file Frage Frage zur Entsorgung von Windelslips

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10 Jahre 4 Monate her - 10 Jahre 4 Monate her #26120 von Cvetoslava
Cvetoslava antwortete auf Frage zur Entsorgung von Windelslips

tigerschnegel schrieb: Klartext: Werft Ihr die Windeln nach Zwischenlagerung in einem Eimer lose in die Restmülltonne, oder wie?


Hallo Verena,

wirft man die Windeln lose in die Mülltonne, so kommt es bei Frost zu Problenen. Entweder friert dieWindeln in der Tonne fest oder sie fällt auf die Straße, was auch sehr peinlich ist. Durch extra Beutel verhindere ich also bei Frost das Festrieren in der Tonne.

LG Cveta
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10 Jahre 3 Monate her #26173 von tigerschnegel
tigerschnegel antwortete auf Frage zur Entsorgung von Windelslips
Ja, da sagst Du was...was man nicht alles neu lernen muss mit so einem beschissenen Problem! :-) Ich werde also besser Beutel benutzen... Festfrieren kenne ich schon von meinem Bioabfall.

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10 Jahre 3 Monate her #26174 von tigerschnegel
tigerschnegel antwortete auf Frage zur Entsorgung von Windelslips
Sorry, Eckhard, finde Deine Nachricht eben erst, wurde mir nicht per Email angezeigt, und ich war ein paar Tage abwesend hier. So ein motorisierter Mülleimer ist ja wirklich Klasse! Lieben Dank für die Info!
Grüße
Verena

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10 Jahre 3 Monate her #26175 von tigerschnegel
tigerschnegel antwortete auf Frage zur Entsorgung von Windelslips
Hallo zusammen

irgendjemand hatte mich unlängst gefragt, wieviel bei uns die 120L Restmülltonne kostet (ich finde jetzt hier aber diese Frage nicht mehr) - sorry, dass ich mich jetzt erst melde!
Ich musste feststellen, dass auf der Website meines Abfallwirtschaftsbetriebes keinerlei Gebühren angegeben werden - jetzt habe ich einen alten Gebührenbescheid von mir rausgesucht und folgendes gefunden:

Das 120Liter Restabfallgefäß kostet pro Jahr 59,92, darin sind zwei Gratisleerungen enthalten... jede weitere Leerung kostet 4,77 Euro.
Das sog. Mehrbedarfsgefäß, 240 Liter, soll mich 92,84 kosten, ebenfalls plus zwei "Gratis"leerungen. Wenn ich meine zukünftige Windeltonne also einmal im Monat leeren lassen will, komme ich auf einen Betrag von rund 140 Euro. Das finde ich schon sehr heftig!

Eine zweiwöchige Leerung gibt es bei uns mittlerweile gar nicht mehr. Ich habe dem AWB schon mitgeteilt, dass ich dies höchst unhygienisch finde!

LG
Verena

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10 Jahre 3 Monate her - 10 Jahre 3 Monate her #26179 von Matti
Hallo Verena,

ich habe dies vor einigen Jahren einmal mit Ironie ausgedrückt und hier geschrieben ich könne mir meine Behinderung schlichtweg nicht mehr leisten.

Der Behinderung war diese Feststellung aber ziemlich egal sie bestand sogar darauf noch umfangreicher und damit kostenintensiver zu werden.

Bei uns kostet eine 120 Liter Tonne im vierwöchigen Intervall 83,04 und im zweiwöchigen 174 Euro. Eine 240 Liter Tonne 162,00 bzw. 336,00 Euro.

Allerdings bietet unsere Gemeinde für zusätzlichen Restmüll Zusatzsäcke an. Diese sind bei der Stadt- oder Gemeindeverwaltung erhältlich. Ein Zusatzsack für Restmüll hat ein Volumen von 60 Liter und kostet 3,50 Euro pro Stück. Mit einem ärztlichen Attest würde ich 12 Säcke im Jahr kostenfrei erhalten. Dies finde ich allerdings etwas befremdlich.

Vielleicht gibt es diese Möglichkeit auch bei eurer Gemeinde.

Gruß

Matti
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10 Jahre 3 Monate her #26181 von tigerschnegel
tigerschnegel antwortete auf Frage zur Entsorgung von Windelslips
www.ebay.de/itm/Sulo-Mulltonne-42-Liter-...%26sd%3D270879260558

Habe ich gerade bei ebay gefunden: Sulo-Muelltonne-42-Liter-grau-Abfalltonne-Strassentonne-Neu-1x22054

Foto lässt sich leider nicht posten. Das ist ein Tönnchen, leider nur 42 Liter, das man an einem Griff hinter sich herziehen kann - sicher nicht verkehrt, weil benutzte Windeln ja doch recht schwer sind.

