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Wirtschaftliche Aufzahlung für eure Hilfsmittel

Umfrage: Wirtschaftliche Aufzahlungen für eure Hilfsmittel

Ich beziehe meine Hilfsmitel zuzahlungfrei
2 18.2%
bis 10 Euro pro Monat
Keine Stimme 0%
bis 20 Euro pro Monat
1 9.1%
bis 30 Euro pro Monat
2 18.2%
zwischen 40 und 50 Euro pro Monat
4 36.4%
über 50 Euro pro Monat
2 18.2%
Ich kaufe meine Hilfsmittel auf eigene Kosten
Keine Stimme 0%
Anzahl der Wähler: 11 ( MichaelH, Mattis, bienchen123, Chico, Sebald ) Mehr
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24 Mär 2018 23:50 - 24 Mär 2018 23:54 #1 von matti
Hallo,

ich möchte gerne unser Umfragetool des Forums wieder etwas mehr nutzen.

Deshalb möchte ich euch heute die Frage stellen, ob und wenn ja wie hoch eure wirtschaftlichen Zuzahlungen für einen Monatsbedarf eurer Hilfsmittel sind.

Ich möchte auch an dieser Stelle noch einmal auf unsere neue Informationsseite zum Thema Erhalt des Patientenwahlrechts und Widerspruch im Falle unzureichender Hilfsmittelversorgung aufmerksam machen.

Unsere Seite zum Thema findet ihr unter: www.inkontinenz-selbsthilfe.com/recht

Natürlich dürft ihr auch fleißig zur Umfrage kommentieren, um eure Situation näher darzustellen.

Grüße

Matti

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26 Mär 2018 16:58 #2 von berty45
Hallo matti
Da ich im Pflegeheim lebe, zu geringes Einkommen habe bin ich zuzahlungsbefreit.
gruß berty

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26 Mär 2018 18:03 #3 von hippo80
Hallo Berry.
Hier geht es um die wirtschaftliche Aufzählung und nicht die gesetzliche Zuzahlung. Falls du dazu den Unterschied nicht kennst, einfach nochmal Fragen.


Liebe Grüße Dani

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20 Jan 2019 14:29 #4 von bienchen123
Ich bin neu hier und sehr überrascht zu lesen, dass die Kosten für die Windeln zumindest anteilig von einer Krankenkasse getragen werden könnten...
Also, ich bekomme die Hilfsmittel für die Katheterversorgung erstattet - außer allen Dingen, die nicht rezeptpflichtig sind wie Desinfektionsmittel, Pflaster und Verbandmittel - die muss ich selbst zahlen.
Die Vorlagen bzw. Windeln, die ich in jedem Falle benötige, weil immer mal wieder kleinere und größere Mengen Urin ungewollt auch bei angeklemmtem Urinbeutel auf natürlichem Weg verloren gehen, zahle ich selbst. Das war auch von Anfang an so. Ich kaufe sie im Drogerie-Discounter. (Trotzdem "geht das ganz schön ins Geld" - und immerhin geht das jetzt schon fast 2, 25 Jahre so...)
Mein Urologe ist auch noch nie auf die Idee gekommen, entsprechendes aufsaugendes Material zu verordnen - und ich habe auch noch nie deswegen angefragt.

Ist es denn so, dass ich dann auch Windeln von einem ganz bestimmten Anbieter beziehen muss, wenn die Windelkosten erstattet würden?
Oder ist es so, dass entweder Katheterzubehör oder Windeln von der Kasse gezahlt werden?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!
bienchen123

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20 Jan 2019 14:45 - 20 Jan 2019 14:47 #5 von matti
Hallo Bienchen,

gesetzlich Krankenversicherte haben Anspruch auf die Versorgung mit Hilfsmitteln, also auch mit aufsaugenden Inkontinenzprodukten. Gesetzliche Grundlage ist § 33 des Fünften Sozialgesetzbuchs (SGB V). Der Sachleistungsanspruch der Versicherten gegenüber ihrer Krankenkasse wird durch das Hilfsmittelverzeichnis konkretisiert, das der GKV-Spitzenverband erstellt. Das Hilfsmittelverzeichnis listet verordnungsfähige Hilfsmittel auf. Inkontinenzhilfsmittel sind als Produktgruppe 15 gelistet.

Die Eigenbeteiligung (gesetzliche Zuzahlung bis zur Befreiungsgrenze) der Patienten bei zum Verbrauch bestimmten Hilfsmitteln beträgt 10 Prozent des Erstattungsbetrags, maximal jedoch 10 Euro pro Monat.
Davon zu unterscheiden ist die wirtschaftliche Aufzahlung. Patienten haben gegenüber ihrer Krankenkasse einen gesetzlichen Anspruch auf individuell notwendige Inkontinenzprodukte in ausreichender Qualität und Menge ohne Aufzahlung.

Gleichwohl kann der Patient auf eigenen Wunsch eine höherwertige Versorgung erhalten. Die Differenz zwischen Kassenerstattung und tatsächlichem Preis zahlen die Betroffenen aus eigener Tasche. Diese Aufzahlung überschreitet in vielen Fällen die gesetzlich vorgeschriebene Selbstbeteiligung um ein Vielfaches.
Fast alle gesetzlichen Krankenkassen unterscheiden sich in der Höhe der Pauschalen. Teilweise werden für eine Monatsversorgung unter 12 Euro gezahlt. Dies ist der Regel nicht ausreichend. Genau deshalb kämpfen wir seit mehr als 10 Jahren darum, diese sich oftmals daraus ergebende schlechte Versorgungssituation für die Betroffenen zu verbessern. Durch eine angestrebte Gesetzesänderung besteht nun zum ersten Mal etwas Hoffnung.

