Frage Möglicher Einfluss von Macrogol auf Harninkontinenz
- Vallie
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6 Tage 13 Stunden her #53600 von Vallie
Möglicher Einfluss von Macrogol auf Harninkontinenz wurde erstellt von Vallie
Hallo zusammen,
seit einiger Zeit versuche ich herauszufinden, welche mir noch unklaren Faktoren meine Harninkontinenz beeinflussen.
Die Situation ist folgende:
Durch eine schlaffe Blasenlähmug entleere ich vor allem durch Kathetisieren.
Andererseits funktionieren auch die Sphinkter nicht mehr, was dazu führt, daß sich die Blase bei körperlicher Aktivität unkontrolliert entleert.
Es ist für mich aber immer noch nicht erklärlich, weshalb die Auslösung der Belastungsinkontinenz so extrem unterschiedlich ausgeprägt ist und ich forsche grade mal wieder nach möglichen Einflussfaktoren.
Deshalb die Frage:
Könnte es auch eine mögliche Nebenwirkung von Macrogol 3350 sein, weiß da jemand irgendwas zu?
Nach meinem Verständnis soll es das Wasser im Darm binden, um für weichen, voluminösen Stuhl zu sorgen. Aber kann Macrogol auch irgendwelche Auswirkungen auf den Beckenboden und/ oder die Blase haben?
Vielleicht hat jemand einen Denkansatz dazu, ich würde mich freuen.
Grüße von Valerie
seit einiger Zeit versuche ich herauszufinden, welche mir noch unklaren Faktoren meine Harninkontinenz beeinflussen.
Die Situation ist folgende:
Durch eine schlaffe Blasenlähmug entleere ich vor allem durch Kathetisieren.
Andererseits funktionieren auch die Sphinkter nicht mehr, was dazu führt, daß sich die Blase bei körperlicher Aktivität unkontrolliert entleert.
Es ist für mich aber immer noch nicht erklärlich, weshalb die Auslösung der Belastungsinkontinenz so extrem unterschiedlich ausgeprägt ist und ich forsche grade mal wieder nach möglichen Einflussfaktoren.
Deshalb die Frage:
Könnte es auch eine mögliche Nebenwirkung von Macrogol 3350 sein, weiß da jemand irgendwas zu?
Nach meinem Verständnis soll es das Wasser im Darm binden, um für weichen, voluminösen Stuhl zu sorgen. Aber kann Macrogol auch irgendwelche Auswirkungen auf den Beckenboden und/ oder die Blase haben?
Vielleicht hat jemand einen Denkansatz dazu, ich würde mich freuen.
Grüße von Valerie
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- martinK
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5 Tage 17 Stunden her #53609 von martinK
martinK antwortete auf Möglicher Einfluss von Macrogol auf Harninkontinenz
Hallo Valerie
Ich habe keine Erfahrung mit Macrogol 3350. Hast Du dies mit Deinen Ärzten besprochen? Wenn man im Internat nach Nebenwirkungen sucht, findet man den folgenden Artikel:
www.ptaheute.de/aktuelles/2025/03/24/mac...benwirkungen-bekannt
Als Laie sehe ich aber keinen direkten Zusammenhang zur Blase.
Ist denn klar, weshalb der Blasensphinkter bei Dir nicht funktioniert? Ist es ein muskuläres oder eine neurologisches Problem? Bei mir funktioniert er ja auch nicht, weil ich ihn nicht spüre und nicht ansteuern kann. Das führt ähnlich wie bei Dir zu einer Kombination von Restharn (und zum Glück nur noch selten Harnverhalt) auf der einen Seite und Inkontinenz auf der anderen Seite. Dabei kann sich die Inkontinenz ganz unterschiedlich äussern. Oft entleert sich die Blase quasi in einem Flutsch, ohne dass ich gross etwas mitbekomme. Es kann aber auch sein, dass ich sehr starken Harnddrang spüre und kaum entleeren kann. Ich vermute, dass es dann zu einem "Machtkampf" zwischen Sphinkter und Blase kommt. Das sind eher mühsame Situationen, weil es länger als eine Stunde dauern kann, bis sich die Blase beruhigt hat, und ich trotz straken Drang immer wieder nur kleine Mengen entleeren kann. Wenn ich dann versuche, auf der Toilette zu entleeren, kommt nicht alles, so dass ich zwischendurch auch ins Hilfsmittel entleere.
