Frage Urlaubssorgen bei Dranginkontinenz
- Dana77
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3 Tage 15 Stunden her #54163 von Dana77
Dana77 antwortete auf Urlaubssorgen bei Dranginkontinenz
Lieber Helmut, lieber Martin!
Ich danke euch beiden herzlich für eure Beiträge! Bitte, lasst meinen Thread nicht zum Anlass eines Streites werden!
Ich verstehe eure beiden Positionen sehr gut.
Martin, danke, dass du mir Mut für eine Behandlung bei einem guten Urologen machst!
Unser Urlaub wird im Oktober sein, ich schreibe euch danach sehr gerne, wie es mir ergangen ist!
Ganz liebe Grüße
Dana
Ich danke euch beiden herzlich für eure Beiträge! Bitte, lasst meinen Thread nicht zum Anlass eines Streites werden!
Ich verstehe eure beiden Positionen sehr gut.
Martin, danke, dass du mir Mut für eine Behandlung bei einem guten Urologen machst!
Unser Urlaub wird im Oktober sein, ich schreibe euch danach sehr gerne, wie es mir ergangen ist!
Ganz liebe Grüße
Dana
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3 Tage 14 Stunden her - 3 Tage 13 Stunden her #54164 von Matti
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Matti antwortete auf Urlaubssorgen bei Dranginkontinenz
Liebe Dana,
zunächst möchte ich dir sagen, dass ich in der Diskussion keinen Streit empfinde. Für mich geht es vielmehr um eine grundsätzliche Frage: Wie verstehen wir den Gedanken der Selbsthilfe, und welche Orientierung möchten wir Betroffenen geben?
Ich teile Martins Einschätzung und möchte gern die Sichtweise der Inkontinenz Selbsthilfe e. V. schildern, die auch meiner persönlichen Einschätzung entspricht.
Hilfsmittel können eine wichtige und wertvolle Unterstützung sein. Gerade in kurzfristigen oder konkreten Situationen, wie du sie beschreibst, etwa vor oder während eines Urlaubs, können sie Sicherheit, Lebensqualität und eine praktikable Lösung bieten.
Wenn Beschwerden jedoch anhaltend, neu aufgetreten oder ungeklärt sind, sollten Hilfsmittel aus meiner Sicht nicht alternativlos als dauerhafte oder alleinige Lösung dargestellt werden. Andernfalls besteht die Gefahr, dass eine notwendige Ursachenklärung und die Auseinandersetzung mit möglichen Behandlungsoptionen aus dem Blick geraten. Symptommanagement und Ursachensuche schließen sich dabei nicht aus, sondern können sich sinnvoll ergänzen.
Der Zweck eines Selbsthilfeforums besteht für mich darin, Betroffenen Orientierung, Unterstützung und einen offenen Erfahrungsaustausch zu bieten. Dazu gehört selbstverständlich auch der Austausch über Inkontinenzhilfsmittel und ihre praktische Anwendung. Selbsthilfe sollte jedoch nicht darauf beschränkt sein, Beschwerden lediglich zu verwalten oder den Betroffenen zu vermitteln, sie müssten sich damit abfinden.
Zunächst sollte es darum gehen, mögliche Ursachen zu ergründen, sich über Behandlungsoptionen zu informieren und zu empfehlen die Beschwerden fachlich einschätzen zu lassen. Bei einer anhaltenden, ausgeprägten oder unklaren Dranginkontinenz ist eine urologische Abklärung besonders naheliegend. Ein Urologe kann mögliche Ursachen gezielt untersuchen, die Diagnose absichern und verschiedene Behandlungsoptionen bewerten. Hausarzt oder Gynäkologe können wichtige erste Ansprechpartner sein und Untersuchungen oder eine Behandlung einleiten. Bei länger bestehenden oder unklaren Beschwerden ersetzt dies jedoch nicht grundsätzlich die urologische Fachabklärung.
Entscheidend ist dabei nicht allein, welcher Arzt ein Medikament verschreiben kann, sondern wer die Beschwerden umfassend beurteilt, mögliche Ursachen und Gegenanzeigen berücksichtigt und die Behandlung angemessen begleitet.
Je nach Ursache und Ausprägung können beispielsweise Blasen- oder Beckenbodentraining, Verhaltensanpassungen, Physiotherapie, Medikamente, weitere Behandlungen wie Botox oder eine sakrale Neuromodulation sowie die gezielte Behandlung eines zugrunde liegenden oder mitbeteiligten Grundleidens infrage kommen.