Vielleicht auch einmal diese Seite unserer Homepage aufrufen: www.inkontinenz-selbsthilfe.com/recht

Mir ist vollkommen klar, auch wenn ich dies zutiefst bedauere, dass von ganz vielen Forenusern ausschließlich das Forum wahrgenommen wird. Hinter diesem Form steht ein gemeinnütziger Verein. Was dieser neben der Bereitsstellung dieses Forums sonst noch so alles tut, kannst du auszugsweise hier nachlesen: www.inkontinenz-selbsthilfe.com/vereinsnachrichten

Du wirst sehen, dass wir uns als Verein gerade im letzten Jahr noch einmal sehr verstärkt mit genau diesem Thema beschäftigt haben.

Gruß

Matti

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13 Feb 2019 20:34 - 13 Feb 2019 20:38 #6 von Mattis
Ich kann nur hoffen, dass jetzt nochmal Bewegung in die Sache kommt, mit Schlagzeilen wie "Spahn stoppt Ausschreibungen, Billigwindel...".
Von meiner Krankenkasse werden zwei mögliche Lieferanten genannt. Medi Markt Mannheim und Corona.
Beide bieten sie in der Kategorie "Inkontinenzslips - Windel mit Kleber- oder Klettverschluss" je ein aufzahlungsfreies Kassenmodell an.
MMM bietet eines, was laut Hilfsmittelverzeichnis "erhöhte Saugleistung (2)" bietet, Nona...Plus. Tatsächlich habe ich den Eindruck, dass es eher in Richtung "normale Saugleistung (1)" geht. Nötig wäre bei mir heute die Kategorie "hohe Saugleistung (3)".
3 wird von MMM also gar nicht geboten - Aussage: "Damit kommen 70% der Kunden gut oder sehr gut mit klar, also in jedem Fall für alle ausreichend...". Tatsächlich macht die Qualität selbst einen recht guten Eindruck - noch halbwegs brauchbare Passform, haltende Verschlüsse, gewisse Atmungsaktivität, weich und unaufällig, aber eben nicht ausreichend saugstark und stark rücknässend (schlecht für die Haut und fürs Gefühl).

Von Corona gibt es mit einem Lille Slip einen Inkontinenz-Slip aus dieser nötigen Leistungsklasse, zumindest im Ansatz und halbwegs vergleichbar mit Tena Slip Super. Leider ist es hier genau umgekehrt - die Saugleistung ginge so gerade eben ok, meistens, aber die Qualität^^. Die Folie stört mich persönlich nicht, hat sie auch manchmal Vorteile, aber ich habe noch NIE eine so stark knisternde Folie erlebt. Die Verschlüsse können sich auch mal lösen / reißen und das schlimmste - sie reizen meine Haut überdurchschnittlich stark - juckt sehr.

Man kann also ziemlich sicher sagen, dass diese beiden Produkte den nötigen Mindestbedarf bei mir nicht decken. Eigentlich sind die KK und Lieferanten aber dazu verpflichtet, ausreichend, passend und zweckmäßig zu liefern. Der Zweck ist klar, z.B. [1] keine überreizte Haut zu haben, aufgrund von zu viel Nässe oder Mikrovliespartikel, die die Haut durchdringen und [2] die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen - man muss also ohne stündlichen Windelwechsel durchaus sich trauen können, auf einen Sitz im Bus oder im Theater platz nehmen zu können, in einer Schlange stehen können, ohne anhand peinlicher Flecken beurteilt zu werden. Dafür gibt es die Hilfsmittel und wenn sie genau diese Risiken und Ängste nicht (ausreichend) aufheben bzw. die Teilnahme am (gesellschaftlichen) Leben nicht wirklich ermöglichen, könnt man sie auch gleich weglassen oder bleibt doch zu Hause.

Vergleicht man die Preise von den gebotenen Nona oder Lille (manchmal bei einigen angeblich auch Seguna oder Seni) bei gängigen günstigen Internethändlern (Windel-Discountern), sieht man, dass diese Inkoslips zwar günstiger sind, als Tena, Molicare und Attends, aber nicht gleich nur halb so teuer. Lille Extra (M) <-> Tena Slip Super (M) kosten gar fast das gleiche.
So könnte man sagen, sollten Tena Slip Super Medium vielleicht 10-15 Euro Aufpreis im Monat kosten. Dazu wäre ich sogar bereit, obwohl es selbst dazu keinen Grund geben sollte / geben kann.
Wenn man dann vergleicht, dass selbst 120 (oder mehr!) Nonas oder Lilles / Monat 0 Euro Aufpreis kosten, wird das absurd, denn 120 von denen sind im Einkauf teurer, als die 90 Tenas, bei gutem Einkauf zumindest.

Tatsächlich jedoch...: Zuzahlung und Aufzahlung bei 3x Tena Slip Super Medium machen schon 40 Euro / Monat Aufpreis.
Tena Slip Super M ist aber so oft bei mir undicht geworden, dass eher Maxi nötig sind. Dann wären es schon 55 Euro / Karton + x/y, wo dann nur 72 Stück drin sind, also fehlen noch 18 für 3/Tag.
Andere Hersteller und Produkte für schwere oder schwerste Inkontinenz?
Der angebliche Mercedes / Porsche unter den Inkohilfsmitteln "Tena" ist kein solcher, kein Luxus, sondern einfach so eben brauchbarer besserer Durchschnitt bzw. das, was man erwarten kann, darf, muss und hier sogar mit der günstigste!
Andere genannte Alternativen beider Lieferanten ähnlicher Saugstärke waren TEURER!

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