Frage Möglicher Einfluss von Macrogol auf Harninkontinenz
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1 Monat 2 Wochen her #53647 von martinK
martinK antwortete auf Möglicher Einfluss von Macrogol auf Harninkontinenz
Hallo Valerie
Was Du erlebt hast, kenne ich von Stuhlunfällen. Wenn ich den ganzen Darminhalt verliere, bin ich danach komplett fertig. Wenn immer möglich gehe ich nach Hause nehme ein sehr lang warme Dusche, lege mich hin und möchte an gar nichts denken. Diese Erfahrungen sind sehr deprimierend, ich verliere Stuhl nur, wenn ich unterwegs bin, und dann muss ich nach Hause oder auf eine Toilette, wo ich mich gründlich reinigen kann. Ich fühle mich in der Öffentlichkeit dann wie ein Aussätziger. Normalerweise gehe ich zu Fuss und mache um Menschen einen grossen Bogen, aber einmal musste ich den Zug nehmen. Das war sehr unangenehm.
Aber das Leben geht weiter, ich habe zumindest den Eindruck, dass Du Dir viele richtige Gedanken machst und die Sache gut angehst. Insofern bin ich überzeugt, dass Du für den Umgang mit Deiner Inkontinenz auch eine Lösung finden wirst.
Wir Männer haben‘s beim ISK definitiv einfacher. Mir kam nie in den Sinn, dass das Inkontinenzhilfsmittel hinderlich sein könnte, aber bei mir die Beinstellung beim ISK nicht besonders relevant.
Alles Gute und herzliche Grüsse
Martin
Was Du erlebt hast, kenne ich von Stuhlunfällen. Wenn ich den ganzen Darminhalt verliere, bin ich danach komplett fertig. Wenn immer möglich gehe ich nach Hause nehme ein sehr lang warme Dusche, lege mich hin und möchte an gar nichts denken. Diese Erfahrungen sind sehr deprimierend, ich verliere Stuhl nur, wenn ich unterwegs bin, und dann muss ich nach Hause oder auf eine Toilette, wo ich mich gründlich reinigen kann. Ich fühle mich in der Öffentlichkeit dann wie ein Aussätziger. Normalerweise gehe ich zu Fuss und mache um Menschen einen grossen Bogen, aber einmal musste ich den Zug nehmen. Das war sehr unangenehm.
Aber das Leben geht weiter, ich habe zumindest den Eindruck, dass Du Dir viele richtige Gedanken machst und die Sache gut angehst. Insofern bin ich überzeugt, dass Du für den Umgang mit Deiner Inkontinenz auch eine Lösung finden wirst.
Wir Männer haben‘s beim ISK definitiv einfacher. Mir kam nie in den Sinn, dass das Inkontinenzhilfsmittel hinderlich sein könnte, aber bei mir die Beinstellung beim ISK nicht besonders relevant.
Alles Gute und herzliche Grüsse
Martin
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1 Monat 2 Wochen her #53655 von Vallie
Vallie antwortete auf Möglicher Einfluss von Macrogol auf Harninkontinenz
Hallo Martin,
ich stelle es mir fürchterlich vor, in einer solchen Situation den Zug nehmen zu müssen. Es ist fraglos eine ganz andere Dimension, wenn es um den Darm geht. Nach vier Tagen ist heute mein Vorfall mit der nassen Hose, die durch den umgebundenen Anorak ja eh überdeckt war, schon so gut wie vergessen. Stuhlunfälle bleiben da anders hängen.
Für mich ist meine Darmlähmung besser lebbar, als in den ersten Tagen nach der Nervenschädigung vorstellbar.
Und dennoch habe ich nach über zwei Jahren noch keine Vorstellung, wie ich damit einen entspannteren Alltag leben könnte.
Sie spielt eine große Rolle in meinen Tagesablauf, eine mehrtägige Reise ist mir bisher damit nicht möglich.
Mit dem Versuch einer regelmäßigen Macrogoleinnahme, die ich so niedrig dosiere, um sicher täglich, aber halt nur einmal täglich entleeren zu können, wollte ich genau in diese Richtung gehen. Also nicht mehreren komplett von meinem doch sehr rigiden Ernährungsplan, den ich so nur zu Hause durchführen kann, abhängig zu sein. Doch habe ich gerade den Eindruck, dass dieser Versuch wiederholt gescheitert und vielleicht doch nicht der richtige Ansatz ist.