Wenn das Problem neurologisch und nicht muskulär ist, kann es wie bei mir durchaus sein, dass die Inkontinenz je nach Zustand des Sphinkters unterschiedlich ausgeprägt ist.
Herzliche Grüsse
Martin
Ich habe keine Erfahrung mit Macrogol 3350. Hast Du dies mit Deinen Ärzten besprochen? Wenn man im Internat nach Nebenwirkungen sucht, findet man den folgenden Artikel:
www.ptaheute.de/aktuelles/2025/03/24/mac...benwirkungen-bekannt
Als Laie sehe ich aber keinen direkten Zusammenhang zur Blase.
Ist denn klar, weshalb der Blasensphinkter bei Dir nicht funktioniert? Ist es ein muskuläres oder eine neurologisches Problem? Bei mir funktioniert er ja auch nicht, weil ich ihn nicht spüre und nicht ansteuern kann. Das führt ähnlich wie bei Dir zu einer Kombination von Restharn (und zum Glück nur noch selten Harnverhalt) auf der einen Seite und Inkontinenz auf der anderen Seite. Dabei kann sich die Inkontinenz ganz unterschiedlich äussern. Oft entleert sich die Blase quasi in einem Flutsch, ohne dass ich gross etwas mitbekomme. Es kann aber auch sein, dass ich sehr starken Harnddrang spüre und kaum entleeren kann. Ich vermute, dass es dann zu einem "Machtkampf" zwischen Sphinkter und Blase kommt. Das sind eher mühsame Situationen, weil es länger als eine Stunde dauern kann, bis sich die Blase beruhigt hat, und ich trotz straken Drang immer wieder nur kleine Mengen entleeren kann. Wenn ich dann versuche, auf der Toilette zu entleeren, kommt nicht alles, so dass ich zwischendurch auch ins Hilfsmittel entleere.
Wenn das Problem neurologisch und nicht muskulär ist, kann es wie bei mir durchaus sein, dass die Inkontinenz je nach Zustand des Sphinkters unterschiedlich ausgeprägt ist.
Herzliche Grüsse
Martin
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- Vallie
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5 Tage 13 Stunden her #53613 von Vallie
Vallie antwortete auf Möglicher Einfluss von Macrogol auf Harninkontinenz
Hallo Martin,
danke Dir sehr fürs Raussuchen.
Bei mir ist es auch neurologisch, durch das Cauda-Equina-Symptom ist alles von der schlaffen Lähmung betroffen. Den Kampf, den Du beschreibst, kenne ich nicht, das klingt echt sehr, sehr unschön. Aber normal entleeren kann ich eh nicht. Normalerweise kommt alles per ISK raus.Bis auf das, was ich beim Sport durch die Belastungsinkontinenz verliere und die geringeren Mengen während des Tages.
Vorgestern war aber dann bei einem ganz ruhigem Spaziergang ohne Gefälle- ein Risikofaktor- eine Situation, wie ich sie zum Glück lange nicht hatte.
Da ich in den letzten Tagen häufiger Harnverlust trotz Nutzung eines Kontinenztampons hatte, war ich schon sicherheitshalber zusätzlich mit einer Pant statt einer Einlage ausgestattet.