Selbstverständlich bleibt es eine persönliche und legitime Entscheidung, nach einer ärztlichen Abklärung auf Medikamente zu verzichten und Hilfsmittel zu nutzen. Daraus sollte jedoch keine allgemeingültige Aussage entstehen, Menschen mit Dranginkontinenz hätten nur die Wahl zwischen einer vollständigen Ausrichtung ihres Lebens auf Toilettengänge und der dauerhaften Nutzung aufsaugender Hilfsmittel.
Ich halte es deshalb für wichtig, beide Aspekte ausgewogen darzustellen. Hilfsmittel sind sinnvoll und können ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Gleichzeitig sollten Betroffene wissen, dass es je nach Ursache und Situation weitere Möglichkeiten geben kann. Selbsthilfe kann ärztliche oder professionelle Unterstützung nicht ersetzen, sie aber sinnvoll ergänzen. Sie soll Orientierung geben, Selbstvertrauen und Eigenverantwortung stärken und Betroffene dabei unterstützen, auf Grundlage eigener Erfahrungen und Empfehlungen zu fachlicher Information selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen.
Als abschließenden persönlichen Gedanken möchte ich noch ergänzen, dass ich auch in diesem Jahr wieder nach Teneriffa reise – inzwischen zum 16. Mal. Ich bin sowohl harn- als auch stuhlinkontinent. Aufgrund meiner Grunderkrankungen weiß ich, dass ich daran nichts grundlegend verändern kann. Zuvor habe ich jedoch viele mögliche Behandlungs- und Unterstützungsoptionen wahrgenommen und dabei beispielsweise auch mein Darmmanagement deutlich verbessert, sodass die Stuhlinkontinenz nicht mehr dauerhaft und vorrangig ist. Das war für mich ein ganz entscheidender Wendepunkt.
Akzeptanz sollte aus meiner Sicht nicht am Anfang stehen, sondern das abschließende Ergebnis eines solchen Prozesses sein. Sie darf keinesfalls mit Resignation verwechselt werden. Akzeptanz bedeutet für mich, die eigene Situation anzunehmen, ohne den Wunsch nach Verbesserung oder geeigneten Behandlungsmöglichkeiten aufzugeben.
Heute liegt meine Priorität darauf, den Transport und die Versorgung mit adäquaten Hilfsmitteln gut zu organisieren, damit ich meinen Urlaub sicher, selbstbestimmt und unbeschwert genießen kann. Das schließt jedoch nicht aus, dass ich mich weiterhin informiere und nach geeigneten Möglichkeiten Ausschau halte.
Obwohl meine Situation nach heutigem medizinischem Kenntnisstand nicht heilbar ist, bin ich dennoch an einer Verbesserung interessiert. Außerdem achte ich darauf, meine Nieren regelmäßig kontrollieren zu lassen, da ich teilweise hohe Druckverhältnisse in meiner Blase entwickle. Ebenso lasse ich regelmäßig überprüfen, ob sich bei mir Restharn bildet. Diese Vorsorgemaßnahmen helfen dabei, mögliche Folgeerkrankungen frühzeitig zu erkennen und mich davor zu schützen.
Obwohl ich meine Hilfsmittel akzeptiere und im Alltag routiniert damit umgehe, sind sie nicht die alleinige Lösung. Eine Erkrankung, gerade eine Dranginkontinenz, ist nicht selten ein dynamischer Prozess, der im Laufe der Jahre mit Veränderungen verbunden sein kann. Deshalb belasse ich es nicht bei der Versorgung mit aufsaugenden Hilfsmitteln, die mir durchaus Selbstbestimmung und Lebensqualität ermöglichen.
Durch eine aktive ärztliche Begleitung trage ich hoffentlich dazu bei, Folgeerkrankungen und Folgeschäden noch viele Jahre zu vermeiden.
Es wäre aus meiner Sicht geradezu fahrlässig, Betroffene ausschließlich auf Versorgungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen und alle anderen Aspekte einer Erkrankung (dies scheint nicht immer allen bewußt zu sein) außer Acht zu lassen. Dazu gehören insbesondere Optionen der Verbesserung sowie die regelmäßige Kontrolle und Vermeidung gesundheitlicher Folgeschäden.
Für deine Behandlung wünsche ich dir alles Gute. Ich freue mich sehr, wenn du uns nach eurem Urlaub im Oktober berichten möchtest, wie es dir ergangen ist.