Ich bin echt gut im Mikroabenteuer in meinem Radius genießen, aber es ist schon ein sehr, sehr schrulliges Leben.
In meiner kleinen Welt komme ich gut zu recht, aber jedesmal, wenn ich dann einen Versuch starte, mal wieder über den Tellerrand zu schauen, komme ich nicht weit. Das fühlt sich gerade nicht so gut an. Das Leben hat aber halt unterschiedliche Phasen, ich war so viele Jahre ständig unterwegs, irgendwie passt es dann schon auch.
Andererseits gehen wieder lange, vielstündige Wanderungen. Die vierzig Kilometer hätte ich mir zwischenzeitlich auch nicht mehr vorstellen können und gingen dann wunderbar.
Darüber freuen, was geht.
Vorerst akzeptieren, was nicht geht.
Aber eines frustriert mich nach Montag schon sehr: Die Wirkung des Kontinenztampons, der von innen die Harnröhre zusammendrücken soll, scheint bei weichem Tonus nicht gegeben zu sein. Also grade dann, wenn das Risiko der Harninkontinenz ansteigt.
Das ist verdammt nochmal richtig doof!
Ich wünsche Dir sehr, daß Du nie unter Leuten ein Stuhlunfall hast und wenn es überhaupt dazu kommt in der Nähe von zu Hause, so daß Du schnell alles regeln kannst.
Ich hatte am Montag auch nur noch 15, 20 Minuten zu gehen, da gibt es wirklich Schlimmeres!
Grüße von Valerie
ich stelle es mir fürchterlich vor, in einer solchen Situation den Zug nehmen zu müssen. Es ist fraglos eine ganz andere Dimension, wenn es um den Darm geht. Nach vier Tagen ist heute mein Vorfall mit der nassen Hose, die durch den umgebundenen Anorak ja eh überdeckt war, schon so gut wie vergessen. Stuhlunfälle bleiben da anders hängen.
Für mich ist meine Darmlähmung besser lebbar, als in den ersten Tagen nach der Nervenschädigung vorstellbar.
Und dennoch habe ich nach über zwei Jahren noch keine Vorstellung, wie ich damit einen entspannteren Alltag leben könnte.
Sie spielt eine große Rolle in meinen Tagesablauf, eine mehrtägige Reise ist mir bisher damit nicht möglich.
Mit dem Versuch einer regelmäßigen Macrogoleinnahme, die ich so niedrig dosiere, um sicher täglich, aber halt nur einmal täglich entleeren zu können, wollte ich genau in diese Richtung gehen. Also nicht mehreren komplett von meinem doch sehr rigiden Ernährungsplan, den ich so nur zu Hause durchführen kann, abhängig zu sein. Doch habe ich gerade den Eindruck, dass dieser Versuch wiederholt gescheitert und vielleicht doch nicht der richtige Ansatz ist.
Ich bin echt gut im Mikroabenteuer in meinem Radius genießen, aber es ist schon ein sehr, sehr schrulliges Leben.
In meiner kleinen Welt komme ich gut zu recht, aber jedesmal, wenn ich dann einen Versuch starte, mal wieder über den Tellerrand zu schauen, komme ich nicht weit. Das fühlt sich gerade nicht so gut an. Das Leben hat aber halt unterschiedliche Phasen, ich war so viele Jahre ständig unterwegs, irgendwie passt es dann schon auch.
Andererseits gehen wieder lange, vielstündige Wanderungen. Die vierzig Kilometer hätte ich mir zwischenzeitlich auch nicht mehr vorstellen können und gingen dann wunderbar.
Darüber freuen, was geht.
Vorerst akzeptieren, was nicht geht.
Aber eines frustriert mich nach Montag schon sehr: Die Wirkung des Kontinenztampons, der von innen die Harnröhre zusammendrücken soll, scheint bei weichem Tonus nicht gegeben zu sein. Also grade dann, wenn das Risiko der Harninkontinenz ansteigt.
Das ist verdammt nochmal richtig doof!