Nach zwei Stunden, ISK bei Verlassen des Hauses, lief einfach alles raus. Es war eine dünne Pant, die mir aber für den Spaziergang eher übertrieben vorkam mit Kombi Vaginaltampon. Die Hose war dann hinten und vorne komplett nass, nicht meine wandergeeignete schwarze Hose, sondern eine Jeans, bei der man alles sah. Die Haut an den Oberschenkeln brannte fürchterlich. Kein Niesen, kein anderer Auslöser.
Am Anfang war das häufig der Fall, jetzt aber eigentlich nur noch bei niedrigen Temperaturen und halt beim Sport.
Auch wenn ich weiß, daß ich mich freuen sollte, daß es jetzt nicht mehr durchgängig so schlimm ist. Wenn über mehrere Wochen tagsüber eine gute Einlage völlig reicht, es dann unverhofft zu einer kompletten Blasenentleerung kommt, nimmt mich das mehr mit, als wenn es regelmäßig passiert.
Jetzt gehe ich erstmal nur mit Hüftgurtwindel oder saugfähigerer Pant aus dem Haus. Aber wenn diese über länger trocken bleiben, fühlt sich das schnell falsch an. Im Winter, wenn ich sie häufig brauche, ist das viel leichter.
Mein Körper ist grade sehr durch die Pollenbelastung mitgenommen, das ist mein anderer Ansatzpunkt, ob es damit in Zusammenhang stehen kann. Es ist schon ganz schön Kaffeesatzlesen.
Ich bin durch diesen Vorfall immer noch etwas durch den Wind, sorry.
Grüße von Valerie
danke Dir sehr fürs Raussuchen.
Bei mir ist es auch neurologisch, durch das Cauda-Equina-Symptom ist alles von der schlaffen Lähmung betroffen. Den Kampf, den Du beschreibst, kenne ich nicht, das klingt echt sehr, sehr unschön. Aber normal entleeren kann ich eh nicht. Normalerweise kommt alles per ISK raus.Bis auf das, was ich beim Sport durch die Belastungsinkontinenz verliere und die geringeren Mengen während des Tages.
Vorgestern war aber dann bei einem ganz ruhigem Spaziergang ohne Gefälle- ein Risikofaktor- eine Situation, wie ich sie zum Glück lange nicht hatte.
Da ich in den letzten Tagen häufiger Harnverlust trotz Nutzung eines Kontinenztampons hatte, war ich schon sicherheitshalber zusätzlich mit einer Pant statt einer Einlage ausgestattet.
Nach zwei Stunden, ISK bei Verlassen des Hauses, lief einfach alles raus. Es war eine dünne Pant, die mir aber für den Spaziergang eher übertrieben vorkam mit Kombi Vaginaltampon. Die Hose war dann hinten und vorne komplett nass, nicht meine wandergeeignete schwarze Hose, sondern eine Jeans, bei der man alles sah. Die Haut an den Oberschenkeln brannte fürchterlich. Kein Niesen, kein anderer Auslöser.
Am Anfang war das häufig der Fall, jetzt aber eigentlich nur noch bei niedrigen Temperaturen und halt beim Sport.
Auch wenn ich weiß, daß ich mich freuen sollte, daß es jetzt nicht mehr durchgängig so schlimm ist. Wenn über mehrere Wochen tagsüber eine gute Einlage völlig reicht, es dann unverhofft zu einer kompletten Blasenentleerung kommt, nimmt mich das mehr mit, als wenn es regelmäßig passiert.
Jetzt gehe ich erstmal nur mit Hüftgurtwindel oder saugfähigerer Pant aus dem Haus. Aber wenn diese über länger trocken bleiben, fühlt sich das schnell falsch an. Im Winter, wenn ich sie häufig brauche, ist das viel leichter.
Mein Körper ist grade sehr durch die Pollenbelastung mitgenommen, das ist mein anderer Ansatzpunkt, ob es damit in Zusammenhang stehen kann. Es ist schon ganz schön Kaffeesatzlesen.
Ich bin durch diesen Vorfall immer noch etwas durch den Wind, sorry.
