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× Eine krankheitsspezifische Voraussetzung für eine Pflegestufe gibt es nicht. Es zählt immer der notwendige Hilfebedarf in der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung und Mobilität). Also z. B. beim Waschen, Haare kämmen, Zähne putzen, Intimpflege nach Wasserlassen/Stuhlgang, das Richten der Bekleidung, Wechseln von Inkontinenzmaterialien, dem Kleinschneiden von Nahrung, Nahrungsaufnahme, dem Gehen und dem An- und Auskleiden. Der durchschnittliche tägliche Hilfebedarf in der Grundpflege beträgt bei PS I 45 Min. tägl., PS II 120 Min. tägl., PS III 240 Min. tägl. plus ein nächtlicher Hilfebedarf.

Pflege ist in Deutschland nicht mehr bezahlbar

28 Okt 2012 21:05 - 28 Okt 2012 21:08 #1 von matti
Hallo,

einem aktuellen Artikel "Der Welt" ist teilweise erschreckendes aber vor allem abstruses zu entnehmen.

Die Zahl der Menschen, die sich Pflege nicht mehr leisten können, ist laut neuen Zahlen dramatisch gestiegen. Um der Altersarmut zu entgehen, sind Tausende Senioren ins günstigere Ausland geflohen.


titelt die Onlineseite "Der Welt".

Man überlege nun, ob es nicht sinnvoll wäre Pflegebedürftige auch in Heimen im Ausland unterzubringen. Dies sei zum Einen kostengünstiger und zum Anderen müsste man keine Fachkräfte nach Deutschland "importieren. Im letzen Satz wird noch darauf hingewiesen: ...natürlich nur, wenn die Betroffenen dies wollten.

In welch absurden Welt leben wir eigentlich?

Der gesamte Artikel: www.welt.de/wirtschaft/article110316468/...-mehr-bezahlbar.html

Matti

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29 Okt 2012 16:11 #2 von Struppi
Hallo Matti,

ein Problem bei der Finanzierbarkeit von Pflege sehe ich darin, dass insbesondere pflegende Angehörige das reine Pflegegeld als Entlohnung* sehen und nicht die Kombinationsleistung beantragen (setzt natürlich die Zusammenarbeit mit einem Pflegedienst voraus).

Wenn ich von meiner persönlich-subjektiven Sicht ausgehe, kommen wir mit dem Pflegegeld (Stufe III) gut aus, auch bei mehrfachen Einsätzen des PD am Tag.

Oftmals (auch hier: subjektive Wahrnehmung!) erscheint es mir, dass die Möglichkeiten selten voll ausgeschöpft werden, ein soziales Netzwerk nur kaum oder gar nicht besteht und ein ambulanter Dienst aus diversen (nicht immer nachvollziehbaren Gründen) nicht ins Boot geholt wird.

Gruß

Hannes

*
Natürlich könnte man jetzt stundenlang über die Würdigung privater Pflege diskutieren, dies geht aber meines Erachtens nach am Thread vorbei.

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