Ich wünsche Dir sehr, daß Du nie unter Leuten ein Stuhlunfall hast und wenn es überhaupt dazu kommt in der Nähe von zu Hause, so daß Du schnell alles regeln kannst.
Ich hatte am Montag auch nur noch 15, 20 Minuten zu gehen, da gibt es wirklich Schlimmeres!
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1 Monat 2 Wochen her #53659 von Dasch
Dasch antwortete auf Möglicher Einfluss von Macrogol auf Harninkontinenz
Liebe Valerie,
das mit deiner nassen Hose tut mir sehr leid. Deine Gefühle danach sind mir sehr bekannt. Mir geht es auch sehr schlecht, wenn mein Hilfsmittel wieder mal nicht funktioniert hat, selbst wenn es "nur" Flecken sind. Ich trage auch immer eine Unterhose mit Beinen und zu 90% schwarze Stoffhosen.
Du hast ja nach einem Zusammenhang mit Macrogol gefragt, dazu ist mir nichts bekannt. Aber mir ist aufgefallen, dass es mit deinem Antihistaminika Loratadin oder Cetirizin einen Zusammenhang geben könnte.
Es könnte die Blasenentleerungsstörung beeinflussen und durch die Müdigkeit die Wahrnehmung des Harndrangs beeinflussen.
Vielleicht hilft dir der Gedanke, nochmal in eine andere Richtung zu schauen.
Liebe Grüße
Daniela
das mit deiner nassen Hose tut mir sehr leid. Deine Gefühle danach sind mir sehr bekannt. Mir geht es auch sehr schlecht, wenn mein Hilfsmittel wieder mal nicht funktioniert hat, selbst wenn es "nur" Flecken sind. Ich trage auch immer eine Unterhose mit Beinen und zu 90% schwarze Stoffhosen.
Du hast ja nach einem Zusammenhang mit Macrogol gefragt, dazu ist mir nichts bekannt. Aber mir ist aufgefallen, dass es mit deinem Antihistaminika Loratadin oder Cetirizin einen Zusammenhang geben könnte.
Es könnte die Blasenentleerungsstörung beeinflussen und durch die Müdigkeit die Wahrnehmung des Harndrangs beeinflussen.
Vielleicht hilft dir der Gedanke, nochmal in eine andere Richtung zu schauen.
Liebe Grüße
Daniela
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1 Monat 2 Wochen her #53660 von Vallie
Vallie antwortete auf Möglicher Einfluss von Macrogol auf Harninkontinenz
Liebe Daniela,
vielen Dank für den Hinweis mit den Antihistaminika. Weißt Du vielleicht noch mehr dazu, also inwiefern sie die Blasenfunktionsstörung beeinflussen können? Das wäre zu mindestens schon mal ein Ansatz. Natürlich etwas paradox, wenn ich sie jetzt täglich einnehme, um zu mindest den Harnverlust durch die heftigen allergischen Niesanfälle zu vermeiden, und dann wirken sie sich auf andere Weise negativ auf die Inkontinenz aus.
Mit der Wahrnehmung des Harndrangs ist ein interessanter Aspekt. Nachdem ich länger überhaupt nichts diesbezüglich spüren konnte, habe ich aber eigentlich schon mittlerweile ein gewisses Gefühl, wenn meine Blase sehr gefüllt ist.
Nicht immer, aber oft. Das war am Montag gar nicht der Fall. Auch als ich heute morgen unterwegs war, hatte ich großen Verlust, ohne zuvor etwas wahrgenommen zu haben. Diesmal aber mit der passenden Pant und Hose.
Aber manchmal denke ich auch, daß es nur Wunschdenken ist, die Wahrnehmung der Blasenfüllung. Sie ist dann doch alles andere als zuverlässig.
Hattest Du schon mal einen Zusammenhang zwischen geschwächtem Immunsystem und verstärkter Inkontinenz gemerkt?
Ich hänge grade allergiebedingt wie ein Schluck Wasser in der Kurve.
Es fühlt sich so an, als ob es zusammenhängen könnte.
Witzig, ich kam mir recht tricky vor mit den Unterhosen mit Beinansatz und den schwarzen Hosen, da können wir also einen Club bilden, schön.