Ganz liebe Grüße
Matti
zunächst möchte ich dir sagen, dass ich in der Diskussion keinen Streit empfinde. Für mich geht es vielmehr um eine grundsätzliche Frage: Wie verstehen wir den Gedanken der Selbsthilfe, und welche Orientierung möchten wir Betroffenen geben?
Ich teile Martins Einschätzung und möchte gern die Sichtweise der Inkontinenz Selbsthilfe e. V. schildern, die auch meiner persönlichen Einschätzung entspricht.
Hilfsmittel können eine wichtige und wertvolle Unterstützung sein. Gerade in kurzfristigen oder konkreten Situationen, wie du sie beschreibst, etwa vor oder während eines Urlaubs, können sie Sicherheit, Lebensqualität und eine praktikable Lösung bieten.
Wenn Beschwerden jedoch anhaltend, neu aufgetreten oder ungeklärt sind, sollten Hilfsmittel aus meiner Sicht nicht alternativlos als dauerhafte oder alleinige Lösung dargestellt werden. Andernfalls besteht die Gefahr, dass eine notwendige Ursachenklärung und die Auseinandersetzung mit möglichen Behandlungsoptionen aus dem Blick geraten. Symptommanagement und Ursachensuche schließen sich dabei nicht aus, sondern können sich sinnvoll ergänzen.
Der Zweck eines Selbsthilfeforums besteht für mich darin, Betroffenen Orientierung, Unterstützung und einen offenen Erfahrungsaustausch zu bieten. Dazu gehört selbstverständlich auch der Austausch über Inkontinenzhilfsmittel und ihre praktische Anwendung. Selbsthilfe sollte jedoch nicht darauf beschränkt sein, Beschwerden lediglich zu verwalten oder den Betroffenen zu vermitteln, sie müssten sich damit abfinden.
Zunächst sollte es darum gehen, mögliche Ursachen zu ergründen, sich über Behandlungsoptionen zu informieren und zu empfehlen die Beschwerden fachlich einschätzen zu lassen. Bei einer anhaltenden, ausgeprägten oder unklaren Dranginkontinenz ist eine urologische Abklärung besonders naheliegend. Ein Urologe kann mögliche Ursachen gezielt untersuchen, die Diagnose absichern und verschiedene Behandlungsoptionen bewerten. Hausarzt oder Gynäkologe können wichtige erste Ansprechpartner sein und Untersuchungen oder eine Behandlung einleiten. Bei länger bestehenden oder unklaren Beschwerden ersetzt dies jedoch nicht grundsätzlich die urologische Fachabklärung.
Entscheidend ist dabei nicht allein, welcher Arzt ein Medikament verschreiben kann, sondern wer die Beschwerden umfassend beurteilt, mögliche Ursachen und Gegenanzeigen berücksichtigt und die Behandlung angemessen begleitet.
Je nach Ursache und Ausprägung können beispielsweise Blasen- oder Beckenbodentraining, Verhaltensanpassungen, Physiotherapie, Medikamente, weitere Behandlungen wie Botox oder eine sakrale Neuromodulation sowie die gezielte Behandlung eines zugrunde liegenden oder mitbeteiligten Grundleidens infrage kommen.
Selbstverständlich bleibt es eine persönliche und legitime Entscheidung, nach einer ärztlichen Abklärung auf Medikamente zu verzichten und Hilfsmittel zu nutzen. Daraus sollte jedoch keine allgemeingültige Aussage entstehen, Menschen mit Dranginkontinenz hätten nur die Wahl zwischen einer vollständigen Ausrichtung ihres Lebens auf Toilettengänge und der dauerhaften Nutzung aufsaugender Hilfsmittel.
Ich halte es deshalb für wichtig, beide Aspekte ausgewogen darzustellen. Hilfsmittel sind sinnvoll und können ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Gleichzeitig sollten Betroffene wissen, dass es je nach Ursache und Situation weitere Möglichkeiten geben kann. Selbsthilfe kann ärztliche oder professionelle Unterstützung nicht ersetzen, sie aber sinnvoll ergänzen. Sie soll Orientierung geben, Selbstvertrauen und Eigenverantwortung stärken und Betroffene dabei unterstützen, auf Grundlage eigener Erfahrungen und Empfehlungen zu fachlicher Information selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen.
Als abschließenden persönlichen Gedanken möchte ich noch ergänzen, dass ich auch in diesem Jahr wieder nach Teneriffa reise – inzwischen zum 16. Mal. Ich bin sowohl harn- als auch stuhlinkontinent. Aufgrund meiner Grunderkrankungen weiß ich, dass ich daran nichts grundlegend verändern kann. Zuvor habe ich jedoch viele mögliche Behandlungs- und Unterstützungsoptionen wahrgenommen und dabei beispielsweise auch mein Darmmanagement deutlich verbessert, sodass die Stuhlinkontinenz nicht mehr dauerhaft und vorrangig ist. Das war für mich ein ganz entscheidender Wendepunkt.