Grüße von Valerie
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- MichaelDah
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5 Tage 7 Stunden her #53616 von MichaelDah
MichaelDah antwortete auf Möglicher Einfluss von Macrogol auf Harninkontinenz
Hallo Vallie,
also ich bin da kein Experte und kenne das Zeug eigentlich nur zur Vorbereitung von Darmspieglungen. Mein Eindruck war, das wenn man es nimmt kaum noch was bis zu den Nieren kommt sonder alles hinten raus geht… Von daher würde ich mal vermuten, dass wenn es überhaupt eine Wirkung auf die Harninko hat dann eher so das weniger Harn produziert wird.
viele Grüße
Michael
also ich bin da kein Experte und kenne das Zeug eigentlich nur zur Vorbereitung von Darmspieglungen. Mein Eindruck war, das wenn man es nimmt kaum noch was bis zu den Nieren kommt sonder alles hinten raus geht… Von daher würde ich mal vermuten, dass wenn es überhaupt eine Wirkung auf die Harninko hat dann eher so das weniger Harn produziert wird.
viele Grüße
Michael
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- martinK
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5 Tage 6 Stunden her #53618 von martinK
martinK antwortete auf Möglicher Einfluss von Macrogol auf Harninkontinenz
Hallo Valerie
Das mit der nassen Hose tut mir sehr leid, und ich kann nachvollziehen, dass Dich so etwas aus dem Gleichgewicht bringt (würde mir nicht anders ergehen).
Auch wenn Du anders als ich entleerst, vermute ich, dass wie bei mir die Anspannung des Sphinkters nicht vorauszusehen ist, was wohl zu diesen sehr unangenehmen Situationen führt. Wenn Du nur selten viel verlierst, wären Pants für schwere Inkontinenz vermutlich die beste Lösung (z.B. Tena Pants Maxi). Die kannst Du gut den ganzen Tag tragen, wenn Du nichts verlierst oder das Vaginaltampon das bisschen Urin, welches unkontrolliert fliesst aufnehmen kann. Wenn ich mit Pants unterwegs bin, merke ich gar nicht mehr, dass ich ein Hilfsmittel trage, bei Windeln mit Hüftgurt ist es besser spürbar.
Herzliche Grüsse
Martin
Das mit der nassen Hose tut mir sehr leid, und ich kann nachvollziehen, dass Dich so etwas aus dem Gleichgewicht bringt (würde mir nicht anders ergehen).
Auch wenn Du anders als ich entleerst, vermute ich, dass wie bei mir die Anspannung des Sphinkters nicht vorauszusehen ist, was wohl zu diesen sehr unangenehmen Situationen führt. Wenn Du nur selten viel verlierst, wären Pants für schwere Inkontinenz vermutlich die beste Lösung (z.B. Tena Pants Maxi). Die kannst Du gut den ganzen Tag tragen, wenn Du nichts verlierst oder das Vaginaltampon das bisschen Urin, welches unkontrolliert fliesst aufnehmen kann. Wenn ich mit Pants unterwegs bin, merke ich gar nicht mehr, dass ich ein Hilfsmittel trage, bei Windeln mit Hüftgurt ist es besser spürbar.
Herzliche Grüsse
Martin
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- Vallie
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4 Tage 21 Stunden her #53619 von Vallie
Vallie antwortete auf Möglicher Einfluss von Macrogol auf Harninkontinenz
Guten Morgen,
Michael, das durch das Macrogol eher weniger in der Blase ankommt, war auch meine Vermutung. Weshalb ich überhaupt in die Richtung gedacht habe:
Ich kann meinen Darm nur manuell entleeren (digitales Ausräumen). Bei der Einnahme von Macrogol muss ich das 2-3Mal täglich machen. Dabei spüre ich natürlich ganz gut den Tonus, momentan fühlt sich alles sehr weich, entspannt an.
Das korreliert häufig mit verstärkter Harninkontinenz. Aber der Tonus ändert sich auch innerhalb des Monatstzyklus, vermutlich durch die hormonellen Schwankungen.