Tja, wenn Du mit gelesen hast, weißt Du auch, daß die V.Tampons bei mir grade überhaupt nicht wirken. Ich musste da schnell an Dich denken, bzw. meine missionarischen Zeilen diesbezüglich und habe ein echt schlechtes Gewissen. Falls Du sie ausprobiert hast, sie nichts gebracht haben, dies Dich verständlicherweise runtergergezogen haben sollte: Asche auf mein Haupt!
Bei mir war bisher die Erfolgsrange zwischen sehr gut bis mittelmäßig, jetzt aber echt komplett wirkungslos.
Danke Dir fürs Mitdenken, Valerie
vielen Dank für den Hinweis mit den Antihistaminika. Weißt Du vielleicht noch mehr dazu, also inwiefern sie die Blasenfunktionsstörung beeinflussen können? Das wäre zu mindestens schon mal ein Ansatz. Natürlich etwas paradox, wenn ich sie jetzt täglich einnehme, um zu mindest den Harnverlust durch die heftigen allergischen Niesanfälle zu vermeiden, und dann wirken sie sich auf andere Weise negativ auf die Inkontinenz aus.
Mit der Wahrnehmung des Harndrangs ist ein interessanter Aspekt. Nachdem ich länger überhaupt nichts diesbezüglich spüren konnte, habe ich aber eigentlich schon mittlerweile ein gewisses Gefühl, wenn meine Blase sehr gefüllt ist.
Nicht immer, aber oft. Das war am Montag gar nicht der Fall. Auch als ich heute morgen unterwegs war, hatte ich großen Verlust, ohne zuvor etwas wahrgenommen zu haben. Diesmal aber mit der passenden Pant und Hose.
Aber manchmal denke ich auch, daß es nur Wunschdenken ist, die Wahrnehmung der Blasenfüllung. Sie ist dann doch alles andere als zuverlässig.
Hattest Du schon mal einen Zusammenhang zwischen geschwächtem Immunsystem und verstärkter Inkontinenz gemerkt?
Ich hänge grade allergiebedingt wie ein Schluck Wasser in der Kurve.
Es fühlt sich so an, als ob es zusammenhängen könnte.
Witzig, ich kam mir recht tricky vor mit den Unterhosen mit Beinansatz und den schwarzen Hosen, da können wir also einen Club bilden, schön.
Tja, wenn Du mit gelesen hast, weißt Du auch, daß die V.Tampons bei mir grade überhaupt nicht wirken. Ich musste da schnell an Dich denken, bzw. meine missionarischen Zeilen diesbezüglich und habe ein echt schlechtes Gewissen. Falls Du sie ausprobiert hast, sie nichts gebracht haben, dies Dich verständlicherweise runtergergezogen haben sollte: Asche auf mein Haupt!
Bei mir war bisher die Erfolgsrange zwischen sehr gut bis mittelmäßig, jetzt aber echt komplett wirkungslos.
Danke Dir fürs Mitdenken, Valerie
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1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her #53663 von martinK
martinK antwortete auf Möglicher Einfluss von Macrogol auf Harninkontinenz
Liebe Valerie
Ich hatte in den letzten Tagen viel um die Ohren, so dass ich erst heute schreibe.
Vielen Dank für Deine liebe Antwort. Bei mir ist es so, dass ich mich wieder schnell aufraffen kann. Ich hatte sehr viel Glück, sei es in der Ehe, im Beruf und in meinen Hobbys. All dies hilft mir enorm, nach dem Hinfallen wieder aufstehen zu können. Zudem habe ich das Glück, trotz Autoimmunkrankheit relativ fit zu sein. Letzte Woche hatte ich eine neurologische Konsultation, die Untersuchungsergebnisse sind so gut wie nie zuvor. Meine Neurologin meinte, dass die Nervenleitwerte nur noch leicht auffällig seien, ohne die Vorgeschichte würden sie an der Grenze zwischen Normal- und Pathologiebereich liegen.
Man muss nicht weit reisen um schönes zu sehen. Letzten Samstag war ich in der Innenstadt von Zürich, nur wenige Gehminuten von meinem Wohnort entfernt, und habe ein wunderschönes Panorama gesehen. Ich habe im Anhang ein Bild angehängt. Natürlich gibt es nicht die wunderbare Stimmung wieder.
