ist, eine Anamnese gemacht und eine Einmaldosis eines homöopathischen Medikaments bekommen um auf das Solifenacin verzichten zu können. Jetzt ist es so, dass es an einigen Stellen besser ist als vor dem Solifenacin, an anderen Stellen schlechter. Zum Beispiel muss ich jetzt grundsätzlich 2 Mal pro Nacht zur Toilette (das ist schlimmer als vorher). Wenn ich unterwegs bin, dann halte ich oft 3-5 Stunden aus zwischen den Klogängen und das ist deutlich besser als vor dem Solifenacin.
Es kommt manchmal zu Urinverlust aber aktuell möchte ich ohne das Medikament bleiben.
Das Medikament für die Schilddrüse ist jetzt auch abgesetzt, sodass ich "nur" noch 4 Medikamente nehme.
Schöne Grüße
Hallo zusammen.
Hier ein Update: Nachts muss ich derzeit gar nicht bis einmal zur Toilette. Es kann sein, dass ich allgemein etwas weniger trinke und nicht mehr so oft spät.
Tagsüber hat es sich etwas verschlechtert, d.h. ich muss öfter zur Toilette. Urinverlust ist aber weiterhin selten und gefühlt ist das Problem nicht ganz so groß wie vor dem Solifenacin.
Es beeinträchtigt mich jedoch zunehmend.
Ich habe sogar schon überlegt, wieder Solifenacin zu nehmen. Aber es gibt mir keiner die Garantie, dass es auf Dauer hilft. Und eigentlich möchte ich tendenziell weniger Medikamente nehmen, nicht mehr.
In einer Woche bin ich wieder beim homöopathischen Arzt, und mal sehen, ob dieser mir weiterhelfen kann.
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