Ich höre jetzt trotzdem erstmal mit der Macrogoleinnahme auf.
Martin, da ich meinen Tag meist mit Morgengymnastik inkl. Rumhüpferei beginne, nutze ich eh täglich einen Windelslip o.ä.
Draußen ohne größere Aktivitätsabsicht aber seit längerem halt nur eine schnellaufsaugende Einlage. Wenn es dann bei Husten u.ä. zu Harnverlust kommt, ist das max. um die 200ml. Wenn die Einlage dann mal überfordert ist, hilft die Unterhose. Ich trage immer welche mit Beinansatz aus Baumwolle, die im Notfall auch noch etwas aufnehmen. Und zum Glück trage ich meistens meine weiter geschnittenen, schwarzen Hosen, falls tatsächlich etwas weiter durchgeht, hilft das alles.
Bei einer kompletten Entleerung wie am Montag hätte das aber auch nicht gereicht. Das war echt nicht schön, zum Glück hatte ich einen Anorak dabei, den ich mir umbinden konnte.
Ich will mir nicht vorstellen, was sonst gewesen wäre. Die Tena Pants Maxi werde ich nächstes Mal mitbestellen.
Ansonsten habe ich weiter geforscht und eine Idee, die wohl die simpelste Lösung wäre. Da ich durch die Pollenbelastung so platt bin, versuche ich aktuell, durch Koffein in die Gänge zu kommen. Ich weiß, daß meine Blase stark auf Kaffee reagiert und gehe eigentlich entsprechend bewusst mit Kaffekonsum um. Vielleicht lag es daran, ich werde wieder auf einen Kaffee am Morgen reduzieren.
Grüße von Valerie
Michael, das durch das Macrogol eher weniger in der Blase ankommt, war auch meine Vermutung. Weshalb ich überhaupt in die Richtung gedacht habe:
Ich kann meinen Darm nur manuell entleeren (digitales Ausräumen). Bei der Einnahme von Macrogol muss ich das 2-3Mal täglich machen. Dabei spüre ich natürlich ganz gut den Tonus, momentan fühlt sich alles sehr weich, entspannt an.
Das korreliert häufig mit verstärkter Harninkontinenz. Aber der Tonus ändert sich auch innerhalb des Monatstzyklus, vermutlich durch die hormonellen Schwankungen.
Ich höre jetzt trotzdem erstmal mit der Macrogoleinnahme auf.
Martin, da ich meinen Tag meist mit Morgengymnastik inkl. Rumhüpferei beginne, nutze ich eh täglich einen Windelslip o.ä.
Draußen ohne größere Aktivitätsabsicht aber seit längerem halt nur eine schnellaufsaugende Einlage. Wenn es dann bei Husten u.ä. zu Harnverlust kommt, ist das max. um die 200ml. Wenn die Einlage dann mal überfordert ist, hilft die Unterhose. Ich trage immer welche mit Beinansatz aus Baumwolle, die im Notfall auch noch etwas aufnehmen. Und zum Glück trage ich meistens meine weiter geschnittenen, schwarzen Hosen, falls tatsächlich etwas weiter durchgeht, hilft das alles.
Bei einer kompletten Entleerung wie am Montag hätte das aber auch nicht gereicht. Das war echt nicht schön, zum Glück hatte ich einen Anorak dabei, den ich mir umbinden konnte.
Ich will mir nicht vorstellen, was sonst gewesen wäre. Die Tena Pants Maxi werde ich nächstes Mal mitbestellen.
Ansonsten habe ich weiter geforscht und eine Idee, die wohl die simpelste Lösung wäre. Da ich durch die Pollenbelastung so platt bin, versuche ich aktuell, durch Koffein in die Gänge zu kommen. Ich weiß, daß meine Blase stark auf Kaffee reagiert und gehe eigentlich entsprechend bewusst mit Kaffekonsum um. Vielleicht lag es daran, ich werde wieder auf einen Kaffee am Morgen reduzieren.