Zu Deiner Frage betreffend Immunsystem. Mein Verständnis ist, dass ein Infekt das Autoimmunsystem - also auch die Blase und den Darm - beeinträchtigen kann. Natürlich entsteht daraus im Normalfall keine Entleerungsstörung oder eine Inkontinenz. Aber ich kann mir basierend auf meiner Erfahrung vorstellen, dass Menschen mit einer neurogenen Entleerungsstörung empfindlicher reagieren.
Herzliche Grüsse
Martin
Ich hatte in den letzten Tagen viel um die Ohren, so dass ich erst heute schreibe.
Vielen Dank für Deine liebe Antwort. Bei mir ist es so, dass ich mich wieder schnell aufraffen kann. Ich hatte sehr viel Glück, sei es in der Ehe, im Beruf und in meinen Hobbys. All dies hilft mir enorm, nach dem Hinfallen wieder aufstehen zu können. Zudem habe ich das Glück, trotz Autoimmunkrankheit relativ fit zu sein. Letzte Woche hatte ich eine neurologische Konsultation, die Untersuchungsergebnisse sind so gut wie nie zuvor. Meine Neurologin meinte, dass die Nervenleitwerte nur noch leicht auffällig seien, ohne die Vorgeschichte würden sie an der Grenze zwischen Normal- und Pathologiebereich liegen.
Man muss nicht weit reisen um schönes zu sehen. Letzten Samstag war ich in der Innenstadt von Zürich, nur wenige Gehminuten von meinem Wohnort entfernt, und habe ein wunderschönes Panorama gesehen. Ich habe im Anhang ein Bild angehängt. Natürlich gibt es nicht die wunderbare Stimmung wieder.
Zu Deiner Frage betreffend Immunsystem. Mein Verständnis ist, dass ein Infekt das Autoimmunsystem - also auch die Blase und den Darm - beeinträchtigen kann. Natürlich entsteht daraus im Normalfall keine Entleerungsstörung oder eine Inkontinenz. Aber ich kann mir basierend auf meiner Erfahrung vorstellen, dass Menschen mit einer neurogenen Entleerungsstörung empfindlicher reagieren.
Herzliche Grüsse
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1 Monat 1 Woche her #53674 von Dasch
Dasch antwortete auf Möglicher Einfluss von Macrogol auf Harninkontinenz
HalloValerie,
ich weiß es nicht so genau, ich meine, dass die Antihistaminika eine leichte anticholinerge Wirkung haben. Also sie blockieren teilweise diese Acetylcholin-Signale, dadurch zieht sich der Blasenmuskel schwächer zusammen, die Blase entleert sich nicht vollständig, Restharn bleibt zurück und das könnte dann zu einer Überlaufblase und dem Harnverlust führen. Da fällt mir gerade noch ein, dass man Anticholinergika bei Dranginkontinenz verschreibt, um den Harndrang zu reduzieren.
Ob das tatsächlich so wirkt, bin ich mir nicht sicher, ich habe es irgendwo mal gehört, dass die Allergiemedikamente eine anticholinerge Wirkung haben können.
Ein Zusammenhang mit einem geschwächten Immunsystem ist mir bisher nicht aufgefallen, bei mir verstärkt sich die Inkontinenz auf jedenfall mit einem HWI und wenn ich meine Periode habe.
Ich habe die Tampons nicht mehr ausprobiert. Ich hatte das kleinere Urethrapessar ausprobiert, aber jedesmal wenn ich es länger als 15 Minuten drin hatte, bekam ich erst einen Druck auf der Blase und dann Krämpfe.
Ich muss zugeben, dass ich in letzter Zeit nichts mehr ausprobiert habe. Eigentlich sollte ich mich auch noch bei Ärzten für weitere Untersuchungen melden, aber im Moment fehlt mir die Energie dazu.
Herzliche Grüße
Daniela
ich weiß es nicht so genau, ich meine, dass die Antihistaminika eine leichte anticholinerge Wirkung haben. Also sie blockieren teilweise diese Acetylcholin-Signale, dadurch zieht sich der Blasenmuskel schwächer zusammen, die Blase entleert sich nicht vollständig, Restharn bleibt zurück und das könnte dann zu einer Überlaufblase und dem Harnverlust führen. Da fällt mir gerade noch ein, dass man Anticholinergika bei Dranginkontinenz verschreibt, um den Harndrang zu reduzieren.
