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× Eine krankheitsspezifische Voraussetzung für eine Pflegestufe gibt es nicht. Es zählt immer der notwendige Hilfebedarf in der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung und Mobilität). Also z. B. beim Waschen, Haare kämmen, Zähne putzen, Intimpflege nach Wasserlassen/Stuhlgang, das Richten der Bekleidung, Wechseln von Inkontinenzmaterialien, dem Kleinschneiden von Nahrung, Nahrungsaufnahme, dem Gehen und dem An- und Auskleiden. Der durchschnittliche tägliche Hilfebedarf in der Grundpflege beträgt bei PS I 45 Min. tägl., PS II 120 Min. tägl., PS III 240 Min. tägl. plus ein nächtlicher Hilfebedarf.

Pflege-/Berufsunfähigkeitsversicherung noch vor Arzttermin abschließen

15 Nov 2020 14:17 #1 von Kuna
Hallo zusammen,

ich habe mich bereits gestern vorgestellt.

Meine Frage ist ggf. etwas unethisch und könnte dem ein oder anderen sauer aufstoßen.

Ich habe zur Abklärung einer Stuhlinkontinenz kommende Woche einen Arzttermin. Ist es ratsam - für den eintretenden Fall der Diagnosestellung, im Vorfeld eine Berufsunfähigkeits/- Rentenversicherung abzuschließen um somit die Ausschlussklausel zu umgehen?

Herzlichen Dank,

Kuna

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15 Nov 2020 23:00 - 15 Nov 2020 23:01 #2 von stephanw
Hallo Kuna,

wenn zwischen Antragstellung und Diagnosestellung so wenig Tage stehen, wäre ich eher vorsichtig (gilt auch für Verschweigen wenn Antragstellung nach Diagnose). Die Versicherungen haben dann Anfechtungsrechte wegen arglistiger Täuschung. Die Verjährungsfristen für arglistige Täuschung sind nach Antragstellung m.W. (seit der BGB Reform) 10 Jahre. Achtung: bitte gegenchecken, bin mir nicht 100% sicher. D.h. wenn Du NICHT in ersten 10 Versicherungsjahren Leistungen in Anspruch nimmst (z.B. BU Rente), hättest Du gute Karten, dass auch bei arglistiger Täuschung kein Vertragsrücktritt der Versicherungsgesellschaft mehr erfolgen kann. Da solltest Du dich aber vor der Antragstellung drüber ausführlich informieren, wie die Verjährungsfristen sind.

Ethisch ist es natürlich verwerflich, weil Du damit der Versichertengemeinschaft schadest (für die steigen durch solche Mitversicherten wie Dich natürlich die Beiträge).

Grüße
Stephan

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