Akzeptanz sollte aus meiner Sicht nicht am Anfang stehen, sondern das abschließende Ergebnis eines solchen Prozesses sein. Sie darf keinesfalls mit Resignation verwechselt werden. Akzeptanz bedeutet für mich, die eigene Situation anzunehmen, ohne den Wunsch nach Verbesserung oder geeigneten Behandlungsmöglichkeiten aufzugeben.
Heute liegt meine Priorität darauf, den Transport und die Versorgung mit adäquaten Hilfsmitteln gut zu organisieren, damit ich meinen Urlaub sicher, selbstbestimmt und unbeschwert genießen kann. Das schließt jedoch nicht aus, dass ich mich weiterhin informiere und nach geeigneten Möglichkeiten Ausschau halte.
Obwohl meine Situation nach heutigem medizinischem Kenntnisstand nicht heilbar ist, bin ich dennoch an einer Verbesserung interessiert. Außerdem achte ich darauf, meine Nieren regelmäßig kontrollieren zu lassen, da ich teilweise hohe Druckverhältnisse in meiner Blase entwickle. Ebenso lasse ich regelmäßig überprüfen, ob sich bei mir Restharn bildet. Diese Vorsorgemaßnahmen helfen dabei, mögliche Folgeerkrankungen frühzeitig zu erkennen und mich davor zu schützen.
Obwohl ich meine Hilfsmittel akzeptiere und im Alltag routiniert damit umgehe, sind sie nicht die alleinige Lösung. Eine Erkrankung, gerade eine Dranginkontinenz, ist nicht selten ein dynamischer Prozess, der im Laufe der Jahre mit Veränderungen verbunden sein kann. Deshalb belasse ich es nicht bei der Versorgung mit aufsaugenden Hilfsmitteln, die mir durchaus Selbstbestimmung und Lebensqualität ermöglichen.
Durch eine aktive ärztliche Begleitung trage ich hoffentlich dazu bei, Folgeerkrankungen und Folgeschäden noch viele Jahre zu vermeiden.
Es wäre aus meiner Sicht geradezu fahrlässig, Betroffene ausschließlich auf Versorgungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen und alle anderen Aspekte einer Erkrankung (dies scheint nicht immer allen bewußt zu sein) außer Acht zu lassen. Dazu gehören insbesondere Optionen der Verbesserung sowie die regelmäßige Kontrolle und Vermeidung gesundheitlicher Folgeschäden.
Für deine Behandlung wünsche ich dir alles Gute. Ich freue mich sehr, wenn du uns nach eurem Urlaub im Oktober berichten möchtest, wie es dir ergangen ist.
Ganz liebe Grüße
Matti
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3 Tage 11 Stunden her #54166 von Dana77
Dana77 antwortete auf Urlaubssorgen bei Dranginkontinenz
Lieber Matti,
ich bedanke mich herzlich bei dir für deinen Beitrag. Er hat - gemeinsam mit Martins Ausführungen - zu einem besseren Verständnis und zu meiner Aufklärung beigetragen!
Es freut mich sehr, dass es bei dir zu einem Wendepunkt und somit einer Erleichterung der Stuhlinkontinenz gekommen ist! Solch positive Erfahrungen geben Hoffnung.
Ich weiß, dass eine urologische Abklärung sinnvoll wäre, nur ist bei mir die Hemmschwelle grundsätzlich sehr hoch, einen Arzt aufzusuchen, da ich aufgrund meiner nervlichen Symptome nur die allernotwendigsten Arztbesuche auf mich nehme.
Beim Urologen kommen zusätzliche Bedenken bezüglich der Untersuchung hinzu.
Solange der Leidensdruck nicht hoch genug ist, werde ich mich wahrscheinlich mit meinen Notlösungen (dem stressigen auf die Toilette-Gehen und dem vorsorglichen Tragen der Pants) abfinden.
Der Italienurlaub (mein erster Urlaub seit 3 Jahren) wird wohl auch zeigen, wie ich damit leben kann und ob Urlaube auf diese Weise nicht ein einziger Stress sind!
Ich werde auf alle Fälle berichten,
nochmals vielen Dank und liebe Grüße
Dana
ich bedanke mich herzlich bei dir für deinen Beitrag. Er hat - gemeinsam mit Martins Ausführungen - zu einem besseren Verständnis und zu meiner Aufklärung beigetragen!