Grüße von Valerie
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- martinK
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4 Tage 16 Stunden her #53624 von martinK
martinK antwortete auf Möglicher Einfluss von Macrogol auf Harninkontinenz
Hallo Valerie
Ich finde es bewundernswert, wie pragmatisch Du mit Deiner Situation umgehst! Es ist ja bei Dir nicht nur dir Blase,die Entleerungsprobleme beim Stuhl kommen ja hinzu...
Dass die Harninkontinenz bei Dir ausgeprägter ist, wenn der Beckenboden entspannter ist, macht ja Sinn. Bei mir ist es in dem Sinn ähnlich, dass ich mehr Restharn und eher anfällig auf Harnverhalt bin, wenn mein Beckenboden verspannt ist. Dann bin ich auch anfälliger auf Stuhlverlust, weil der Tonus permanent zu hoch ist.
Ich hatte nur zweimal, vor vielen Jahren die Situation, dass ich mit nassen Hosen unterwegs war. Damals verwendete ich noch keine Hilfsmittel. Aber ich kann mich daran erinnern, dass das echt doof war und die Haut danach rot war.
Ich wünsche Dir, dass der Ansatz mit dem Kaffee hilft!
Herzliche Grüsse
Martin
Ich finde es bewundernswert, wie pragmatisch Du mit Deiner Situation umgehst! Es ist ja bei Dir nicht nur dir Blase,die Entleerungsprobleme beim Stuhl kommen ja hinzu...
Dass die Harninkontinenz bei Dir ausgeprägter ist, wenn der Beckenboden entspannter ist, macht ja Sinn. Bei mir ist es in dem Sinn ähnlich, dass ich mehr Restharn und eher anfällig auf Harnverhalt bin, wenn mein Beckenboden verspannt ist. Dann bin ich auch anfälliger auf Stuhlverlust, weil der Tonus permanent zu hoch ist.
Ich hatte nur zweimal, vor vielen Jahren die Situation, dass ich mit nassen Hosen unterwegs war. Damals verwendete ich noch keine Hilfsmittel. Aber ich kann mich daran erinnern, dass das echt doof war und die Haut danach rot war.
Ich wünsche Dir, dass der Ansatz mit dem Kaffee hilft!
Herzliche Grüsse
Martin
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- Vallie
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4 Tage 15 Stunden her #53627 von Vallie
Vallie antwortete auf Möglicher Einfluss von Macrogol auf Harninkontinenz
Ach Martin,
als ich am Montag mit wirkungslosem Vaginaltampon, zu dünner Pant, durchnässter Unterhose und pitschnasser Jeans zu Fuß in bewohntem Gebiet, meinem Revier, unterwegs war, war das schrecklich.
Und dann läuft mir auch noch ein alter Bekannter über den Weg, fällt mir voll Freude ob des Wiedersehens um den Hals.
Während er mich gefühlt gar nicht mehr loslässt, scanne ich die Stoffstärke meines Anoraks, frage mich, ob seine Hose auch gleich nasse Flecken hat. Bete innigst, daß die quirlige Stimmung um uns von dem Uringeruch ablenkt und muss mir auch noch als schlechte Lügnerin eine Notlüge aus den Fingern saugen, weshalb grade kein spontaner gemeinsamer Kaffee drin ist.
Mein alter Ego war zwischenzeitlich schon mit einem hysterischen Weinkrampf unterwegs.
Als ich zuhause angekommen war, bin ich unter die Dusche, Klamotten in Einweicheimer, und ich bin tief und fest eingeschlafen.
Ich war fix und alle, da war erstmal nichts mit Pragmatismus.
Aber es hilft ja nix...
Liebe Grüße, Valerie
als ich am Montag mit wirkungslosem Vaginaltampon, zu dünner Pant, durchnässter Unterhose und pitschnasser Jeans zu Fuß in bewohntem Gebiet, meinem Revier, unterwegs war, war das schrecklich.