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10 Jahre 3 Monate her #26185 von tigerschnegel
tigerschnegel antwortete auf Frage zur Entsorgung von Windelslips
Ja, meine Behinderung wird auch immer kostspieliger... Das mit den 12 Säcken werde ich meinem AWB als Möglichkeit mal aufzeigen.

Verstehe ich das richtig, in Tonnenform gibt es bei Dir auch gar keine Vergünstigung? Das können sich doch die meisten inkontinenten Schwerbehinderten finanziell sicher gar nicht leisten. Du hast das mit den Säcken auch selbst noch nicht praktiziert?
Mir wäre das ja mittlerweile ziemlich egal, ob bei mir nicht blickdichte Säcke mit Windeln zur Abholung am Straßenrand stehen, ich habe es satt, immer alles zu verschweigen, um die "Gesunden" zu schonen!

Soll man dann etwa lieber ins Pflegeheim gehen, weil da die Windelentsorgung im Gesamtpreis enthalten ist?

Da schwillt mir schon wieder der Kamm...

LG
Verena

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10 Jahre 3 Monate her #26188 von Matti
Hallo Verena,

ich habe mich für eine 14-tägige Leerung einer 120 Liter Tonne entschieden. Dies reicht bei mir aus.

Im Mehrbedarfsfall habe ich aber auch schon diese Zusatzsäcke genutzt.

Ich weiß wie du es meinst, aber ein Pflegeheimplatz kostet soviel, dass du dir mindestens 20 Tonnen in den Garten stellen könntest.

Mit den Kosten hört dies ja alles nicht auf.

Neuer Aktivrollstuhl = Pauschale 2198 Euro. Kostenpunkt aber mindestens 3000 Euro.
E-Rolli = Pauschale ca. 3000 Euro (vor sieben Jahren lag die Kostenübernahme noch bei 7500 Euro). Für 3000 Euro erhälst du Schrott.
Investitionspauschale Ambulanter Pflegedienst = ca. 60 Euro monatlich.

Ich könnte noch weitere Beispiele bringen. Sparen darfst du als behinderter Mensch aber nur maximal 2600 Euro (wenn du Sozialleistungen erhälst). Folge: "Kackversorgung" auf dem Stand der 80er Jahre.

Nur einmal pauschal als Bitte.

Bitte, bitte jetzt keine Diskussionen beginnen das uns Flüchtlinge irgendetwas wegnehmen. Die Gründe liegen tatsächlich völlig anders und die Entscheidung lange vor irgendeiner Flüchtlingsfrage.

Matti
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10 Jahre 3 Monate her #26191 von tigerschnegel
tigerschnegel antwortete auf Frage zur Entsorgung von Windelslips
Nein, an Flüchtlinge musste ich jetzt gar nicht denken... Ich vermute, dass ein Platz im Pflegeheim preiswerter ist als wenn man als Schwerbehinderter mit hohem oder rund-um-die-Uhr Assistenzbedarf in einer eigenen Wohnung wohnen möchte. Letzteres steht einem ja zu, ist aber hart zu erkämpfen. Im Pflegeheim muss man sich halt wohl um seinen Abfall nicht mehr selbst kümmern... hinsichtlich des Abfallproblems wäre das Pflegeheim also von Vorteil...

Verena

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9 Jahre 6 Monate her - 9 Jahre 6 Monate her #31131 von Lotta Gregor
Lotta Gregor antwortete auf Frage zur Entsorgung von Windelslips
Bitte bloß nicht zuwenig trinken!!!
Aber das weisst du sicher selbst.

Ob es hilft, wenn wir beschreiben wie wir es handhaben?

Nun ist es bei uns nicht so akut,
da aber alle 3 betroffen sind, Frau, Tochter und ich - mit jeweils unterschiedlichen Schweregraden,
fällt doch soeiniges an Windelmüll an.

Zum einen nutzen wir teilweise Stoffwindeln.
Da es nur um Harninkontinenz geht, lassen sie sich mit Wasser ausspülen und bereits am nächsten oder übernächsten Tag
in die Waschmaschiene verfrachten.

Für die Zwischenversorgung nutzen wir Pants und Windeln.
Ja, da fällt trotzdem soeiniges an Müll an.

Wir haben uns angewöhnt die verbrauchten Windeln und Pullups in
Windelbeutel mit Duft
zu packen und ordentlich zuzuknoten.

Das teilen wir dann in meist 2 große Plastiksäcke auf, die wir wiederum zuknoten.

So können wir zum einen den Windelabfall (wir nennen ihn jetzt erstmal so) "portionieren"
und über die Woche verteilt in die Hausmülltonnen vor dem Eingang werfen.

Das ist alles natürlich noch nicht entgültig gelöst.
Wir suchen noch andere Stoffwindel- und bessere Inkontinenzunterwäsche-Modelle
die uns noch hoffentlich eine Ersparnis an
Windelverbrauch bringen!

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