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Austausch-Treffen

04 Feb 2020 11:24 #21 von Birgit1
Hallo Frankfurter,

Super das freut mich sehr dass du fündig geworden bist!!

Ich weiß aus der Erfahrung bei meiner Suche dass die Selbsthilfegruppen oft spezialisiert sind, wie z. B. die die du nun gefunden hast.
Was ja auch gut ist wenn man thematisch da auch rein passt.

Leider gibt es viele Betroffene die aus allen "spezialisierten" Gruppen rausfallen, daher halten wir unsere Gruppe ganz bewusst offen für alle die an irgendeiner Art und Weise unter Blasenfunktionsstörungen leiden.
Es gibt so viele unterschiedliche Erkrankungen und Gründe für Blasenprobleme... Und auch für deren Lösungen, Behandlungen und Hilfsmittel
Ich höre dort Dinge/Erkrankungen von denen ich vorher noch nie was gehört hatte.
Spannend und bereichernd so ein Austausch.

Nach einer passenden Gruppe hatte ich lange gesucht, wohne 2 Städte davon entfernt, nehme den Weg aber gerne in Kauf weil es sich einfach lohnt.

Wie du schon schreibst, es lohnt sich aktiv zu werden und sich zu kümmern.

Dir einen guten Austausch in der Gruppe die du entdeckt hast!

Viele Grüße,
Birgit

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07 Feb 2020 12:58 #22 von Greta
Hallo zusammen,

Also ich kann mir zur Zeit nicht vorstellen, hier vor Ort, oder in der Nähe zu solch einer Gruppe zu gehen.

Erstens aus Zeitgründen nicht und zweitens hätte ich die Befürchtung dort Kunden oder Bekannte zu treffen, ich glaube, je nachdem wer das ist, wäre das unangenehm.

Eine Kundin (Rentnerin) hat mit mal von ihrer Stuhlinkontinenz erzählt. Die habe ich auch später mal angesprochen, zwecks Adresse ihres Proktologen. Das ging relativ einfach, aber sie hat auch früher für den "weissen Ring" gearbeitet, daher ist sie "schwierige" Gespräche gewöhnt und das macht es mir leichter.

Nach wie vor, wissen nur wenige im Umfeld von meiner Erkrankung, ich erzähle es nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt.

Alles Gute!

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07 Feb 2020 14:40 #23 von Ayk
Hallo
Also ich habe schon nach vielem in dieser Richtung gegooglt, aber unter 130km Entfernung gibt es keinen Verein oder eine Selbsthilfegruppe, der ich mich anschließen könnte.
Und auch ich hätte großes Interresse daran, Aber die Suche nach betroffenen scheitert schon am Tabu der Inkontinenz, was ich schmerzlich in meinem persönlichen Umfeld feststellen muss. Aber ich bin auf einem guten Weg, die Fesseln beginnen zu bröckeln.

Und an Frankfurter kann ich erfreulicherweise sagen, daß ich das Problem der schnellen Abfertigung weder bei meinem Urologen, noch beim Chefarzt der Urologischen Klinik am stätischen KH Görlitz feststellen kann.
Da ich erst kürzlich bei beiden war und wir mehr als 30Min. zusammengesessen haben, ohnen auch nur den Verdacht von Zeitdruck zu bekommen, habe ich da wohl großen Glück und bei mir geht es hauptsächlich um Inkontinenz.
Wobei ich hier schon mal die Frage meine Herkunft geklärt hätte, ich komme aus dem Raum Görlitz
Ayk

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08 Feb 2020 08:32 #24 von Frankfurter
Hallo Ayk

leider habe ich auch feststellen müssen, dass das Thema Inkontinenz ein "Schweigethema" ist. Über Gründe kann ich nur spekulieren .

Jedes andere körperliche Thema wird in der öffentlichen Berichterstattung bis auf die letzte Haarspitze breitgetreten und "bejubelt". ( Will hier bewusst keine Beispiele bringen).

Wie kann man aber ein besseres Verständnis zu unserer "Behinderung" im Allgemeinen in der Öffentlichkeit erreichen. (Für Gender gibt es separate Toiletten, und Inkontinenz Betroffene haben noch nicht mal Abfalleimer für die Entsorgung der Vorlagen/ Windeln ) .

Gibt es Ideen, dass man - hier der Inkontinenz eV - die Hersteller der Hilfsmittel um mehr Mithilfe bei einer entsprechenden PR bittet, um mehr Hilfe und Verständnis zu finden ??

Gruss

Frankfurter


( ... un uff hessisch: obbe klar und unne drogge :whistle: )

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08 Feb 2020 09:11 #25 von Ayk
Hallo Frankfurter
Wie man mit wenigen sich outenden Menschen das Thema Inkontinenz an die Öffentlichkeit bringen kann, um wenigstens Aufmerksamkeit zu erwecken, entzieht sich auch meiner Kenntnis!?
Aber es ist doch viel einfacher und lukrativer Schleichwerbung z.B. für das Rauchen zu machen, obwohl jedem Raucher die eventuellen Folgen seines Tun`s bekannt sein sollten.
Die darauf anfallenden Steuern ( Tabak und Mehrwert) spülen doch große Mengen an Geld in die Kassen des Staates und es macht doch daher Sinn, in jedem deutschen Film, das Rauchen regelrecht zu verherrlichen. Und niemand fragt einen durch Rauchen an Lungenkrebs erkrankten, ob er sich eventuell an den Kosten der Operation oder nachfolgender Therapien beteiligen möchte!
Wir, von Inkontinenz betroffene Menschen, haben in den seltensten Fällen durch unser Tun zu dieser Behinderung beigetragen!
Und was noch viel wichtiger ist, wir bringen keinen Cent ein, erzeugen aber hohe Kosten, da kommt doch der Mantel des Schweigens gerade recht.
Daher habe ich große Achtung zu Internetauftritten zu diesem Thema, wie diesem Forum hier. Es sind leider nur wenige, die sich hier einbringen, aber ich denke die Zahl wächst.
Deshalb kann ich nur immer wieder die Leser der verschiedenen Bereiche dieses Forum auffordern:
Leute steht zu eurer Erkrankung bzw. Behinderung

Auch zu meinem kürzlich gestarteten Thema " Inkontinenzversorgung-jetzt reichts " gibt es neue Informationen, die ich den Lesern nicht vorenthalten kann.
Gruß Ayk

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