Und dann läuft mir auch noch ein alter Bekannter über den Weg, fällt mir voll Freude ob des Wiedersehens um den Hals.
Während er mich gefühlt gar nicht mehr loslässt, scanne ich die Stoffstärke meines Anoraks, frage mich, ob seine Hose auch gleich nasse Flecken hat. Bete innigst, daß die quirlige Stimmung um uns von dem Uringeruch ablenkt und muss mir auch noch als schlechte Lügnerin eine Notlüge aus den Fingern saugen, weshalb grade kein spontaner gemeinsamer Kaffee drin ist.
Mein alter Ego war zwischenzeitlich schon mit einem hysterischen Weinkrampf unterwegs.
Als ich zuhause angekommen war, bin ich unter die Dusche, Klamotten in Einweicheimer, und ich bin tief und fest eingeschlafen.
Ich war fix und alle, da war erstmal nichts mit Pragmatismus.
Aber es hilft ja nix...
Liebe Grüße, Valerie
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- Fliegenfänger
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4 Tage 12 Stunden her #53638 von Fliegenfänger
Fliegenfänger antwortete auf Möglicher Einfluss von Macrogol auf Harninkontinenz
Hallo Valerie
Tut mir leid, dass dir das so schlimm passiert ist. Es würde mir wahrscheinlich ähnlich gehen wie dir danach. Flecken an der Hose gab's auch schon mal wieder, aber so schlimm, schon länger nicht mehr. Darum bin ich eher geneigt, mit saugfähigerem Material unterwegs zu sein, auch wenn's halt etwas aufträgt und ich es schlussendlich gar nicht gebraucht hätte. Ich fürchte mich vor einem solchen Unfall und plötzlich mit pitschnasser Hose dazustehen …
Du hast geschrieben, dass du unter Allergien leidest. Nimmst du Medikamente dagegen? Könnten die womöglich eine Wirkung haben, die die Nieren anregen? Ich hatte einen Blutdrucksenker, der genau das tat … Übrigens der Kaffe hat bei mir auch so eine Wirkung. Zuviel davon und es läuft bei mir nur noch, bzw. bin Dauergast auf der Toilette. Dabei liebe ich Kaffee …
Ich hoffe, es geht dir bald wieder besser!
Liebe Grüsse
Markus
Tut mir leid, dass dir das so schlimm passiert ist. Es würde mir wahrscheinlich ähnlich gehen wie dir danach. Flecken an der Hose gab's auch schon mal wieder, aber so schlimm, schon länger nicht mehr. Darum bin ich eher geneigt, mit saugfähigerem Material unterwegs zu sein, auch wenn's halt etwas aufträgt und ich es schlussendlich gar nicht gebraucht hätte. Ich fürchte mich vor einem solchen Unfall und plötzlich mit pitschnasser Hose dazustehen …
Du hast geschrieben, dass du unter Allergien leidest. Nimmst du Medikamente dagegen? Könnten die womöglich eine Wirkung haben, die die Nieren anregen? Ich hatte einen Blutdrucksenker, der genau das tat … Übrigens der Kaffe hat bei mir auch so eine Wirkung. Zuviel davon und es läuft bei mir nur noch, bzw. bin Dauergast auf der Toilette. Dabei liebe ich Kaffee …
Ich hoffe, es geht dir bald wieder besser!
Liebe Grüsse
Markus
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4 Tage 11 Stunden her #53643 von Vallie
Vallie antwortete auf Möglicher Einfluss von Macrogol auf Harninkontinenz
Hallo Markus,
danke für Deine netten Worte. Wahrscheinlich brauche ich noch ein paar Tage, bis ich mich nicht mehr so mental angedätscht fühle, aber jeder Tag Abstand lässt es leichter werden.
