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Stuhlinkontinenz oder nicht?

08 Aug 2022 17:03 #1 von Sevo
Hallo ihr lieben,

Ich weiß leider nicht ob ich unter Stuhl Inkontinenz leide daher würde ich mich freuen wenn ihre eine Einschätzung nach euren Erfahrungen geben könnt. Leider habe ich meinen Arzt Termin erst in 3 Wochen.
Dieses Jahr habe ich 3 Antibiotikum genommen und einmal Penicillin. Seit der penicilin Einnahme wische ich hin und wieder etwas dunkles aus mein Po ohne das Gefühl zu bekommen das was ausgelaufen ist. Das ist nicht belastungs oder situstionsabhängig. Ich kann nicht abschätzen in welchem Zusammenhang es passiert. Es sieht nicht wie Stuhlgang aus ist dennoch braun. Es passiert meisten nach dem ich mein Stuhlgang hatte paar (2-6 std) Stunden später. Meine Unterwäsche bleibt jedoch sauber. Ich habe eine Corona Infektion durchgemacht und hatte einige Tage Durchfall. Seitdem ist mein Stuhlgang seit ca 2 Wochen sehr weich. Beim hinausverzögern ca 15 Minuten meines Stuhlganges habe ich leider weichen Stuhl vom po abgewischt. Darmwinde kann ich sehr gut halten. Sonst wenn der Stuhlgang sich bemerkbar macht schaffe ich es zur wc ohne dass was ausläuft. Hinausverzögern habe ich nicht probiert außer dass eine mal mit 15 Minuten. Kann es sich bei mir um eine stuhlinkontinenz handeln oder ist es durchaus normal dass der Schließmuskel den sehr weichen Stuhl beim hinausverzögern nicht halten kann und dass alles auf das Antibiotikum und Penicillin Einnahme zurück zuführen ist. Ich wäre über eure Erfahrungen dankbar.

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09 Aug 2022 00:02 #2 von MichaelDah
Hallo Sevo,

ich denke mal das ist eher keine Stuhl Inkontinenz. Las das mal einen Proktologen anschauen - ich Tippe auf Hämorriden ;-)

Viele Grüße
Michael
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13 Aug 2022 14:49 #3 von Sevo
Hallo lieber Michael,
Danke für deine Nachricht. Bei dem proktoligen habe ich leider einen Termin erst im nächsten Monat bekommen :-(( die Symptome Hämorriden habe ich nicht. Ich denke dass es keine hänorriden sind und hoffe dass es auch keine stuhlinkontinenz ist.

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20 Aug 2022 15:25 - 20 Aug 2022 15:29 #4 von stephanw
Hallo Sevo,

ich hab seit meiner Coronainfektion im Mai sensorische Probleme im Enddarm und häufiger Durchfall. Diesen kann ich nicht von Darmgasen unterscheiden und bei einem gedachten "Pups" geht dann der flüssige Stuhl eigentlich immer in die Hose. Bei der Abklärung der Problematik wurde ich von allen Ärzten gefragt, ob ich kürzlich Antibiotika genommen habe, da diese die Darmflora beeinflußen und Durchfall auslösen können. War bei mir allerdings nicht der Fall.

Beides kann also grundsätzlich die Ursache von deiner Problematik sein, ob Deine Symptomatik schon als Inkontinenz gewertet kann bin ich überfragt. Du hast aber die richtigen Schritte unternommen, dieses ärztlich abklären zu lassen. Da sehr wahrscheinlich eine Darmspiegelung erforderlich sein wird (war bei mir der Fall), kannst du das in der Wartezeit ggf. schonmal bei einem Gastroenterologen machen lassen. Dann kommst du mit einem konkreten Ergebnis zum Proktologen und verlierst nicht noch extra Zeit. Mein Proktologe z.B. führt nämlich keine Darmspiegelung durch.

Grüße
Stephan
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30 Aug 2022 20:10 #5 von Sevo
Hallo Liebe marco,
Liebe dank für deine einschätzung. Ich bin weiblich und war mittlerweile beim proktoligen. Er hat mich untersucht und meint dass mein Schließmuskel gut funktioniert. Er ist der Meinung dass es mit dem weichen Stuhl zu tun hat und meint dass so etwas durchaus normal ist wobei ich es nicht als normal empfinde da es mich sehr belastet. Und unkontrolliert und ungewollt passiert. Beim Hausarzt habe ich noch keinen Termin bekommen bin gepannt was er sagen wird. Ich habe in den Letzten Tagen wieder Probleme gehabt und schreibe nun täglich auf was ich esse. Ich vermute dass es an Tagen passiert wenn ich zu fettig esse.

Ich habe mir meinen Stuhlgang näher angeschaut und habe festgestellt dass es nicht alles gleich aussieht sondern pro Stuhlgang von sehr weich bis hart und flüssig dabei ist. Vielleicht liegt das Problem daran.

Ja in Panik gerate ich trotzdem da ich wissen möchte was die Ursache ist und wie ich die Lösung finde. Ich hoffe es gibt eine Lösung. Ich werde mir eine zweitmeinung holen.

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06 Sep 2022 09:51 #6 von Sevo
Hallo lieber Stephan,

Tut mir sehr leid dass du nach Corona Infektion solche Probleme bekommen hast. Ich hoffe dass es bald wie früher wird für dich.. Da einige Nebenwirkungen von Corona lange Zeit spät nachlassen hast du hoffentlich gute Aussichten. Ich wünschte Corona findet ein Ende.