Es freut mich sehr, dass es bei dir zu einem Wendepunkt und somit einer Erleichterung der Stuhlinkontinenz gekommen ist! Solch positive Erfahrungen geben Hoffnung.
Ich weiß, dass eine urologische Abklärung sinnvoll wäre, nur ist bei mir die Hemmschwelle grundsätzlich sehr hoch, einen Arzt aufzusuchen, da ich aufgrund meiner nervlichen Symptome nur die allernotwendigsten Arztbesuche auf mich nehme.
Beim Urologen kommen zusätzliche Bedenken bezüglich der Untersuchung hinzu.
Solange der Leidensdruck nicht hoch genug ist, werde ich mich wahrscheinlich mit meinen Notlösungen (dem stressigen auf die Toilette-Gehen und dem vorsorglichen Tragen der Pants) abfinden.
Der Italienurlaub (mein erster Urlaub seit 3 Jahren) wird wohl auch zeigen, wie ich damit leben kann und ob Urlaube auf diese Weise nicht ein einziger Stress sind!
Ich werde auf alle Fälle berichten,
nochmals vielen Dank und liebe Grüße
Dana
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1 Tag 7 Stunden her - 1 Tag 7 Stunden her #54171 von martinK
martinK antwortete auf Urlaubssorgen bei Dranginkontinenz
Liebe Dana
Hier treffen sich Menschen mit verschiedenen Leiden und Geschichten. Dann ist es normal und kann auch fruchtbar sein, wenn unterschiedliche Meinungen und Ansätze betreffend dem Umgang mit Inkontinenz aufeinander treffen. Auch bin ich mit einigem, was Helmut schreibt, vollkommen einverstanden.
Mir nicht bewusst, dass dies Dein erster Urlaub seit drei Jahren sein wird. Geniesse ihn vor allem und lass Dich von der Blase nicht stressen! Wenn wir im Urlaub sind, planen wir bewusst nichts fix im voraus sondern entscheiden am Morgen, was wir mit welcher Intensität unternehmen, und wenn es unterwegs aus welchem Grund nicht mehr geht, planen wir spontan um. Als ich noch mehr Probleme mit der Stuhlkontrolle hatte, konnte ich so Stresssituationen mit Stuhlverlust vermeiden. Ich komme auch je länger je mehr zum Schluss, dass verplanter Urlaub wenig Erholung bringt.
Heute sind wir sehr früh aufgestanden und gingen auf Wildsuche etwas höher in den Schweizer Alpen. Ich musste etwas klettern um ein Prachtexemplar von Steinbock fotografieren zu können. Nach dem Abstieg entleerte sich die Blase spontan. Das konnte meine Freude über die Beobachtung aber nicht schmälern. In diesem Fall war das Hilfsmittel Gold wert, ich konnte unbeschwert meine Wanderung fortsetzen.
Herzliche Grüsse
Martin
Hier treffen sich Menschen mit verschiedenen Leiden und Geschichten. Dann ist es normal und kann auch fruchtbar sein, wenn unterschiedliche Meinungen und Ansätze betreffend dem Umgang mit Inkontinenz aufeinander treffen. Auch bin ich mit einigem, was Helmut schreibt, vollkommen einverstanden.
Mir nicht bewusst, dass dies Dein erster Urlaub seit drei Jahren sein wird. Geniesse ihn vor allem und lass Dich von der Blase nicht stressen! Wenn wir im Urlaub sind, planen wir bewusst nichts fix im voraus sondern entscheiden am Morgen, was wir mit welcher Intensität unternehmen, und wenn es unterwegs aus welchem Grund nicht mehr geht, planen wir spontan um. Als ich noch mehr Probleme mit der Stuhlkontrolle hatte, konnte ich so Stresssituationen mit Stuhlverlust vermeiden. Ich komme auch je länger je mehr zum Schluss, dass verplanter Urlaub wenig Erholung bringt.
Heute sind wir sehr früh aufgestanden und gingen auf Wildsuche etwas höher in den Schweizer Alpen. Ich musste etwas klettern um ein Prachtexemplar von Steinbock fotografieren zu können. Nach dem Abstieg entleerte sich die Blase spontan. Das konnte meine Freude über die Beobachtung aber nicht schmälern. In diesem Fall war das Hilfsmittel Gold wert, ich konnte unbeschwert meine Wanderung fortsetzen.
Herzliche Grüsse
Martin
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