Ich nehme tatsächlich Medikamente wegen der Allergie, Antihistaminika. Also Loratadin oder Citirizin. Und ich nehme sie seit der Inkontinenz sogar konsequenter, um die heftigen, folgenschweren Niesanfälle zu reduzieren.
Da hatte ich aber bisher nicht das Gefühl, dass sie den Urinverlust verstärken.
Eigentlich merke ich beim Kaffee vor allem, dass sich die Blase beim ISK mit so hohem Druck entleert, dass einiges am Katheter vorbei über die Finger läuft. Das ist an sich ja nicht dramatisch, aber grade Outdoor etwas unpraktisch.
Und die sicheren Hilfsmittel, das ist halt so eine Sache. Ich habe es an anderer Stelle „die Schere im Kopf”genannt, die ich echt herausfordernd finde.
Ich bin draußen häufiger damit konfrontiert, ISK durchführen zu müssen, als dass es zu starkem Harnverlust kommt. Und da ist für mich Zeit ein wichtiger Faktor.
D.h., ich möchte schnellst möglich fertig sein, um nicht gesehen zu werden. Da ist eine Einlage vom Handling mit Abstand das Unkomplizierteste. Bei einer Pant muss ich die Füsse recht eng stellen, dass die Seitennaht nicht aufreisst, was das Einführen des Katheters erschwert.
Die Hüftgurtvariante geht super schnell auf der Toilette. Wenn ich mir vorstellen, mich sieht draußen jemand mit nach hinten geklappter Windel empfinde ich das als maximal entwürdigend, da ist dann meine Schmerzgrenze überschritten.
Und ISK weglassen und warten, bis es von selbst rausläuft, klappt auch nicht. Da ist nichts mit Überlaufblase, häufig hält sie große Mengen, einer Liter plus, ohne das ein Tropfen rauskommt.
Alles nicht so einfach.
Grüße von Valerie
danke für Deine netten Worte. Wahrscheinlich brauche ich noch ein paar Tage, bis ich mich nicht mehr so mental angedätscht fühle, aber jeder Tag Abstand lässt es leichter werden.
Ich nehme tatsächlich Medikamente wegen der Allergie, Antihistaminika. Also Loratadin oder Citirizin. Und ich nehme sie seit der Inkontinenz sogar konsequenter, um die heftigen, folgenschweren Niesanfälle zu reduzieren.
Da hatte ich aber bisher nicht das Gefühl, dass sie den Urinverlust verstärken.
Eigentlich merke ich beim Kaffee vor allem, dass sich die Blase beim ISK mit so hohem Druck entleert, dass einiges am Katheter vorbei über die Finger läuft. Das ist an sich ja nicht dramatisch, aber grade Outdoor etwas unpraktisch.
Und die sicheren Hilfsmittel, das ist halt so eine Sache. Ich habe es an anderer Stelle „die Schere im Kopf”genannt, die ich echt herausfordernd finde.
Ich bin draußen häufiger damit konfrontiert, ISK durchführen zu müssen, als dass es zu starkem Harnverlust kommt. Und da ist für mich Zeit ein wichtiger Faktor.
D.h., ich möchte schnellst möglich fertig sein, um nicht gesehen zu werden. Da ist eine Einlage vom Handling mit Abstand das Unkomplizierteste. Bei einer Pant muss ich die Füsse recht eng stellen, dass die Seitennaht nicht aufreisst, was das Einführen des Katheters erschwert.
Die Hüftgurtvariante geht super schnell auf der Toilette. Wenn ich mir vorstellen, mich sieht draußen jemand mit nach hinten geklappter Windel empfinde ich das als maximal entwürdigend, da ist dann meine Schmerzgrenze überschritten.
Und ISK weglassen und warten, bis es von selbst rausläuft, klappt auch nicht. Da ist nichts mit Überlaufblase, häufig hält sie große Mengen, einer Liter plus, ohne das ein Tropfen rauskommt.
Alles nicht so einfach.
Grüße von Valerie
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