Ob das tatsächlich so wirkt, bin ich mir nicht sicher, ich habe es irgendwo mal gehört, dass die Allergiemedikamente eine anticholinerge Wirkung haben können.
Ein Zusammenhang mit einem geschwächten Immunsystem ist mir bisher nicht aufgefallen, bei mir verstärkt sich die Inkontinenz auf jedenfall mit einem HWI und wenn ich meine Periode habe.
Ich habe die Tampons nicht mehr ausprobiert. Ich hatte das kleinere Urethrapessar ausprobiert, aber jedesmal wenn ich es länger als 15 Minuten drin hatte, bekam ich erst einen Druck auf der Blase und dann Krämpfe.
Ich muss zugeben, dass ich in letzter Zeit nichts mehr ausprobiert habe. Eigentlich sollte ich mich auch noch bei Ärzten für weitere Untersuchungen melden, aber im Moment fehlt mir die Energie dazu.
Herzliche Grüße
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1 Monat 1 Woche her #53675 von martinK
martinK antwortete auf Möglicher Einfluss von Macrogol auf Harninkontinenz
Hallo Daniela
Ich kann das gut nachvollziehen. Hast Du eine Ahnung, was man machen könnte, um Deine Inkontinenz und Entleerungsstörung besser zu verstehen und allenfalls neue Therapien auszuprobieren? Du hast ja wie ich schon viel hinter Dir und wurdest mehrmals untersucht.
Herzliche Grüsse
Martin
Eigentlich sollte ich mich auch noch bei Ärzten für weitere Untersuchungen melden, aber im Moment fehlt mir die Energie dazu.
Ich kann das gut nachvollziehen. Hast Du eine Ahnung, was man machen könnte, um Deine Inkontinenz und Entleerungsstörung besser zu verstehen und allenfalls neue Therapien auszuprobieren? Du hast ja wie ich schon viel hinter Dir und wurdest mehrmals untersucht.
Herzliche Grüsse
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1 Monat 1 Woche her #53677 von Dasch
Dasch antwortete auf Möglicher Einfluss von Macrogol auf Harninkontinenz
Hallo Martin,
das stimmt, ich habe schon mehrere Untersuchungen hinter mir. Allerdings überwiegend Gynäkologisch und Urogynäkologisch und eine Untersuchung in der Urologie.
Da ich seit kurzem mehrfach starke Rückenschmerzen mit "einknicken" beim gehen hatte, wäre ein MRT der Lendenwirbelsäule bis zum Kreuzbein und evtl. auch beim Neurologen eine EMG und NLG Messung sinnvoll.
Zusätzlich evtl. Ich eine Urodynamik, bei der mit der Blasenfüllung über 400 ml getestet wird, ob mein Blasenmuskel noch funktioniert und evtl. eine sakrale Neuromodulation in Frage kommt.
Aber im Moment ist mir das alles wieder zuviel, ich kämpfe gerade wieder mit einer Blasenentzündung, bin wieder/immer noch auf der Suche nach einem Hilfsmittel das zu mir passt und nicht ausläuft und versuche einfach erstmal wieder richtig Alltag zu funktionieren.
Herzliche Grüße
Daniela
das stimmt, ich habe schon mehrere Untersuchungen hinter mir. Allerdings überwiegend Gynäkologisch und Urogynäkologisch und eine Untersuchung in der Urologie.
Da ich seit kurzem mehrfach starke Rückenschmerzen mit "einknicken" beim gehen hatte, wäre ein MRT der Lendenwirbelsäule bis zum Kreuzbein und evtl. auch beim Neurologen eine EMG und NLG Messung sinnvoll.
Zusätzlich evtl. Ich eine Urodynamik, bei der mit der Blasenfüllung über 400 ml getestet wird, ob mein Blasenmuskel noch funktioniert und evtl. eine sakrale Neuromodulation in Frage kommt.
Aber im Moment ist mir das alles wieder zuviel, ich kämpfe gerade wieder mit einer Blasenentzündung, bin wieder/immer noch auf der Suche nach einem Hilfsmittel das zu mir passt und nicht ausläuft und versuche einfach erstmal wieder richtig Alltag zu funktionieren.
