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× Eine krankheitsspezifische Voraussetzung für eine Pflegestufe gibt es nicht. Es zählt immer der notwendige Hilfebedarf in der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung und Mobilität). Also z. B. beim Waschen, Haare kämmen, Zähne putzen, Intimpflege nach Wasserlassen/Stuhlgang, das Richten der Bekleidung, Wechseln von Inkontinenzmaterialien, dem Kleinschneiden von Nahrung, Nahrungsaufnahme, dem Gehen und dem An- und Auskleiden. Der durchschnittliche tägliche Hilfebedarf in der Grundpflege beträgt bei PS I 45 Min. tägl., PS II 120 Min. tägl., PS III 240 Min. tägl. plus ein nächtlicher Hilfebedarf.

Behinderung = Verarmung und Sozialamt?

23 Feb 2013 02:48 #11 von Struppi
Hallo Matti,

etwas, was ich auch eigener, sehr guter Erfahrung nur weiterempfehlen kann, sind die Sozialverbände. Hier hält sich der monatliche Mitgliedsbeitrag in überschaubaren Grenzen (ich zahle z.B. 5,00 €/Monat) und der Nutzen ist wirklich sehr gut.

Hier habe ich auch gute Unterstützung bei der Interessenwahrnehmung in Sachen Zuzahlung beim Jahresrezept erhalten; sollte 60,00 €/Monat zuzahlen für die Versorgung mit saugenden Hilfsmitteln. Heute zahle ich nur noch 10,00 €/Monat.

Gruß

Hannes
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23 Feb 2013 04:26 - 23 Feb 2013 04:27 #12 von Gelinda
Pam - den Fehler habe ich schon immer gemacht, ab sofort nehme ich mir vor, an vegetarisch zu denken, wenn ich veg e trieren schreibe. Ich spreche das Vegitieren immer so mit dem i. Ist aber k e i n e Entschuldigung, denn wie spricht man erst anderswo z.B. Schweiz usw. Ich hoffe, ich merke es mir jetzt endlich mal. Mitteldeutsch ist ja eigentlich die Form des Hochdeutsch, wie leicht haben wirs im Vergleich zu anderen.
Mich regt z.B. auf, wenn gesagt wird "AN" Weihnachten, was eigentlich immer hieß "zu" Weihnachten;
oder "gar nicht" zusammen. Hier in dem Gebiet wird, wie in und um Berlin, "mir" und "mich" verwechselt. Seit 1990 wohne ich hier, langsam fange ich auch an das zu verwechseln, obwohl ich meinen Man immer wieder berichtige. Trotzdem, ich habe das schon verwundert/etwas betroffen bemerkt.

vG Gelinda

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23 Feb 2013 11:06 #13 von Barbara
Hi Matti
ich habe deinen Beitrag gelesen und mir sind die Stromkosten für den Rolli aufgefallen, du weißt dass man dir einen Zuschuss für die Stromrechnung auf Antrag bezahlt? Ich weiß nicht, wie hoch die eigentlichen Kosten sind

Mit einem E Rolli steht dir auch eine größere Wohnung zu als für einen nicht Rollifahrer, was das Wohngeld angeht. Wieviel größer weiß ich nicht

Deine "Wut" kann ich gut nachvollziehen, aber mehr fällt mir nicht an, wo du evtl. noch Hilfe bekommen kannst.

Bitte verzeih mir das Wort "Wut" (deshalb auch in Gänsefüßchen), aber das richtige Wort fällt mir nicht ein. Ich drücke mich oft recht umständlich aus.
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23 Feb 2013 11:36 #14 von matti
Hallo Barbara,

das Wort Wut trifft es gar nicht so unpassend. Im Prinzip ist es aber eher eine Verärgerung über ein System, welches nicht selten die Schwächsten (nicht ausschließlich auf mich bezogen) drangsaliert. In der Öffentlichkeit sind diese "kleinen" Sauereien zumeist gar nicht bekannt.

Ganz im Gegenteil: Ich würde schon unzählige Male mit der Annahme konfrontiert, dass mir doch so ziemlich alles finanziert werden würde. Ob ich nun ein neues Auto anschaffe, oder einen Ausflug unternehme, stets herrscht die Meinung dies würde alles von irgendwelchen Stellen gezahlt. Pustekuchen, kann ich da nur sagen.

Zum Thema Stromerstattung habe ich gestern einen Brief meiner Krankenkasse erhalten.

In diesem ist zu lesen (Auswahlmöglichkeit):

- Bei Betrieb mit Einwegbatterien eine pauschale Kostenerstattung von 5 Euro jährlich.
- Bei Betrieb mit Strom oder mit wieder aufladbaren Batterien / Akkus eine monatliche Pauschale von 3 Euro.
- Bei Vorlage einer Kopie der Betriebsanleitung und der Stromrechnung, werden die tatsächlichen Energiekosten übernommen und zwar bis zu 0,22 € je kWh (allerdings für das Jahr rückwirkend).

Dies bedeutet, dass mir bei ca. 1000 kWh behinderungsbedingten Stromverbrauch im Jahr, eine Erstattung von ca. 220 Euro zusteht. Weil ich dies nicht gewusst hatte, habe ich der Kasse knapp 2000 Euro in den letzen 10 Jahren "geschenkt". Tja, jetzt weiß ich es.

@ Struppi: Ja danke für den Ratschlag. Bisher habe ich mich immer selbst durch die ganze Bürokratie "geschlagen". Am oberen Beispiel sieht man aber, dass teilweise aufgrund fehlenden Wissens Ansprüche gar nicht wahrgenommen wurden. Ich überlegt mir dies Mal ernsthaft.

Matti
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23 Feb 2013 12:52 - 23 Feb 2013 12:54 #15 von Gelinda
Hallochen Barbara - die Wut, die Du meinst ist Zorn oder? -- meine ich nicht naseweis, wollte ich nur mal freundlich feststellen. Zorn ist zielgerichtete, berechtigte Wut, Wut ist meist schon tätlich, im Gegensatz zum Zorn. (Jedenfalls für mich . . muß noch mal googeln)

Das Wiki erklärt es so:
Wut
Zorn

Auszug

[....]Zorn ist eher gegen eine bestimmte Person oder Gruppe gerichtet, während die Wut genauso nach allen Seiten explodieren kann. Der Wut geht im Gegensatz zum Zorn eine Kränkung voraus (etwa eine zutiefst ungerechte Behandlung), die den auf Vergeltung oder Genugtuung gerichteten Erregtheitszustand psychologisch speist.
Beim Zorn hingegen speist sich die Erregtheit eher zum Beispiel aus der Versagung eines Anspruchs oder Bedürfnisses [...]. Das Ziel ist hier weniger die Vergeltung, sondern der deutliche Ausdruck von Unmut und Unzufriedenheit, mit dem Ziel, das Gegenüber unmissverständlich zu warnen.[....]


oh Mann, durfte ich das jetzt? Wenn nicht bitte löschen--->Mod!

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23 Feb 2013 14:05 - 23 Feb 2013 14:07 #16 von Gelinda
oops? wo ist denn nun schon wieder mein Beitrag hin? : heul:

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23 Feb 2013 21:58 #17 von Pamwhy
Hallo Gelinda,

gib nicht auf ;)

Bis dahin...

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