Bei mir ist es kein Durchfall eher ein weicher Stuhl. Mittlerweile wische ich nach dem Stuhlgang viele Stunden auch immer wieder nach und auch mitten im Tag ohne Stuhlgang gehabt zu haben. Es wird schlimmer :-(( Ich war beim proktologen er hat mir heilerde empfohlen. Hast du es schon probiert?

Meine letzte Antibiotikum Einnahme war vor 4 Monaten. Laut meinem Hausarzt dürfte es angeblich nicht dadurch sein. Was der proktolige wiederum anders sieht. Laut meinem allgeneinarzt bin ich Stuhl Inkontinent. Laut dem proktologen bin ich nicht stuhlinkontinent. Der proktolige sagt der Schließmuskel ist gut. Laut dem allgemeinarzt dürfte wohl bei einem gut Funktionierende Schließmuskel selbst flüssiger oder weicher Stuhl nicht abgehen. Laut dem proktologen kann es bei gesunden Schließmuskel weicher und flüssiger Stuhl abgehen. Ich bin sehr verzweifelt weiß nicht wem ich glauben soll. Ich werde weiterhin weitere Meinungen einholen müssen.

Haben deine Ärzte gesagt dass durch Antibiotikum Einnahme durch aus solche Probleme auch bei nicht Durchfall wie zum Beispiel weichen Stuhl entstehen können und auch nach über vier Monaten Einnahme vergangen sind und weißt du wie lange es anhalten könnte und ob es überhaupt besser werden kann falls es durch das Antibiotikum passiert ist.

Danke für den Hinweis mit Gastroenterologen. Können Darm Probleme solche Beschwerden wie bei mir hervorrufen dass es von alleine rausläuft. Hättest du eine Idee welche Ursachen eventuell zutreffend sein könnte?

Liebe Grüße

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06 Sep 2022 09:53 #7 von Sevo
Hallo lieber Marco,
Ich hatte vergessen deine Frage zu beantworten sorry. Ich bin 44 Jahre alt.
Liebe Grüße

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06 Sep 2022 11:39 #8 von mich
Habe lange nicht gewusst was ich da unterschrieben habe. Jetzt nach Krankenhausaufenthalt (kleine OP) weiss ich das Hausarztmodel zu schätzen. Es laufen wirklich alle befunde bei ihm auf. Man muss natürlich auch jedes Quartal eine Überweisung holen.

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08 Sep 2022 21:05 #9 von Sevo
Hallo lieber Marco,
Danke für deine hilfreiche Rückmeldung. Ja der Druck und Belastung ist zu groß und habe zugleich Angst dass es schlimmer wird.

Es ist schön dass du einen Hausarzt hast den du vertrauen schenken kannst. Ich habe leider keinen Hausarzt dem ich vertrauen kann. Habe noch nicht den richtigen Arzt gefunden. Habe gestern online mit einem neuen Arzt gesprochen der meine Symptome als stuhl Inkontinenz wertete. Ich fragte ausdrücklich auf die zahlreichen Antibiotika die ich in diesem Jahr eingenommen habe ob es der Grund sein könnte für meine Beschwerden jedoch hat sie es verneint. Die Ärztin sagte der Muskel müsste alles dicht halten können. Was in einem großen wiederspruch steht. mein Muskel waren beim tast Befund gut daher ist die Frage warum etwas entweicht? Daher verstehe ich nicht warum ich trotz gut funktionierendem Muskel Stuhl verliere. Das hat mir bisher kein Arzt erklären können. Auch diese Ärztin hat mir die Untersuchung beim Gastroenterologie empfohlen und konnte jedoch nicht erklären was dort bezüglich meiner Symptome eventuell als verdachtsdisgnose rauskommen könnte. Das weiß ich bis heute nicht.

Neurologisch ist alles bei mir in Ordnung. Was kann dass soziale Umfeld und Psychosomatisches auf meine Symptome auswirken. Heißt es das die Psycho so etwas auslöst? Stress habe ich ohne Ende…ich würde mich freuen wenn du mir deine persönliche Einschätzung schreibst.

Darf ich fragen was für eine op du hattest?

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09 Sep 2022 11:01 #10 von MichaelDah
Hallo Mich,

Du schriebst: „ Man muss natürlich auch jedes Quartal eine Überweisung holen.“.

Ich bin auch mit dem Hausarztmodell sehr zufrieden und teile deine Meinung.

Zu dem Thema Überweisung: Das mache ich nur selten, denn inzwischen habe ich die für mich wichtigen Fachärzte. Man braucht die Überweisung nicht - wichtig ist dann aber, das die Ergebnisse (Arztbrief, Diagnosen etc.) wieder zum Hausarzt zurück kommen. Das mache ich dann selber.

Diese Methode hat darüber hinaus den Vorteil, das man alle Dokumente auch selber hat - was durchaus wichtig sein kann, denn auf diese weise kann man den Fachärzten auch sehr einfach neue Ergebnisse zukommen lassen - was sonst schwierig ist wenn die nur beim Hausarzt liegen.

In dem Zusammenhang kann man übrigens auch prima die elektronische Patientenakte nutzen. Ich lade die ganzen Dokumente da immer rein, und kann sie dann für den Facharzt freigeben.

Das ist erheblich praktischer als auf die Einträge durch die Krankenkasse zu warten die oft erst ein Jahr später zur Verfügung stehen. Außerdem hat man dann alles chronologisch an einem Ort. In dem Zusammenhang auch wichtig: Bei mir habe ich festgestellt, das den Ärzten da ab und an Fehler in der Dokumentation unterlaufen weil sie einen falschen ICD Code angegeben haben… Macht also auch Sinn, da ab und an rein zu schauen und das zu überprüfen.

Viele Grüße
Michael

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