Herzliche Grüße
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1 Monat 1 Woche her #53678 von martinK
martinK antwortete auf Möglicher Einfluss von Macrogol auf Harninkontinenz
Hallo Daniela
Danke für die Antwort. Ja, ich kann mich erinnern, dass bei Dir die letzte Urodynamikuntersuchung etwas schnell beendet wurde. Betreffend Blasenschliessmuskel: Spürst Du den Blasenschliessmuskel, wenn Du den Katheter einführst? Bei mir ist es so, dass ich beim Einführen nur merke, dass es bei der Prostata und Blasenschliessmuskel einen Gegendruck gibt. Dieser könnte aber auch von einem Fremdkörper stammen. Auch wenn ich mit eingeführtem Katheter den Beckenboden etwas anspanne spüre ich gar keinen Gegendruck vom Katheter auf den Schliessmuskel. Als ich das herausfand, war dies für mich der ultimative Beweis, dass die Sensorik im Blasenschliessmuskel komplett fehlt. Deshalb ist SNM bei mir auch nicht wirklich indiziert. Man müsste parallel vermutlich einen künstlichen Schliessmuskel implantieren.
Rückenschmerzen sind sehr unangenehm, meine Frau hat einen Bandscheibenvorfall und klagt zuweilen auch über grosse Schmerzen. Ihr helfen vor allem gezielte Übungen und Massagen, aber das ist natürlich von Fall zu Fall unterschiedlich. Eine neurologische Untersuchung mit einem MRT ist sicher keine schlechte Idee.
Dass Du bei den Hilfsmittel bis anhin keine wirklich zufriedenstellende Lösung gefunden hast, ist wirklich doof. Diesbezüglich habe ich grosses Glück. Meine Entleerung ist extrem unproblematisch, was Leckagen angeht, und meine Anatomie passt zu allen Typen von Windelslips der Grösse M und L. Bei mir ist es nur eine Frage des Komforts und der Saugkapazität (sprich wie oft ich wechseln möchte). Hast Du mal den Herstellern geschrieben? Möglicherweise bist Du nicht die einzige Frau mit diesem Problem.
Herzliche Grüsse
Martin
Danke für die Antwort. Ja, ich kann mich erinnern, dass bei Dir die letzte Urodynamikuntersuchung etwas schnell beendet wurde. Betreffend Blasenschliessmuskel: Spürst Du den Blasenschliessmuskel, wenn Du den Katheter einführst? Bei mir ist es so, dass ich beim Einführen nur merke, dass es bei der Prostata und Blasenschliessmuskel einen Gegendruck gibt. Dieser könnte aber auch von einem Fremdkörper stammen. Auch wenn ich mit eingeführtem Katheter den Beckenboden etwas anspanne spüre ich gar keinen Gegendruck vom Katheter auf den Schliessmuskel. Als ich das herausfand, war dies für mich der ultimative Beweis, dass die Sensorik im Blasenschliessmuskel komplett fehlt. Deshalb ist SNM bei mir auch nicht wirklich indiziert. Man müsste parallel vermutlich einen künstlichen Schliessmuskel implantieren.
Rückenschmerzen sind sehr unangenehm, meine Frau hat einen Bandscheibenvorfall und klagt zuweilen auch über grosse Schmerzen. Ihr helfen vor allem gezielte Übungen und Massagen, aber das ist natürlich von Fall zu Fall unterschiedlich. Eine neurologische Untersuchung mit einem MRT ist sicher keine schlechte Idee.
Dass Du bei den Hilfsmittel bis anhin keine wirklich zufriedenstellende Lösung gefunden hast, ist wirklich doof. Diesbezüglich habe ich grosses Glück. Meine Entleerung ist extrem unproblematisch, was Leckagen angeht, und meine Anatomie passt zu allen Typen von Windelslips der Grösse M und L. Bei mir ist es nur eine Frage des Komforts und der Saugkapazität (sprich wie oft ich wechseln möchte). Hast Du mal den Herstellern geschrieben? Möglicherweise bist Du nicht die einzige Frau mit diesem Problem.
Herzliche Grüsse
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